Bei der Verdauung von Futter in den Vormägen der Rinder fällt Methan an, welches zum Klimawandel beiträgt. Mit dem MX-Konzept können Betriebe verschiedene Maßnahmen in der Fütterung umsetzen, um die enterischen Methanemissionen ihrer Tiere zu beeinflussen. Unter den jeweils untersuchten Einsatzbedingungen sind, abhängig von Maßnahme, Ration und Betriebsbedingungen, Verringerungen gegenüber einer definierten Referenz möglich. Damit unterstützt das Konzept betriebliche Ansätze zur Verringerung von Methanemissionen. Welche Reduktion und welche wirtschaftlichen Effekte erreicht werden können, hängt von der Ausgangsration, der Tiergruppe und den jeweiligen Betriebsbedingungen ab. Diese und alle weiteren wichtigen Begriffe finden Sie in unserem Glossar

Rinder haben Schlüsselrolle

Rinder spielen bei der Produktion von hochwertigen Nahrungsmitteln eine Schlüsselrolle: Die TiereIm Geschäftsbereich Tiere bietet die AGRAVIS vielfältige Services und Dienstleistungen an. wandeln für den Menschen nicht verdauliche Nährstoffe in verwertbares Protein um, das später in Lebensmitteln wie Milch und Fleisch enthalten ist. „Gleichzeitig stoßen Rinder aber das klimaschädliche Methan aus“, erklärt Sabrina Hodi, Produktmanagerin RindDas Rind (auch Hausrind genannt) ist die domestizierte Form des eurasischen Auerochsen.. Seit der Klimakonferenz COP26 in Glasgow steht die Reduzierung von Methanemissionen international stärker im Fokus. Ziel des Global Methane Pledge ist es, die weltweiten Methanemissionen bis 2030 um mindestens 30 Prozent gegenüber 2020 zu senken.

Diese und alle weiteren wichtigen Begriffe finden Sie in unserem Glossar
Wir brauchen Fütterungslösungen, die Tiergesundheit, Futtereffizienz, Methanemissionen und Wirtschaftlichkeit gemeinsam berücksichtigen. Wir von AGRAVIS gehen hier voran und haben eine praktikable Fütterungslösung entwickelt: Das MX-Konzept kann die Methanemissionen von Rindern reduzieren.Diese und alle weiteren wichtigen Begriffe finden Sie in unserem Glossar

Sabrina HodiProduktmanagement Rind

Fütterung auf Effizienz und Methanemissionen ausrichten

Mit dem MX-Fütterungskonzept stimmen Sie die Ration auf den Bedarf Ihrer Tiere ab. Eine bedarfsgerechte Rationsgestaltung kann die Futtereffizienz verbessern und, abhängig von Ration und Betriebsführung, die Methanemissionen je Kilogramm Milch beeinflussen.

Vorteile des MX-Fütterungskonzeptes:



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Grobfutter optimieren 

Pflegen Sie Ihr

Grünland

Tiergesundheit und Methanemissionen je Kilogramm Milch

Für die Bewertung der Treibhausgasemissionen der Milchproduktion müssen eine eindeutige Bezugsgröße und klare Systemgrenzen festgelegt werden. Eine mögliche Kennzahl sind die Methanemissionen je Kilogramm Milch. Dabei ist offenzulegen, welche Lebensphasen der Tiere und welche betrieblichen Prozesse in die Betrachtung einbezogen werden. Denn auch Kälber und Färsen stoßen Methan aus, geben aber noch keine Milch.

Eine verkürzte Aufzuchtphase kann die Methanemissionen verringern, die vor Beginn der Milchproduktion entstehen. Die genaue Wirkung hängt insbesondere von der Dauer der Aufzucht, der Fütterung und den zugrunde gelegten Emissionsfaktoren ab. Dadurch ist es möglich pro Tier bis zu etwa 500 Kilogramm Methan einzusparen. Generell geben gut versorgte und gesunde Tiere deutlich mehr Milch. So benötigen Sie weniger Tiere, um die gleiche Menge Milch zu produzieren. Und wenn solch leistungsstarke Kühe auch noch lange in Ihrem Betrieb verweilen, sinkt der Methanausstoß pro Kilogramm Milch abermals deutlich.

Methanausstoß der Kuh ganzheitlich betrachtet

Neben einer optimierten Verdauung können Sie auch die Emissionen der GülleGülle ist ein natürlicher Wirtschaftsdünger. senken. Neben der Fütterung können auch Lagerung und Verwertung der Gülle die Methanemissionen beeinflussen. Hier fällt ungefähr ein Sechstel des gesamten Methans an. Bei der Vergärung in einer Biogasanlage wird das entstehende BiogasBiogas ist ein brennbares Gas, das durch Vergärung von Biomasse entsteht. energetisch genutzt. Das hat zwei Vorteile: Sie erzeugen grünen Strom und das Methan gelangt nicht in die Atmosphäre.

Wenn keine Biogasanlage zur Verfügung steht, kann die Gülle mit

Eminex
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