Danke für einen gelungenen AGRAVIS-Cup

Ein ereignisreiches Turnier liegt hinter uns. Wir bedanken uns herzlich bei allen, die den AGRAVIS-Cup zu einem besonderen Erlebnis gemacht haben: bei den Organisatorinnen und Organisatoren, den Reiterinnen und Reitern, den Ausstellerinnen und Ausstellern sowie allen Helfenden und Mitwirkenden. Und natürlich gilt unser Dank auch den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern, die mit ihrer Begeisterung für eine tolle Atmosphäre gesorgt haben. Danke für spannende Prüfungen, viele schöne Begegnungen und unvergessliche Momente rund um den Pferdesport.

Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen 2027!

News 2026

Das Double ist perfekt, der „Nimmersatt“ hat wieder zugeschlagen. Nach seinem Sieg beim Championat am Samstag auf Starissa sicherte sich Mario Stevens (RuFV Lastrup) mit Carrie am Sonntag auch den Großen Preis von Oldenburg. Er hatte es am Samstag bereits angedeutet, als er davon sprach, dass er zum Glück mehrere Pferde auf hohem Niveau in seinem Stall hat. „Vielleicht macht es Carrie der Starissa ja nach.“ Genauso war es. Und eines ist ganz klar: In seinem zweiten Wohnzimmer fühlt sich der Mann aus Deutschlands Norden ganz offensichtlich pudelwohl. Immerhin sicherte er sich am Sonntag zum sechsten Mal den Großen Preis von Oldenburg, zum zweiten Mal auf Carrie.

Spannendes Stechen krönt das sportliche Finale des AGRAVIS-Cups

Es war das große Finale vom AGRAVIS-Cup in Oldenburg und ging um den Preis der AGRAVIS und der regionalen Raiffeisen-Genossenschaften. Es war eine Springprüfung der Kl. S**** mit Stechen, es bewarben sich 35 Paare um den Sieg. Dass es erneut einen fairen Parcours gab, der am Ende sieben Paare ins Stechen selektierte, sei vor allem ein Verdienst des guten Parcoursbauers. Das betonte Oliver Schulze Brüning, der dem Turnier als Sportlicher Leiter erneut eine gute Note gab und für das kommende Jahr allenfalls Nuancen an Veränderungen andeutete. Mario Stevens: „Diese Turniere sind ganz, ganz wichtig. Bitte macht alles, damit das immer so weitergeht.“ Seinen Dank richtete er an Veranstalter, Sponsoren und alle Helferinnen und Helfer, denen er aus Reitersicht abermals einen tollen Job bescheinigte.


Mario Stevens mit der zwölfjährigen Carrie: Dieses Paar entschied den Großen Preis von Oldenburg in einem spannenden Stechen für sich.


Fast sprachlos, in jedem Fall superglücklich, die Dritte im Bunde. Emilie Pieper (RV Hellefeld) mit Viva war auch im Stechen fehlerfrei geblieben, hatte mit 36,14 Sekunden nur ein ganz kleines bisschen Verspätung. „Für mich ist das alles ein Traum. Ich war noch nie hier, und dann erreiche ich direkt den dritten Platz im Großen Preis.“ Und das vor den Geschwistern Mylene (jetzt Nagel) und Mynou Diederichsmeier, die im Stechen jeweils einen Abwurf hatten.

„Berlin hat die Gen Z, Oldenburg den AGRAVIS-Cup.“


Bei der Siegerehrung gratulierten Dr. Dirk Köckler, Vorstandsvorsitzender der AGRAVIS Raiffeisen AG, und Stefan Kohne vom Pferdesportverbandes Weser-Ems.



Das war mal ein Statement. Als Vierte von 45 Startern eingeritten und direkt eine solche Duftmarke gesetzt, dass die Konkurrenz daran verzweifeln musste. Es war das Finale der Mittleren Tour beim AGRAVIS-Cup in Oldenburg, erneut eine Zwei-Phasen-Springprüfung. Nur ging es dieses Mal höher, also über 1,45 Meter. Und die Pferde durften älter als sieben Jahre sein und auch schon reichlich Erfahrung im großen Springsport mitbringen. Alles Kriterien, die das Pferd von Henrike Ostermann aus dem Landkreis Cloppenburg erfüllte. Mit Caletta hatte sie die hauseigene, 13-jährige Schimmel-Stute dabei, die sicher sprang und flott unterwegs war. Null Fehler und 26,37 Sekunden bedeuteten am Ende das Maß aller Dinge.

Caletta seit zwei Jahren kontinuierlich in ihrem Beritt


Henrike Ostermann und Caletta waren im Finale der Mittleren Tour die Schnellsten.


Nach dem Fußball dann doch wieder das Reiten

Die 24-jährige Pferdewirtin arbeitet im Familienbetrieb und startete ihre Reitsportkarriere gemeinsam mit Papa im Sattel. Danach hat sie sich allerdings zunächst dem Fußball verschrieben, ehe es sie wieder zum Reiten zog. Das

Henrike Ostermann auf der Ehrenrunde.


