Der AGRAVIS-Cup Münster hat im Januar 2026 erneut fünf Tage lang Aktive und Publikum begeistert. Die Besucherinnen und Besucher in der Halle Münsterland freuten sich über Spitzensport, die "Derby Stars von Morgen", die "Bauernolympiade" und ein attraktives Rahmenprogramm. Vom 6. bis 10. Januar 2027 steigt in der Halle Münsterland die nächste Auflage des beliebten Events.



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News zum Turnier 2026

Als Philipp Schulze Topphoff und sein 13-jähriger Corny M als letztes Paar in den Stechparcours einritten, war klar: Der Sieger wird auf jeden Fall jemand sein, der den Großen Preis von Münster bereits gewonnen hat. Schulze Topphoff (RFV Roxel) gelang das 2024, der bis dahin Führende Hans Thorben Rüder steht im Jahr 2011 in der Siegerliste des traditionsreichen Hallenturniers. Und Rüder war es am Sonntagabend beim AGRAVIS-Cup in der Halle Münsterland, der bei der Siegerehrung als Erster einritt. Mit einer fehlerfreien Runde in 34,42 Sekunden und sehr knappen Wendungen holte der Reiter vom Fehmarnschen Ringreiterverein, der in Greven zu Hause ist, mit der 16-jährigen Courage seinen zweiten Sieg im Großen Preis von Münster.


Hans Thorben Rüder und Courage auf dem Weg zum Sieg im Großen Preis von Münster.


Acht Paare erreichten finales Stechen

46 Paare waren in den Springparcours der Klasse S**** gegangen, acht erreichten nach einem fehlerfreien Umlauf das finale Stechen um den Großen Preis von Münster, gegeben von der AGRAVIS. Mario Maintz/Stackelberg (RV Laer) legten wie schon im Normalparcours mit null Fehlern vor. 37,66 Sekunden bedeuteten am Ende Rang vier. Johannes Ehning/Classic Donna (RFV St. Martin Stadtlohn) war mit 34,45 Sekunden und ohne Abwurf Zweitschnellster im Stechen. Als Drittplatzierte ritt Kathrin Müller mit Beauty Queen Z (ZRFV Voßwinkel, 0/35,59) zur Siegerehrung ein.

Publikum reagierte vorbildlich bei Verletzung von Eckermanns Pferd

Wie fachkundig das Publikum in Münster ist, bewies es nach der Verletzung von Katrin Eckermanns Iron Dames Casa Blue. Die Stute stolperte am letzten Hindernis und wurde, nach Erstversorgung durch die Tierärzte, in die Tierklinik Telgte gebracht. Die Zuschauerinnen und Zuschauer verharrten einige Minuten in Stille bis zum Abtransport des Pferdes. Ein Thema, das ihre Kolleginnen und Kollegen auch auf der abschließenden Pressekonferenz bewegte. Sie alle hoffen auf baldige Besserung von Iron Dames Casa Blue.


Hans Thorben Rüder gestand bei der Pressekonferenz, dass das Turnier in seiner Heimatstadt Greven schon viele Wochen vor dem Start großes Thema ist: „Das setzt mich natürlich etwas unter Druck“, schmunzelte er. Umso stolzer war er, nach 15 Jahren wieder den Großen Preis gewonnen zu haben. Johannes Ehning, bereits zweimal Zweiter im Großen Preis von Münster, haderte nur kurz mit dem Wimpernschlag von drei Hundertstel Sekunden, die er langsamer gewesen war als Hans Thorben Rüder. Dennoch: „Wenn mir heute Morgen jemand gesagt hätte, dass ich Zweiter im Großen Preis bin, dann hätte ich das unterschrieben.“ Die drittplatzierte Kathrin Müller lobte ihr Pferd Beauty Queen Z: „Wir sind jetzt im dritten Jahr hier und sie hat immer super Runden abgeliefert. Ich bin sehr stolz auf mein Pferd.“


Dr. Dirk Köckler, Vorstandsvorsitzender der AGRAVIS Raiffeisen AG (li.), und Oliver Schulze Brüning, Vorsitzender des Reiterverbands Münster (re.), gratulieren Hans Thorben Rüder zu seinem Sieg.


Reiterverband Münster sorgt in Jubiläumsjahr für weitere Höhepunkte

Auch Oliver Schulze Brüning, dem Vorsitzenden des Reiterverbandes Münster, ging selbstverständlich das Unglück von Katrin Eckermanns Pferd nahe. „Das lässt niemanden kalt, aber es kommt in unserer Sportart sehr, sehr selten vor.“. Abgesehen von diesem Ereignis zog er dennoch ein positives Fazit. „Wir hatten fünf Tage eine sehr freudige Stimmung.“ Weitere Höhepunkte im Jubiläumsjahr sind das Jugendturnier, das dieses Mal unter freiem Himmel stattfindet, und eine gemeinsame Veranstaltung mit der Halle Münsterland Mitte April. Dr. Dirk Köckler, Vorstandsvorsitzender des Titelsponsors AGRAVIS Raiffeisen AG, beeindruckte das Vertrauen und die Leidenschaft aller Beteiligten – bei den Aktiven genauso wie bei den Partnern des Turniers: „Das ist etwas, was die Sieger und Platzierten auch jetzt zum Ausdruck bringen. Das tragen wir von Generation zu Generation.“

Münsteranerin gewinnt vor Andrea Timpe und Elisabeth von Wulffen

Mit Mut, Talent und Geschick sicherte sich Helen Langehanenberg vom RV St. Georg Münster mit ihrer Stute Daniela den Sieg im LVM-Dressurchampionat, einer Grand Prix Kür. Zu instrumentalen Klängen zeigte die 43-Jährige, die bereits mehrfach Teil der deutschen Equipe war und Medaillen bei Weltmeisterschaften, Europameisterschaften und Olympischen Spielen sammelte, eine Kür mit einigen Schwierigkeiten. Ursprünglich wurde diese Kür für Helen Langehanenbergs ehemaliges Erfolgspferd Damsey FRH, den Vater von Daniela, erstellt – ein großes Erbe, das die noch wenig erfahrene Stute eindrucksvoll antrat. Die Richter belohnten die Vorstellung mit 76,55 Prozent. „Das war heute unsere zweite Kür. Sie ist noch nicht so routiniert in solchen Hallen, aber ich bin super stolz auf sie und ihre Entwicklung“, freute sich Helen Langehanenberg nach dem Ritt. Jetzt soll sich die Stute weiter im Grand Prix Sport etablieren. „Das ist jetzt ihre erste richtige Grand Prix Saison – da braucht es noch Kraft und Routine. Aber die Möglichkeiten hat sie.“ Bereits in der Qualifikationsprüfung am Samstag, dem Grand Prix, sicherte sich das Paar die goldene Schleife.


Der Siegerin der Grand Prix Kür gratulierten unter anderem Georg Kaldewei von der LVM (2. v. re.) und Richterin Ute von Platen (re.).


Andrea Timpe und Elisabeth von Wulffen auf Plätzen zwei und drei

Platz zwei ging an Andrea Timpe (ZRFV Hattingen), die mit Don Carismo FRH ihre Kür harmonisch präsentierte und 75,55 Prozent erreichte. Rang drei belegte Elisabeth von Wulffen (RFV Ostbevern) mit ihrem Fuchswallach Vis a Vis von Van Vivaldi. Die Europameisterin der deutschen U25-Dressur-Equipe erzielte 75,175 Prozent.

„Ich bin so stolz auf mein Pferd. Die Atmosphäre hier ist nicht einfach, aber heute kam ich super zum Reiten“, freute sich Leonie Richter nach ihrer Runde in der Messehalle Nord beim AGRAVIS-Cup in Münster. Mit 76,698 Prozent gewann sie im Sattel ihres erst zehn Jahre alten Hengstes Lord Europe das Finale der Dressurserie Derby Stars von Morgen für acht- bis zwölfjährige Pferde sowie U25-Reiterinnen und Reiter. Gefordert war ein Kurz Grand Prix, der bereits alle Lektionen der schwersten Prüfungen und einige knifflige Linien beinhaltet. „Hervorragende Traversalen, super Pirouetten“, lobte Ausbildungsexperte und Kommentator Christoph Hess.


Im Sattel von Lord Europe holte Leonie Richter den Finalsieg der Serie Derby Stars von Morgen.


Leonie Richter freute sich besonders über die Entwicklung ihres Pferdes. Den Hengst von Lord Leatherdale reitet sie, seit er sechsjährig ist: „In der ersten Qualifikation in Münster war alles noch ein bisschen holprig, aber beim Halbfinale in Oldenburg lief er schon richtig schön und hier war es einfach toll.“ Und das trotz voll besetzter Tribünen, die besonders nah am Viereckrand standen.

Helen Langehanenberg auf Platz zwei

Auf Platz zwei mit 73,488 Prozent landeten Helen Langehanenberg und ihr elf Jahre alter DSP Danny Cool, der besonders in der Piaffe und der Passage zeigte, welches Potenzial in ihm steckt. „Mittlerweile macht er seinem Namen alle Ehre“, verriet die Reiterin und fügte hinzu: „Als Jungpferd war das anders.“ Anna-Louisa Fuchs und der zehn Jahre alte Duvetico sicherten sich mit 71,907 Prozent Rang drei. „Ich bin fast ein bisschen sprachlos“, so Fuchs nach dem Ritt. „Normalerweise hört und sieht er alles – heute hat er mich überrascht.“


Dr. Susanne Marx-Nowak (2. v. li.) und Olaf Krause (2. v. re., beide Geschäftsführer der Equovis GmbH) gratulierten im Namen des Sponsors Derby der Siegerin Leonie Richter.


Dressurserie im vierten Jahr mit nie dagewesener Qualität

Olaf Krause, Geschäftsführer der Equovis GmbH, blickt zufrieden auf eine erfolgreiche Saison und ein gelungenes Finale: „Wir hatten hier heute ein Top-Niveau mit vielen Ritten deutlich über 70 Prozent, was außergewöhnlich ist.“ Die Serie Derby Stars von Morgen, die jungen Pferden und Reiterinnen und Reitern den Weg in den Grand Prix-Sport ebnen soll, hat in ihrem vierten Jahr bereits erste Erfolge erzielt. Zwei Teilnehmer aus der vergangenen Saison sind mittlerweile im ganz Großen Viereck angekommen: zum einen U25-Reiter Moritz Treffinger, zum anderen Shiva NRW, die unter Nadine Plaster das Finale 2025 gewann.

Dr. Susanne Marx-Nowak, ebenfalls Geschäftsführerin der Equovis GmbH, ergänzt: „Die Qualität der Pferde und Ritte hat sich in den letzten Jahren enorm gesteigert. Feines Reiten steht hier im Fokus.“ Auch Leonie Richter plant mit ihrem Lord Europe nun Starts im ganz großen Sport: „Er ist jetzt im besten Alter, um in den internationalen Grand Prix-Sport einzusteigen. Er hat bewiesen, dass er das Zeug dazu hat“, so die 29-jährige Reiterin.

Ausbildungsexperte Christoph Hess: „Ganz wichtige Serie in Deutschland"

Christoph Hess betont die Relevanz der Serie in der Szene: „Dieses Konzept hat einen sehr hohen Stellenwert. Die Reiter wollen hier reiten. Für die Ausbildung in Deutschland ist das eine ganz wichtige Serie und auch der Zuschauerzuspruch ist positiv.“

Ann-Cathrin Rieg sorgte für kleine Sensation

Beste U25-Reiterin der Serie ist Ann-Cathrin Rieg, die für eine kleine Sensation sorgte: Ihr Sportpartner Steendieks Derrick ist ein Deutsches Reitpony, das sie selbst ausgebildet hat. Sie ist damit die erste Reiterin, die ein Pony im Kurz Grand Prix in Münster vorstellte.

Hendrik Dowe ist Stammgast bei den Siegerehrungen in der Halle Münsterland. Er hat in Münster jedes Springen bis auf das Championat schon einmal gewonnen. 2025 siegte er mit Askala NRW im Großen Preis von Münster. Am Sonntag fügte er beim AGRAVIS-Cup 2026 seiner Titelsammlung einmal mehr den Triumph in der Mittleren Tour hinzu.


