Ein Auslandsaufenthalt bringt junge Menschen voran
Für vier Wochen tauschte der AGRAVIS-Azubi sein vertrautes privates und berufliches Umfeld mit Unbekanntem: größere Entfernungen, neue Arbeitskollegen und eine andere Sprache. Ein solcher Auslandsaufenthalt, bei vielen
AuszubildendenHörstelAzubi Immanuel von Spee mit Betriebsleiter Andreas Westers (re.) von der AGRAVIS Technik in Hörstel.
Andreas Westers spricht aus eigener Erfahrung: Als junger Techniker arbeitete er mehrere Monate in Australien – eine prägende Zeit, wie er rückblickend sagt. Umso mehr freut es ihn, dass mit Immanuel von Spee nun erstmals ein Azubi aus seinem Team eine ähnliche Erfahrung machen konnte – eigenständig organisiert, mitten im realen Berufsalltag und mit spürbarer Wirkung.
Gleiche Arbeit, weite Wege und eine gemeinsame Sprache
In Schweden erlebte der 21-Jährige eine ganz andere Art der Arbeit: Wartung und Reparaturen fanden meistens direkt bei den landwirtschaftlichen Betrieben statt – auch wenn die Anfahrten mitunter mehrere Stunden dauerten. „Ich war selten in der Werkstatt, fast immer unterwegs. Das war herausfordernd, aber auch unglaublich bereichernd“, erzählt von Spee.
Immanuel von Spee verbrachte einen Großteil der Zeit im Außendienst.
Bereits am zweiten Tag durfte er selbstständig Maschinen warten und reparieren – ein Vertrauensbeweis und Zeichen seiner guten Vorbereitung. Besonders beeindruckt hat ihn ein spontaner Einsatz während der Getreideernte: „Die Verständigung war kein Problem. Technik funktioniert überall – sie ist eine gemeinsame Sprache“, hat der Azubi festgestellt.
Das gesamte Team profitiert vom Austausch
Andreas Westers betont: „Ein solcher Austausch ist ein Gewinn für alle.“ Er bringt neue Ideen ins Team und stärkt die Verbindung zwischen Betrieb und Auszubildendem. In Hörstel stößt das, was Immanuel von Spee von der Arbeit im schwedischen Betrieb erzählt, auf großes Interesse: „Wir diskutieren meine Erfahrungsberichte im Kollegenkreis“, erzählt er. Der Austausch endete nicht mit der Rückkehr: Ein Gegenbesuch des schwedischen Geschäftsführers in Hörstel ist bereits in Planung.
Für Immanuel von Spee bleibt Schweden ein prägendes Erlebnis: „Solche Impulse findet man in keinem Lehrbuch – aber sie bleiben im Kopf und verändern die Perspektive.“ Für Andreas Westers ist das Projekt ein gelungener Auftakt – mit klarer Vision: Jedes Jahr soll ein Auszubildender seines Teams Auslandserfahrung sammeln dürfen – als Teil einer modernen, weitsichtigen Ausbildung.
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