Hundertstelsekunden entscheiden

Clara Blau (RuFV Rulle) wurde auf Paul (0 Fehler/27,34 Sekunden) Dritte, letztlich noch abgefangen vom Zweitplatzierten Sören Suppert (RV St. Georg Vorwerk) mit La Chapelle (0/26,94). Und Stevens hatte auf Caprice einen Abwurf in Phase zwei (4/27,53) und wurde Neunter. Dass der Parcours fair war, beweist die Tatsache, dass 21 der 45 Paare fehlerfrei in die zweite Phase kamen. Und dass dann noch einmal sieben Paare die zweite Phase ohne Fehler über die Bühne brachten, spricht für die Qualität von Ross und Reitenden. Am Ende entschieden wieder einmal nur Hundertstelsekunden. Und da hatte Caletta aus dem Hause Ostermann die Nüstern vorn.

34 Paare hatten sich für die Zwei-Phasen-Springprüfung Kl. S* qualifiziert, dem Finale der Youngster Tour für Siebenjährige. Und über welche Sprungkraft diese Pferde schon verfügen, davon durften sich die Besucherinnen und Besucher des AGRAVIS-Cups in Oldenburg gegen Sonntagmittag ein Bild machen. Bis 1,40 Meter ging es hoch, was für die Vierbeiner in der Weser-Ems-Halle selten unüberwindbare Hürden darstellte. Der Modus machte es spannend und selektiv. Die Paare mussten die ersten acht Hindernisse fehlerfrei und in der Zeit überwinden, um überhaupt für die zweite Phase zugelassen zu werden. Diese schloss sich direkt an Hindernis acht an, dann ging es erneut von Null los und es wurde zum Zeitspringen.

US-Amerikaner aus dem Stall Schockemöhle gewinnt mit Contigo


Fehlerfrei zum Sieg: Luke Jensen und der siebenjährige Contigo PS gewannen das Finale der Youngster Tour beim AGRAVIS-Cup in Oldenburg.


Knapp hinter Jensen landeten die nächsten zwei Paare. Als da wären: Tobias Willoh (RFV Sögel) auf Gitana (0/30,50) und die Österreicherin Birgit Gärtner-Döller (RV Oldenburger Münsterland) mit Geoffrey (0/30,53). Nordlichter eben – und alle hellwach. Max Paschertz (RuFV Cappeln) hat schon am Samstag mit Rang zwei im Championat geglänzt, bei diesem Springen wurde er mit Foodfox Dalino (0/30,78) Vierter. Laurenz Buhl (RFV Roxel) durchbrach die nordische Phalanx mit United Rose (0/30,80), die dann wieder geschlossen wurde von der Zypriotin Alexa Stais (RV Oldenburger Münsterland) mit Conthalor Blue (0/31,30).

Gäbe es nicht die Serie „DerbyDerby ist eine Marke der Equovis GmbH. Sie steht für Kompetenz in der Pferdeernährung. Stars von Morgen“, sie müsste dringend erfunden werden. Das war die einhellige Meinung von Aktiven, Richtern und auch des Kommentators Christoph Hess am frühen Sonntagmorgen beim AGRAVIS-Cup in Oldenburg. Der renommierte Ausbilder und internationale Dressurrichter hatte nur lobende Worte für die Serie übrig, bei der entweder das Pferd (unter zwölf Jahren und nicht Grand-Prix platziert) oder aber Reiterin bzw. Reiter (unter 25) das Kriterium „jung“ erfüllen. „Es gibt nichts Idealeres, um in den Großen Sport zu kommen. Das gilt für Pferde wie Aktive gleichermaßen.“

Und das Finale Nord (Klasse S*** mit Piaffe und Passage) beim AGRAVIS-Cup in Oldenburg bewertete Hess als „sehr wertvoll“. Das Finale Süd veranstaltete AGRAVIS im Übrigen auf Gut Ising am Chiemsee mit ähnlich großem Sport.

Friederike Tebbel gewinnt mit Serious das Finale Nord bei den Derby Stars von Morgen


Bei der Siegerehrung gratulierten auch die Geschäftsführenden der Equovis GmbH, Olaf Krause (2. v. li.) und Dr. Suanne Marx-Nowak (5. v. li.), der Gewinnerin Friederike Tebbel.


Elisabeth von Wulffen und Bianca Nowag-Aulenbrock komplettieren das Podium

Das Podium in Oldenburg komplettierten Elisabeth von Wulffen mit Triple A (72,023 Prozent) und Bianca Nowag-Aulenbrock mit Vaida-Girl (71,279 Prozent), beide vom Reit- und Fahrverein Ostbevern. Als „Lektions-Taxi“ bezeichnete Hess den 14-jährigen Wallach Triple A, der nichts anbrennen lässt und immer einen guten Job machen will. „Schöne Übergänge, sichere Wechsel und eine gute Reiterin.“ Diese Mischung kann nur nach oben führen, „außerdem wirst du von Bianca toll betreut.“ So toll, dass sie ihre Mentorin in Oldenburg sogar hinter sich lassen konnte. Beide haben damit kein Problem, wollen das mit einem Aperol feiern.

