Die AGRAVIS ist Veranstalter und Titelgeber des traditionellen und beliebten Reitsport-Turniers für den Nachwuchs und Spitzensportler. Der AGRAVIS-Cup begeisterte 2025 rund 18.000 Besucherinnen und Besucher. 2026 findet das Reitsport-Event vom 29. Oktober bis 1. November statt.
Der Kartenvorverkauf für den AGRAVIS-Cup Oldenburg 2026 ist gestartet. Sichern Sie sich jetzt Ihr Ticket.
Was ist der AGRAVIS-Cup Oldenburg?
Der AGRAVIS‑Cup Oldenburg ist eines der traditionsreichsten Hallen‑Reitsportevents Deutschlands. Es bietet hochklassigen Spring‑ und Dressursport, einen abwechslungsreichen Galaabend sowie eine große Ausstellungswelt in den Weser‑Ems‑Hallen Oldenburg.
Wann und wo findet der AGRAVIS Cup Oldenburg statt?
Der AGRAVIS‑Cup Oldenburg findet von Donnerstag bis Sonntag (29.10. bis 1.11. 2026) in der EWE‑Arena / Weser‑Ems‑Hallen Oldenburg statt.
Wo finde ich das Tagesprogramm und den Zeitplan?
Den aktuellen Zeitplan und alle Prüfungen finden Sie hier auf der Seite unter „Programm“.
Änderungen sind kurzfristig möglich.
Wo kann ich Tickets kaufen? Gibt es eine Tageskasse?
Sie können Tickets für alle Veranstaltungstage bequem online im Ticketshop von Nordwest‑Ticket kaufen:
Zusätzlich gibt es an allen Tagen eine Tageskasse vor Ort.
Wie teuer sind die Tickets?
Die Ticketpreise liegen – je nach Veranstaltungstag und Kategorie – zwischen 11,50 und 38,50 Euro. Tickets für den Galaabend beginnen ebenfalls ab 11,50 Euro.
Gibt es ermäßigte Tickets?
Ja. Es gibt Ermäßigungen unter anderem für Kinder, Familien, StudierendeDie AGRAVIS Traineeprogramme für Studierende sind darauf ausgelegt, Talente zu fördern. und Senior:innen ab 65 Jahren. Beim Einlass muss ein entsprechender Nachweis unaufgefordert vorgezeigt werden.
Kinder von 0 bis 6 Jahren haben in Begleitung eines zahlenden Erwachsenen an allen Tagen freien Eintritt, jedoch ohne Sitzplatzanspruch.
Zusätzliche Rabatte:
Wie kann ich Gruppen oder VIP Tickets buchen?
Gruppentickets ab zehn Personen gibt es über alle an Nordwest‑Ticket angeschlossenen Vorverkaufsstellen, telefonisch oder an der Tageskasse. VIP‑ und spezielle Gruppenangebote können per Mail an
Können Tickets umgetauscht oder zurückgegeben werden?
Nein. Ein Umtausch oder die Rücknahme von Eintrittskarten ist ausgeschlossen. Auch bei Verlust kann kein Ersatz geleistet werden.
Gibt es freie Platzwahl oder feste Sitzplätze?
Feste Sitzplätze gibt es nur beim Galaabend am Samstag. Dafür benötigen Sie ein separates Ticket mit Sitzplatzreservierung. An allen anderen Tagen und bei allen übrigen Veranstaltungsabschnitten gilt freie Platzwahl.
Gibt es eine Ausstellungswelt/Shopping‑Möglichkeiten? Brauche ich dafür ein extra Ticket?
Ja. In der Ausstellungswelt erwarten Sie zahlreiche Aussteller aus den Bereichen Reitsport, LandwirtschaftLandwirtschaft (oder Agrarwirtschaft) ist ein Wirtschaftsbereich der sogenannten Urproduktion., Lifestyle und Genuss. Der Besuch ist im Eintrittspreis enthalten.
Gibt es Gastronomie vor Ort?
Ja. In den Weser‑Ems‑Hallen stehen verschiedene Gastronomieangebote mit Speisen und Getränken zur Verfügung.
Brauche ich für den Galaabend ein extra Ticket?
Ja. Der Galaabend am Samstag erfordert ein separates Ticket mit Sitzplatzreservierung. Tagestickets für Samstag gelten nicht automatisch für den Galaabend.
Mit einer Samstags‑Tageskarte können Sie den Galaabend jedoch über die XXL‑Videowand in der Ausstellungswelt verfolgen.
Wann ist Einlass und wie lange dauert der Galaabend?
Es gibt keine Pause während des Galaabends.
Darf ich Taschen oder Rucksäcke mitbringen?
Ja, aber Taschen sollten idealerweise nicht größer als DIN A4 (30 × 20 cm) sein. Es gelten die Einlass‑ und Sicherheitsregeln der EWE‑Arena. Mobile Schließfächer stehen vor Ort in begrenzter Zahl gegen Gebühr (1 € / 2 €) zur Verfügung.
Darf ich Speisen und Getränke mitbringen?
Nein. Das Mitbringen von Speisen und Getränken ist nicht erlaubt – Babynahrung ist ausgenommen.
Darf ich mit meinem Ticket die Halle verlassen und später wiederkommen?
Ja. Dein Ticket bleibt gültig. Bitte lassen Sie sich beim Verlassen der Halle von den Sicherheitskräften einen Stempel geben.
Darf ich fotografieren oder filmen?
Fotos für den privaten Gebrauch sind erlaubt. Professionelles Foto‑, Audio‑ oder Video‑Equipment ist nur mit Genehmigung (Presseakkreditierung) zugelassen.
Ich habe etwas verloren – an wen wende ich mich?
Fundsachen können Sie während der Veranstaltung an der Tageskasse und im Turnierbüro abgeben bzw. dort erfragen.
Gibt es Aktionen für Kinder?
Ja! Im Foyer erwartet Sie an allen Tagen ein Kinderland mit Glitzertattoos, Mal‑Aktionen, Siku‑Bauernhof und vielem mehr.
Gibt es Hobby‑Horsing‑Angebote?
Am Samstag und Sonntag können Kinder gemeinsam mit dem Reit‑ und Fahrverein Holdorf Hobby Horses basteln und ausprobieren.
Darf ich eine Wickeltasche mitbringen?
Ja. Wickeltaschen dürfen auch größer als DIN A4 sein, sofern sie klar als solche erkennbar sind und keine verbotenen Gegenstände enthalten.
Darf ich meinen Hund mitbringen?
Hunde sind während der Veranstaltung nicht in den Hallen erlaubt. Auf dem Außengelände, den Parkplätzen und in den Stallungen müssen Hunde an der Leine geführt werden.
Gibt es Parkplätze vor Ort?
Ja. Direkt an der EWE‑Arena stehen ausreichend Parkplätze zur Verfügung. Wir empfehlen die Anfahrt über die Maastrichter Straße. Die Parkgebühr beträgt 3 Euro pro Tag (EC‑Kartenzahlung am Automaten).
Ist die EWE‑Arena barrierefrei?
Ja. Alle Hallen und Zugänge sind ebenerdig und ohne Schwellen. Es stehen ausgewiesene Behindertenparkplätze an den Eingängen Nord und Süd zur Verfügung.
Ist die EWE‑Arena gut mit der Bahn erreichbar?
Ja. Der Hauptbahnhof Oldenburg ist fußläufig erreichbar. Von dort gelangen Sie in wenigen Minuten zu Fuß zu den Weser‑Ems‑Hallen / EWE‑Arena.
Gibt es Hotel‑ oder Übernachtungsempfehlungen?
Ja. Das Aspire Oldenburg – Trademark Collection by Wyndham liegt direkt neben der Halle und ist ebenfalls fußläufig erreichbar. Das Hotel eignet sich besonders für Besucherinnen und Besucher des AGRAVIS‑Cup Oldenburg.
