Sobald es wärmer wird, zieht es viele hinaus in die Natur – Camping liegt voll im Trend. Immer häufiger sind auch Hunde mit dabei. Kein Wunder: Bewegung, frische Luft und neue Eindrücke tun Mensch und Tier gut. Damit der Urlaub gelingt, kommt es aber auf Planung, passende Ausrüstung und Rücksichtnahme an.Diese und alle weiteren wichtigen Begriffe finden Sie in unserem Glossar

Kurz und knapp


  • Gute Vorbereitung sorgt für entspanntes Camping mit Hund – von Schlafplatz bis Wasserversorgung.
  • Hundefreundliche Plätze bieten Extras wie Auslaufwiesen, Duschen und Training.
  • Pausen, Schatten und ausreichend Wasser sind entscheidend für Gesundheit und Wohlbefinden.

Gut ausgestattet auf Reisen

Damit sich der Hund beim Camping sicher und wohlfühlt, ist eine durchdachte Grundausstattung unerlässlich. Eine zentrale Rolle spielt dabei der Schlaf- und Rückzugsplatz. Wer im Zelt übernachtet, kann auf spezielle Hundezelte oder kleine, wetterfeste Hütten zurückgreifen. Diese bieten Schutz vor Regen, Wind und Sonne.

„Der Schlafplatz sollte so gewählt sein, dass der Hund ausreichend Platz hat, sich hinzulegen und zu bewegen“, erklärt Paula Haltiner, Sortimentsmanagerin

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Neben dem Schlafplatz gehört auch ein gut sitzendes Hundegeschirr zur Grundausstattung, insbesondere mit Blick auf Ausflüge im Urlaub. Im Vergleich zum Halsband bietet es mehr Sicherheit und Bewegungsfreiheit – ein wichtiger Aspekt etwa beim Wandern, wo Hunde in den Bergen jederzeit gut gesichert sein sollten. Besonders praktisch sind Modelle mit reflektierenden Elementen, die den Hund in der Dämmerung oder nachts besser sichtbar machen. Auch beim Camping bewährt sich ein Geschirr in Kombination mit einer Schleppleine: So kann der Hund mit einem definierten Bewegungsradius am Stellplatz gesichert werden, ohne dass dabei Druck auf den Hals ausgeübt wird.

Was hilft dem Hund beim Camping?


  • Ein fester Ankerpunkt am Stellplatz – etwa eine Schleppleine mit Bodenhaken – sorgt für Bewegungsfreiheit und Sicherheit zugleich.
  • Nicht zu vergessen sind ausreichend Futter und Wasser für die gesamte Reisedauer.
    Reisenäpfe
    , eine Trinkflasche für unterwegs sowie
    Snacks und Leckerlis
    sollten ebenfalls ins Gepäck. Auch Kotbeutel gehören zur Pflichtausstattung – auf vielen Campingplätzen und in den Urlaubsorten ist das Einsammeln von Hinterlassenschaften selbstverständlich.

Was beim Campen alles zählt

Neben der Ausrüstung spielt auch die Planung eine wichtige Rolle. So sollte der Hund an längere Autofahrten gewöhnt sein, wenn die Anreise mit dem Auto erfolgt. Regelmäßige Pausen sind dabei unerlässlich, damit sich der Vierbeiner bewegen und lösen kann.

Ebenso wichtig ist die Wahl des richtigen Campingplatzes. Es gibt einen Unterschied zwischen Plätzen, auf denen Hunde lediglich erlaubt sind, und solchen, die sich aktiv auf vierbeinige Gäste eingestellt haben. Hundefreundliche Campingplätze bieten oft Extras wie Auslaufwiesen, Hundeduschen oder sogar Trainingsmöglichkeiten.
Ein hilfreicher Tipp für die Suche: Auf Seiten wie

www.hundefreundliche-campingplaetze.de

Vor Ort sollten Halterinnen und Halter darauf achten, ihrem Hund genügend Ruhephasen zu gönnen. Neue Umgebungen, viele Gerüche und andere Tiere können schnell überfordern. Ein vertrauter Gegenstand wie eine Decke oder ein Lieblingsspielzeug hilft dabei, dem Hund Sicherheit zu geben.

Bewegung, aber mit Maß

Camping bedeutet für Hunde vor allem eines: viel Bewegung. Dennoch sollte man es nicht übertreiben. Gerade bei hohen Temperaturen oder ungewohnten Aktivitäten ist es wichtig, auf die Belastungsgrenze des Hundes zu achten.
„Regelmäßige Pausen und ausreichend Wasser sind entscheidend, damit der Hund gesund bleibt und die Reise genießen kann“, betont Haltiner. Auch ein schattiger Platz am Stellplatz sollte jederzeit verfügbar sein.

Für zusätzliche Sicherheit empfiehlt sich eine Reiseapotheke mit den wichtigsten Utensilien – etwa Verbandsmaterial,

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