Welche Symptome zeigen infizierte Tiere?
Die Symptome sind meist unspezifisch und können daher leicht übersehen werden. Typische Anzeichen sind Fieber, Durchfall, ein Rückgang der Milchleistung und allgemeine Leistungseinbußen.
Besondere Risiken bestehen während der Trächtigkeit. Infiziert sich eine KuhDie Kuh ist ein weibliches Hausrind nach der ersten Kalbung. während einer empfindlichen Phase der Trächtigkeit, könnte das Virus den Fötus schädigen. Vom Shamonda-Virus sind unter anderem Fehlgeburten, Missbildungen, Schädigungen des Nervensystems und Veränderungen des Bewegungsapparates bekannt. Welche Risiken bei der neuen Virusvariante bestehen, ist derzeit noch offen.
Wann sollten Betriebe aufmerksam werden?
Eine tierärztliche Abklärung ist sinnvoll, wenn während der Gnitzensaison:
- mehrere Tiere gleichzeitig erkranken,
- Fieber und Durchfall gehäuft auftreten,
- Milchleistungsrückgänge beobachtet werden,
- Fehlgeburten zunehmen,
- auffällige Kälber geboren werden.
Je früher ein Verdacht abgeklärt wird, desto besser lassen sich mögliche Maßnahmen im Bestand einführen. Da derzeit keine vollständige Schutzmaßnahme verfügbar ist, steht die Reduzierung der Gnitzenbelastung im Mittelpunkt.
Diese und alle weiteren wichtigen Begriffe finden Sie in unserem Glossar