Elisabeth von Wulffen: „Ich bin unheimlich zufrieden. Auch wenn das Pferd ein bisschen aufgeregt war. Es ist ein absolutes Geschenk für mich, dieses Pferd zu haben. Ich bin super happy mit unserer Leistung.“ Bianca Nowag-Aulenbrock machte sich stellvertretend für alle Finalistinnen und Finalisten zur Sprecherin: „Vielen, vielen Dank für diese Serie. Wir haben hier zwölf unheimlich tolle Paare im Finale erlebt, um die uns andere Nationen beneiden würden. Eine irre Möglichkeit, in diesen Sport hineinzuwachsen.“

Sie selbst hatte nach ihrem Ritt sowohl Selbstkritik als auch ein glückliches Gefühl parat. „Talent ist da, es fehlt noch ein bisschen Kraft. Es ist manchmal schwierig, den passenden Punkt zu treffen. Aber es war für mein Pferd der erste Kurz-Grand-Prix, entsprechend happy darf ich sein.“ Hess hatte ein lockeres Pferd gesehen, das energisch und mit Feingefühl geritten worden war. „Alle Touren gelungen, bei den Piaffen darf das Pferd noch mehr Eigendynamik entwickeln. Insgesamt eine tolle Vorstellung, da brannte nichts an. Pferd und Reiterin in absoluter Harmonie.“

Brücke für den Nachwuchs

Olaf Krause, Geschäftsführer der Equovis GmbH, gilt als einer der Erfinder dieser Serie. „Bei einem Frühstück in Bettenrode gemeinsam mit Christoph Hess haben wir darüber gesprochen, wie wir eine bessere Klaviatur für den Bundestrainer schaffen können. Wir wollten eine Brücke bauen für den Nachwuchs.“ Das Ziel: „Den Modus attraktiv gestalten, Werbung für den Sport betreiben, mit zwei Finals den Pferden gerecht werden. Insgesamt möchten wir zeigen, dass Dressurreiten den Pferden guttut.“ Das spricht für eine große Zukunft für die Derby Stars von Morgen.

Diese und alle weiteren wichtigen Begriffe finden Sie in unserem Glossar

Show, Unterhaltung, Pferdesport und große Gefühle: Der Galaabend des AGRAVIS-Cups Oldenburg bot am Samstag ein abwechslungsreiches Programm. Vor voll besetzten Rängen führte Moderator Wolfgang Kohne das Publikum durch eine mehr als zweistündige Show. Spektakuläre Darbietungen, fantasievolle Schaubilder und rasante Ritte sorgten dabei für besondere Momente. Gemeinsam machten rund 300 Mitwirkende und 90 Pferde den Galaabend zu einem besonderen Erlebnis für große und kleine Pferdefans.

Den Auftakt bildete die Ehrung des Derby-8er-Teams durch den Pferdesportverband Weser-Ems. Rund 200 Kinder und Jugendliche erhielten eine Urkunde für ihre besonderen sportlichen Leistungen. Sie hatten im Vorjahr eine Prüfung nach der Leistungs-Prüfungs-Ordnung mit der Wertnote 8,0 oder besser abgeschlossen. Die Urkunden überreichte Matthes Röckener.

Von Freiheitsdressur bis Feuershow


Lisa Röckener begeisterte das Publikum mit ihrem reiterlichen Können und ihrem eigenen Song.


Das Quadrillen-Team Emsland begeisterte auf seinen Ponys gleich mit zwei unterschiedlichen Formationen. Passend zu Halloween ritt es unter der Leitung von Sabrina Löffler eine Dressur- und eine Spring-Quadrille. Vielseitig war auch das weitere Programm: Anne Krüger-Degener, Carla und Jan kombinierten unter dem Titel „We are Family“ klassische Dressur und das Hüten mit Hunden und Ziegen.


Mit ihrer Pony-Freiheitsdressur unter dem Motto „Ghostbusters“ berührte „Julia Libertyhorses“ die Herzen der Zuschauerinnen und Zuschauer.


Magie im Feenwald und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Mensch und Pferd

Die Gruppe „Los Amigos“ brachte ihre Siegernummer des Verdener Hallenreitturniers – der Verdinale 2026 – mit nach Oldenburg. In „Tabaluga rettet den Feenwald“ versprühten sie eine große Portion Magie. Die Pferdefreunde Wölpinghausen verwandelten sich dagegen in furchterregende Orks. In ihrer Feuershow vereinte die Gruppe Pferde, Kostüme und Flammeneffekte zu einem spannungsreichen Schaubild.

Zum Abschluss des Galaabends kam Matthes Röckener noch einmal in die Halle. In seiner Freiheitsdressur zeigte er das vertrauensvolle Zusammenspiel zwischen Mensch und Pferd. Gemeinsam mit Daniel Schneiders präsentierte er zudem die „Gefahrene ungarische Post“.

