Träge Rinder, eine sinkende Futteraufnahme, eine steigender Wasserkonsum und stetiges Flankenschlagen – all dies sind Dinge, die man in den Sommermonaten vermehrt in Rinderställen vermerkt und die auf Hitzestress hinweisen. Folgen von Hitzestress bei Rindern sind eine niedrigere Milchleistung, vermehrt Stoffwechselerkrankungen oder eine reduzierte Reproduktionsleistung. Um dem Hitzestress vorzubeugen und diese Folgen zu vermeiden, geben wir Ihnen fünf Tipps an die Hand.Diese und alle weiteren wichtigen Begriffe finden Sie in unserem Glossar

Kurz und knapp


  • An heißen Tagen solten Rinder ausreichend mit Kalium und Natrium versorgt sein. Kontrollieren Sie den DCAB-Gehalt.
  • Füttern Sie Ihre TiereIm Geschäftsbereich Tiere bietet die AGRAVIS vielfältige Services und Dienstleistungen an. abends und passen Sie die Energiedichte des Futters an.
  • Crystalyx Pre Calver
    unterstützt den Energiestoffwechsel von Milch- und Mutterkühen.

Tipp 1: hochwertiges Trinkwasser

Aufgrund des erhöhten Wasserkonsums ist es essenziell, die Bereitstellung von qualitativ und quantitativ hochwertigem Trinkwasser zu sichern. Die Tränken müssen täglich gereinigt und überprüft werden.

Tipp 2: DCAB-Gehalt kontrollieren

An heißen Tagen verlieren Rinder über das Schwitzen und Hecheln vermehrt Kationen (Kalium/Natrium). Aus diesem Grund sollte der DCAB-Gehalt der Ration kontrolliert werden (Ziel 300 meq/kg TM), um eine Übersäuerung des Stoffwechsels vorzubeugen.

Tipp 3: Fütterung beachten

Neben der Wasserversorgung ist eine adäquate FütterungDie AGRAVIS bietet für alle Nutztierarten ein vielfältiges Fütterungs-Programm an. ein wichtiger Faktor. Hierfür ist es wichtig zu verstehen, dass die Rinder durch die HitzeDie Themen Hitze und Trockenheit werden im Rahmen des Klimawandels immer wichtiger. eine geringere Menge an Futter zu sich nehmen. Daher muss die Energiedichte des Futters den Umständen entsprechend erhöht werden. Hier hat sich der Einsatz von Futterfett bewährt. Bei der Fütterung von SilageSilage ist ein konserviertes Futtermittel für Nutztiere, vor allem für Rinder. sollte im Sommer darauf geachtet werden, dass diese ein niedriges Nacherwärmungsrisiko hat. Obwohl eine Absenkung der Faseranteile zu einer geringeren Wärmeproduktion im Pansen führt, muss die Strukturversorgung sichergestellt werden, um Pansenacidosen vorzubeugen.

Diese und alle weiteren wichtigen Begriffe finden Sie in unserem Glossar

Schon gewusst?

Es wird geraten, die Tiere abends zu füttern, denn dann haben sie durch die sinkenden Temperaturen ein erhöhtes Wohlbefinden und dadurch auch mehr Hunger.

Tipp 4: Luftqualität

Nicht zu vergessen ist die Luftqualität in den Ställen: Die Lüfter sollten im Sommer ständig in Betrieb sein und es gilt, zu hohe Temperaturen sowie eine zu hohe Luftfeuchtigkeit zu vermeiden – denn sonst kann das Rind die exzessive Körperwärme nicht an die Umwelt abgeben.

Tipp 5: Futteraufnahme vereinfachen

Sie sollten es den Tieren so leicht wie möglich machen, Futter zu sich zu nehmen. Die Tiere selektieren bei Hitzestress vermehrt das Futter und vermeiden grobe Futterbestandteile. Es bilden sich „Futterlöcher“. Dies kann unter anderem durch eine möglichst homogene Partikelverteilung des vorgelegten Futters und durch regelmäßiges Anschieben unterbunden werden.

Tipps gegen Hitzestress bei Rindern

Verbesserter Energiestoffwechsel durch Crystalyx Pre Calver


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Gerald Krabbe

Produktmanagement Crystalyx

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