Die ersten warmen Tage stehen an – wo wir uns freuen, beginnt für die TiereIm Geschäftsbereich Tiere bietet die AGRAVIS vielfältige Services und Dienstleistungen an. der Stress. Denn es steigt nicht nur die Umgebungstemperatur der Luft, sondern auch die Temperatur im Stall bei den Tieren. Bei Sauen beginnt der Hitzestress schon ab Temperaturen von 20 Grad aufwärts. Denn dann steigen die Außentemperaturen über die sogenannte „thermoneutrale Zone“. Dies ist der Bereich, indem die Tiere ihre Körpertemperatur ohne zusätzlichen Energieaufwand aufrechterhalten können. Diese Wohlfühltemperatur von tragenden und laktierenden Sauen liegt bei 12 bis 20 Grad Celcius. Steigt die Temperatur darüber hinaus, spricht man von Hitzestress.Diese und alle weiteren wichtigen Begriffe finden Sie in unserem Glossar

Kurz und knapp



Wie zeigt sich Hitzestress bei Sauen?

Da

SchweineSauen

Was sind Folgen von Hitzestress für Sauen?


Ferkel

Leidet ein Tier unter Hitzestress, versucht der Organismus mit aller Kraft die Körpertemperatur zu reduzieren. Eine Umleitung des Blutflusses ist die Folge. Durch diese Umleitung werden z. B. die Verdauungsorgane des Tieres mit weniger Blut versorgt. Eine Störung der Blut-Darm-Schranke ist die Folge. Durch diese können Endotoxine in den Blutkreislauf gelangen und die Funktion wichtiger Organe stören.

Warum Wasser bei Hitzestress entscheidend ist




Jetzt zum Wasserbedarf von Sauen informieren

Sauen bei Hitzestress über die Fütterung entlasten

Mit unserem Laktationsfutter

OlymPig SommerLac

Durch den gezielten Zusatz von antioxidativ wirksamen Substanzen wie z. B. Vitamin E und Benzoesäure wird das Tier entlastet. Benzoesäure unterstützt zusätzlich bei der Herabsenkung des Harn-pH-Wertes und kann das Auftreten von abferkelbedingten Erkrankungen minimieren. Der Einsatz von Toxinbindern verhindert das Eindringen von Giftstoffen in die Blutbahn und durch den Zusatz von B-Vitaminen und Oregano wird das Immunsystem gestärkt. Eine zusätzliche Ausstattung unseres Futters mit Säure erhöht zudem die Futterstabilität bei geringeren Futteraufnahmemengen.

Praxistipps: Fütterungsmanagement in Sommerzeiten anpassen


  • Fütterungszeiten anpassen: früh morgens oder spät abends, um die Tiere zu entlasten
  • Tröge sauber halten, nicht gefressene Portionen entsorgen: Futterhygiene sicherstellen
  • Futterportionsgröße anpassen, Tiere fressen zum Teil weniger
  • Zugang zu frischem Wasser sicherstellen und Durchflussraten der Tränken überprüfen
  • Silohygiene im Blick halten: Im Sommer steigt das Risiko für Kondenswasserbildung im Silo, dadurch kann die Futterstabilität leiden
  • Ruhe im Stall: Stressfaktoren (Impfung, Tierkontrolle) für die Tiere minimieren

Ihre Ansprechperson

Kontakt

Sonja Brosthaus

Produktmanagement Sauen und Ferkel

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