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Die wichtigsten Tipps für den Fellwechsel

AGRAVIS aktuell digital 2103

Es juckt, ziept und zwickt: Der Fellwechsel ist nicht nur eine haarige Angelegenheit, sondern auch ein kräftezehrender Prozess für Pferde. Welche Faktoren die Ausprägung des Haarkleides beeinflussen und wie Sie Ihrem Pferd durch einen gesunden Fellwechsel im Frühjahr helfen können, verrät Tierheilpraktikerin und Produktmanagerin Franziska Wojewski von Nature’s Best.


Kurz und knapp

  • Früher als gedacht: Die Umstellung von Winter- auf Sommerfell beginnt, sobald die Tage im Februar länger werden.
  • Tageslänge, Haltungsform und Alter haben Einfluss auf die Ausprägung des Haarkleides.
  • Für einen guten Fellwechsel ist die Versorgung mit Spurelementen wie Zink und Selen besonders wichtig.

Wann beginnt der Fellwechsel und wie läuft er ab?

Der Fellwechsel beginnt viel früher als die meisten Pferdebesitzer:innen denken. Denn das Ausfallen des alten Haarkleides ist lediglich das Ergebnis aufwändiger und energiereicher Prozesse im Körper. Das Pferd beginnt mit der Umstellung auf Winter- bzw. Sommerfell, sobald die Tage im August kürzer bzw. im Februar länger werden. Viele Besitzer:innen meinen es gut und möchten ihr Pferd unterstützen, wenn die Haare fliegen. Dann ist es jedoch eigentlich schon zu spät.

Schon bevor die alten Haare sich von der Haut lösen und ausfallen, werden unter der Hautoberfläche neue Haare gebildet. Im Herbst ist der Haarwechsel oft nicht so markant wie im Frühjahr. Das liegt daran, dass im Herbst lediglich das Sommerkleid abgeworfen wird, im Frühjahr hingegen wird der komplette Winterplüsch abgelegt. Für diese Vorgänge benötigt das Pferd eine Menge Eiweiß und Energie, damit das neue Haarkleid aus der Haut geschoben werden kann. Zudem steigt der Bedarf an Spurenelementen wie Selen, Zink und Kupfer sowie an Vitaminen. Eine Unterversorgung würde den Fellwechsel nicht unmittelbar beeinträchtigen, jedoch wäre in dieser Zeit das Immunsystem nicht ausreichend vor Infektionen geschützt.

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Welche Faktoren sind für die Beschaffenheit des Haarkleides entscheidend?

Über die Ausprägung des Haarkleides entscheidet in erster Linie die Tageslänge. Die Haltungsform ist jedoch nicht ganz unbeteiligt: Eingedeckte Pferde aus Boxenhaltung bilden weniger Fell als Pferde aus Offenstallhaltung. Ponys haben insgesamt mehr Winterfell als Großpferde, da vor allem robuste Ponyrassen ihren Ursprung oft in kalten, rauen Gebieten haben wie zum Beispiel Shetland Ponys oder Norweger. Auch das Alter spielt eine Rolle: Da gerade ältere Pferde ohnehin meist einen langsameren Stoffwechsel haben, der mit einem verhaltenen bis eingeschränkten Fellwechsel einhergeht, sollte hier besonders auf eine ausreichende Versorgung mit Spurenelementen geachtet werden.

Fütterungs-Tipp

Eine abgestimmte Kombination aus Nährstoffen und Vitaminen bietet Nature’s Best Aktiv und Fit. Die melasse- und getreidefreie Zusammensetzung enthält stoffwechselanregende Kräuter, die Pferde im Fellwechsel optimal vor Versorgungsdefiziten schützen. Zusätzlich enthält das Nahrungsergänzungsmittel Biotin, Zink und Selen, die essenziell für eine gesunde Haut und ein glänzendes Fell sind.

Welche Nährstoffe sind für den Fellwechsel besonders wichtig?

Die Haut im Zusammenspiel mit den Haaren stellt ein wichtiges Organ im Organismus von Lebewesen dar. Schutz, Regulation und Sinneswahrnehmung sind nur einige Aufgaben, die den Körper vor Infektionen, Überhitzung und Auskühlung schützen. Besonders wichtig ist die Versorgung mit den Spurelementen Zink und Selen. Zink ist unter anderem am Zellwachstum beteiligt und daher für die Erneuerung der Haare unerlässlich. Selen ist unter anderem an der Produktion von Schilddrüsenhormonen beteiligt. Eine gesunde Selenversorgung hängt also unmittelbar mit einer gesunden Stoffwechselfunktion zusammen. Ein Selen- und Zinkmangel kann daher schwerwiegende Schäden auf die Haut- und Haarzellen zur Folge haben. Wenn das Pferd also plötzlich zu einem Sommerekzem, zu Haarbruch oder Haarausfall neigt, sollte ein Mangel in Betracht gezogen werden. Oftmals kommen Leistungsabfall und eine höhere Anfälligkeit gegenüber Infektionen hinzu. Daher sollten Pferdebesitzer:innen auch unabhängig vom Fellwechsel die Versorgung mit Spurenelementen regelmäßig überprüfen. Neben den Spurenelementen sollte auch die Vitamin-E-Versorgung stimmen. Vitamin E schützt die Zellmembranen, indem es bestimmte schädliche Sauerstoffverbindungen, sogenannte freie Radikale, abwehrt.

Weitere Infos gibt es bei …

Franziska Wojewski, Produktmanagerin Nature‘s Best
Telefon 0800 3372933
E-Mail Franziska.Wojewski@naturesbest-pferd.de
www.naturesbest-pferd.de