Es war das Championat von Oldenburg, aber auch der Preis der LVM-Versicherung. Es war aber vor allem eine Springprüfung Kl. S*** mit Stechen, die den 41 Paaren im Parcours alles abverlangte. Zudem war es auf jeden Fall ein weiterer Höhepunkt des AGRAVIS-Cups in Oldenburg, der die Besucherinnen und Besucher am Samstagnachmittag begeisterte. Und einer war ganz besonders begeistert: Mario Stevens auf Starissa FRH. Der Reiter vom RuFV Lastrup ist seit Jahren erfolgreich unterwegs, das Pferd mit 13 Jahren schon sehr erfahren. Und beide lieben es, schnell und rasant durch den Parcours zu fegen. Am liebsten fehlerfrei.

Bewiesen schon mehrfach, dass sie schnell und fehlerfrei können: Mario Stevens und Starissa FRH holten den Sieg im Hauptspringen am Samstag.


Acht Paare kämpfen um den Sieg

So wie am Samstag, da waren sie einfach die Besten. Sie mussten das Stechen eröffnen, das insgesamt acht Paare erreicht hatten. Und mit einer fehlerfreien Runde in 33,67 Sekunden hatten sie die Messlatte für die Konkurrenz so hoch gelegt, dass ihnen der Sieg nicht mehr zu nehmen war. Max Paschertz (Cappeln) mit Foodfox Amerigo vh Zandershof Z (0 Fehler/35,57Sekunden) und Sina Schütze (Oldenburger Münsterland) mit Ladina PS (0/39,8) komplettierten das Podium. Michael Hagemann, der Schornsteinfeger aus Appelhülsen, durfte sich als Vierter mit CB Chattanooga (0/40,56) über eine großartige Leistung freuen.

Stevens eröffnet das Stechen

Der Sieger: „Wenn man praktisch zu Hause reitet, schon als kleiner Junge in der Halle war, dann macht das alles einfach ganz viel Spaß. Die Pferde merken das übrigens auch und genießen die Stimmung. Im Umlauf hatte vor uns keiner eine Null-Runde, das wollte ich ändern. Und im Stechen als erster Starter in den Parcours zu gehen, bedeutet schon einen gewissen Druck. Aber damit kann ich umgehen, ich bin ja leider keine 22 mehr.“ Zu den Umständen insgesamt fügte Mario Stevens hinzu: „Der Parcours war fair, der BodenDer Boden wird umgangssprachlich auch Erde oder Erdreich genannt. optimal. Acht Paare im Finale sind super, junge und ältere Pferde, jüngere und ältere Reiter – was will man mehr?“

Glückwünsche zum Sieg gab es für Mario Stevens unter anderem von Georg Kaldewei (LVM) und Michael George (PSVWE).


Max Paschertz holt den zweiten Platz

Auch wenn er „nur“ Zweiter wurde, für Max Paschertz fühlte sich das alles wie ein Sieg an: „Ich bin mega happy. Ich wohne ja auch nicht so weit weg und hatte meine Familie dabei. Selbst meine Oma konnte mich im Sattel sehen. Ich habe viel von Mario gelernt und wusste im Stechen, dass seine Zeit nicht mehr zu toppen ist.“ Sina Schütze hält ihre Ladina PS für ein ganz besonderes Pferd, das sie erst zum dritten Mal bei einem Turnier vorstellte. „Beste Amazone mit Doppel-Null, das kann sich sehen lassen. Die Stimmung hier in Oldenburg ist grandios. Die Leute kennen einen gar nicht und feuern einen trotzdem an. Einfach super“, lautete ihr Fazit.

Spannung bei Stefanie Bolte und Lara Tönnissen

Im Umlauf mussten sich alle ein wenig gedulden, bis dem ersten Paar eine fehlerfreie Runde gelang. Am nächsten kamen dem sehnlichst erwarteten Stechen Stefanie Bolte und Lara Tönnissen: Beide lagen auf Null-Fehler-Kurs, aber ausgerechnet die letzte Stange fiel bei ihren Ritten. Carola Wegener hatte es dann mit Edgar PS ohne Abwurf durch den Parcours geschafft, leistete sich aber einen Zeitfehler. Ganze 72 Hundertstel-Sekunden waren sie zu lange unterwegs, ein Wimpernschlag.

Dann aber lief es: zuerst Mario Stevens mit Starissa FRH, dann Emilia Löser mit Chacootargos PS OLD, schließlich Christoph Brüse mit Benjamin und Michael Hagemann mit CB Chattanooga. Großes Aufatmen allerseits, das Stechen war gerettet. Diesem Quartett folgten im zweiten Teil der Prüfung vier weitere Null-Fehler-Ritte, sodass den Besucherinnen und Besuchern ein spannendes Finale bevorstand. Dieses erfüllte dann alle Erwartungen und bescherte Mario Stevens einen weiteren Erfolg beim AGRAVIS-Cup Oldenburg.