Hendrik Dowe freut sich über seinen Sieg in der Mittleren Tour. Von Andreas Löbbe, Sprecher des Sparkassenverbands Westfalen-Lippe, bekam er eine Goldmünze als Ehrenpreis.



Als Henrik Griese mit der elfjährigen Carla als letzter Starter in die zweite Phase des S**-Parcours kam, musste der bis dato führende Dowe noch einmal ein bisschen zittern. Griese (RFV Ravensberg) gehörte zu den Reiterinnen und Reitern, die die Zwei-Phasen-Springprüfung komplett absolvierten. Seine 28,99 Sekunden in der zweiten Phase reichten am Ende für Platz vier. Den Sieg konnte er Dowe und der elfjährigen Stute Lajacuma NRW (ZRFV Heiden, 0/27,57 Sekunden) nicht mehr streitig machen.

15 Paare schafften es in zweite Phase des Parcours

Das Finale der Mittleren Tour wurde als Zwei-Phasen-Springprüfung der Klasse S** ausgetragen. Sammelte ein Paar in der ersten Phase Fehlerpunkte ein, wurde abgeläutet. Blieb es fehlerfrei, ging es direkt in die zweite Phase des Parcours, und hier zählte dann die Zeit. Das gelang insgesamt 15 Paaren, von denen zehn auch in der zweiten Phase ohne Abwurf blieben.

Dowes Führung hielt bis zum Schluss

Als 24. Starter übernahm Hendrik Dowe die Führung von Michael Hagemann/Cadillac (ZRFV Appelhülsen, 0/29,39) und behauptete sie bis zum Schluss. Eng wurde es für ihn noch zweimal: als Philipp Schulze Topphoff/Vivantas (RFV Roxel), das Siegerpaar des Großen Preises von Münster 2024, seine schnelle Null-Runde mit 28,42 Sekunden abschloss. Und als Sönke Fallenberg mit Zanzibar Z (Pferdesportverein Wessenhorst) als drittletzter Starter das Publikum mit seinem rasanten Ritt begeisterte. Aber nicht rasant genug: Seine Zeit von 28,68 Sekunden bei null Fehlern bedeutete Rang drei im Finale der Mittleren Tour.

„Das kann reichen“

Auch wenn er noch 19 Paaren zuschauen musste, bevor sein Sieg feststand: Irgendwie hatte es Hendrik Dowe geahnt. „Es hat vom ersten bis zum letzten Hindernis perfekt funktioniert. Es ist selten, dass ich das sage. Aber als ich meine Zeit gesehen haben, dachte ich: Das kann reichen. Das reicht.“ Seit sechs Jahren hat er Lajacuma NRW unter dem Sattel und lobt: „Sie ist immer und überall einsatzfähig und hat einen unglaublich guten Charakter.“ Das hat die Stute beim AGRAVIS-Cup erneut gezeigt.

Europameisterin gewinnt beim AGRAVIS-Cup

Katharina Hemmer hätte sich nur noch selbst vom Podium schubsen können: Im Sattel von Special Gold PCH setzte sie als zweite Starterin im Grand Prix Special des LVM-Dressurchampionats mit 74,333 Prozent die Bestmarke. Die konnte sie auch als letzte Starterin mit ihrem zweiten Pferd, dem elfjährigen Slaide, mit dem sie den gestrigen Grand Prix gewann, nicht überbieten. Und auch keines der übrigen elf Pferd-Reiter-Paare schaffte das.


Strahlende Gesichter auf dem Podium beim LVM-Dressurchampionat (v. li.): Tobias Nabben, Katharina Hemmer und Evelyn Eger.


Mit ihrem zehn Jahre alten San Amour-Nachkommen zeigte die Mannschaftseuropameisterin vom RV Altenautal eine durchweg harmonische Runde und punktete bei den wichtigen Lektionen. „Ich habe nicht wirklich damit gerechnet“, gab sie zu. Immerhin war es der erste Special für Special Gold PCH. „Er ist noch sehr jung, aber wenn er bei mir ist und mir zuhört, ist mit ihm alles möglich. Ich habe mich richtig gefreut, dass er das heute gezeigt hat.“

Die 31-jährige Schülerin von Reitmeister Hubertus Schmidt legte einen kometenhaften Aufstieg hin. 2024 war sie mit Denoix PCH Olympia-Reservistin, 2025 gewann sie bei den Deutschen Meisterschaften Bronze im Special und holte Team-Gold bei den Europameisterschaften in Frankreich.

Tobias Nabben sicherte sich zweiten Platz

Mit 73,725 Prozent sicherten sich Tobias Nabben vom RSV Zur Linde und Forster den zweiten Platz im LVM-Dressurchampionat. „Ich bin super happy, dass Forster sich heute so gut präsentiert hat“, freute er sich über den Auftritt seines elfjährigen Wallachs von Finest. Münster scheint ein gutes Pflaster für die zwei zu sein: Im Grand Prix wurden sie bereits Dritte. „Er ist super ehrgeizig, wir hatten viele Highlights, zum Beispiel in der Piaff-Passage-Tour. Ich bin super happy, dass er das so zeigen konnte“, so der Pferdewirtschaftsmeister aus Bottrop. Auf dem dritten Platz landeten Evelyn Eger (RSC Osnabrücker Land) und Dancing Darkness mit 71,804 Prozent.

Wurde der Grand Prix gestern noch in der Messehalle Nord ausgetragen, ging es heute für die Reiterinnen und Reiter und ihre Pferde in die große Halle. „Das ist schon ein Unterschied“, schätzt Eger ein, die als Bereiterin auf dem Hof Kasselmann in Hagen a.T.W. arbeitet. „Wir arbeiten mit hochsensiblen Sportlern und mein Pferd ist schon empfindlich mit sowas. Sie hat sich aber super wohl gefühlt.“

Sponsor LVM-Versicherung freut sich über gute Paare

Heinz Gressel, Vorstandsmitglied der LVM-Versicherung, freute sich über das hohe Niveau, das heute im Viereck gezeigt wurde. „Als Sponsor macht es Spaß, wenn so gute Paare dabei sind.“


Moderator Wolfgang Kohne heizte die Stimmung auf den voll besetzten Tribünen an.


Wenn die Uhr stramm auf Mitternacht zugeht und Barbie, die Schlümpfe und Abahachi in den Parcours einreiten, dann ist Kostümspringen beim AGRAVIS-Cup in Münster. Auch am späten Samstag bzw. frühen Sonntag war es wieder ein Spektakel ohnegleichen, zu dem Moderator Wolfgang Kohne auch das Publikum zu Höchstleistung antrieb. Denn die ekstatischen Zuschauerinnen und Zuschauer vergaben per „Applausometer“ die Publikumspreise für die schönsten Kostüme.

Anna Maxi Althoff gewann Kostümspringen

Aber auch sportlich, das darf man nicht vergessen, hatte das Punktspringen um den Preis der AGRAVIS TechnikDie AGRAVIS Technik-Gruppe bietet Landwirt:innen alles, was sie für ihre Arbeit benötigen. mit 16 teilnehmenden Reiterinnen und Reitern Aussagekraft. Diese Wertung gewann Anna Maxi Althoff (Reiterverein Gut Jagenberg) mit Enzo vor Carolin Fehmer (RV St. Greven-Bockholt) mit Levita und Lina Renströum (RFV Greven) mit Maxwell.


Philipp Hartmann (RV Gustav Rau Westbevern) gewann als Dieter Bohlen die Publikumswertung für das originellste Kostüm.


Publikum wählte Dieter Bohlen als originellstes Kostüm

​​​​​​​Das originellste Kostüm trug nach Überzeugung des Publikums Philipp Hartmann (RV Gustav Rau Westbevern) als Dieter Bohlen.


Als Rakete kostümiert, war Anna Maxi Althoff im Parcours die Schnellste und blieb ohne Fehler. Jörg Sudhoff, Technik-Vorstand der AGRAVIS, überreichte den Ehrenpreis.


Diese und alle weiteren wichtigen Begriffe finden Sie in unserem Glossar

Die Youngster Tour beim AGRAVIS-Cup Münster war auch in diesem Jahr ein Höhepunkt für die Nachwuchsspringpferde. Anders als im Vorjahr wurden die Prüfungen für sieben- und achtjährige Pferde getrennt ausgetragen. Nach spannenden Qualifikationen am Freitag standen am Samstagabend die beiden Finals auf dem Programm – jeweils als Zwei-Phasen-Springen auf S*-Niveau.


Mit dem siebenjährigen Toemme de Regor Z sprang Christian Ahlmann zum Sieg in der Youngster Tour.


Christian Ahlmann und Toemme de Regor Z gewinnen Finale der Siebenjährigen

Im Finale der siebenjährigen Nachwuchspferde gingen 53 Paare in der Qualifikation an den Start, 18 schafften den Sprung ins Finale. Dort erreichten zwölf Reiter-Pferd-Paare die zweite Phase. Am Ende setzte sich Christian Ahlmann vom Ländlichen Zucht-, Reit- und Fahrverein Marl mit Toemme de Regor Z durch. Mit einer fehlerfreien Runde und einer Zeit von 23,19 Sekunden sicherte sich der 51-Jährige die goldene Schleife. Ahlmann, einer der besten deutschen Springreiter, ordnete den Erfolg sachlich ein: „Ein Sieg ist natürlich umso schöner, aber wichtig war zu sehen, was in der Zukunft mit ihm möglich ist. Toemme braucht noch viel Erfahrung – aber er macht es mir einfach.“ Über das Turnier sagte er: „Ich finde den AGRAVIS-Cup super. Leider fällt er mit dem Weltcup in Basel zusammen. Ein Start dort kam für mich dieses Jahr nicht infrage, deshalb habe ich kurzfristig für Münster nachgenannt.“

Auf den zweiten Platz sprang James Connors Smyth (ZRFV Riesenbeck) mit Oberon in 24,13 Sekunden, gefolgt von Lars Volmer (ZRFV Legden) mit Cobos Z, der nach 24,22 Sekunden ins Ziel kam. Alle drei Paare blieben fehlerfrei.


Die goldenen Schleifen bei den sieben- und achtjährigen Pferden nahmen Atlanta S Z und Max Merschformann (li.) sowie Toemme de Regor Z und Christian Ahlmann (re.) mit nach Hause.


Max Merschformann mit Atlanta S Z sichert sich den Sieg bei den Achtjährigen

Direkt im Anschluss ging es für die ein Jahr älteren Youngster ums Ganze. 71 Paare kämpften um das Finalticket, 25 traten am Samstagabend an. Die goldene Schleife sicherte sich Max Merschformann vom RV Osterwick mit Atlanta S Z. Mit einer fehlerfreien Runde und 23,41 Sekunden war der 19-Jährige nicht zu schlagen. Merschformann freute sich über den Erfolg: „Atlanta S Z ist nicht sehr groß, aber superwendig. Sie bringt alles mit, was man sich wünscht.“ Die Stute aus dem belgischen Zangersheider Verband ist eine Tochter von Aganix du Seigneur. „Ich reite sie seit einigen Monaten. Nach diesem Erfolg bekommt sie erstmal eine Pause – danach geht es wahrscheinlich in Riesenbeck weiter.“

Auf den zweiten Platz kam Henrik Griese (RFV Ravensberg) mit Sabatino Rebel, der ebenfalls fehlerfrei blieb und nach 23,47 Sekunden die Ziellinie überquerte. Rang drei ging an Hendrik Dowe (ZRFV Heiden) mit Ziroquada T, der ebenfalls ohne Fehler in 24,09 Sekunden ins Ziel kam.

Beide Siegerpferde erhielten zusätzlich einen Sonderpreis für ihre hervorragende Leistung. Außerdem vergab die Jury den Ehrenpreis für die beste Amazone: Bei den Siebenjährigen sicherte sich Stefanie Englert vom RV St. Hubertus Wolbeck diese Auszeichnung, bei den Achtjährigen ging sie an Lina Renzel vom Ländlichen ZRFV Marl.

