Energiedefizite erhöhen das Risiko für Folgeerkrankungen
Milchviehbetriebe wissen: Während der Transitphase und in der ersten Zeit der Laktation nehmen die meisten Kühe weniger EnergieMobilität, Wärme und Strom sind ein bedeutendes Element für ein modernes Leben. auf, als sie brauchen. Das ist bis zu einem gewissen Maße normal. Ein geringes Defizit ist für das Tier kein Problem.
Einen ausgeprägten Mangel sollten Landwirtinnen und Landwirte dagegen unbedingt vermeiden. Denn: Je weniger Energie die Kuh zur Verfügung hat, desto höher das Risiko für Folgekrankheiten. Zu diesen gehören etwa Unfruchtbarkeit und Erkrankungen des Euters und der Klauen beziehungsweise Gliedmaßen. Diese sind für mehr als 50 Prozent der Abgänge aus dem Betrieb verantwortlich. Milchviehhalter:innen sollten das Energiedefizit daher in diesen zwei Phasen gering halten. Das funktioniert, indem Kühe so viel Trockenmasse wie möglich aufnehmen.
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