Diese und alle weiteren wichtigen Begriffe finden Sie in unserem Glossar

Es ist die Faszination Pferdesport, die Björn Waldbach nun schon seit fünf Jahren antreibt, die Tour für Amateure zu sponsern. Angefangen hat alles mit einem eher überschaubaren Starterfeld, inzwischen ist man auf dem Weg, die 200er-Marke zu knacken. „180 Paare sind in diesem Jahr am Start gewesen. Eine Entwicklung, die wir sehr begrüßen“, freut sich der Geldgeber.

Finale der Waldbach-Tour in Oldenburg

Über zehn Stationen führte die Tour, die am Samstag mit dem Finale beim AGRAVIS-Cup in Oldenburg ihren Höhepunkt fand. Es war eine Springprüfung der Klasse S* mit Siegerrunde, es wurde eine Entscheidung zwischen sieben jungen Damen und ihren Pferden. Am Ende setzte sich Stephanie Ahmann (RFV Avenwedde) auf Silvertops Camina durch, die in Umlauf und Stechen fehlerfrei blieb und am Ende auch die Schnellste war.“

Stephanie Ahmann (RFV Avenwedde) auf Silvertops Camina gewann das Finale in Oldenburg.


„Sie ist eine Kämpfer-Prinzessin“, bescheinigte die Reiterin ihrer zehnjährigen Stute eine optimale Einstellung. „Sie möchte einfach immer auf die andere Seite.“ Soll heißen – jedes Hindernis überwinden. Am liebsten natürlich fehlerfrei. In Oldenburg gelang das den beiden in beeindruckender Manier. Dass dieser Triumph für Ahmann überraschend kam, wollte sie nicht unbedingt bestätigen. „Wir haben nicht damit gerechnet, wir haben uns aber schon was vorgenommen.

In jedem Fall ritt die Amazone mit einem tollen Gefühl ein, „weil hier eine abnormale Atmosphäre ist“. Und sie ritt mit einem noch tolleren Gefühl wieder raus, „weil dies der erste Sieg in einem S-Springen mit Silvertops Camina war“. Vor Jahren feierten beide schon einmal eine Top-Platzierung, im Übrigen auch in Oldenburg. „In dieser Arena reiten zu dürfen, ist schon etwas ganz Besonderes und macht großen Spaß. Für uns Amateure bietet sich eine solche Gelegenheit ja nicht so oft.“

Stephanie Ahmann freut sich über ihren schnellen Ritt.


Gesamtsiegerin Clemens gewinnt Kreuzfahrt

Zweite im Finale wurde Caroline Clemens (RFV Delbrück) auf Atropa Belladonna. Diese beiden hatten auch Parcours und Stechen fehlerfrei hinter sich gebracht, waren nur knapp zwei Sekunden langsamer als Stephanie Ahmann. Das dürfte vor allem die Reiterin locker verschmerzen können, hat sie sich doch den Sieg in der Gesamtwertung der Waldbach-Tour gesichert.

Gesamtsiegerin Caroline Clemens erhielt von Sponsor Björn Waldbach nicht nur symbolisch einen Koffer: Sie geht auf Kreuzfahrt.


Als Zeichen, dass sie demnächst auf Tour geht, bekam sie von Björn Waldbach nicht nur symbolisch einen Koffer überreicht. Denn der Inhalt hatte es in sich: ein Reisegutschein für eine Kreuzfahrt auf der Aida. „Das soll die Belohnung für eine anstrengende Saison sein, die sich die Siegerin dieser Tour ganz sicher verdient hat“, freute sich Waldbach mit Caroline Clemens.

Taktisch klug verhielt sich Maleen Arns-Krogmann (RuFV Lohne). Sie hatte auf Kick it like Emerald im ersten Umlauf einen Fehler und ging als einzige mit vier Punkten belastet ins Stechen. Daher drückten beide direkt gewaltig auf die Tube, kamen schnell und fehlerfrei durch und landeten letztlich auf Rang drei. Denn alle übrigen vier Finalteilnehmerinnen gingen zwar unbelastet in die Entscheidung, kamen aber nicht ohne Abwurf wieder raus. Und sie waren eben langsamer als Arns-Krogmann und ihr „Emerald“.

Es war eine Finalprüfung, die alle Erwartungen erfüllte. Großer Sport, fairer Parcours. Auch manche Enttäuschungen waren dabei. In jedem Fall ein Finale der Waldbach-Amateur-Tour, die im kommenden Jahr auf Ausgabe Nummer sechs zusteuert. Am Geldgeber soll es nicht liegen, an Starterinnen und Startern ganz sicher auch nicht.

Caroline Clemens war mit zwei Pferden im Finale vertreten, hier mit Dianero.


58 Pferd-Reiter-Paare traten am Freitagabend zur ersten Qualifikation für den Großen Preis von Oldenburg an. Im Springen über 1,45 Meter hohen Hindernisse hatte am Ende Clara Blau die Nase vorn. Im Sattel ihrer neunjährigen Hannoveraner Stute Coralie legte sie mit 54,91 Sekunden die schnellste Nullrunde hin. „Das war total unerwartet“, freute sich die Reiterin im Anschluss über ihren Sieg. „Sie ist ein junges Pferd und sechsjährig ihre ersten Turniere gegangen. Sie hat viel Vermögen und eine super Einstellung, aber manchmal steht ihr ihr Ehrgeiz noch im Weg.“


Zweiter Platz für Max Paschertz und Foodfox' Cathilde H

Auf dem zweiten Platz landeten Max Paschertz und Foodfox' Cathilde H mit einer Nullrunde in 55,63 Sekunden, gefolgt von Mario Stevens und Carrie, die ebenfalls keinen Abwurf hatten, mit 56,04 Sekunden aber etwas langsamer waren.