Erst wollte der neunjährige Schimmel Corthago Z nicht so richtig in den Stechparcours hinein, dann zeigten er und sein Reiter Gerben Morsink (Niederlande) den Kontrahentinnen und Kontrahenten die Hacken. Der Niederländer gewann am Samstagnachmittag das Championat von Münster, den Preis der LVM-Versicherung, eine Springprüfung Klasse S*** mit Stechen.


Der Niederländer Gerben Morsink und Corthago Z auf dem Weg zum Sieg im Championat.


Gerben Morsink im Stechparcours mit der schnellsten Nullrunde

Das Publikum in der Halle Münsterland zeigte sich einmal mehr fachkundig und sensibel. Der Aufforderung des Hallensprechers, auf einen lauten Begrüßungsapplaus zu verzichten, damit Corthago Z ruhig in den Stechparcours gehen konnte, kamen alle nach. Umso größer war der Jubel, als das Paar am Ende mit null Fehlern und 36,19 Sekunden die Führung im Stechen übernahm und auch nicht mehr abgab. Zweiter wurde der Belgier Andres Vereecke/Halima van het Bonte Hof Z (0/37,15), Dritte Lokalmatadorin Katharina von Essen/Lucy La Douce (ZRFV Albachten e.V., 0/38,48).


Auch der zweite Platz im Championat von Münster ging 2026 an die Nachbarn: den Belgier Andre Vereecke und Halima van het Bonte Hof Z.


Hochkarätige Teilnahme am Championat

44 Paare waren beim Championat in den 355 Meter langen Normalparcours mit elf Hindernissen gegangen. Darunter der Deutsche Meister, Europameister und Olympiamedaillengewinner Christian Ahlmann, Vorjahressieger Hans-Thorben Rüder sowie die Sieger im Großen Preis von Münster 2023 und 2024, Marie Ligges und Philipp Schulze Topphoff. Sie schafften ihre Runde nicht ohne Abwurf. Besser lief es für acht andere Paare: für Fabienne Graefe und den schon 17-jährigen Lavignon 2 (RG Ober-Castrop e.V.), Hendrik Dowe/Umeko (ZRFV Heiden e.V.), Andres Vereecke/Halima van het Bonte Hof Z (Belgien), Katharina von Essen mit der gerade mal achtjährigen Lucy La Douce (ZRFV Albachten e.V.), Toni Haßmann/Sacramento Gold und Felix Haßmann/Cornetino WZ (beide ZRFV Lienen e.V.), Sarah Nagel-Tornau/Balisto 43 (Ländl. RV Attendorf-Repetal e.V.) – und eben Gerben Morsink mit Corthago Z.

Im 280 Meter langen Stechparcours mit sieben Hindernissen übernahm zunächst Dowe mit einer Nullrunde und 38,50 Sekunden die Führung. Vereecke schnappte sie ihm direkt wieder weg (0/37,15). Fehlerfrei, aber etwas langsamer war die Lokalmatadorin von Essen (0/38,48). Morsinks Führung (0/36,19) hielt dann auch den sportlichen Attacken von Felix Haßmann und Sarah Nagel-Tornau stand, die beide je einen Abwurf hatten.


Der glückliche Gewinner des Championats von Münster, Gerben Morsink, bei der Siegerehrung.


Morsink freut sich über Sieg nach herausforderndem Stechen

„Das Stechen war ganz schwer gebaut. Da habe ich schon geschaut, wie ich das optimal reiten kann. Mein Pferd hat alles an Vermögen. Wenn er weiß, dass es um etwas geht, dann wird er etwas nervös, aber das ist auch gut“, erklärte Sieger Morsink. Und fügte mit einem Schmunzeln hinzu: „Nach mir kam im Stechen Felix Haßmann. Ich wusste, bevor der nicht durch ist, habe ich noch nicht gewonnen.“ Den internationalen Doppelsieg im Championat von Münster 2026 machte der Belgier Andres Vereecke perfekt. Sechs Jahre nach seinem zweifachen Erfolg – 2020 gewann er in Münster das Championat und den Großen Preis – freute sich Vereecke über Platz zwei im Championat. „Es ist immer eine tolle Atmosphäre hier. Meine Stute ist inzwischen auch erfahren und kommt gut zurecht.“ Für das lokale Highlight sorgte Rang drei von Katharina von Essen vom ZRFV Albachten. Ihre erst achtjährige Stute Lucy La Douce trug sie zweimal fehlerfrei durch den Parcours.

Zweite Qualifikation zum Großen Preis von Münster am Sonntag

Das Championat war zugleich die zweite Qualifikation zum Großen Preis von Münster, der am Sonntag um 15.30 Uhr beginnt.


Sie Nahmen die Wanderstandarte der Stadt Münster stolz entgegen (v. li.): Springtrainer Denis Huser-Geßmann, Sinia Teufel, Britta Knaup, Lara Könemann, Emily Bögel, Anna-Giulia Savic, Dressurtrainer Tim Scheunemann, Sophie Holkenbrink (Dressur) und Laurin Hofmann.


Beim Mannschaftswettkampf um die Wanderstandarte der Stadt Münster, der traditionellen Bauernolympiade, zählten am Ende die vier besten Ritte im Parcours für den Gesamtsieg. Nach Dressur und Kür am Donnerstag gaben die 15 Teams aus Münster und Umgebung im Springen noch mal alles, um sich den begehrten Titel zu schnappen.

Von Platz drei auf Platz eins

Das Team aus Albachten um Springtrainer Denis Huser-Geßmann ging von Platz drei ins abschließende Springen und setzte den RV St. Georg Saerbeck und den bisher führenden RFV Nienberge-Schonebeck ordentlich unter Druck. Denn direkt als erstes Starterpaar galoppierten Sinia Teufel und Don Rusco fehlerfrei ins Ziel. Ihre beiden Teamkolleginnen taten es ihr gleich – und das mit zwei noch jungen Pferden: Sowohl Britta Knaup auf ihrer siebenjährigen Stute Be my Unicorn und Emily Bögel auf der erst sechsjährigen SZP Ninja blieben Null.

Spannend machten es Anna-Giulia Savic mit Sirius Black SL und Laurin Hofmann mit Bentley Forever. Beide hatten etwas Pech im Parcours und sammelten jeweils 12 Fehlerpunkte. Schlussreiterin Lara Könemann mit Dhuran behielt die Nerven und steuerte die vierte Nullrunde für ihr Team bei. „Es war schon Druck da, aber es war irgendwie in Ordnung“, resümiert sie zufrieden. Mit insgesamt 99,30 Punkten bedeutete das den Sieg für Albachten. Bereits fünfmal konnte der Verein den Wettkampf um die Wanderstandarte der Stadt Münster gewinnen. Im Jubiläumsjahr des Reiterverbands Münster und der Halle Münsterland sollte es ein weiteres Mal so sein. „Alle haben einen richtig guten Job gemacht“, ist Springtrainer Denis Huser-Geßmann stolz auf die Leistung seiner Mannschaft.

RFV Nienberge-Schonebeck nach Führung Zweiter


Platz zwei ging mit 98,43 Punkten an den RFV Nienberge-Schonebeck. Damit mussten die Reiterinnen und Reiter um das Trainer-Duo Melanie Geßmann und Denis Huser-Geßmann ihre Führung nach Dressur und Kür hergeben. Lina Ribicic auf Casalina, Paul Haller auf Campino und Teamchefin Melanie Geßmann auf Diabella zeigten zwar alle eine Nullrunde, doch Janin Löckemann mit Bueno und Mia Klein mit Diacristalla kassierten jeweils vier Fehlerpunkte.

Das Team des RV St. Georg Saerbeck um Mannschaftsführerin Claudia Rüscher und Springtrainerin Melanie Jankord startete von Platz zwei ins abschließende Springen. Drei fehlerfreie Runden für die Teamwertung lieferten Pia Strotmeier auf Candygirl, Ellen Wenners auf Soleos und Vereinsvorsitzender Jörg Willermann auf Lucy. Jeweils vier Fehlerpunkte gab es für Julina Liebrecht und Calisi Capone sowie Anna-Lena Oelrich und Diva. Schlussreiterin Julia Schlerka und ihr Fio Flavour hatten Pech und schieden aus. Das Endergebnis für Saerbeck: 98,02 Punkte – und damit Platz drei bei der 88. Bauernolympiade in der Halle Münsterland.

Ellen Wenners vom RV St. Georg Saerbeck gewinnt Einzelwertung

Über den Gewinn der Einzelwertung bei der Bauernolympiade freute sich Ellen Wenners vom RV St. Georg Saerbeck. „Ich kann es noch gar nicht glauben“, strahle die 23-Jährige vor lauter Freude. Es war ihr erster Start überhaupt beim Standartenwettkampf. Dass es mit dem Mannschaftssieg für ihren Verein nicht geklappt hat, fand sie natürlich schade. „Die eine Stange hätte ja nicht unbedingt fallen müssen.“

Die Rangierung der Vereine im Überblick:


  • 1. ZRFV Albachten
  • 2. RFV Nienberge-Schonebeck
  • 3. RV St. Georg Saerbeck
  • 4. RFV Gustav Rau Westbevern
  • 5. RFV Münster-Sprakel
  • 6. RFV Greven
  • 7. RFV Havixbeck-Hohenholte
  • 8. RV Roxel
  • 9. RFV Albersloh
  • 10. ZRFV Handorf-Sudmühle
  • 11. RV Rinkerode / RFV 1876 Amelsbüren
  • 12. ZRFV Appelhülsen
  • 13. RFV St. Hubertus Wolbeck
  • 14. RFV Nienberge
  • 15. ZRFV Bösensell


Glückwünsche für Katrin Eckermann zum Sieg im Derby Pferdefutter Preis. ​​​​​​​Im Sattel von Iron Dames Cascajall NRW legte Katrin Eckermann die schnellste Nullrunde im Parcours hin.


2014 schrieb Katrin Eckermann Geschichte in der Halle Münsterland: Als erste Frau gewann die Reiterin vom RV Kranenburg u. Umg. den Großen Preis des Traditionsturniers, das in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag feiert. 2019 holte sie erneut den Sieg. Und im Jubiläumsjahr hat sie zumindest schon einmal gezeigt, dass wieder mit ihr zu rechnen ist. Im Sattel ihres erst neunjährigen Iron Dames Cascajall NRW legte sie am Freitagabend beim AGRAVIS-Cup die schnellste fehlerfreie Runde im DerbyDerby ist eine Marke der Equovis GmbH. Sie steht für Kompetenz in der Pferdeernährung. Pferdefutter Preis, der ersten Qualifikation für den Großen Preis, hin. Bei 54,77 Sekunden stoppte die Uhr.

„Es ist einfach ein grundschnelles Pferd, also habe ich es schon darauf angesetzt, hier heute zu gewinnen“, sagte Eckermann. „Und bei dem Publikum durchs Ziel zu reiten, ist schon einmalig.“ Mit ihrem Pferd verbindet sie auch eine besondere Geschichte: „Mein Vater hat ihn ausgebildet und ich reite ihn, seit er sechsjährig ist.“ Ein echtes Familienmitglied also. An dem Turnier in der Halle Münsterland hängen für sie viele Erinnerungen – nicht zuletzt die an ihre Siege. Ob sie Iron Dames Cascajall NRW auch am Sonntag im Großen Preis reiten wird, steht jedoch aktuell noch nicht fest. „Ich habe hier vier Pferde am Start. Wer sich am besten anfühlt, geht im Großen Preis“, so Eckermann.


Katrin Eckermann


Lokalmatador Philipp Schulze Topphoff vom RFV Roxel zeigte wieder einmal, dass auch er schnell und fehlerfrei kann. Er blieb mit Corny M in 56,02 Sekunden ohne Abwürfe im Parcours über 1,45 Meter. Mit dem 13 Jahre alten Wallach holte er im vergangenen Jahr den Sieg im Derby Pferdefutter Preis.