Wo bekomme ich die T‑Shirts für die 8er‑Ehrung?
Die T‑Shirts gibt es im Foyer im Eingangsbereich auf der rechten Seite. Die Ausgabe ist ausgeschildert.
Gibt es einen Livestream?
Ja. Der AGRAVIS‑Cup Oldenburg wird per Livestream auf unserer Website sowie auf
Sieben Paare erreichten das entscheidende Stechen im Großen Preis von Oldenburg, der Sonntagnachmittag wurde zu einer sehr spannenden Angelegenheit zum Abschluss des AGRAVIS-Cups 2025. Denn schon das erste Paar Carsten-Otto Nagel (RFV Stall Moorhof) mit Curacao eröffnete das Finale fehlerfrei und flott (37,11 Sekunden). Auch wenn der 14-jährige Wallach mit den angekündigten Siebenmeilenstiefeln durch den Parcours gejagt war, es sollte „nur“ zum dritten Platz reichen.
Haßmann düpiert Konkurrenz
Denn mit seinem 802. Sieg in einem S-Springen düpierte Felix Haßmann (ZRFV Lienen) mit Mon Genuartt die gesamte Konkurrenz. Im Normalparcours noch absolut souverän, waren beide im Stechen ein wenig vom Glück verfolgt, als so manches Hindernis recht eigenartig überwunden wurde. „Da hatten wir wirklich Glück, da haben wir so manches Mal nicht den richtigen Abstand gehabt und sind trotzdem rübergekommen.“ Felix Haßmann ist nun mal eine ehrliche Haut und machte niemandem etwas vor. „Aber das gehört einfach auch dazu.“ Kein Fehler, 36,14 Sekunden, das blieb bis zum Schluss das Maß aller Dinge. Sehr zur Freude des Reiters, der zwischenzeitlich zwischen Riesenbeck und Oldenburg pendelte, und bei beiden Turnieren Siege feierte. „Es ist schade, dass solche Turniere parallel stattfinden. Aber nach Oldenburg musste ich einfach hin. Der Weg ist nicht so weit, es ist ein tolles Turnier mit einer Traumkulisse.“
Felix Haßmann mit dem elfjährigen Mon Genuartt: Dieses Paar entschied den Großen Preis von Oldenburg in einem spannenden Stechen für sich.
Dass Oldenburg ein gutes Pflaster ist, das dürfte Maximilian Wurster auch bestätigen. Mit seinem Klausi war der Mann vom RV Oldenburger Münsterland bereits beim Championat am Samstag schon Dritter und danach direkt in einem Zwiespalt. „Soll ich damit das Wochenende erfolgreich abschließen, oder soll ich es auch noch im Großen Preis versuchen?“ Er entschied sich für die zweite Option und lag damit goldrichtig. Platz zwei waren ihm und Klausi beschieden. 36,39 Sekunden standen auf der Uhr, 25 Hundertstel mehr als bei Haßmann.
Hinter Nagel belegte der junge Lasse Nölting (RFV Isernhagen) den vierten Rang. Mit seinem elfjährigen Cornello de Revel war er im Stechen der Schnellste (34,59), allerdings hatten beide auch einen Abwurf. Schon in der Normalparcours-Runde hatte das PferdDie AGRAVIS ist Spezialistin für alle Fütterungsfragen rund um Pferde. so manches Mal an die Stangen geklopft, so dass die nachdachten, ob sie fallen. Taten sie nicht, so dass es auf der Tribüne recht despektierlich hieß: „Das Glück ist mit die Dummen, manchmal kannste gar nicht dumm genug sein.“
18.000 glückliche Gesichter
„Mein Highlight war dieses Stechen im Großen Preis. Und ich darf mit großer Freude feststellen, dass das Turnier wieder in Oldenburg angekommen ist,“ freute sich Michael George, Mitveranstalter des Turniers und Vorsitzender des Pferdesportverbandes Weser-Ems.
18.000 Besucher bedeuten eine Steigerung um 3.000, das nötigte auch Jan Heinecke ein Kompliment ab. Das Vorstandsmitglied der AGRAVIS Raiffeisen AG freute sich über jede Menge guten Sport, zufriedene Zuschauer und viele glückliche Gesichter auf der Tribüne und im Parcours.
Letztere hatte vor allem Oliver Schulze Brüning wahrgenommen, der sportliche Turnierleiter war nun mal ganz dicht an Ross und Reiter dran. „Wir von unserem ganzen Team haben nicht nur fröhliche und glückliche Gesichter geschaut, sondern auch den Zeitplan eingehalten. Auch darauf sind wir stolz.“
Mit dem siebenjährigen Wallach Sokrates gewann Christoph Brüse aus Köln die Youngster Tour beim AGRAVIS-Cup in Oldenburg.
Wenn es läuft, dann läuft’s eben. „Das ist so. Manchmal kommt man bei einem Turnier in einen Flow. Reiten ist nun mal eine Sportart, die auch im Kopf entschieden wird.“ Christoph Brüse muss es wissen. Am Samstag hatte er noch nachmittags als Sieger des Championats mit Elalisa seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigt, um dann am Sonntagmittag beim AGRAVIS-Cup in Oldenburg mit dem siebenjährigen Sokrates das Finale der Youngster Tour zu gewinnen. Dass die Entscheidung hauchdünn ausfiel, mag als weiterer Beleg dafür herhalten, dass man sich gegen den berühmten „Flow“ fast nicht wehren kann. Aber das wollte der Mann aus dem Sportpferdezentrum Köln auch gar nicht. „Ne, nicht wirklich.“
Wimpernschlagfinale
Es stand die Zwei-Phasen-Springprüfung Kl. S* auf dem Programm für die 36 Paare, die das Youngster-Finale gewinnen wollten. Eine Art Ausscheidungsspringen. Zunächst galt es, die erste Phase fehlerfrei zu überstehen, um zur zweiten Phase zugelassen werden. Danach ging es wie gewohnt um Fehler und Zeit. Es wurde zum Wimpernschlagfinale, denn Brüses siebenjähriger Wallach trug seinen Reiter absolut fehlerfrei und nach 26,31 Sekunden in Phase 2 ins Ziel. Exakt eine Hundertstelsekunde später erreichte Tim Rieskamp-Goedeking (RFV Westerkappeln-Velpe-Lotte) mit Daiquiri das Ziel. Um diesem Umstand auf die Schliche zu kommen, warum das so verdammt knapp ausfiel, konnten die Hauptpersonen nicht wirklich helfen. Die Pferde waren sprachlos, Rieskamp-Goedeking rasch verschwunden und Brüse warnte nur: „Nicht so nah kommen, mein Pferd mag keine Menschen.“ Nur gut, dass es seinen Reiter mag.
Viel Beifall für sehenswertes Springen
Auf dem dritten Platz landete Jasper Kools (RV Oldenburger Münsterland) mit Cadiratus. Beide kamen nach 26,84 Sekunden das Ziel, dürfen sich als knapp geschlagen fühlen. Immerhin konnten sie noch gerade den Dänen Sören Pedersen hinter sich lassen, der mit Tailormade Choupette 26,96 Sekunden benötigte. Fünfte wurden dann noch Tobias Meyer (RG Klein Roscharden) mit Sherlock van’t Huka (27,63). Alle fünf dürfen eines mitnehmen; sie waren erfolgreichster Teil eines sehenswerten Springens. So sahen das auch die zahlreichen Besucher, die Sieger und Platzierten gleichermaßen ihren Beifall spendeten.
Gratulation an Leonie Richter: Die Siegerin beglückwünschten Michael George (Pferdesportverband Weser-Ems), die EQUOVIS-Geschäftsführenden Dr. Susanne Marx-Nowak und Olaf Krause sowie Hauptrichterin Catrin Wingender (v.li.).
