Landtage Nord

Die Landtage Nord in Wüsting/Oldenburg haben einen festen Platz im Terminkalender von Landwirten, Lohnunternehmern, landwirtschaftlich Interessierten und Familien. 2019 waren auf dem 13 Hektar großen Gelände über 600 Aussteller und bis zu 70.000 Besucher dabei. Einer der Hauptsponsoren bei dieser „Erlebwas-Messe für Freizeit und Agrar“ ist die AGRAVIS Mischfutter Oldenburg/Ostfriesland GmbH, die gemeinsam mit ihren Partnern, der Raiffeisen-Warengenossenschaft Hunte-Weser eG, der Raiffeisen-Warengenossenschaft Ammerland-OstFriesland eG, der Raiffeisen Technik Nord-West GmbH und der Hedemann Technik GmbH, an allen Messetagen zum „Raiffeisen-Treff“ einlud. In einem Zelt von etwa 400 Quadratmetern präsentierten sich die AGRAVIS Mischfutter Oldenburg/Ostfriesland GmbH und die Genossenschaften, auf dem Gelände davor Hedemann mit Futtersilos und die Technik Nord-West mit leichten und schweren Maschinen.

Premiere für AGRAVIS Nutztier-Forum

AGRAVIS Nutztierforum während der Landtage Nord
Dr. Stephan Schneider (r.) warb in seinem Vortrag für eine Verringerung der Ammoniakemissionen. Moderiert wurde das erste AGRAVIS Nutztier-Forum von Bernhard Walgern (l.), Geschäftsführer der AGRAVIS Mischfutter Oldenburg/Ostfriesland GmbH.

Experten und Landwirte im fachlichen Austausch: Die AGRAVIS Raiffeisen AG blickt gemeinsam mit ihren Partnern auf eine gelungene Premiere des „AGRAVIS Nutztier-Forums“ während der Landtage Nord in Wüsting zurück. Gut 250 interessierte Besucher und Landwirte nahmen am Montag an dieser Vortragsveranstaltung teil, zu der die AGRAVIS Mischfutter Oldenburg/Ostfriesland GmbH und ihre Partner erstmalig in das Zelt des „Raiffeisen-Treffs“ eingeladen hatten. Bernhard Walgern, Geschäftsführer der AGRAVIS Mischfutter Oldenburg/Ostfriesland GmbH, begrüßte die Gäste und führte durch das Programm. „Das Forum stieß bei den Landwirten auf großes Interesse, wir haben viele positive Rückmeldungen bekommen. Durch den fachlichen Input unserer Gastredner konnten wir einen regen Austausch mit den Landwirten vor Ort erreichen“, resümiert Walgern zufrieden.

Ammoniakemissionen in der Nutztierhaltung

Über das Thema „Ammoniakemissionen in der Nutztierhaltung: An den richtigen Schrauben drehen“ informierte Dr. Stephan Schneider vom Institut für Tierernährung und Futterwirtschaft in Grub. Der Experte stellte zunächst die Grundlagen der Ammoniakbildung vor. Weiterhin zeigte er Ansatzpunkte auf, wie sich die Ammoniakemissionen im Praxisbetrieb verringern lassen. „Die Landwirtschaft muss alle Möglichkeiten der Ammoniak-Reduzierung nutzen“, appelliert Schneider. Neben der Optimierung von Haltung und Fütterung liege hierbei der Fokus vor allem auf der Vermeidung von Verlusten bei der Ausbringung von Wirtschaftsdüngern, „da hier die höchsten Emissionen entstehen“, betont Schneider. Die Quintessenz seines Vortrags lautete: „Stickstoff, der nicht gefüttert wird, kann auch nicht zu Ammoniak umgewandelt werden.“

Ernährung im Jahr 2050

Gastredner Professor Dr. Nick Lin-Hi warf mit seinem Vortrag „Ernährung 4.0: Mit Mut in eine digitale Zukunft“ einen Blick voraus. Dabei ging er auf die Implikationen der Digitalisierung für die Agrar- und Ernährungsindustrie ein und skizzierte, ausgehend von neuen technologischen Möglichkeiten sowie aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen, wie die Ernährung im Jahr 2050 aussehen könnte. „Digitalisierung ist nicht mehr aufzuhalten und wird in Wirtschaft und Gesellschaft in nahezu allen Bereichen – und damit auch in der Agrar- und Ernährungsindustrie – zu erheblichen Veränderungen führen. Auf der einen Seite bedingt dies große Herausforderungen für heutige Akteure in der Landwirtschaft. Auf der anderen Seite sind Veränderungen aber auch eine riesige Chance für die ganze Agrarbranche, da ganz neue Geschäftsmöglichkeiten entstehen werden“, zeigte der Wissenschaftler auf.

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