Für Toni Haßmann ist die Halle Münsterland fast wie ein zweites Wohnzimmer, so oft ritt er hier schon durch den Parcours. 2015 gewann der Reiter vom ZRFV Lienen im Großen Preis. Mit dem ebenfalls 13-jährigen Sacramento Gold legte er am Freitag mit 56,41 Sekunden die drittschnellste Nullrunde hin. 54 Pferd-Reiter-Paare gingen in der Prüfung an den Start.

Die zweite Qualifikation für den Großen Preis, das Championat von Münster, der Preis der LVM-Versicherung, beginnt am Samstag um 14 Uhr. Das Turnierhighlight, der Große Preis von Münster, präsentiert von AGRAVIS, startet am Sonntag um 15.30 Uhr.

Diese und alle weiteren wichtigen Begriffe finden Sie in unserem Glossar

Je später der Abend, desto flotter die Ponys: Beim AGRAVIS-Cup in Münster rissen am Freitagabend einmal mehr die Fahrsportlerinnen und Fahrsportler mit ihren schnellen und wendigen Ponys die Zuschauer mit. Die Fahrerinnen und Fahrer zeigten beim kombinierten Hindernisfahren mit Geländehindernissen der Klasse S in zwei Umläufen, wie das geht: rasantes Tempo und zentimetergenaue Durchfahrten. Am Ende stand ein Damen- und ein Herrenduell um Rang eins mit den finalen Siegern Larissa Reints (Niederlande) bei den Pony-Zweispännern und Steffen Brauchle (PSV Schloss Kapfenburg) mit dem Pony-Vierspänner.


Steffen Brauchle gewann das Hindernisfahren der Vierspänner-Ponys.


Jeweils fünf Zweier- und Vierer-Ponygespanne absolvierten in zwei Durchgängen die Strecke mit festen Hindernissen und Kegeln. Das Niveau des Starterfelds war einmal mehr hoch: Von Deutschen Meistern bis zu Weltmeistern reichte die Palette. Bei den Pony-Zweispännern verteidigte die Niederländerin Larissa Reints ihren Titel aus dem Vorjahr mit zwei blitzsauberen und zugleich schnellen Runden. Als Führende aus dem ersten Durchgang ließ sie sich den Sieg in der zweiten Runde (gesamt 218,63 Sekunden) auch von Verfolgerin Lea Fettkenhauer (Reit-und Fahrverein Alfhausen, 229,80) nicht mehr nehmen. Fettkenhauer wurde bei ihrer Premiere in Münster Zweite vor Christof Weihe (PSG Gewe Minden, 237,56), Marvin Peter (RFV Schloß Wittgenstein, 238,25) und Rene Jeurink (Reit- und Fahrverein Emlichheim, 249,78).


Larissa Reints wiederholte mit ihrem Pony-Zweispänner ihren Vorjahressieg beim AGRAVIS-Cup in Münster.


Schon bei zwei Ponys staunte das Publikum, wie wendig die Gespanne durch die Hindernisse gingen. Bei den Vierspännern, die denselben Parcours durchfuhren, schmiegten sich die Ponys zentimeternah an den Hindernissen entlang. Hier gingen Steffen Brauchle und Michael Bügener (RFV Emsdetten) als führendes Duo in die Finalrunde. Routinier Brauchle, mehrfach mit WM-Gold dekoriert und der Fahrer mit den meisten Siegen in Münster, zeigte erneut, wie es geht. Zwei Nullrunden, schnelle Zeit – der Sieg ging einmal mehr nach Schloss Kapfenburg (243,24 Sekunden). Bügener wurde in 249,98 Sekunden Zweiter. Vorjahressieger Patrick Harrer (Pforzheimer RV, 257,61 Sekunden) holte Rang drei vor Mariann Vettermann (RSV 1970 Limbach-Oberfrohna, 300,67 Sekunden) und Jana Lörwald (RFV Hardter Wald, 323,55 Sekunden).

Die Mannschaftskür auf A-Niveau bei der Bauernolympiade war auch im Jubiläumsjahr des Reiterverbands Münster und der Halle Münsterland das Highlight am Turnierdonnerstag beim AGRAVIS-Cup. Der Wettkampf um die Wanderstandarte der Stadt Münster ist ebenso traditionsreich wie das Turnier selbst: 1927 wurde der Wettbewerb zum ersten Mal ausgetragen und ist heute als Karl-Geßmann-Gedächtnispreis bekannt.


Die Mannschaft vom RFV Nienberge-Schonebeck verzauberte das Publikum mit ihrer Kürvorstellung.


RFV Nienberge-Schonebeck zeigte sensationelle Kür

Wie passend, dass die Mannschaft seiner Ur-Enkelin Melanie Geßmann vom RFV Nienberge-Schonebeck als führendes Team ins abschließende Springen geht. Schon nach der Dressur lag das Team vorne. Mit ihrer umjubelten Kür haben Franziska Theopold und Sally SW, Lisa Marie Westrup und Freddy S, Mia Klein und Diacristalla sowie Janin Löckemann und Bueno ihre Führung weiter ausgebaut. 59,77 Punkte konnte nach der Kür keiner toppen. „Sensationell“, lobte Hallensprecher Carsten Sostmeier die Vorführung der vier Reiterinnen. Ausbildungsexperte und Kommentator Christoph Hess ergänzte: „Eine herausragende Kür auf ganz hohem Niveau und vier Pferde in toller Harmonie.“ Das sahen auch die Richter so und vergaben mehrfach Noten im hohen Neuner-Bereich.

RV St. Georg Saerbeck erzielte Höchstnote und zweiten Platz

Auf Platz zwei liegen nach Dressur und Kür die Reiterinnen und Reiter vom RV St. Georg Saerbeck um Mannschaftsführerin Melanie Jankord. Ellen Wenners und Soleos, Julia Schlerka und Fio Flavour, Jörg Willermann und Lucy sowie Theresa Jankord und Fantastique DS zeigten sogar die beste Kür des Abends. Gleich zweimal zückten die Richter die Höchstnote 10,0. „Tolles Reiten und toll ausgewählte Pferde“, lobte Hess. Die Reiterinnen und Reiter überzeugten mit präziser Linienführung zu emotionaler Musik. Schon auf der Schlusslinie kannte das Publikum kein Halten mehr und belohnte das Team mit tosendem Applaus. Mit 59,35 Punkten geht Saerbeck am Samstag ins Springen. Doch da werden die Karten bekanntlich noch einmal neu gemischt. Rekordverdächtige 15-mal holte der Verein die Wanderstandarte bereits.

ZRFV Albachten holte sich dritten Platz

Der ZRFV Albachten mit Mannschaftsführer Tim Scheunemann startet knapp dahinter von Rang drei in den Final-Parcours und zeigte am Donnerstag in der Kür, dass auch mit ihm beim Gesamtsieg zu rechnen ist. Laurin Hofmann und Bentley Forever, Sophie Holkenbrink und Zauberdesign, Britta Knaup und Be my Unicorn sowie Anna-Giulia Savic und Sirius Black SL überzeugten mit kreativ ausgearbeiteten Linien und ihrem „schönen Mannschaftsbild“, wie Christoph Hess hervorhob. Eine Leistung, die vom Richterteam zweimal mit der Höchstnote belohnt wurde. 59,3 Punkte sammelte Albachten in der Dressur.

Goldenen Verdienstplakette des Pferdesportverbands Westfalen für Clemens Brüggemann

Die voll besetzten Ränge der Halle Münsterland waren auch Kulisse für ein persönliches Jubiläum: Clemens Brüggemann wurde für seine Verdienste im Pferdesport mit der Goldenen Verdienstplakette des Pferdesportverbands Westfalen geehrt. Seit 50 Jahren ist Brüggemann als Turnierleiter des Traditionsturniers in der Halle Münsterland „die Hauptperson im Turniergeschehen“, wie Laudator Heinrich Plaas-Beisemann, Vizepräsident des Verbands, betonte. „Ohne Clemens wäre das alles nicht möglich“, ergänzte Oliver Schulze Brüning, Vorsitzender des Reiterverbands Münster. Mit Standing Ovations wurde Clemens Brüggemann vom Publikum aus der Halle begleitet.

Springen am Samstag entscheidet über Gesamtsieg

Das abschließende Springen findet am Samstag um 10.30 Uhr in der Halle Münsterland statt. Dann fällt die Entscheidung, wer die Wanderstandarte der Stadt Münster im Jubiläumsjahr mit nach Hause nehmen darf.

Spannendes Mannschaftsspringen der Altkreise beim AGRAVIS-Cup in Münster

Das kann man mal so machen: Georg Terhechte vertrat am Donnerstag bei der Mannschafts-Springprüfung Klasse L der Kreisreiterverbände als Mannschaftsführer von Coesfeld Heiner Messing. Messing war als Richter eingespannt und sah von draußen zu, wie „Interims-Coach“ Terhechte und die Mannschaft mit dem letzten Starter den Sieg holten.


Michael Wallschlag, Vertriebsleiter der Raiffeisen-Märkte, gratulierte der Mannschaft des Kreisreiterverbands Coesfeld zum Sieg im Mannschaftsspringen der Kreisreiterverbände.


Coesfeld legte mit drei Nullrunden vor

Die sieben (Alt)kreise Coesfeld, Warendorf, Tecklenburger Land, Lüdinghausen, Münster, Beckum und Steinfurt hatten beim AGRAVIS-Cup in Münster jeweils vier Paare in den Wettkampf um den Preis der Raiffeisen-MärkteDie AGRAVIS ist im Bereich Märkte als Einzelhändler und als Großhändler und Konzeptanbieter aktiv. geschickt. Immer drei kamen in die Wertung. Vor der letzten Runde hatten Lüdinghausen, Münster, Coesfeld und Tecklenburg noch die Chance auf ein Gesamtergebnis von null Fehlern. Klar war da aber schon, dass Coesfeld mit den schnellen Nullrunden von Felix Merschformann/Diego M 4 (0/55,56), seiner Schwester Carlotta Merschformann/Laetitia 92 (0/52,75) und Kathrin Terhechte/Cornetta 32 (0/55,14) zeitlich mehr als ordentlich vorgelegt hatte.


Felix Merschformann und Diego M 4 bleiben als Startpaar für den Kreisreiterverband Coesfeld ohne Fehler.


Coesfeld siegte mit 0 Fehlern und 161,64 Sekunden

Dem wollte Merschformann-Cousin Max mit Morpheus V. in der letzten Runde nicht nachstehen. Sein fehlerfreier Ritt in 53,75 Sekunden bedeutete den viel umjubelten Sieg für den Kreisreiterverband Coesfeld mit einem Gesamtergebnis von 0 Fehlern und 161,64 Sekunden. Dahinter platzierten sich die Teams Tecklenburger Land (0/163,25), Münster (0/172,24), Vorjahressieger Lüdinghausen (4/169,66), Beckum (4/170,97), Warendorf (8/166,76) und Steinfurt (12/165,85).

Interims-Coach Terhechte freute sich über Erfolg

Georg Terhechte freute sich für seine coolen Reiterinnen und Reiter. Felix und Carlotta Merschformann sowie Kathrin Terhechte waren schon 2025 für Coesfeld angetreten. „Unser letzter Reiter Max Merschformann ist heute nur dieses Springen geritten. Sie haben es alle gut gemacht und ich bin stolz auf ihre Leistungen.“ Ein bisschen stolz war er auch auf seinen Erfolg als Equipechef: „Ich bin sonst immer als zweiter Mann mit dabei und kenne die Mannschaft. Schön, dass wir jetzt gemeinsam hier den Sieg geholt haben.“

Diese und alle weiteren wichtigen Begriffe finden Sie in unserem Glossar

Mit einer festlichen Gala eröffnete der

Reiterverband Münster

Akrobatik auf und mit dem Pferd präsentierten die mitwirkenden Künstler, hier die Brüsewitz Boys.