Langschläfer in Oldenburg haben etwas verpasst, Frühaufsteher für den AGRAVIS-Cup sind ehrlich belohnt worden. Beim Kurz Grand Prix zeigten die DERBY-Stars von Morgen all das, was gutes Dressurreiten ausmacht. Das gilt für die Siegerin Leonie Richter (RUFV Bad Essen) mit Lord Europe genauso wie für das zwölftplatzierte Paar Tina Kage (RFV Rosenhof Görlitz) mit Future Girl. Ihnen allen attestierte Christoph Hess, der im Anschluss an jede Vorstellung die Analyse vornahm, dass sie sich auf dem richtigen Weg befinden. Der Fachmann sah jedes Mal gutes Reiten, motivierte Pferde und allesamt harmonische Paare. Das Halbfinale Nord wurde zu einem echt spannenden Wettkampf, der für die ersten Acht mit einem Ticket für das Finale beim AGRAVIS-Cup 2026 in Münster besonders erfreulich endete.
Lord Europe wird zum King of Oldenburg
„Im Augenblick werden Prinzentitel aberkannt, zumindest in England. Umso schöner, dass wir heute Lord Europe zum King of Oldenburg befördern dürfen,“ schwärmte Hess nach der beeindruckenden Runde von Leonie Richter und ihrem Lord Europe. „Ein motiviertes Pferd, elastisch, ohne Schwächen, reagiert auf die dezenten, effektiven und gefühlvollen Hilfestellungen – das alles dank einer tollen Ausbilderin.“ Und die Dame oben im Sattel ergänzte: „Ein unglaubliches Pferd, kraftvoll in den Grundgangarten und kommt immer mehr im Viereck an.
Coole Socke Danny Cool
Mit Danny Cool hatte Helen Langehanenberg (RV St. Georg Münster) eine coole Socke mitgebracht. „Ja, er ist wirklich so cool, wie es aussieht. Auch wenn er früher ein Angsthase war. Heute setzt er sich fast zu den Gästen an den Tisch. Für mich war das ein wirklich schönes Gefühl heute. Ich mag das Pferd unfassbar gerne. Aber ich weiß schon, dass unser Weg noch lang ist.“ In jedem Fall führt er nach Münster, wo dann vom 7. bis 11. Januar 2026 das Finale stattfindet. Dann möchte sich der zehnjährige Wallach wieder von seiner besten Seite zeigen.
Und dann noch ein Superstar
Das Finale hat auch Anna Schölermann erreicht. Die 24-Jährige vom RV Altenautal hatte den zehnjährigen Wallach Superstar mitgebracht. Und der Name ist Programm. „Wir haben hier zwei Superstars gesehen,“ freute sich Christoph Hess nach der Prüfung. Denn bei diesem Paar hatte er alles gesehen, was gutes Reiten ausmacht. „Eine starke Lektion, unauffällige Hilfen, ein gutes Gefühl beim Ausritt. Denn das nächste Turnier kommt bestimmt.“
Konzept, Halle und Niveau stimmen
Hess zur Serie überhaupt: „Konzept stimmt, Halle stimmt, Niveau stimmt. Eine Chance für den Nachwuchs, besser geht es nicht. Und das Starterfeld heute hätte auch das Starterfeld für das Finale sein können.“ Diese Einschätzung freute natürlich Olaf Krause, Geschäftsführer der EQUOVIS GmbH, wo 2022 die Idee für die DERBY Stars von Morgen geboren wurde. „Wir sind glücklich, dass die Serie so toll angenommen wird. Und ich gratuliere den Reiterinnen zu diesen Ritten, mit denen sie uns schon Vorfreude auf das Finale gemacht haben. Unser Fahrplan bei den DERBY Stars für 2026 steht im Übrigen auch schon. Auch dann wird das Finale 2027 in Münster stattfinden, wo mit dem AGRAVIS-Cup eines der höchstdotierten deutschen Indoor-Turniere stattfindet.“
Ein junger Reiter auf einem jungen Pferd: Mit der achtjährigen Holsteiner Stute Foodfox‘ Cathilde gewann Max Paschertz (19) vom Reit- und Fahrverein Cappeln das Finale der Mittleren Tour beim AGRAVIS-Cup in Oldenburg.
„Ich weiß eben die Qualität meines Pferdes einzuschätzen“, freute sich Max Paschertz nach seinem Überraschungscoup beim AGRAVIS-Cup in Oldenburg am Sonntagmittag. Der 19-Jährige vom RUFV Cappeln gewann das Finale der Mittleren Tour auf der achtjährigen Stute Foodfox` Cathilde. „Und ich bin verdammt stolz, dass mir das gelungen ist. Immerhin habe ich das Pferd seit zwei Jahren und habe es letztlich selbst auf dieses Niveau gebracht.“ Das Zwei-Phasen-S-Springen mit Siegerrunde schien entschieden, ehe Max Paschertz mit seinem Pferd einritt.
Kollektives Staunen
Aber dann drehten die beiden Youngster dermaßen auf, dass auf der Richtertribüne das gesamte Personal inklusive Ansager ins gemeinsame Staunen kam. So ähnlich wie „Max Wer?“ ging es da manchem durch den Kopf, die Antwort gab das Paar aus dem Norden. Null Fehler und 26,70 Sekunden lautete das offizielle Ergebnis des Siegerpaares und war tatsächlich nur ganz knapp vor der Konkurrenz. „Ich bin noch jung, habe wenig Erfahrung und kann beim Blick auf die Konkurrenz hinter mir nur stolz und glücklich sein“, freute sich Paschertz.
Fairer, aber unglücklicher Verlierer
„Und ich könnte schon so ein bisschen Pech heißen“, zeigte sich Philipp Schulze Topphoff als fairer, aber unglücklicher Verlierer. Denn der junge Mann vom RFV Roxel hatte lange Zeit mit Corny und 0/26,92 die Konkurrenz souverän angeführt. Da durfte er mit Sicherheit vom Sieg träumen, aber es sollte nicht sein. Wie schon in einer Prüfung zuvor, wie aber vor allem beim Championat. Da war er wohl derjenige im Stechen, dessen Ritt am flüssigsten wirkte und am flottesten war. „Ein dummer Fehler hat mich beim Championat den Sieg gekostet. Das war ärgerlich. Aber heute waren wir halt ein ganz klein wenig zu langsam. Das war nicht der Fehler von Corny, denn schnell reiten muss der Reiter. Corny war ohnehin total super, nachdem der Hengst zuletzt noch leicht verletzt war. Er ist super gelaufen und gesprungen. Alles gut.“
Henrik Griese (RFV Ravensberg) mit Carla war ebenfalls auf ganz schnellen Beinen unterwegs und wurde in 28,14 Sekunden letztlich Dritter. Dahinter platzierten sich Carsten-Otto Nagel (RFV Stall Moorhof) mit Cancaneur in 0/28,33 auf Rang vier, Maurice Tebbel (RFV Emsbüren) mit Kenzo in 0/28,70 auf dem fünften Platz vor Hendrik Sosath ((Lemwerder) mit Diamant de Plaisir II (0/28,74) als Sechste.
„Weil Pferde Freunde fürs Leben sind…“: Wer würde dieser Aussage von Wolfgang Kohne widersprechen wollen? Von den rund 3.000 Zuschauern in der am Samstagabend ausverkauften EWE-Arena in Oldenburg sicher niemand. Sie ließen sich beim AGRAVIS-Cup verzaubern von einer Gala unter dem Titel „Mein Freundebuch der Pferdewelt“.
