Wie wirkt sich Hitze auf die Tiere aus?
Ab Außentemperaturen von etwa 28 Grad Celsius fühlen sich die Tiere zunehmend unwohl – denn ihr Organismus kann die überschüssige Körperwärme nicht über die Produktion von Schweiß abführen. Das Unwohlsein zeigt sich deutlich durch:
- verminderte Mast- oder Legeleistung,
- verminderte Futteraufnahme,
- gesteigerte Wasseraufnahme.
Ist es zu heiß, befindet sich das Geflügel außerhalb seiner thermoneutralen Zone. Typische Verhaltensweisen des Geflügels sind dann:
- reduzierte Bewegungsmuster,
- Abspreizen von Flügeln und Federn,
- erhöhte Atemfrequenz und Schnabelatmung.
Die zusätzliche Nutzung der Atmungsorgane führt vor allem zu einem hohen Verlust an Feuchtigkeit und Elektrolyten. Hier ist ein gutes Management der Tierhalter gefragt.