Die zweite Qualifikation für den Großen Preis, der Preis der LVM-Versicherung, findet am Samstag um 16 Uhr statt. Der Preis der AGRAVIS, der Große Preis von Oldenburg, entscheidet sich am Sonntag ab 15.30 Uhr.

Der Freitagabend beim AGRAVIS-Cup Oldenburg stand ganz im Zeichen der ländlichen Reiterei. Die vier Bezirksverbände des Pferdesportverbands Weser-Ems (PSVWE), Oldenburg, Emsland, Ostfriesland und Osnabrück, traten beim Indoor Team Cup in Springen und Dressur gegeneinander an. Der Bezirksverband Emsland konnte am Ende dreifach jubeln.

Spannung bis zum Schluss

Im Springparcours auf A**-Niveau ging es für zwölf Mannschaften um Fehler und Zeit. Am Ende machte es das Team Emsland I richtig spannend: Mit null Fehlern und einer Zeit von 138,69 Sekunden holten Jana Maria Auclair mit Just Enjoy, Mathilda Bergmann mit Gucci, Vera Funke mit Calvin und Bernd Wilmes mit Chesnut den Sieg im Mannschaftsspringen. „Wir freuen uns riesig! Das ist der erste Sieg für unseren Bezirksverband“, freute sich Pia Roetmann im Anschluss. Gemeinsam mit Christina Rigterink stellte sie die Siegermannschaft beim Indoor Team Cup vor. „Es war wirklich spannend“, resümierte sie, „aber Bernd hat am Ende noch einmal alles gegeben.“ Tatsächlich war es Bernd Wilmes, der als letzter Reiter mit seiner Nullrunde in 43,03 Sekunden maßgeblich zum Sieg beitrug.

Im Parcours triumphierte das Team Emsland I um Mannschaftsführerin Pia Roetmann.


Zweiter Platz für das Team Oldenburg I

Auf dem zweiten Platz landete das Team Oldenburg I um Mannschaftsführerin Heike Jahncke mit Sophia Sperveslage und Lumia, Lara Marie Hellmers und K – Juna, Jona Wichmann und Harthill Bahri sowie Jara Seeberger und Calatea mit ebenfalls null Fehlern in 144,8 Sekunden. Das Team Oldenburg I holte außerdem den Sonderehrenpreis für das beste Auftreten: Alle vier Reiterinnen und Reiter absolvierten den Parcours ohne einen einzigen Fehler. Rang drei ging an das Team Oldenburg III, ebenfalls vorgestellt von Heike Jahncke, mit Diana Burmeister und Cherish Touch DB, Anna Oeltjenbruns und Conrouet, Emma Duhm und Cador's Carlo sowie Eric Kabernagel und Cala EK. Die Mannschaft blieb ebenfalls fehlerfrei in 147,13 Sekunden.

Elf Mannschaften zeigten ihr Können im Viereck

Später am Abend zeigten elf Mannschaften ihr Können im Viereck und heizten dem Publikum dabei ordentlich ein. Sie alle hatten eine Kür auf A*-Niveau zu Musik mitgebracht. Am Ende gab es im Preis der Raiffeisen-MärkteDie AGRAVIS ist im Bereich Märkte als Einzelhändler und als Großhändler und Konzeptanbieter aktiv. sogar doppelt Grund zu feiern: Das Team Emsland I und die Mannschaft vom Reit- und Fahrverein Hooksiel lagen punktgleich auf Rang eins. Beide Teams bekamen für ihre Vorstellung vom Richtergremium 50,2 Punkte.

Das Team Emsland I zeigte eine kreative Vorstellung zu Guter-Laune-Musik. Das belohnten die Richter mit 50,2 Punkten.


Für das Team Emsland I zeigten Tessa Welp mit Sa grande amie, Rita Welp mit Zucker W, Sinah Klümper mir Barcardy Brezze und Paula Bodenkamp mit Silbertanz eine rundum gelungene Vorstellung mit kreativen Linien zu abwechslungsreicher Musik. „Wir sind super glücklich – vor allem, weil die Pferde so gut mitgemacht haben“, fasste Mannschaftführerin Emma Bodenkamp nach dem Ritt zusammen. Mit Zucker W war schließlich eine erst sechsjährige Stute Teil der Equipe.