Regionale Künstlerinnen und Künstler sorgten für Unterhaltung

Auch Mitwirkende aus der Region traten auf: das Musikkorps der Freiwilligen Feuerwehr Münster unter der Leitung von Peter Michael Westhoff und die Tanzgruppe NovaBeatz aus Warendorf wurden von einem münsterschen Original, dem Kiepenkerl, in die Arena gebeten. Hans Riering hatte sich die Kiepe auf den Rücken geschnallt und einige Dönekes zum Besten gegeben. Das hohe Niveau der Vererber aus der Region zeigte sich in einer Hengstquadrille – jeweils zur Hälfte gestellt vom Landgestüt Warendorf und privaten Hengststationen aus der Region.

Die deutsche Reitsportstimme moderierte mit Charme, Humor und Fachwissen durch den Abend

Carsten Sostmeier – die Reitsportstimme im deutschen Fernsehen – führte mit Charme, Humor und Fachwissen durch den Abend. In kurzweiligen Talks blickte er gemeinsam mit Reitsporthelden aus mehreren Jahrzehnten auf die Highlights in der Turnierhistorie. Hendrik Snoek, Hugo Simon, Kurt Gravemeier, Franke Sloothaak und andere Springreiter riefen unvergessliche Momente beim Großen Preis in Erinnerung. Ingrid Klimke sowie Anabel und Klaus Balkenhol schauten beim Plaudern mit Sostmeier auf Höhepunkte in den Grand Prix-Prüfungen.


Gleich zu Beginn des Galaabends bot sich dem Publikum ein tolles Bild, als die Standarten der Mitgliedsvereine in die Halle Münsterland einritten.


Standarten beeindruckten mit imposantem Einzug

Ein imposantes Bild bot sich gleich zu Beginn der Gala, als die Standarten der knapp 30 Mitgliedsvereine des Reiterverbandes hoch zu Pferde und zu den festlichen Klängen des Geigers Deniz Berkenbusch in die Arena einzogen.


Bei einem Empfang stießen Bundestrainer Otto Becker, Rainer Stegemann (Geschäftsführer Reiterverband), Oberbürgermeister Tilman Fuchs, der Reiterverbandsvorsitzende Oliver Schulze Brüning, Hendrik Snoek und Frau Gabi sowie Dr. Maria Näther, Geschäftsführerin der Halle Münsterland, auf das 100-jährige Bestehen an.


Oliver Schulze Brüning beim Empfang für Ehrengäste

Bei einem Empfang für Ehrengäste unmittelbar vor Beginn der Gala unterstrich der Reiterverbandsvorsitzende Oliver Schulze Brüning, dass die Liebe zum Pferd die Motivation bilde für das enorme ehrenamtliche Engagement innerhalb des Verbandes. Die gemeinsamen Werte Verantwortung, Respekt, Fairness und Zusammenhalt würden auf das Miteinander mit dem Pferd übertragen. „Deswegen mache ich mir um die Zukunft keine großen Sorgen.“

Die Glückwünsche der Münsteraner Stadtgesellschaft zum 100-jährigen Bestehen, das parallel auch die Halle Münsterland feiert, überbrachte Oberbürgermeister Tilman Fuchs. Der Reiterverein könne voller Stolz auf eine großartige Geschichte zurückschauen. „Aber Tradition ist kein Stillstand, sondern die Basis für Innovation und Zukunft.“


Dr. Dirk Köckler, Vorstandsvorsitzender der AGRAVIS Raiffeisen AG, stellte die Verbundenheit des Agrarhandelsunternehmens zum regionalen Reitsport heraus. Dieses Engagement werde man auch in den kommenden Jahren fortsetzen.


AGRAVIS fühlt sich seit jeher dem Reitsport verbunden

Dr. Dirk Köckler, Vorstandsvorsitzender des Titelsponsors AGRAVIS Raiffeisen AG, erinnerte daran, dass Pferde früher unverzichtbare Helfer in der LandwirtschaftLandwirtschaft (oder Agrarwirtschaft) ist ein Wirtschaftsbereich der sogenannten Urproduktion. gewesen seien. „Als genossenschaftlicher Agrarhändler fühlen wir uns deshalb seit jeher dem Reitsport verbunden.“ Dieses Engagement werde die AGRAVIS auch in den kommenden Jahren fortsetzen. Die enge Verbundenheit zu Pferden, dem AGRAVIS-Cup und dem Reiterverband stellte Dr. Maria Näther, Geschäftsführerin der Halle Münsterland, heraus. „Wir sind stolz auf die Vergangenheit, freuen uns aber auf die nächsten 100 Jahre.“ Für die Deutsche Reiterliche Vereinigung gratulierte der Vorstandsvorsitzende Dennis Peiler.

Diese und alle weiteren wichtigen Begriffe finden Sie in unserem Glossar

Im Zeichen eines doppelten Jubiläums startete der AGRAVIS-Cup Münster 2026 mit einem gelungenen Auftakt. Zum 100. Geburtstag von Reiterverband Münster und Halle Münsterland standen am ersten Turniertag die westfälischen Mannschaftswettkämpfe in Dressur und Springen im Mittelpunkt. Am traditionellen Westfalentag auf M**-Niveau lieferten sich die Teams der Kreisreiterverbände im Dressurviereck und im Springparcours spannende Duelle um die Titel.


Lara Middelberg auf Fabio und Lena Haßmann auf Elton PS holten die höchste Wertung des Abends.


KRV Steinfurt siegt im Dressurfinale

Im Dressurfinale feierte der KRV Steinfurt den Sieg. Unter der Vorstellung von Oliver Oelrich punkteten Lara Middelberg auf Fabio (Kür) und Lena Haßmann auf Elton PS, zusammen ergab das die höchste Teamwertung des Abends (143,77 Punkte). Der Vorjahressieger, der RV Münster musste sich dieses Mal mit Rang zwei zufriedengeben: Für die Mannschaft von Melanie Geßmann ritten Sabrina Geßmann auf Sandy und Shona Benner auf Velvet (Kür) zu einer Gesamtpunktzahl von 143,27. Der KRV Coesfeld (Mannschaftsführerin Marlies Brinkmann) komplettierte das Podium mit der Kürreiterin Claire‑Louise Averkorn auf Spotify und Stephanie Leuenberger‑Voss auf In my Heart V (143,09 Punkte).

KRV Minden-Lübbecke und KRV Unna-Hamm belegen Plätze vier und fünf

Knapp dahinter rangierte der KRV Minden‑Lübbecke (Mannschaftsführerin Ute Fisser-Hülsmeier) auf Platz vier: Danica Duen mit Good Fellas (Kür) und Sophie Luisa Duen mit Maxim‑N sammelten zusammen 138,23 Punkte. Auf Platz fünf landete der KRV Unna‑Hamm mit den Finalreiterinnen Jana Marie Thamm auf Fantastica und Anna‑Katharina Matthes‑Tepel auf Rock Amour AT (Kür). Unter der Leitung von Stefanie Serowy erreichten sie 129,67 Punkte.


Das Team vom Kreisreiterverband Unna-Hamm bei der Siegerehrung: Mannschaftsführer Lutz Gripshöver, Laura Hinkmann, Lutz Gripshöver Jr., Steffen Bröckmann und Daniel Oppermann.


Team Unna-Hamm gewinnt mit beeindruckenden Nullrunden

Im Parcours triumphierte das Team Unna-Hamm um Mannschaftsführer Lutz Gripshöver. Als einzige Mannschaft schafften es Steffen Bröckmann und Chloé B, Lutz Gripshöver Jr. und Castellino, Laura Hinkmann und Caniano sowie Daniel Oppermann und Orfee VDB in der Gesamtwertung Null zu bleiben. Die Teammitglieder konnten bereits nach Schlussreiter Daniel Oppermann jubeln, der mit seiner Nullrunde den Sack zumachte und auch ein Stechen hinfällig machte. Bereits im Umlauf blieb Unna-Hamm ohne Abwürfe.


Im Sattel von Orfee VDB sicherte Daniel Oppermann mit einer Nullrunde den Teamsieg.


„Das sind alles sehr erfahrene Reiter, die auch im Winter viele Hallenturniere reiten und routiniert sind“, schätzt Lutz Gripshöver die Stärke seines Teams ein und fügt hinzu: „Die Kulisse hier ist schon sehr besonders.“ Vor allem für seinen 15-jährigen Sohn sei der Sieg im Mannschaftswettbewerb der Kreisreiterverbände von großer Bedeutung: „Er hat dafür heute sogar schulfrei bekommen.“

Kreisreiterverband Gütersloh und Vorjahressieger aus Coesfeld belegen ebenfalls das Siegertreppchen


Lara Middelberg und Fabio begeisterten das Publikum mit ihrer Kür.


Platz zwei ging an den Kreisreiterverband Gütersloh um Mannschaftsführer Rudi Müller. Philip Hermelbracht und Little Lord, Janina Griese und Dana, Stefanie Bolte und Cortina JB sowie Henrik Griese und Carla sammelten vier Fehlerpunkte. Das drittplatzierte Team im Mannschaftswettbewerb ist der Vorjahressieger aus Coesfeld mit Equipechef Claus Reinacher. Felix Merschformann und Corella, Lara Tönissen und Cisanganda, Amelie Tönissen und Charly sowie Carlotta Merschformann und Conny sammelten insgesamt acht Fehlerpunkte.


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Der AGRAVIS-Cup 2026 wird in die Geschichtsbücher eingehen. Denn ein doppeltes Jubiläum – 100 Jahre Reiterverband Münster und 100 Jahre Halle Münsterland – macht dieses Turnier vom 7. bis 11. Januar zu einem ganz besonderen. „Mit großer Dankbarkeit und auch ein wenig Stolz blicken wir auf die einmalige Erfolgsgeschichte unseres Verbandes“, sagte der Vorsitzende Oliver Schulze Brüning am Donnerstag vor der Presse. „Die Arbeit in unseren Mitgliedsvereinen und im Reiterverband als Dachorganisation lebt von einem riesigen ehrenamtlichen Engagement – und das von Beginn an bis heute. Das kann man gar nicht hoch genug bewerten. Gemeinsam wollen wir auch künftig junge Menschen für den Pferdesport begeistern und eine stabile Zukunft der ländlichen Reiterei sichern“, erklärte Schulze Brüning.

Im April 1926 fand in der frisch errichteten Halle Münsterland das erste Reitturnier statt. „Visionär war schon die Einweihung, als die westfälischen Reiter- und Fahrvereine, die damals für 753.000 Reichsmark errichtete Halle Münsterland mit einem glanzvollen Schauturnier eröffneten – ein Moment, der weit über den Tag hinauswirkte und den Grundstein für eine Tradition legte, die bis heute lebendig ist“, hob Dr. Maria Näther, Geschäftsführerin des Messe und Congress Centrums Halle Münsterland hervor. Unter dem Motto „time to celebrate“ werde die Halle das gesamte Jubiläumsjahr mit unterschiedlichen Highlights feiern: mit großartigen Künstlern wie David Garrett oder den Toten Hosen ebenso wie mit neuen Formaten wie dem Fields & Beats Festival gemeinsam mit dem Landwirtschaftlichen Wochenblatt. „So zeigen wir, wie vielfältig, modern und zukunftsfähig das Messe und Congress Centrum Halle Münsterland ist und bleibt.“

Galaabend lässt Turnierhighlights lebendig werden

Der Reiterverband wird das Jubiläum am ersten Tag des AGRAVIS-Cups mit einer großen Gala feiern. „Wir haben eine emotionale Gala vorbereitet, in der 100 Jahre Reitsport in Münster mit zahlreichen Highlights unseres Turniers und die Erfolgsgeschichte des Westfälischen Pferdes lebendig werden“, verspricht Rainer Stegemann, Geschäftsführer des Reiterverbandes Münster. Das rund dreistündige Programm spannt den Bogen durch viele Disziplinen des Pferdesports – von Dressur, Springen und Vielseitigkeit bis hin zu Voltigieren und Fahren. Bundesweit bekannte Showgrößen wie Lisa und Matthes Röckener sowie die Brüsewitz-Brüder sorgen für Staunen und Begeisterung. Auch Mitwirkende aus der Region werden auftreten. „Es ist ein im wahrsten Sinne des Wortes einmaliger Abend, den es so nur zum Auftakt unseres Jubiläumsjahres geben wird“, so Stegemann. Sitzplatztickets für die Jubiläumsgala kosten 33 bzw. 35 Euro. Der Eintritt für den Ausstellungsbereich beträgt am Mittwoch für den ganzen Tag inklusive Abendveranstaltung zehn Euro.

