HitzeDie Themen Hitze und Trockenheit werden im Rahmen des Klimawandels immer wichtiger. bedeutet nicht nur für Menschen eine Herausforderung. Auch Pferde geraten bei hohen Temperaturen schnell an ihre Belastungsgrenze. Mit einer angepassten Haltung und FütterungDie AGRAVIS bietet für alle Nutztierarten ein vielfältiges Fütterungs-Programm an. lassen sich Risiken reduzieren. Besonders wichtig ist es, Anzeichen einer Überhitzung rechtzeitig zu erkennen, denn ein Hitzschlag kann lebensgefährlich werden. Diese und alle weiteren wichtigen Begriffe finden Sie in unserem Glossar

Kurz und knapp


  • Hohe Temperaturen können Pferde stark belasten.
  • Ausreichend Wasser, Schatten, angepasste Bewegung und eine gute Versorgung mit Elektrolyten helfen, Hitzestress vorzubeugen.
  • Wer Warnsignale früh erkennt, kann im Ernstfall schnell handeln und schwere Folgen verhindern.

Gut zu wissen

An heißen Tagen kann ein Pferd etwa 100 mg Natrium, 150 mg Chlorid und 50 mg Kalium pro kg Körpergewicht in ein paar Stunden über den Schweiß verlieren.

Training und Fütterung beachten


sportlichen Einsätzen

Auch die

Fütterung

Bei Transporten empfiehlt es sich regelmäßige Tränkepausen einzuplanen – idealerweise etwa alle zwei Stunden.

Die wichtigsten Hitzeschutz-Maßnahmen


  • Schattenplätze auf Weide und Paddock anbieten
  • Frisches Wasser ständig verfügbar halten
  • Salzleckstein bereitstellen
  • Training in die kühlen Tageszeiten verlegen
  • Bei starkem Schwitzen Elektrolyte zufüttern
  • Regelmäßige Tränkepausen beim Transport einplanen
  • Ausreichend Raufutter füttern

Wenn hohe Temperaturen gefährlich werden



Wer die normalen Vitalwerte seines Pferdes kennt, erkennt kritische Veränderungen schneller.

PAT-Werte im Ruhezustand


  • Puls: 28 - 44 Schläge pro Minute
  • Atmung: 8 - 16 Atemzüge pro Minute
  • Körpertemperatur: 37,0 - 38,3 °C

Wie entsteht ein Hitzschlag beim Pferd?

Ein Hitzschlag entsteht, wenn die natürliche Wärmeabgabe über das Schwitzen nicht mehr ausreicht. Besonders hohe Temperaturen, starke Luftfeuchtigkeit und körperliche Belastung begünstigen die Überhitzung. Die Körpertemperatur steigt gefährlich an, Kreislauf und Organe werden belastet und im schlimmsten Fall lebensbedrohlich geschädigt.

Welche Pferde sind besonders gefährdet?

Ein erhöhtes Risiko haben ältere, geschwächte, kranke oder untrainierte Pferde. Auch Tiere mit dichtem Fell sowie Pferde, die lange in der Sonne, in schlecht belüfteten Ställen oder aufgeheizten Anhängern stehen, reagieren empfindlicher auf hohe Temperaturen. Zusätzliche Belastung erhöht die Gefahr deutlich.

Welche Warnzeichen deuten auf Überhitzung hin?

Typische Anzeichen sind eine Körpertemperatur über 39 Grad Celsius, schneller Atem, erhöhter Puls und starkes Schwitzen. Hinzu kommen Müdigkeit, Leistungsabfall, Taumeln, Kolik-Symptome oder Durchfall. Auch verfärbte Schleimhäute und eine verzögerte Haut- beziehungsweise Kapillarrückbildung sollten ernst genommen werden.

Was ist bei Verdacht auf einen Hitzschlag sofort zu tun?

Die Belastung muss sofort beendet und das Pferd in den Schatten gebracht werden. Anschließend sollte ein Tierarzt verständigt werden. Bieten Sie temperiertes Wasser in kleinen Mengen an und kühlen Sie das Tier vorsichtig mit Wasser oder feuchten Tüchern, insbesondere an Kopf und Genick.

Mehr Tipps rund ums Pferd

Ob Fütterung, Mineralstoffversorgung oder GesundheitsmanagementBei der AGRAVIS spielt das Thema betriebliches Gesundheitsmanagement eine große Rolle.: Am Equovis-Stand beim AGRAVIS-Cup in Oldenburg erhalten Sie praktische Tipps und individuelle Beratung zur Versorgung Ihres Pferdes von unserem Expertenteam vor Ort.


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