Als vorletztes Team ritt die Mannschaft des Reit- und Fahrvereins Hooksiel vom Bezirksverband Oldenburg ins Viereck. Rieke Scherf und Unlimited Passion, Reena Kutsche und Red Rosie, Freya Heinen und Chico Saltando sowie Simone Gehm-Dettmann und Pretty Valerie zeigten unter anderem zu Klängen von Queen eine Vorstellung der Extraklasse. Dafür zückten die Richter sogar einmal die Note 9,0. „Wir sind unfassbar stolz“, verriet Mannschaftsführerin Melanie Lüttge im Anschluss. „Wir sind jetzt das erste Mal seit einiger Zeit wieder hier mit einer komplett neuen Mannschaft und einer ganz neuen Kür. Das Team hat sich hier heute wirklich sehr harmonisch präsentiert“, lobte sie.

Die Reiterinnen vom Reit- und Fahrverein Hooksiel (Bezirksverband Oldenburg) überzeugten Publikum wie Richtergremium mit ihrer Vorstellung.


Emsland in der kombinierten Wertung vorne


Den Sieg in der Kombi-Wertung aus Dressur und Springen holte der Bezirksverband Emsland.


Diese und alle weiteren wichtigen Begriffe finden Sie in unserem Glossar

Mario Stevens und Lara Tönissen gemeinsam auf der Ehrenrunde.

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Mario Stevens vom RUFV Lastrup e.V. und seine achtjährige Stute Caprice 564 (0 Strafpunkte, 55,74 Sekunden) waren in der ersten Abteilung der Springprüfung Klasse S* nicht zu schlagen. In der zweiten Abteilung absolvierten Lara Tönissen und die achtjährige Chloe W (RFV Lüdinghausen e.V., 0 Strafpunkte, 57,41 Sekunden) den Parcours am schnellsten ohne Abwurf.

Bei der Siegerehrung gratulierten AGRAVIS-Vorstand Jörg Sudhoff und der Vorsitzende des Pferdesportverbandes Weser-Ems, Michael George, den beiden zum Erfolg.

AGRAVIS-Vorstand Jörg Sudhoff (re.) und der Vorsitzende des Pferdesportverbandes Weser-Ems, Michael George, gratulieren der Siegerin und dem Sieger.


Die zweite Qualifikation zum Finale Mittlere Tour beginnt am Samstag um 10 Uhr. Das Finale steigt am Sonntag um 13 Uhr.

Die Finalistinnen und Finalisten für das Finale Nord der Derby Stars von Morgen beim AGRAVIS-Cup in Oldenburg stehen fest. In der Qualifikationsprüfung setzte sich Friederike Tebbel mit Serious an die Spitze. Das Paar vom RV Tangstedt e.V. erzielte in der Dressurprüfung der Klasse S*** 72,632 Prozent.

Friederike Tebbel und Serious sicherten sich mit 72,632 Prozent den Sieg in der Einlaufprüfung der Derby Stars von Morgen.


Auf Rang zwei folgten Carina Scholz und Fideleo. Für ihre Vorstellung erhielt das Paar vom Landw. Reiterverein Kalthof e.V. 72,079 Prozent. Den dritten Platz sicherten sich Bianca Nowag-Aulenbrock und Vaida-Girl OLD vom Reit- und Fahrverein Ostbevern e.V. mit 71,974 Prozent.

Für das Finale qualifizierten sich alle zwölf Paare der Einlaufprüfung, die zugleich das benötigte Endergebnis von mindestens 65 Prozent erreichten. Neben dem Spitzentrio sind damit neun weitere Paare in der entscheidenden Prüfung startberechtigt. Dort wartet mit der Aufgabe S10, dem Kurz-Grand-Prix, erneut eine Dressurprüfung der Klasse S***.

Die weiteren Finalistinnen und Finalisten im Überblick:


  • Bernadette Brune mit Vaderland OLD, 71,921 %, TG Bad Zwischenahn e.V.
  • Niklas Brokamp mit Unikat B, 71,816 %, RV Rhede e.V.
  • Elisabeth von Wulffen mit Triple A, 71,737 %, Reit- und Fahrverein Ostbevern e.V.
  • Stella Charlott Roth mit Dohnanyi, 71,553 %, RFV Allertal e.V.
  • Matthias Bouten mit F-Type OLD, 70,684 %, RV Gut Auric
  • Sophie Jamar mit Villazon OLD, 68,526 %, RV Lenzenhof Krefeld
  • Maike Springmeier mit D'Avicci, 68,474 %, Förderkreis Dressur Neuss e.V.
  • Helen Langehanenberg mit Legend of Toto Evo, 67,421 %, RV St. Georg Münster e.V.
  • Sarah Kristin Runge-Rehnig mit Just Romance, 66,658 %, RFV Wintermühle e.V.


Wie können Menschen und Organisationen Veränderungen frühzeitig erkennen und aktiv gestalten? Diese Frage stand im Mittelpunkt des zweiten Unternehmerabends „Talk & Ride“. Die AGRAVIS Raiffeisen AG hatte dazu am Donnerstag, 29. Oktober, Führungskräfte sowie Verantwortliche aus Wirtschaft und Gesellschaft in die EWE-Arena Oldenburg eingeladen. Dort findet aktuell der AGRAVIS-Cup, das traditionelle Reitturnier, statt.