Trotz aller Jubiläumsfeiern steht natürlich weiterhin der Sport im Mittelpunkt. „Wir werden wieder ein tolles Teilnehmerfeld präsentieren können“, so Oliver Schulze Brüning. Für die Springprüfungen gemeldet haben unter anderen mit Marie Ligges, Philipp Schulze Topphoff und Hendrik Dowe die Sieger im Großen Preis der Jahre 2023, 2024 und 2025. Die Haßmann-Brüder sind wieder dabei, auch Gerrit Nieberg hat zugesagt, ebenso wie die Deutschen Meisterinnen Stephi de Boer und Johanna Beckmann (U25). In der Grand-Prix-Tour der Dressur gehen ebenfalls zahlreiche
Top-Leute an den Start, die sowohl international als auch national Erfolge vorweisen können. Das trifft unter anderen auf Anabel Balkenhol, Katharina Hemmer und Nadine Plaster zu.

Helen Langehanenberg und Hans Thorben Rüder mit vollem Programm

Einer, der weiß, welch tolles Gefühl es ist, in Münster zu gewinnen, ist Hans Thorben Rüder. Er gewann schon 2011 den Großen Preis, damals mit der Stute Orlanda. Vor elf Monaten triumphierte er mit der 15-jährigen Westfälischen Stute Courage im Championat von Münster. „Die Stimmung in der Halle ist jedes Jahr fantastisch“, schwärmte Rüder von der Begeisterung auf den Rängen. Für den AGRAVIS-Cup 2026 hat sich der 52-Jährige Grevener das volle Programm vorgenommen. Heißt also: Er startet in allen drei Touren. Für die große Tour hat er mit Courage und dem dann 17-jährigen Holsteiner Wallach Singu zwei Pferde im Stall, die schon bewiesen haben, dass sie ganz vorn dabei sein können. „Beide sind ganz gut in Form. Ich werde kurzfristig entscheiden, wer am Samstag und wer am Sonntag geht.“

Auch auf Helen Langehanenberg wartet ein intensives Prüfungsprogramm beim AGRAVIS-Cup. Die Dressurreiterin vom RV St. Georg Münster plant bei ihrem Heimspiel, Zoom (Landbeschäler; Warendorf) und Daniela (Tochter ihres ehemaligen Erfolgspferdes Damsey FRH) in der Grand Prix-Tour zu reiten. Zwei junge Pferde – die Westfalenstute Sahneschnitte (v. Secret; selbst gezogen) und den Trakehner Wallach Rosenprinz WTR – sollen die S-Dressur gehen. Und dann hat sich Helen Langehanenberg ja auch einen Platz im Finale der Serie „Derby Stars von Morgen“ gesichert. Dort wird sie DSP Danny Cool reiten. „Die Prüfung passt perfekt; das ist das Level, auf dem Danny Cool gerade ist und wo er sich nun weiterentwickeln soll. Er ist schon einen langen Grand Prix gegangen und das wollen wir nun festigen.“

Melanie Geßmann auf Urgroßvaters Spuren

Das Aushängeschild schlechthin für die ländliche Reiterei wird wieder die Bauernolympiade sein. Hier ist das Team des RV Nienberge-Schonebeck im Jubiläumsjahr besonders motiviert. Denn mit Melanie Geßmann ist eine Ur-Enkelin von Karl Geßmann, dem Prüfungsgründer, als Mannschaftsführerin in der Verantwortung. „Wir haben 2025 eine komplett neue Kür gezeigt“, berichtete sie am Donnerstag. „Dieses Mal wollen wir Kleinigkeiten anpassen und verfeinern.“ Titelverteidiger beim Wettkampf um die Wanderstandarte der Stadt Münster ist der Reiterverein Greven.
„Wir werden sowohl in der Spitze als auch in der Breite wieder tollen Reitsport erleben“, schaut Oliver Schulze Brüning voller Vorfreude auf das lange Turnierwochenende. Rasanten Fahrsport vor voll besetzten Rängen versprechen abermals die jeweils zwei Umläufe der Klasse S für Pony-Zwei- und -Vierspänner am Freitagabend.

Ein Besuch beim AGRAVIS-Cup in der Halle Münsterland lohnt sich für die ganze Familie auch abseits von Stangenwald und Dressurviereck. Im Kinderland können Mädchen und Jungen viel Spaß haben und beim Hobby Horsing kleine Wettbewerbe absolvieren. In der begleitenden Ausstellung wird für jeden etwas dabei sein. „Wir freuen uns über mehr als 60 Anbieter vom Mode-Store über Gesundheitsprodukte bis hin zum klassischen Reitsportbedarf“, beschrieb Ausstellungsleiterin Vivien Lübbe die Bandbreite. Vielfältige Gastroangebote und die zünftige Party am Samstagabend garantieren zudem gesellige Stunden beim AGRAVIS-Cup.

LVM und AGRAVIS als langjährige Förderer

„Wir können uns auch in diesem Jahr wieder auf eine breite Unterstützung in der heimischen Wirtschaft verlassen“, dankte Geschäftsführer Rainer Stegemann dem gesamten Sponsorenkreis. Zwei Unternehmen, die hierbei herausragen, sind die LVM-Versicherung und die AGRAVIS Raiffeisen AG. Die LVM, damals noch unter
anderem Namen, ist ein Förderer der ersten Stunde: „Seit vielen Jahrzehnten verbindet die LVM eine nachhaltige Partnerschaft mit dem münsterschen Reiterverband. Wir haben großen Respekt und danken für das außergewöhnliche Engagement, mit dem dieses Turnier über Generationen hinweg organisiert und weitergegeben wird“, unterstrich Vorstandsmitglied Heinz Gressel. „Es erfüllt uns mit Freude, dass der Besucherzuspruch auch im 100. Jahr ungebrochen ist – gerade in einer Zeit, in der andere Formate an Attraktivität verlieren. Die einzigartige Kombination aus lokalem und Spitzensport begeistert nach wie vor viele Reitsportfans und macht dieses Jubiläum zu etwas ganz Besonderem.“

Zum 100-jährigen Bestehen gratulierte für die AGRAVIS deren Vorstandsvorsitzender Dr. Dirk Köckler. „In Münster – einer Herzkammer des Genossenschaftswesens in Deutschland – liegen unsere Wurzeln, und hier liegt auch unsere Zukunft“, unterstrich der AGRAVIS-CEO. Das Agrarhandels- und Dienstleistungsunternehmen ist jetzt im vierten Jahr Titelsponsor des AGRAVIS-Cups. „Die unverwechselbare Handschrift des Turniers ist uns dabei besonders sympathisch: Spitzensport und ländliche Reiterei mit der Bauernolympiade als Zugpferd stehen gleichberechtigt nebeneinander. Gemeinsam mit unseren regionalen Raiffeisen-Genossenschaften freuen wir uns auf die weitere Zusammenarbeit mit dem Reiterverband Münster.“

Rainer Stegemann rät interessierten Reitsportfans wie in den Vorjahren dazu, sich möglichst im Vorverkauf Eintrittskarten für den Galaabend und das Turnier zu sichern. „Wir haben noch Tickets“, betonte er. „Aber je näher das Turnier rückt, desto kleiner werden die verfügbaren Kontingente.“ Karten und alle weiteren Informationen zum Turnier gibt es online unter

agraviscupmuenster.de

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Wenn am Mittwoch, 7. Januar 2026, um 19.30 Uhr die Scheinwerfer in der Halle Münsterland angehen, beginnt sie – die große Jubiläumsgala „100 Jahre Reiterverband Münster“, zugleich festlicher Auftakt des AGRAVIS-Cups 2026. Ein einzigartiges Spektakel erwartet die Gäste, das die Geschichte des Reiterverbandes und die Faszination des Pferdesports in Münster aufblitzen lässt. „Wir haben eine emotionale Gala vorbereitet, in der 100 Jahre Reitsport in Münster mit zahlreichen Highlights unseres Turniers und die Erfolgsgeschichte des Westfälischen Pferdes lebendig werden“, verspricht Rainer Stegemann, Geschäftsführer des Reiterverbandes.

Programm spiegelt die Bandbreite des Pferdesports wider

Das rund dreistündige Programm spannt den Bogen durch viele Disziplinen des Pferdesports – von Dressur, Springen und Vielseitigkeit bis hin zu Voltigieren und Fahren. Bundesweit bekannte Showgrößen wie Lisa Röckener, Matthes Röckener und die Brüsewitz-Brüder sorgen für Staunen und Begeisterung. Auch Mitwirkende aus der Region werden auftreten. „Es ist ein im wahrsten Sinne des Wortes einmaliger Abend, den es so nur zum Auftakt unseres Jubiläumsjahres geben wird“, unterstreicht Rainer Stegemann den exklusiven Charakter des Live-Erlebnisses. Es wird auch auf die großen Displays im Ausstellungsbereich der Halle Münsterland
übertragen, sodass alle Besucherinnen und Besucher vor Ort ganz nah dran sein können. Die Gala wird allerdings nicht über Streaming-Plattformen abrufbar sein.

Ein paar Highlights des Programms:


  • Show Matthes Röckener: Freiarbeit mit Pferden im „Landwirt-Outfit“ – eine kreative und unterhaltsame Darbietung, die die Verbindung von Tradition und Moderne zeigt.
  • Show Lisa Röckener: Sie vereint Turnier- und Showelemente, darunter Geländesprünge, Dressur und Springen. Ihre Inszenierung begeistert mit farbenfrohen Effekten und zwei Pferden.
  • Springsport & Persönlichkeiten: Bekannte Persönlichkeiten aus dem Springsport treten in der Bahn auf und sorgen für spannende Momente.
  • Show Daniel Schneiders: Er und sein Team zeigen eine spektakuläre Kutschennummer mit zwei Vierspännern (Shettys und Großpferde).
  • Tanzgruppe aus Münster: 30 Kinder und Jugendliche präsentieren die mitreißende Show „Fire and Ice“.
  • Show Brüsewitz-Brüder: Sie präsentieren eine beeindruckende Voltigiernummer mit Fokus auf den Mittelzirkel.
  • Show Landgestüt & private Hengsthalter: Dressurquadrille mit sechs Reitern des Landgestüts und sechs privaten Hengsthaltern – ein Bild für die Vielfalt und Klasse des westfälischen Pferdes.
  • Mirage Espanol & Liska: Zwei Reiter und die Künstlerin Liska verbinden Pferdesport und kunstvolle Malerei.

„Wir haben bei der Gestaltung bewusst auf Grußworte und lange Reden verzichtet, wollen unseren Gästen stattdessen einen unvergesslichen Abend bieten, mit dem wir unser Jubiläumsjahr stilvoll einläuten“, betont Rainer Stegemann. Zu Beginn werden auch die Standarten der Mitgliedsvereine in die Halle einziehen. Das gesamte Programm wird von Moderator Carsten Sostmeier begleitet, der mit Charme, Humor und Fachwissen durch den Abend führt. „Wir freuen uns mit dem Publikum und unseren Gästen auf eine Veranstaltung voller Leidenschaft, Gemeinschaft und unvergesslicher Momente“, blickt Stegemann erwartungsfroh voraus.

Eintritt und Ticketverkauf

Sitzplatztickets für die Jubiläumsgala kosten 33 bzw. 35 Euro. Der Eintritt für den Ausstellungsbereich beträgt am Mittwoch für den ganzen Tag inklusive Abendveranstaltung zehn Euro. Karten gibt es online über die

Veranstaltungswebsite

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Zum 100-jährigen Bestehen des

Reiterverbandes Münster

Aktive und Ehrenamtliche kommen zu Wort

Das Buch ist das Ergebnis intensiver Recherche und echter Teamarbeit. „Als mich Oliver Schulze Brüning vor einigen Monaten fragte, ob ich bereit wäre, als verantwortlicher Redakteur an einem Jubiläumsbuch mitzuwirken, habe ich spontan ‚ja‘ gesagt“, berichtet Uwe Peppenhorst. Teil des Redaktionsteams waren mit Michael Schulte und Jürgen Peperhowe weitere langjährige journalistische Begleiter des Reitsports in Münster.