An der Seite der zwölfjährigen Helena füllte Moderator Wolfgang Kohne auf dem roten Sofa am Rande des Sandvierecks Seite um Seite des Freundebuches. Dafür bat er die Mitwirkenden des Galaabends nach und nach zu sich, um Kindheitsfotos und Antworten zu Lieblingstieren, Wohnort, Berufswunsch als Kind und ähnliches zu erhaschen. Bereitwillig gaben Lisa und Matthes Röckener, Daniel Schneiders, Hella Gabbert und die Brüsewitz-Brüder, Annika Markgraf und andere dazu Auskunft. Im Mittelpunkt des über zweistündigen Programms standen natürlich die Show-Acts rund ums Thema Pferd. Die Herzen des Publikums eroberten dabei auch die 30 Mädchen und Jungen der Emsland-Quadrille aus Lingen in ihren fantasievollen Kostümen.
Von Kindern – über 200 an der Zahl – wurde das Abendprogramm auch eröffnet. Denn sie alle erhielten vor vollem Haus Urkunden für ihre erfolgreichen Prüfungen, die sie im zurückliegenden Jahr mit mindestens der Wertnote 8,0 oder besser bestanden haben.
Christoph Brüse wurde auf seiner Ehrenrunde vom Publikum begeistert gefeiert.
Welch ein Stechen. Der Schnellste wird nur Achter, sieben bleiben fehlerfrei, der Titelverteidiger verteidigt den Titel, und die Männer im grandiosen Finale sind unter sich. Die zweite Qualifikation zum Großen Preis von Oldenburg, das Drei-Sterne-Springen mit Stechen, sprengt alle Erwartungen beim diesjährigen AGRAVIS-Cup. Einmal mehr wird der Kampf um das Championat am Samstagnachmittag zu einem ganz besonderen Highlight in Oldenburg. Das hat schon Tradition. Und auch dieses Jahr erlebt ein begeistertes Publikum hochkarätigen Sport.
Zweite Qualifikation zum Großen Preis von Oldenburg mit hochklassigem Stechen
38 Paare schicken sich an, das Championat zu gewinnen. Alle mit großen Erwartungen, viele mit berechtigten Hoffnungen. Nach der ersten Runde qualifizieren sich acht fehlerfreie Paare für das Stechen, das luftig aufgebaut wird und einladend aussieht. „Ich finde, es war ein richtig schönes Stechen“, lautet das Fazit von Christoph Brüse. Der Mann aus dem Kölner Sportzentrum kann das beurteilen, hat er doch seinen Titel aus dem Vorjahr auf Elalisa verteidigt. Seine Siegerzeit im Stechen: 35,26 Sekunden. Der Mann kann das auch genießen, obschon „meine Stute normalerweise gar nicht so schnell ist.“ Daher ist sein Fazit mehr als verständlich: „Ich hatte die ganze Zeit den Eindruck, das ist mein Springen.“
Toni Haßmann war mit Sacramento Gold auf Silberkurs.
Toni Haßmann und Maximilian Wurster auf den Plätzen zwei und drei
Toni Haßmann wird Zweiter und ist sehr zufrieden. „Irgendwie haben wir in dieser Prüfung einen Flow erwischt. Sacramento Gold verfügt nicht unbedingt über eine große Grundschnelligkeit“, attestiert der Lienener seinem 12-jährigen Hengst zwar hohe Qualität, aber eben nicht den großen Speed. So ein klein wenig sieht es zunächst nach einem Start-Ziel-Sieg für Maximilian Wurster aus. Der Reiter aus dem Oldenburger Münsterland steuert seinen Klausi mit sicherer Hand und klaren Vorgaben sehr schnell durch den Parcours. Null Fehler und 36,80 Sekunden, für den Reiter noch keine Garantie zum Sieg. „Ich habe nicht damit gerechnet. Aber immerhin ist mein Pferd wieder eine Stufe weiter. Das ist mir auch sehr wichtig. Aber an Klausis Zeit beißen sich nacheinander Hendrik Sosath mit Lady Corlina (37,26) und Manuel Beeker mit Chacci (38,54) die Zähne aus. Dann kommt Philipp Schulze Topphoff aus Münster-Roxel. Sein Ritt auf Carla sieht nicht nur superflüssig und sehr flott aus, er ist es auch. Nur mit einem Makel, dem Abwurf am Steilsprung. Der Schnellste (34,83) wird Achter und Letzter. Künstlerpech.
Maximilian Wurster war der Erste im Umlauf mit null Fehlern und blieb auch im Stechen lange vorn.
Toni Haßmann knackt die Bestzeit, sein Sacramento Gold ist nach 36,35 Sekunden im Ziel. „Ich habe nicht damit gerechnet, dass das schon der Sieg ist.“ Wird es auch nicht, denn nun kommt der Titelverteidiger. Und der weiß einfach, wie es geht. Und er genießt den Flug über die Hindernisse und die Begeisterung auf den Rängen. Seine größte Angst: „Da kommen noch zwei schnelle Paare.“ Aber Maurice Tebbel auf Kenzo (36,90) und Kevin Martsch auf 38,96 können ihn nicht mehr gefährden.
Dem Championatssieger 2025, Christoph Brüse mit Elalisa, gratulierten Georg Kaldewei (LVM) und Michael George (PSVWE).
Große Spannung beim Großen Preis am Sonntag zu erwarten
Die Drei auf dem Podium sind mit sich und ihren Pferden sehr zufrieden und hoffen, am Sonntag nach dem Großen Preis wieder da oben zu sitzen. Aber sie wissen auch, dass die Konkurrenz nicht schläft und so mancher Neue noch dazu kommt. Das verspricht erneut große Spannung am Sonntag.
Diese hat auch schon Georg Kaldewei verspürt. Der Marketingchef des Sponsors LVM Versicherung attestiert den drei Siegern eine großartige Leistung. Und er nimmt das gesamte Starterfeld direkt dabei mit. „Ich bin selber geritten. Ich weiß, wie schwer das ist. Ihr habt das ganz toll gemacht, Jungs. Alle.“
Mit ihrer Stute Quickstep sicherte sich Celine Stüker zum zweiten Mal nach 2023 den Gesamtsieg in der Waldbach Amateur Tour.
Koffer packen, Leinen los und mit der Aida auf große Kreuzfahrt gehen. Ein Traum für viele, die Erfüllung eines Wunsches für Celine Stüker. Die 25-jährige Amazone vom SC Blau-Weiß Ostenland gewann am Samstagnachmittag das Finale der Waldbach Amateur Tour 2025, und darf sich ab sofort auf eine tolle Reise freuen. Mit Quickstep sammelte die junge Dame in den insgesamt neun Qualifikationsturnieren so viele Punkte, dass dem Paar im Finale, einem Drei-Sterne-S-Springen mit Siegerrunde, Rang zwei für den Gesamtsieg reichte. 264 Punkte blieben für die übrigen 27 Paare, die es ebenfalls ins Finale im Rahmen des AGRAVIS-Cups in Oldenburg geschafft hatten, unerreicht.
Celine Stüker nahm nach dem Gesamtsieg ihren roten Koffer und den damit verbundenen Reisegutschein zwar glücklich, aber relativ entspannt, entgegen. „Das ist mein Naturell. Ich bin ein ziemlich ruhiger Mensch und muss es auf Quickstep auch sein, denn das Pferd ist ziemlich unruhig.“ Und mit einem Schmunzeln fügte sie hinzu: „Das mit der großen Freude kommt schon noch.“ Ihr großes Problem ist es nun, einen passenden Reisetermin zu finden. Dabei hat sie sich selbst unter Druck gesetzt, denn den Waldbach-Preis plus Reisegutschein hat sie vor zwei Jahren schon einmal gewonnen. „Damals haben wir keine Zeit gehabt, aber jetzt muss es was werden.“ In der Buchhaltung und im Controlling ist sie beruflich tätig, da wird doch ein freier Termin zu finden sein. Quickstep bleibt daheim, die 13-jährige Stute darf nicht mit aufs Schiff. Celine Stüker fügt quasi im Nebensatz hinzu, dass sie das Pferd fünfjährig beim Züchter ritt, bis in die schwere Klasse selbst ausgebildet und später vom Züchter geschenkt bekommen hat. „Es ist mein einziges Pferd und darf dann Pause machen, wenn ich auf große Fahrt gehe.“
Das Abschlussspringen der Tour beim AGRAVIS-Cup in Oldenburg gewann Chiara Reyer (RV Klein-Drehle) mit Chacana. Es gratulierten Björn Waldbach und Michael George (re.), Vorsitzender des Pferdesportverbandes Weser-Ems.