Anpassungsfähigkeit braucht Klarheit, Mut und Teamarbeit

Den inhaltlichen Auftakt gestaltete Zukunftsforscher und Transformationspsychologe Dr. Carl Naughton. In seinem Impulsvortrag zeigte er, warum Anpassungsfähigkeit gerade in unsicheren Zeiten an Bedeutung gewinnt. „Der IQ sagt den Erfolg nicht mehr voraus. Die Fähigkeit, mit Veränderungen umzugehen, ist viel entscheidender“, sagte Naughton. Dazu brauche es unter anderem situatives Gespür, Besonnenheit und die Bereitschaft, eigene Überzeugungen und mentale Modelle immer wieder zu überprüfen. Gerade Führungskräfte seien gefordert, die Lage ehrlich einzuschätzen und zugleich Klarheit über die nächsten Schritte zu schaffen. Seine Aufforderung an die Gäste: „Seien Sie nicht der, der wartet. Seien Sie derjenige, der startet.“

Hielt eine mitreißende Keynote und animierte die Unternehmensverantwortlichen dazu, wieder mehr Fragen zu stellen: Prof. Carl Naughton.


Veränderung gemeinsam gestalten

Wie sich dieser Ansatz auf Wirtschaft, Pferdebranche und Spitzensport übertragen lässt, diskutierten Jan Heinecke, Vorstandsmitglied der AGRAVIS Raiffeisen AG, Dr. Susanne Marx-Nowak, Geschäftsführerin der AGRAVIS-Konzerngesellschaft Equovis GmbH, Springreit-Bundestrainer Otto Becker und Dr. Werner Schade, Mitinitiator des „Netzwerks Deutsche Pferdewirtschaft“.

Für Jan Heinecke beginnt Veränderung mit einem klaren Ziel: „Wir reden häufig darüber, wie wir etwas machen, aber zu wenig darüber, wo wir überhaupt hinwollen. Wenn das Ziel klar ist, gilt es, Leitplanken zu definieren und die Aufgabe ins Team zu geben. Dafür brauchen wir eine Kultur, die Ideen zulässt.“ Den Teamgedanken stellte auch Otto Becker heraus: „Wenn du schnell vorankommen willst, musst du alleine gehen. Wenn du lange unterwegs sein willst, brauchst du ein gutes Team.“


Diskutierten darüber, wie Anpassungsfähigkeit in Wirtschaft, Spitzensport und Pferdebranche gelingen kann: Dr. Werner Schade, Dr. Susanne Marx-Nowak, Otto Becker und Jan Heinecke (v.li.). Rechts im Bild: Moderator Bernd Homann.


Dr. Werner Schade richtete den Blick auf die gesamte Pferdewirtschaft. Angesichts des Strukturwandels brauche die Branche mehr Wissen, eine bessere Datenbasis und intensivere Kommunikation. „Die Branche muss wissen, wo sie steht, und dann sagen, wo sie hinwill. Wir müssen uns noch stärker als Ganzes verstehen.“

Beim AGRAVIS-Cup in Oldenburg standen am ersten Turniertag die Youngsters im Springsport im Mittelpunkt. Im Finale für sechsjährige Springpferde setzte sich Matilda Sophia Louisa Navren (RV Oldenburger Münsterland e.V.) mit ihrer Stute Dialanda PS durch. Das Duo entschied das Zwei-Sterne-M-Springen mit zwei Phasen für sich.

Am Donnerstagvormittag hatten sich zunächst 53 Pferde in der Qualifikation präsentiert. 31 von ihnen gingen am Nachmittag im Finale an den Start. Navren und Dialanda PS blieben fehlerfrei und sicherten sich mit 27,25 Sekunden den Sieg. „Es herrscht hier eine sehr schöne Atmosphäre. Auch der Parcours war passend für die jungen Pferde gebaut“, sagte Navren nach ihrem Erfolg. Besonders zufrieden war sie mit ihrer Stute: „Dialanda ist in diesem Jahr noch nicht viele Hallenturniere gegangen. Trotzdem war sie trotz der Lichter und der großen Atmosphäre im Parcours ganz bei mir. Wir sind mit einem guten Gefühl und viel Vertrauen aus dem Parcours gekommen.“

Siegerduo in Oldenburg: Matilda Sophia Louisa Navren mit Dialanda PS.


Knappe Entscheidung um Rang zwei und drei

Die Entscheidung um die weiteren Podestplätze fiel knapp aus. Philip Hermelbracht (RFV Herzebrock-Rheda e.V.) belegte mit Cantura SF Z den zweiten Platz. Das Paar blieb ebenfalls fehlerfrei und kam nach 27,52 Sekunden ins Ziel. Rang drei ging an Jan-Phillipp Weichert (RUFV Holdorf e.V.) mit Unicorn. Mit einer fehlerfreien Runde in 27,62 Sekunden lag das Duo zunächst zwar lange an der Spitze. Doch Navren und Dialanda PS waren schneller und übernahmen die Führung, die sie bis zum Schluss hielten.

Bilder von Sportfotos Lafrentz und AGRAVIS Raiffeisen AG.

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