„Ein Jahrhundert Reiterverband Münster – das bedeutet 100 Jahre gelebte Tradition, sportliche Erfolge, ehrenamtliches Engagement und die Liebe zum Pferd. All diese Aspekte kommen in dem Jubiläumsbuch zum Tragen“, sagt Oliver Schulze Brüning, Vorsitzender des Reiterverbandes. „Mein Dank gilt dem Redaktionsteam um Uwe Peppenhorst für diese großartige Arbeit. Ich bin sicher: Das Buch ist eine Fundgrube für alle, denen der Reitsport in Münster am Herzen liegt.“

Verkauf während des AGRAVIS-Cups

Das Jubiläumsbuch ist während des AGRAVIS-Cups 2026 vom 7. bis 11. Januar in der Halle Münsterland im freien Verkauf erhältlich – sowohl am Stand der Westfälischen Nachrichten als auch direkt an den Kassen. Es kostet 10 Euro.

Kontakt für Rückfragen und Bestellungen:

Reiterverband Münster e.V.
Geschäftsführer Rainer Stegemann
Postfach 6625, 48035 Münster
E-Mail:

rainer.stegemann@rv-muenster.de

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Auch im Jubiläumsjahr kann sich das Starterfeld des Traditionsturniers in der Halle Münsterland sehen lassen. Beim AGRAVIS-Cup in Münster haben sich namhafte Stars der Szene einen Startplatz gesichert. Darunter auch Grand-Prix-Reiterin Helen Langehanenberg und Springreiter Hans Thorben Rüder.

Große Prüfungsauswahl und krasses Publikum


Helen Langehanenberg


Für Helen Langehanenberg ist das Turnier in der westfälischen Metropole ein Heimspiel. Die 43-Jährige, die bereits mehrfach Teil der Deutschen Equipe war und bei WM, EM und Olympischen Spielen Medaillen sammelte, verschlägt es immer wieder gern in ihre Heimatstadt: „Das Turnier ist sehr schön aufgezogen und seit Jahren super besucht. Es bietet eine gute Auswahl an Prüfungen und hat einfach ein krasses Publikum, das jedes Jahr kommt – vor allem zur Bauernolympiade. Es gibt wohl nirgendwo sonst eine A-Dressur, die eine ganze Messehalle füllt. Das ist wirklich ein Top-Level“, schwärmt die Profi-Reiterin.

Langehanenberg startet mit mehreren Pferden

Sie selbst wird gleich mit mehreren Pferden an den Start gehen: „Mit DSP Danny Cool reite ich das Finale der Derby Stars von Morgen. Das passt perfekt, weil es genau das Level ist, auf dem Danny Cool gerade ist und wo er sich nun weiterentwickeln soll.“ Für die Reiterin ist das Finale der perfekte Abschluss nach der Qualifikation beim Turnier der Sieger und dem Halbfinale in Oldenburg. Mit Landbeschäler Zoom vom NRW-Landgestüt in Warendorf und Daniela, der Tochter ihres ehemaligen Erfolgspferdes Damsey FRH, plant sie den Start in der Grand-Prix-Tour. „Und dann nehme ich noch zwei junge Pferde für die S-Dressur mit: Sahneschnitte und Rosenprinz WRT.“ Der siebenjährige Sahneschnitte kommt aus ihrer eigenen Zucht und hat einen prominenten Vater: Secret, dessen Nachkommen bereits zahlreich bei der Weltmeisterschaft der Jungen Dressurpferde, beim Bundeschampionat und auf den Körplätzen der Republik vertreten waren. 2019 wurde er selbst Vize-Weltmeister der Fünfjährigen.

Ihre Pferde seien fit und motiviert, freut sich die Reiterin: „Am Anfang des Jahres habe ich mir ein bisschen Zeit genommen. Ein paar Pferde schwebten zwischen den Leveln, waren dem einen entwachsen und auf dem anderen noch nicht so richtig angekommen. Das war genau richtig. Jetzt sind alle top unterwegs – auch in der neuen Klasse.“

Ein Turnier mit viel Herzblut


Hans Thorben Rüder


Einer, der weiß, wie es sich anfühlt, in Münster zu gewinnen, ist Hans Thorben Rüder. Der 52-Jährige aus Greven, der für den Fehmarnschen Ringreiterverein startet, hat schon 2011 im Großen Preis triumphiert und holte sich im Januar 2025 mit der Westfälischen Stute Courage den Sieg im Championat. „Die Stimmung in der Halle ist Jahr für Jahr fantastisch“, beschreibt er die Begeisterung auf den Rängen. Daher sei der AGRAVIS-Cup für die Reiter aus der Region ein ganz besonderes Turnier. „Da wird so viel Herzblut investiert“, zollt er den Ehrenamtlichen des Reiterverbandes großen Respekt für das, was sie nun im 100. Jahr auf die Beine stellen. „Und dieses Herzblut bringen auch die Vereine bei der Bauernolympiade ein. Das bekomme ich in Greven hautnah mit, wo der ganze Verein mitfiebert.“ Vor elf Monaten war der Samstag gleichsam in Grevener Hand, denn nur wenige Stunden vor dem Triumph Hans Thorben Rüders im Championat hatte sich das Team aus der Emsstadt auch die Wanderstandarte der Stadt Münster gesichert.

Rüder startet in allen drei Touren

Für den AGRAVIS-Cup 2026 hat sich Hans Thorben Rüder das volle Programm vorgenommen. Heißt also: Er startet in allen drei Touren. Für die große Tour hat er mit Courage und dem dann 17-jährigen Holsteiner Wallach Singu zwei Pferde im
Stall, die schon bewiesen haben, dass sie ganz vorn dabei sein können. „Beide sind ganz gut in Form. Ich werde kurzfristig entscheiden, wer am Samstag und wer am Sonntag geht.“

Vom Gut Darß und Besitzer Heinz Fiege hat Hans Thorben Rüder mit der bald neunjährigen Callidora CD und dem aktuell noch elfjährigen Wallach Caspian GD zwei Pferde unterm Sattel, die auch schon von sich reden gemacht haben. Mit Caspian GD war Rüder im Oktober beim internationalen Drei-Sterne-Turnier in Herning/Dänemark erfolgreich. Ein Kuriosum im Stall von Hans Thorben Rüder: Er reitet noch ein zweites Pferd gleichen Namens. „Das hatte ich so auch noch nicht.“ Der andere Caspian, auch ein Schimmel, ist aktuell zwölf Jahre alt und stammt aus Holsteiner Zucht. Für Münster dürfte es auf Caspian ohne die Initialen hinauslaufen. Der Namensvetter sei sehr groß und daher für die enge Halle Münsterland eher nicht geeignet.


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Beim AGRAVIS-Cup in der Halle Münsterland wird auch dieses Mal das Finale von „Derby Stars von Morgen“ ausgetragen – der bundesweiten Dressurserie für U25-Nachwuchsreiterinnen und -reiter sowie talentierte Pferde im Alter von acht bis zwölf Jahren. Die jeweils acht besten Paare der beiden Halbfinals in Oldenburg und am Gut Ising haben sich ihren Startplatz für die Entscheidung in Münster gesichert. Damit treffen herausragende Nachwuchstalente auf vielversprechende Zukunftspferde – ein Format, das seit seiner Entstehung im Jahr 2022 für Begeisterung sorgt und dem Dressursport wichtige Impulse gibt.

Hervorragende Chance für junge Pferde und junge Reiterinnen und Reiter

„Ich freue mich besonders, dass wir mit ,Derby Stars von Morgen‘ sichtbar dazu beitragen, jungen Pferden und U25-Reiterinnen und -Reitern den Weg in den Grand-Prix-Sport zu ebnen“, so Olaf Krause, Geschäftsführer der

Equovis GmbH

Auf den Starterlisten des Finales sind regelmäßig bekannte Namen zu finden. So wird dieses Mal unter anderen Helen Langehanenberg, Mannschafts-Weltmeisterin und international hochdekorierte Dressurreiterin, antreten. An ihrer Seite: der dann elfjährige DSP Danny Cool, mit dem sie im Halbfinale in Oldenburg den zweiten Platz belegte und damit das Ticket für Münster löste. „Die Prüfung passt perfekt. Das ist das Level, auf dem Danny Cool gerade ist und wo er sich nun weiterentwickeln soll“, freut sich die Dressurreiterin.

In der finalen Runde in Münster entscheiden zunächst alle 16 Paare in der Einlaufprüfung am Samstag, 10. Januar, über den Einzug ins große Finale. Die besten sechs dürfen dann am Schlusstag des AGRAVIS-Cups im Kurz Grand Prix antreten, während die übrigen Paare im kleinen Finale eine weitere Präsentationsmöglichkeit erhalten.

Die Qualifizierten fürs Finale:

Halbfinale Oldenburg (Nord):


  1. Leonie Richter – Lord Europe (75,791 Prozent)
  2. Helen Langehanenberg – DSP Danny Cool (75,512 Prozent)
  3. Anna Schölermann – Superstar (73,139 Prozent)
  4. Lucie-Anouk Baumgürtel – ZINQ First Vienna FH FRH (71,790 Prozent)
  5. Katharina Hemmer – Special Gold PCH (71,698 Prozent)
  6. Dr. Annabel Frenzen – Szechuan (70,422 Prozent)
  7. Julia de Ridder – Birkhofs Diamantinos (70,256 Prozent)
  8. Dr. Annabel Frenzen – Vabali (69,767 Prozent)


  • Nachrückerin: Sophia Gerlach – Amaru F (68,186 Prozent)

Halbfinale Ising (Süd):


  1. Ann-Cathrin Rieg – Steendieks Derrick (74,186 Prozent)
  2. Anna-Louisa Fuchs – Floribelle (69,535 Prozent)
  3. Kerstin Kronaus – Champagne’s Casanova (69,380 Prozent)
  4. Anna-Louisa Fuchs – Duvetico (69,147 Prozent)
  5. Ferdinand Csaki – Divertido (68,527 Prozent)
  6. Victoria Nielsen – Dajoya (67,442 Prozent)
  7. Dr. Klaus Steisslinger – Hernandez (66,899 Prozent)
  8. Jana Lang – Dijon (66,047 Prozent)


  • Nachrückerin: Bianca Helmling – Best Buddy 11 (65,736 Prozent)


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Die Bauernolympiade ist seit jeher eine Institution beim Reitturnier in der Halle Münsterland, dem AGRAVIS-Cup. Sie ist ein Highlight der ländlichen Reiterei und begeistert die Massen – nicht umsonst gilt die Kür als bestbesuchte A-Dressur der Welt. 2025 holte das Team vom Reitverein Greven den Sieg.

Keine Familie prägt diesen Mannschaftswettbewerb so sehr wie Familie Geßmann aus Nienberge. Begründer der Prüfung ist Karl Geßmann. Er hat dem Wettstreit um die Wanderstandarte der Stadt Münster seinen Namen gegeben: den Karl Geßmann Gedächtnispreis.

Melanie Geßmann startet als Mannschaftsführerin des RV Nienberge-Schonebeck


Der Reitverein Nienberge-Schonebeck beim AGRAVIS-Cup Münster.


Seine Ur-Enkelin Melanie war selbst schon etliche Male dabei, ebenso ihre Eltern. „Mit 15 Jahren bin ich zum ersten Mal mitgeritten“, berichtet die 28-Jährige. 2017 und 2018 gewann sie mit Ryano die Einzelwertung, 2019 holte ihr Team die Wanderstandarte. „Am Viereckrand standen immer mein Vater, meine Mutter oder meine Schwester“, erinnert sie sich. „Heute sitzen sie alle im Publikum.“ Denn beim Turnier im Jubiläumsjahr ist Melanie Geßmann zum zweiten Mal Mannschaftsführerin vom Reitverein Nienberge-Schonebeck.