Chiara Reyer mit Chacana holt sich den Sieg beim letzten Springen
Den Sieg am Samstag holte sich Chiara Reyer (RV Klein-Drehle) mit Chacana. Das Paar ging zweimal null und war letztlich in der Siegerrunde (36,49 Sekunden) neun Hundertstelsekunden schneller als Stüker mit Quickstep. Eine grandiose Leistung zeigte auch der erst 16-jährige Justus Rotermund (RFV Albersloh) mit Call Me S, die in beiden Runden die Schnellsten waren, aber in der Siegerrunde einen Awurf hatten.
Zweimal mit null Fehlern die Schnellsten, ehe es in der Siegerrunde dann einen Abwurf gab: der erst 16-jährige Justus Rotermund vom RV Albersloh mit Call Me S.
„Brücke zwischen den leichteren Springen und den ganz schwierigen Prüfungen“
Björn Waldbach, der nicht nur diese Prüfung erfunden hat, sondern auch seit Jahren sponsert, zeigte sich mit dem Ablauf einmal mehr als zufrieden. „Diese Brücke zwischen den leichteren Springen und den ganz schwierigen Prüfungen haben wir endlich gefunden. Die 180 Paare, die sich am Anfang beworben haben, sagen alles. Und hier beim AGRAVIS-Cup in Oldenburg haben wir die entsprechende Kulisse mit einem fachkundigen Publikum zum spannenden Finale. Für die Reiterpaare ist es eine Art Klassenfahrt, man trifft sich gerne und bleibt auch hier. Und für die Zuschauer ist es schon ganz schön großer Sport auch ohne die ganz großen Namen.“ Björn Waldbach muss es wissen, er sitzt selber im Sattel. Als Reiter und Sponsor fühlt er sich dabei gleichermaßen wohl.
Celine Stüker kann die Koffer packen: Für ihren Gesamtsieg bekommt sie eine Kreuzfahrt auf der Aida.
Der Sieg in der Gesamtwertung und somit der Preis der Stadt Oldenburg ging an den Bezirksverband Oldenburg. Es gratulierten im Namen des PSVWE Michael George und Stefan Kohne.
Der Freitag beim AGRAVIS-Cup in der Oldenburger EWE-Arena stand ganz im Zeichen des regionalen Reitsports. Insgesamt vier Bezirksverbände des Pferdesportverbands Weser-Ems (PSVWE) traten beim Oldenburger Indoor Team Cup gegeneinander an: Oldenburg, Emsland, Osnabrück und Ostfriesland. Zwölf Teams zeigten zuerst in einem Mannschaftsspringen der Klasse A** ihr Können. Später am Abend ging es ins Viereck für die Dressur-Kür der Vereinsmannschaften, dem Preis der Raiffeisen MärkteDie AGRAVIS ist im Bereich Märkte als Einzelhändler und als Großhändler und Konzeptanbieter aktiv., ebenfalls auf A-Niveau. Aus den Ergebnissen des Mannschaftsspringens und der Mannschaftsdressur wurde am Schluss der Gesamtsieger ermittelt.
Die beste Mannschaft im Parcours war das Team Osnabrück I: Ann Christin Fricke, Finnja Schruttke, Pia-Sophie Alswesde, Sophie Nicoletta Litjagin und Mannschaftsführerin Leonie Timmer-Schnorfeil. Es gratulierten zum Sieg Richter Dr. Hans-Peter Karp, Jens Uwe Thormählen (Thormählen Dachdeckungs GmbH) sowie Michael George und Stefan Kohne (beide PSVWE).
Team Osnabrück I gewinnt das Springen beim Indoor Team Cup
Im Springen setzte sich das Team Osnabrück I mit drei Nullrunden und eine Gesamtzeit von 142 Sekunden an die Spitze. Finnja Schruttke und D’Amaro, Pia-Sophie Alswede und Stakkato Gold sowie Sophie Nicoletta Litjagin und Chensen M.E. blieben jeweils Null, Ann Christin Fricke und Alesia hatten einen Abwurf und lieferten somit das Streichergebnis.
„Es ist ein wirklich gutes Team und wir haben gut darauf hintrainiert“, sagte Mannschaftsführerin Leonie Timmer-Schnorfeil, dennoch, so versicherte sie, sei die Freude über den Sieg „sehr groß.“ Neben ihrem Erfolg freuten sich die vier Reiterinnen besonders über die Siegerdecken. „Das ist eine tolle Erinnerung“, so Timmer-Schnorfeil.
Auf Platz zwei im Springen landete das Team Oldenburg I von Mannschaftsführerin Heike Jahncke und den Reiterinnen Jannie-Lizara Brüning mit AirDrop, Thale Maleen Decker mit Aidy des Forets, Josephine Antz mit Micolino N sowie Janne Grimsehl mit Coco, die zwar alle fehlerfrei blieben, mit insgesamt 148,02 Sekunden aber etwas langsamer waren. Dritte wurden die Reiterinnen vom Team Ostfriesland I um Mannschaftsführer Sander Lübbers. Finja Beitzel und Ozzy Osbourne, Lina Dierks und For Figari, Inka Bohlen und Noloma sowie Sarah Marks und Ciqala blieben unterm Strich fehlerfrei in 148,79 Sekunden. Die Mannschaft Emsland III beeindruckte besonders durch ihr einheitliches Auftreten. Sie holten damit den Sonderehrenpreis für das beste Gesamtbild.
Dem Team vom Ammerländer Reitclub um Leevke Martin, Marie Klostermann, Ann-Kathrin Hellwig, Marje Gronewold und Kristina Richardt, gratulierten Stefan Kohne und Michael George vom PSVWE sowie Michael Wallschlag, Vertriebsleiter Raiffeisen-Märkte bei der AGRAVIS.
Mannschaft vom Ammerländer Reitclub zeigte die beste Dressur-Kür
Im Dressurviereck setzte sich das Team vom Ammerländer Reitclub gegen die starke Konkurrenz durch. Marie Klostermann und Finest Fürstin Finchen, Ann-Kathrin Hellwig und Call me Casper GG, Marje Gronewold und Choco Chanel sowie Kristina Richardt und Donna Liann F begeisterten nicht nur das Publikum sondern auch das Richtergremium mit ihrer Vorstellung. Einmal gab es sogar die Note 9,7 für die künstlerische Ausführung. Insgesamt 50,2 Punkte bedeuteten den Sieg. Das Gefühl, beim AGRAVIS-Cup mit der Mannschaft aufzutreten sei „überragend und atemberaubend“, brachte es Mannschaftsführerin Leevke Martin auf den Punkt. Die Kür haben sie und ihr Team sich extra für den Indoor Team Cup ausgedacht und acht Wochen intensiv geprobt. Die Musik haben sie nach Stimmung ausgewählt: „Wir wollten einfach den Beat mitnehmen“, sagte Martin. Das ist ihnen gelungen, denn im Publikum gab es zum Bass auf der Schlusslinie kein Halten mehr.
Platz zwei mit 50 Punkten holte sich das Team Brüning Hof, vorgestellt von Anneke Katharina Alpers. Kim Sophie Laqua und Samburu, Mira Friedrich und Schokoprinz, Jannie-Lizara Brüning und Fürst Primo sowie Janne Kolloge und Franziska überzeugten mit anspruchsvollen Linien und exakter Ausführung. Platz drei holte der Reit- und Fahrverein Rütenbrock (Sonja Gerdes/Buddy, Agathe Hüsers Stakenborg/Fürst Argentan, Katharina Notteberg/Synuè des Sol, Kathrin Kohne/Find my Soul, Mannschaftsführerin Eva Schaaf) mit 47,8 Punkten.
