Die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bereitet zunehmend Sorgen, nachdem sich in jüngster Zeit Fälle nicht nur bei Wildschweinen, sondern vereinzelt auch ein Hausschweinbeständen bestätigt haben. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, sind alle Beteiligten in der Veredelungswirtschaft gefordert, die Biosicherheitsmaßnahmen strikt einzuhalten. Denn einen Impfschutz gibt es weiterhin nicht, sodass der Schutz der TiereIm Geschäftsbereich Tiere bietet die AGRAVIS vielfältige Services und Dienstleistungen an. vor einem Eintrag des Virus für die schweinehaltenden Betriebe vordringlichste Aufgabe ist. Aktuell gibt es Fälle von ASP bei Hausschweinen insbesondere in Hessen und Rheinland-Pfalz.

Die AGRAVIS unterstützt ebenso wie der Deutsche Raiffeisenverband (DRV) als Dachverband alle Bestrebungen für ein effizientes und koordiniertes Handeln der Behörden über Ländergrenzen hinweg.

Update 11. September 2024:
Die Unternehmen Westfleisch und AGRAVIS haben gemeinsam mit dem Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband einen Appell im

Wochenblatt

Die Afrikanische SchweinepestDie Afrikanische Schweinepest (ASP) ist eine Viruserkrankung, an der Schweine erkranken. versetzt auch die Branche in NRW in Alarmbereitschaft. WLV, AGRAVIS und Westfleisch rufen zu erhöhter Achtsamkeit auf. Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist in Rheinland-Pfalz sowie Hessen angekommen und somit auch nah an Nordrhein-Westfalen herangerückt. Panik ist sicher nicht zielführend.
Aber der Westfälisch-Lippische Landwirtschaftsverband (WLV), das Schlachtunternehmen Westfleisch sowie der Agrarhändler AGRAVIS appellieren an die Landwirte, alles Machbare zu tun, um die Tierseuche einzudämmen.
"Auch ein ganzheitliches Vorsorgekonzept für den Betrieb ist heute wichtiger denn je", so Bernhard Walgern, Leiter Geschäftsfeld Schwein bei AGRAVIS. Als Futtermittellieferant sei das Unternehmen im Ernstfall ebenfalls gefordert, mit Hygieneschleusen an den Werken, strikter Dokumentationspflicht oder Maßnahmen beim Ausblasen des Futters. "Gleichwohl setzen wir auch auf die Unterstützung der Schweine haltenden Betriebe mit einer klaren Trennung der Schwarz-Weiß-Bereiche, einer risikofreien Wegführung für Lkw und Hinterlegung von Lieferschein, Rückstellmuster und Staubsack. Und natürlich sollte auch die Teilnahme an Schwarzwildjagden kritisch hinterfragt werden. Die Tierseuche kann nur gemeinsam bekämpft werden", sagt er.

Wir haben auf unseren Extraseiten zum Thema ASP praktische Hinweise und Tipps für Sie zusammengestellt:


Aktuelle Tipps und Hinweise zu ASP

Interview mit Christian Twehues

Hygienehinweise von Desintec

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