2025 stellte Melanie Geßmann die Mannschaft zum ersten Mal vor. „Wir haben eine komplett neue Kür gezeigt“, berichtet sie. „2026 wollen wir Kleinigkeiten anpassen und verfeinern.“ Im Jubiläumsjahr haben sie und ihr Team sich etwas Besonderes überlegt: „Wir wollen in unserem Vorstellungsvideo, das vor der Kür auf dem Videoblock in der Halle gezeigt wird, eine Grußbotschaft an den Reiterverband Münster mit Glückwünschen senden.“

Ihre Mannschaft ist diesmal bunt gemischt: „Drei Reiter waren schon einmal dabei. Wir haben aber auch ein Küken im Team, das noch nie in der Halle Münsterland geritten ist. Einige Pferde waren auch noch nicht dort. Das wird spannend.“

Familie Geßmann gibt Rückendeckung

Doch Melanie Geßmann weiß, dass sie sich auf ihre Familie verlassen kann. „Meine Schwester Sabrina ist beim Abreiten dabei und unterstützt mich. Es sind vier Reiter gleichzeitig in der Bahn, da ist es manchmal schwierig, alle im Blick zu haben.“ Das gebe ihr viel Sicherheit, sagt sie. Bei den Proben schauen ihre Eltern ihr regelmäßig über die Schulter. „Sie geben mir Tipps und machen Vorschläge, wo wir noch was verbessern können. Sie lassen mir aber auch freie Hand. Sie haben einfach total viel Erfahrung.“

Das zeichnet ihre Familie aus, wie Melanie Geßmann berichtet: „Pferde und die Reiterei haben einen ganz hohen Stellenwert in unserer Familie. Wir sind mit Pferden aufgewachsen und sie wohnen auch bei uns auf der Anlage.“ Und nicht nur das: „Das Turnier und die Bauernolympiade sind immer ein Riesenthema bei uns. An Weihnachten, wenn die Familie zusammenkommt, wird viel über den AGRAVIS-Cup gesprochen, auch mit meinem Opa. Das ist ein richtiges Familiending bei uns.“


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Auch im Jubiläumsjahr des Traditionsreitturniers in der Halle Münsterland ist die Bauernolympiade, der Wettbewerb um die Wanderstandarte der Stadt Münster, ein Publikumsmagnet. 15 Mannschaften aus 16 Vereinen des Reiterverbandes Münster sind beim AGRAVIS-Cup im Januar 2026 dabei. Die Vereine aus Amelsbüren und Rinkerode haben sich zu einer Startgemeinschaft zusammengetan.

Der Wettbewerb der ländlichen Reiterei besteht aus einer Mannschafts-Dressur auf A-Niveau (Donnerstag, 8. Januar, laut vorläufiger Zeiteinteilung um 13 Uhr), einer Mannschafts-Dressurkür auf A-Niveau (Donnerstag, 8. Januar, 19.15 Uhr) sowie einem Team-Springwettbewerb der Klasse A (Samstag, 10. Januar, circa 10.30 Uhr). Für den Reitverein Greven geht es dabei um die Titelverteidigung.

Die Startreihenfolge für 2026 loste Dr. Maria Näther, Geschäftsführerin der Halle Münsterland, am Donnerstag in Münster aus:


  1. Reiterverein St. Hubertus Wolbeck
  2. Startgemeinschaft Amelsbüren/Rinkerode
  3. Reit- und Fahrverein Gustav Rau Westbevern
  4. Zucht-, Reit- und Fahrverein Bösensell
  5. Reit- und Fahrverein Havixbeck-Hohenholte
  6. Reit- und Fahrverein Albersloh
  7. Reit- und Fahrverein Münster-Sprakel
  8. Reitverein Nienberge
  9. Zucht-, Reit- und Fahrverein Albachten
  10. Reit- und Fahrverein Nienberge-Schonebeck
  11. Reit- und Fahrverein Handorf-Sudmühle
  12. Reitverein St. Georg Saerbeck
  13. Zucht-, Reit- und Fahrverein Appelhülsen
  14. Reit- und Fahrverein Greven
  15. Reit- und Fahrverein Roxel


Lisa Röckener vereint bei ihrem Auftritt Turnier- und Showelemente.


Wenn am Mittwoch, 7. Januar 2026, um 19.30 Uhr die Scheinwerfer in der Halle Münsterland angehen, beginnt sie – die große Jubiläumsgala „100 Jahre Reiterverband Münster“, zugleich festlicher Auftakt des AGRAVIS-Cups 2026. Ein einzigartiges Spektakel erwartet die Gäste, das die Geschichte des Reiterverbandes und die Faszination des Pferdesports in Münster aufblitzen lässt. „Wir haben eine emotionale Gala vorbereitet, in der 100 Jahre Reitsport in Münster mit zahlreichen Highlights unseres Turniers und die Erfolgsgeschichte des Westfälischen Pferdes lebendig werden“, verspricht Oliver Schulze Brüning, Vorsitzender des Reiterverbandes Münster.

Jubiläumsgala mit attraktivem Programm

Das rund dreistündige Programm spannt den Bogen durch viele Disziplinen des Pferdesports – von Dressur, Springen und Vielseitigkeit bis hin zu Voltigieren und Fahren. Bundesweit bekannte Showgrößen wie Lisa Röckener, Matthes Röckener und die Brüsewitz-Brüder sorgen für Staunen und Begeisterung. Auch Mitwirkende aus der Region werden auftreten. „Es ist ein im wahrsten Sinne des Wortes einmaliger Abend, den es so nur zum Auftakt unseres Jubiläumsjahres geben wird“, unterstreicht Oliver Schulze Brüning den exklusiven Charakter des Live-Erlebnisses. Es wird auch auf die großen Displays im Ausstellungsbereich der Halle Münsterland übertragen, sodass alle Besucherinnen und Besucher vor Ort ganz nah dran sein können. Die Gala wird allerdings nicht über Streaming-Plattformen abrufbar sein.


Die Brüsewitz-Brüder präsentieren in Münster eine beeindruckende Voltigiernummer.


Ein paar Highlights des Programms:

Show Matthes Röckener: Freiarbeit mit Pferden im „Landwirt-Outfit“ – eine kreative und unterhaltsame Darbietung, die die Verbindung von Tradition und Moderne zeigt.
Show Lisa Röckener: Sie vereint Turnier- und Showelemente, darunter Geländesprünge, Dressur und Springen. Ihre Inszenierung begeistert mit farbenfrohen Effekten und zwei Pferden.
Springsport & Persönlichkeiten: Bekannte Persönlichkeiten aus dem Springsport treten in der Bahn auf und sorgen für spannende Momente.
Show Daniel Schneiders: Er und sein Team zeigen eine spektakuläre Kutschennummer mit zwei Vierspännern (Shettys und Großpferde).
Tanzgruppe aus Münster: 30 Kinder und Jugendliche präsentieren die mitreißende Show „Fire and Ice“.
Show Brüsewitz-Brüder: Sie präsentieren eine beeindruckende Voltigiernummer.
Show Landgestüt & private Hengsthalter: Dressurquadrille mit sechs Reitern des Landgestüts und sechs privaten Hengsthaltern – ein Bild für die Vielfalt und Klasse des westfälischen Pferdes.
Mirage Espanol & Liska: Zwei Reiter und die Künstlerin Liska verbinden Pferdesport und kunstvolle Malerei.

„Wir haben bei der Gestaltung bewusst auf Grußworte und lange Reden verzichtet, wollen unseren Gästen stattdessen einen unvergesslichen Abend bieten, mit dem wir unser Jubiläumsjahr stilvoll einläuten“, ergänzt Verbandsgeschäftsführer Rainer Stegemann. Zu Beginn werden auch die Standarten der Mitgliedsvereine in die Halle einziehen. Das gesamte Programm wird von Moderator Carsten Sostmeier begleitet, der mit Charme, Humor und Fachwissen durch den Abend führt. „Wir freuen uns mit dem Publikum und unseren Gästen auf eine Veranstaltung voller Leidenschaft, Gemeinschaft und unvergesslicher Momente“, blickt Oliver Schulze Brüning erwartungsfroh voraus.


Das Team Mirage Espanol wird in der Halle Münsterland von der Künstlerin Liska begleitet.



Tickets bequem online kaufen

Sitzplatztickets für die Jubiläumsgala kosten 33 bzw. 35 Euro. Der Eintritt für den Ausstellungsbereich beträgt am Mittwoch für den ganzen Tag inklusive Abendveranstaltung zehn Euro. Karten gibt es online über die

Veranstaltungswebsite

100 Jahre Reiterverband Münster: Dieser runde Geburtstag prägt auch den AGRAVIS-Cup 2026. Zum Auftakt des traditionellen Reitturniers in der Halle Münsterland wird es am Mittwoch, 7. Januar 2026, eine große Jubiläumsgala geben. „Wir haben dafür eine emotionale Show vorbereitet, die 100 Jahre Reitsport in Münster mit zahlreichen Highlights unseres Turniers und die Erfolgsgeschichte des Westfälischen Pferdes lebendig werden lässt“, verspricht der Reiterverbandsvorsitzende Oliver Schulze Brüning. Die Zuschauerinnen und Zuschauer dürfen sich auf Darbietungen freuen, die die gesamte Bandbreite des Reitsports widerspiegeln. „Wir haben bei der Gestaltung bewusst auf Grußworte und lange Reden verzichtet, wollen unseren Gästen stattdessen einen unvergesslichen Abend bieten, mit dem wir unser Jubiläumsjahr stilvoll einläuten“, ergänzt Verbandsgeschäftsführer Rainer Stegemann. Auftreten werden sowohl bundesweit bekannte Showgrößen aus der Reitsportszene als auch Mitwirkende aus der Region. Die dreistündige Gala wird um 19.30 Uhr beginnen.

Fiebern dem Start des Jubiläumsjahres „100 Jahre Reiterverband Münster“ entgegen: der Vorsitzende Oliver Schulze Brüning (re.), Geschäftsführer Rainer Stegemann (2.v.li.) sowie Vivien Lübbe (AGRAVIS) und Georg Kaldewei (LVM).


Vorverkauf startet am 15. Oktober

Karten für dieses besondere Erlebnis sowie für den gesamten AGRAVIS-Cup gibt es ab dem 15. Oktober. Das Onlineportal wird um Mitternacht freigeschaltet. Für die Jubiläumsgala gelangt eine begrenzte Zahl an Sitzplatztickets in den freien Verkauf. Sie kosten 33 bzw. 35 Euro. Die Gala wird auch auf die großen Displays im Ausstellungsbereich übertragen. Der Eintritt für diesen Hallenabschnitt beträgt am Mittwoch für den ganzen Tag inklusive Abendveranstaltung zehn Euro.

„Wir freuen uns, dass wir die Ticketpreise für die eigentlichen Turniertage trotz anhaltender Kostensteigerungen auch in diesem Jahr stabil halten können“, betont Rainer Stegemann. Damit bewegen sich die Kategorien wieder zwischen 8 und 29 Euro. Für den Turniersonntag gibt es erneut ein ganztägig gültiges Sonderticket.

Erhältlich sind sämtliche Karten wie in den Vorjahren online über die

Veranstaltungswebsite

Unterstützung aus der Region

Der AGRAVIS-Cup 2026 dauert bis zum 11. Januar. „Wir sind dankbar, dass wir uns auch in diesem Jahr wieder auf eine breite Unterstützung von Unternehmen aus Münster und der Region verlassen können“, unterstreicht Oliver Schulze Brüning. Zum 100-jährigen Bestehen wird der Reiterverband auch ein Jubiläumsbuch herausgeben. Weitere Veranstaltungen im Jahresverlauf werden folgen.

Fotos von Melina Terhorst, Denise Gehltomholt und AGRAVIS Raiffeisen AG

Presse

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