Sonderehrenpreis für schönstes Vorstellungsvideo
Jede Mannschaft hatte vorab ein Vorstellungsvideo erstellt, das vor dem Start auf der Videoleinwand abgespielt wurde. Auch hier wurde Kreativität belohnt: Den Sonderehrenpreis für das schönste VideoDie AGRAVIS erstellt regelmäßig eigene Videos aus allen Geschäftsbereichen. holte der Reit- und Fahrverein Leer-Bingum. Dafür gab es einen 250-Euro-Gutschein für den Raiffeisen Markt.
Bezirksverband Oldenburg holt Gesamtsieg
Der Gesamtsieg der kombinierten Wertung aus Springen und Dressur und somit der Preis der Stadt Oldenburg ging an den Bezirksverband Oldenburg. Platz zwei in der Gesamtwertung holte der Bezirksverband Osnabrück, gefolgt vom Bezirksverband Emsland.
Diese und alle weiteren wichtigen Begriffe finden Sie in unserem GlossarFelix Haßmann und sein elf Jahre alter Wallach Mon Genuartt lieferten das beste Ergebnis.
49 Reiterinnen und Reiter traten am Freitagabend beim AGRAVIS-Cup in Oldenburg zur ersten Qualifikation zum Großen Preis von Oldenburg an.13 von ihnen blieben im Parcours über 1,45 Meter fehlerfrei. Das beste Ergebnis lieferten Felix Haßmann und sein elf Jahre alter Wallach Mon Genuartt mit einer Nullrunde in 58,96 Sekunden. Den beiden am dichtesten auf den Fersen waren Fabienne Graefe und ihr 16 Jahre alte Oldenburger Wallach Lavignon (0 Fehler/60,61 Sekunden). Henrik Griese und seine westfälische Stute Carla wurden Dritte (0/62,03).
Hinweise zum Programm
Die zweite Qualifikation, ein Drei-Sterne-S-Springen mit Stechen, entscheidet sich am Samstag ab 16.30 Uhr. Das Finale um den Preis der AGRAVIS und der regionalen Raiffeisen-Genossenschaften, der Große Preis von Oldenburg (eine Vier-Sterne-Prüfung der Klasse S mit Stechen), beginnt am Sonntag um 15.30 Uhr.
Beim AGRAVIS-Cup in Oldenburg zeigten die vierbeinigen Nachwuchstalente im Springsport bereits am ersten Tag eindrucksvoll ihr Können. Im Finale der Youngster Tour für sechsjährige Springpferde setzte sich Sebastian Elias (RG Klein Roscharden) mit der Hannoveraner Stute Quick Lady durch und sicherte sich die goldene Schleife.
Nach einer Qualifikation am Donnerstagvormittag, bei der 49 Pferde vorgestellt wurden und sich 30 für das Finale qualifizieren konnten, ging es am Nachmittag in einem Zwei-Sterne-M-Springen mit Zwei Phasen um den Sieg. Elias überzeugte mit einer fehlerfreien Runde in 30,37 Sekunden.
Den zweiten Platz belegte Wilhelm Winkeler (RuFV Löningen-Böen-Bunnen v.1927) mit Electric Touch WW, ebenfalls fehlerfrei in 31,45 Sekunden. Rang drei ging an Johannes Griesen (RUFV Werlte u. Umgebung), der mit Greyna in 31,47 Sekunden ebenfalls ohne Fehler blieb. Griesen hatte sich bereits in der Qualifikation mit einem Sieg in der zweiten Abteilung empfohlen.
Zukunftsmut und Neugier sind wertvolle Treiber für eine höhere Produktivität von Mitarbeitenden und eine motivierende Unternehmenskultur. Das ist die Quintessenz der kurzweiligen Premiere von „talk and ride powered by AGRAVIS“. Das Wirtschaftstreffen fand am Donnerstagabend erstmalig im Rahmenprogramm des AGRAVIS-Cups in Oldenburg statt.
Die Weser-Ems-Hallen in Oldenburg werden vom 30. Oktober bis 2. November wieder zu einem angesagten Hotspot des Reitsports. An diesem verlängerten Feiertagswochenende findet dort der AGRAVIS-Cup statt. „Wir sind stolz darauf, auch in diesem Jahr Gastgeber zu sein für eine Veranstaltung, die abermals ein dickes Ausrufezeichen für die Vielfalt und Attraktivität des Reitsports setzt“, hebt Michael George, Vorsitzender des ausrichtenden Pferdesportverbandes Weser-Ems, hervor. Die klare Handschrift des AGRAVIS-Cups wird dieses Mal noch deutlicher erkennbar sein als in der Vergangenheit schon: einerseits „Turnier aus der Region für die Region“ zu sein, andererseits dem Publikum Topreiterinnen und -reiter zu präsentieren.
Viele bekannte Namen
Das Interesse, in Oldenburg an den Start zu gehen, ist ungebrochen. „Wir werden wieder zahlreiche bekannte Namen bei uns begrüßen können“, sagt der sportliche Leiter Oliver Schulze Brüning beim Überfliegen der vorläufigen Starterlisten. Gemeldet haben unter anderen Maurice Tebbel, Carsten Otto Nagel, Hendrik Dowe und Clara Blau. Natürlich wird auch der fünfmalige Gewinner des Großen Preises, Mario Stevens, in seinem „Wohnzimmer“ wieder dabei sein. Im Vorjahr triumphierte er mit seiner Oldenburger Stute Carrie.
Rieskamp-Goedeking wieder am Start
Wie es sich anfühlt, in Oldenburg zu gewinnen, weiß auch Tim Rieskamp-Goedeking. Ihm gelang das Kunststück, sowohl 2022 als auch 2023 im Großen Preis ganz vorn zu sein. In beiden Fällen hatte er Coldplay von Chacco-Blue fehlerfrei durch Umlauf und Stechen geführt. Der westfälische Hengst ist inzwischen 16 Jahre alt. „Er hat im Spätsommer ein paar Wochen pausiert, ist aber für Oldenburg eingeplant“, sagt Tim Rieskamp-Goedeking. Coldplay fühle sich grundsätzlich bei Turnieren in der Halle wohl und komme auch mit der Atmosphäre in Oldenburg gut zurecht, so der 42-Jährige aus Steinhagen, der für den RFV Westerkappeln-Velpe-Lotte-Werse reitet. Im Vorjahr belegte das Paar Rang sieben im Großen Preis.
Dankbar für AGRAVIS-Cup Oldenburg
Tim Rieskamp-Goedeking hat mit der 13-jährigen Stute Pepina ein weiteres Pferd im Stall, das in schweren Prüfungen vorne dabei sein kann – auch gegen internationale Konkurrenz. Das haben die beiden in der zurückliegenden grünen Saison wiederholt bewiesen, etwa in Münster oder in Hohenkirchen-Hohen Wieschendorf. Darüber hinaus rücken jüngere Pferde nach, wie der achtjährige IB Easy oder die gleichaltrige Stute Eldoa Keeps. „Ich werde in Oldenburg in allen drei Touren starten und dann schauen wir, was möglich ist“, so die Marschroute von Tim Rieskamp-Goedeking. Er ist froh und dankbar, dass es den AGRAVIS-Cup in Oldenburg überhaupt gibt. „Solche Startmöglichkeiten sind für uns sehr wichtig“, sagt er angesichts einer ausgedünnten Turnierlandschaft. Und es müsse auch nicht zwingend ein internationales Turnier sein. „Dann lieber dieses Konzept mit dem familiären Charakter festigen und weiter ausbauen.“
Regionales Ass im Ärmel des Veranstalters
Ein regionales Ass im Ärmel des Veranstalters ist erneut der Oldenburger Indoor Team Cup. „Wir bündeln die Teilprüfungen dieses Wettbewerbs jetzt an einem Tag – dem Freitag“, berichtet Michael George über eine wesentliche Neuerung. „Damit kommen wir unseren Mitgliedsvereinen aus den vier Verbandsbezirken entgegen“, so George. Weil sie nur noch an einem Tag vor Ort sein müssten, reduziere sich der Aufwand für sie deutlich. Das A**-Mannschaftsspringen findet am 31. Oktober am späten Nachmittag statt, die Mannschaftskür ist Teil des Abendprogramms, direkt im Anschluss folgt die Siegerehrung.
Vorteile dank strafferen Programmablaufes
Kleinere Anpassungen wurden auch an anderen Stellen des Zeittableaus vorgenommen. „Damit straffen wir das Programm, was letztlich sowohl den Aktiven als auch unseren Zuschauerinnen und Zuschauern Vorteile bringt“, beschreibt der sportliche Leiter Oliver Schulze Brüning den Nutzen. „Das garantiert tollen Reitsport vom A-Niveau bis zu den schweren Drei- und Vier-Sterne-Prüfungen mit dem Großen Preis von Oldenburg als Höhepunkt und Abschluss am Sonntagnachmittag.“ Neben der Großen, der Mittleren und der Youngster Tour wird es für sechsjährige Springpferde wieder einen gesonderten Wettbewerb geben, der am ersten Turniertag entschieden wird. Für Amateurreiterinnen und -reiter ist der Abschluss der „Waldbach Amateur Tour 2025“ am Samstag ein besonderer Höhepunkt.
Prüfungsserie „<a href="de/glossar#glossar_Derby" class="glossaryTooltip">Derby<span class="tooltiptext">Derby ist eine Marke der Equovis GmbH. Sie steht für Kompetenz in der Pferdeernährung.</span></a> Stars von Morgen“
Zur Dressur: Die Prüfungsserie „Derby Stars von Morgen“ lief auch in diesem Jahr auf verschiedenen Turnierplätzen mit großem Erfolg. Sie richtet sich an Dressurreiterinnen und -reiter unter 25 Jahren sowie an Grand Prix-Reiter auf jungen Pferden zwischen acht und zwölf Jahren. Der AGRAVIS-Cup in Oldenburg ist wie in den Vorjahren Schauplatz des ersten Halbfinales. Die Einlaufprüfung wird dieses Mal schon am Donnerstag ausgetragen. Im Kurz Grand Prix am Sonntag entscheidet sich dann, wer das Ticket für das Saisonfinale löst, das im Januar beim AGRAVIS-Cup in Münster stattfindet. Wie wichtig die Serie „Derby Stars von Morgen“ als Sprungbrett für junge Talente ist, unterstreicht Nadine Plaster. „Sie bietet Reitern und Pferden die Möglichkeit, in den großen Sport reinzuwachsen. Es ist eine tolle, zusätzliche Möglichkeit für junge Reiter und Pferde. In diesem Jahr sind mit Jessica von Bredow-Werndl, Benjamin Werndl und Moritz Treffinger große Namen mit dabei. Das zeigt, dass auch die Stars der Szene die Serie für sich entdeckt haben und dass es einfach eine coole Prüfung ist“, findet Nadine Plaster, die 2025 den Gesamtsieg in Münster und 2024 den Sieg im Halbfinale Nord mit ihrer Stute Shiva NRW holte.
Galaabend „Freundebuch der Pferdewelt“
Der Galaabend am Samstag, 1. November, bietet pure Emotion und phantasievolle Darbietungen in einer Mischung aus Show und Sport. Vor sicherlich wieder vollen Rängen werden Lisa und Matthes Röckener, Daniel Schneiders, Hella Gabbert und die Brüsewitz-Brüder ihr ganz persönliches „Freundebuch der Pferdewelt“ öffnen. „Weil Pferde Freunde fürs Leben sind. Eine Leidenschaft, die verbindet“, sagt Organisationsleiterin Vivien Lübbe (AGRAVIS) über diesen Abend. Auch die Emsland-Quadrille wird beim Galaabend ein eigenes Kapitel aufschlagen. Kinder werden das Abendprogramm eröffnen. „Wir wollen beim AGRAVIS-Cup wieder unsere erfolgreichen 8er-Teams ehren“, sagt Michael George. „Sie haben sich den Applaus der großen Kulisse verdient.“
Kinderland und Einkausmeile
Mädchen und Jungen, die am Samstag und Sonntag den AGRAVIS-Cup besuchen, können sich wieder im Kinderland vergnügen.
Zu einer Einkaufsmeile mit neuesten Produkten rund ums Pferd und die Reiterei wird einmal mehr die turnierbegleitende Ausstellung. Rund 40 Anbieter präsentieren dort ihre Waren. Und natürlich kommt auch das gemütliche Miteinander bei leckerem Essen und kühlen Getränken nicht zu kurz. Der Gastrobereich bietet dafür das passende Ambiente.
Der AGRAVIS-Cup in Oldenburg ist auch in diesem Jahr wieder Schauplatz für das Halbfinale Nord der Prüfungsserie „Derby Stars von Morgen“. Ein paar Tage zuvor richtet das Gut Ising am Chiemsee das Semifinale für die südlichen Bundesländer aus. Beim AGRAVIS-Cup Münster im Januar 2026 fällt schließlich die Entscheidung über den Gesamtsieg.
Sprungbrett für U25-Reiter sowie talentierte Nachwuchspferde
Die Dressurserie gilt als Sprungbrett für U25-Reiterinnen und -Reiter sowie talentierte Nachwuchspferde (8 bis 12 Jahre) auf dem Weg in den Grand-Prix-Sport. Nach 14 Qualifikationsstationen bundesweit treten die besten Paare nun in zwei Prüfungen gegeneinander an: Die Einlaufprüfung (Inter II) entscheidet über die Teilnahme an der Halbfinalprüfung (S7), aus der die acht besten Paare aus Nord und Süd in das Bundesfinale einziehen. Sowohl in Oldenburg als auch auf Gut Ising in Bayern gibt es wieder ein kleines Finale.
Konstant hohe Qualität und starke Resonanz
„Die konstant hohe Qualität der Ritte und die starke Resonanz zeigen, dass wir mit der Serie den richtigen Weg eingeschlagen haben“, sagt Olaf Krause, Geschäftsführer der Equovis GmbH, einer Tochtergesellschaft der AGRAVIS Raiffeisen AG. Gemeinsam mit Partnern wie dem Bayerischen Reit- und Fahrverband und dem Deutschen Reiter- und Fahrerverband hat die Equovis die Prüfungsserie vor einigen Jahren ins Leben gerufen.
Vorjahressiegerin Nadine Plaster
Im Norden zählen Dr. Annabel Frenzen mit Vabali, Moritz Treffinger mit Cadeau Noir sowie Thomas Wagner mit Escolars Emil und Quantico zu den Favoriten. Frenzen überzeugte mit mehreren Ritten über der 70-Prozent-Marke und insgesamt vier Qualifikationsergebnissen. Treffinger, der auch im Süden mit Morricone erfolgreich war, bringt mit Cadeau Noir ein weiteres starkes Pferd ins Halbfinale Nord. Wagner punktete mit konstanten Leistungen über 70 Prozent und bringt gleich zwei erfahrene Pferde mit nach Oldenburg.
Nadine Plaster hatte mit ihrer Stute Shiva NRW die Serie im Vorjahr gewonnen. „Derby Stars von Morgen“ war für das Duo ein wichtiger Schritt, um in den großen Sport hineinzuwachsen. „Ich war erst skeptisch und dachte, dass die jüngeren Pferde gegen die älteren gar keine Chance haben. Aber es hat sich gezeigt, dass das eine super Mischung ist. Man kommt auf tolle Turniere und aufgrund der vielen Etappen im Norden und Süden hat man gute Möglichkeiten, die Serie in die Turnierplanung zu integrieren.“
Besonders lobt Nadine Plaster die Organisation in Oldenburg: „Die Leute vor Ort sind einfach super nett und zuvorkommend – das fängt schon beim Stallmeister an. Man hat kurze Wege, gute Trainingszeiten, eine große Abreitehalle und viele Möglichkeiten, die Pferde zu bewegen.“
Die Waldbach Amateur Tour erfreut sich eines wachsenden Zuspruchs. Insgesamt fast 180 Reiterinnen und Reiter mit Amateurstatus – und damit so viele wie noch nie – hatten seit März auf den neun Qualifikationsturnieren versucht, das Ticket für das diesjährige Finale zu buchen. Entschieden wird die Turnierserie erneut beim AGRAVIS-Cup in Oldenburg. Dort hatte sich im vergangenen Jahr Malin Autmaring vom RuFV St. Georg Georgsmarienhütte auf Cascaja den Gesamtsieg im S*-Springen gesichert. Sie ist aktuell Zweite im Gesamtklassement hinter der Siegerin des Jahres 2023, Celine Stüker, auf Quickstep.
Lücke geschlossen
„Ich habe die Tour ins Leben gerufen, um Amateuren einen attraktiven Wettbewerb zu bieten, damit sie Erfahrungen in der Schweren Klasse sammeln können. Da gab es vorher nicht viel“, sagt Initiator Björn Waldbach. „Und die in diesem Jahr nochmals gestiegenen Teilnehmerzahlen zeigen, dass wir damit eine Lücke geschlossen haben.“
Tolle Atmosphäre in der großen Halle
In Oldenburg wird der Schlusspunkt unter die inzwischen vierte Saison gesetzt. Zum dritten Mal ist der AGRAVIS-Cup in der EWE-Arena Schauplatz des Finales. „Die tolle Atmosphäre in der großen Halle ist für die Reiterinnen und Reiter ein wirkliches Highlight. Damit belohnen sie sich für ihre Leistungen auf den Qualifikationsturnieren“, so Björn Waldbach. In diesem Jahr waren es neun Veranstaltungen – auf zumeist ländlichen Turnierplätzen in NRW und Niedersachsen. Für die Finalteilnahme beim AGRAVIS-Cup auf S*-Niveau kommen die jeweils sechs besten Ergebnisse aus den Quali-Starts in die Wertung. In den Qualifikationen wurde jeweils eine Springprüfung der Klasse M** mit steigenden Anforderungen geritten.
Kreuzfahrt als Gewinn für Gesamtsieg
Die zehn punktbesten Paare des Gesamtrankings haben sich direkt für die abschließende Springprüfung der Klasse S* mit Siegerrunde qualifiziert. Zusätzlich sind die Top 15 aus den vorgeschalteten Einlaufprüfungen in Oldenburg bei der Entscheidung am Samstag, 1. November, dabei. Die Einlaufprüfungen finden am Donnerstag und Freitag statt. Insgesamt sind die 50 punktbesten Paare des Gesamtklassements in Oldenburg am Start. Für den Gesamtsieg bei der Waldbach Amateur Tour gibt es auch in diesem Jahr eine Kreuzfahrt auf einem AIDA-Schiff.
Björn Waldbach, selbst aktiver Amateurreiter, freut sich auf das Finale. „Ich bin sicher, dass wir beim AGRAVIS-Cup wieder tolle Bedingungen haben werden und die Leistungen von Amateurreiterinnen und -reitern die verdiente Wertschätzung erfahren.“
Die Waldbach Fulfillment Logistik e. K. mit Sitz in Melle ist seit der Gründung im Jahr 2012 auf Wachstumskurs. Heute beschäftigt das Unternehmen rund 140 Mitarbeitende und unterhält einen modernen Fuhrpark von aktuell rund 40 Lkw.
Noch ist die grüne Saison in vollem Gange, aber so ganz allmählich richten sich die Blicke schon wieder auf das Reiten unterm Hallendach. Und hier setzt der AGRAVIS-Cup in Oldenburg auch in diesem Herbst wieder ein dickes Ausrufezeichen. Das Hallenevent findet vom 30. Oktober bis 2. November 2025 in den Weser-Ems-Hallen statt.
Breiten- und Spitzensport unter einem Dach
Die klare Handschrift des AGRAVIS-Cups wird dabei noch deutlicher erkennbar sein als in der Vergangenheit schon: einerseits „Turnier aus der Region für die Region“ zu sein, andererseits internationale Topreiterinnen und -reiter an den Start zu bringen. „Wir bündeln die Prüfungen des Oldenburger Indoor Team Cups jetzt an einem Tag – dem Freitag“, berichtet Michael George, Vorsitzender des Pferdesportverbandes Weser-Ems (PSVWE), über eine wesentliche Neuerung. „Damit kommen wir unseren Mitgliedsvereinen aus den vier Verbandsbezirken entgegen“, so George. Weil sie nur noch an einem Tag vor Ort sein müssten, reduziere sich der Aufwand für sie deutlich.
Führt der Sieg im Großen Preis von Oldenburg auch diesem Jahr wieder über Mario Stevens? Im Vorjahr setzte sich der Reiter aus Molbergen auf der Oldenburger Stute Carrie beim AGRAVIS-Cup durch.
Die Änderung beim Oldenburger Indoor Team Cup ist natürlich auch in der Turnierausschreibung abgebildet, die ganz aktuell veröffentlicht wurde. Das A**-Mannschaftsspringen findet am 31. Oktober am späten Nachmittag statt, die Mannschaftskür ist Teil des Abendprogramms, direkt im Anschluss folgt die Siegerehrung.
Gestraffter Zeitplan sorgt für abwechslungsreiches Programm
Kleinere Anpassungen wurden auch an anderen Stellen des Zeittableaus vorgenommen. „Damit straffen wir das Programm, was letztlich sowohl den Aktiven als auch unseren Zuschauerinnen und Zuschauern entgegenkommt“, beschreibt der sportliche Leiter Oliver Schulze Brüning den Nutzen. „Das garantiert tollen Reitsport vom A-Niveau bis zu den schweren Drei- und Vier-Sterne-Prüfungen mit dem Großen Preis von Oldenburg als Höhepunkt und Abschluss am Sonntagnachmittag.“ Neben der Großen, der Mittleren und der Youngster Tour wird es für sechsjährige Springpferde wieder einen gesonderten Wettbewerb geben, der am ersten Turniertag entschieden wird. Für Amateurreiterinnen und -reiter ist der Abschluss der
„Waldbach Amateur Tour 2025“Dressurstars von Morgen und emotionale Show-Acts
In der Dressur ist das Halbfinale Nord im Wettbewerb
„Derby Stars von Morgen“Für ein temporeiches Spektakel an den Leinen werden beim Showabend „Mein Freundebuch der Pferdewelt“ am 1. November Hella Gabbert, Matthes Röckener und Daniel Schneiders sorgen. Damit sind sie auch schon beim Turnier der Sieger in Münster aufgetreten.
Beim Galaabend am Samstag, 1. November, spielen Richternoten und Abwürfe wie üblich keine Rolle. Vielmehr geht es hier um pure Emotion und phantasievolle Darbietungen in einer Mischung aus Show und Sport. Vor sicherlich wieder vollen Rängen werden die Mitwirkenden, darunter Lisa und Matthes Röckener, Hella Gabbert und die Brüsewitz-Brüder, dabei ihr ganz persönliches „Freundebuch“ öffnen.
Bilder von Sportfotos Lafrentz und AGRAVIS Raiffeisen AG.