Für Immanuel von Spee wurde der Sommer 2025 zu einem besonderen Meilenstein in seiner AusbildungBei der AGRAVIS werden regelmäßig rund 600 junge Menschen ausgebildet. : Der angehende Land- und Baumaschinenmechatroniker von der AGRAVIS Technik Münsterland-Ems GmbH in Hörstel nutzte die Chance, vier Wochen in einem schwedischen Partnerbetrieb zu arbeiten. Möglich wurde dies durch ein Austauschprogramm der Handwerkskammer Münster – unterstützt vom Betriebsleiter Andreas Westers und Ausbilder Julian Risau.Diese und alle weiteren wichtigen Begriffe finden Sie in unserem Glossar

Kurz und knapp


  • Bei der
    AGRAVIS Technik Münsterland-Ems
    in Hörstel soll ein Auslandsaufenthalt zur festen Praxis werden.
  • Im schwedischen Partnerbetrieb steigt Immanuel von Spee direkt in die praktische Arbeit an den Maschinen ein und verbringt eine bereichernde Zeit.
  • Zurück in Deutschland diskutiert von Spee seine Erfahrungsberichte im Kollegenkreis – ein Austausch mit Gewinn für alle.

Ein Auslandsaufenthalt bringt junge Menschen voran

Für vier Wochen tauschte der AGRAVIS-Azubi sein vertrautes privates und berufliches Umfeld mit Unbekanntem: größere Entfernungen, neue Arbeitskollegen und eine andere Sprache. Ein solcher Auslandsaufenthalt, bei vielen

AuszubildendenHörstel

Azubi Immanuel von Spee mit Betriebsleiter Andreas Westers (re.) von der AGRAVIS Technik in Hörstel.


Andreas Westers spricht aus eigener Erfahrung: Als junger Techniker arbeitete er mehrere Monate in Australien – eine prägende Zeit, wie er rückblickend sagt. Umso mehr freut es ihn, dass mit Immanuel von Spee nun erstmals ein Azubi aus seinem Team eine ähnliche Erfahrung machen konnte – eigenständig organisiert, mitten im realen Berufsalltag und mit spürbarer Wirkung.

Gleiche Arbeit, weite Wege und eine gemeinsame Sprache

In Schweden erlebte der 21-Jährige eine ganz andere Art der Arbeit: Wartung und Reparaturen fanden meistens direkt bei den landwirtschaftlichen Betrieben statt – auch wenn die Anfahrten mitunter mehrere Stunden dauerten. „Ich war selten in der Werkstatt, fast immer unterwegs. Das war herausfordernd, aber auch unglaublich bereichernd“, erzählt von Spee.


Immanuel von Spee verbrachte einen Großteil der Zeit im Außendienst.


Bereits am zweiten Tag durfte er selbstständig Maschinen warten und reparieren – ein Vertrauensbeweis und Zeichen seiner guten Vorbereitung. Besonders beeindruckt hat ihn ein spontaner Einsatz während der Getreideernte: „Die Verständigung war kein Problem. Technik funktioniert überall – sie ist eine gemeinsame Sprache“, hat der Azubi festgestellt.

Das gesamte Team profitiert vom Austausch

Andreas Westers betont: „Ein solcher Austausch ist ein Gewinn für alle.“ Er bringt neue Ideen ins Team und stärkt die Verbindung zwischen Betrieb und Auszubildendem. In Hörstel stößt das, was Immanuel von Spee von der Arbeit im schwedischen Betrieb erzählt, auf großes Interesse: „Wir diskutieren meine Erfahrungsberichte im Kollegenkreis“, erzählt er. Der Austausch endete nicht mit der Rückkehr: Ein Gegenbesuch des schwedischen Geschäftsführers in Hörstel ist bereits in Planung.

Für Immanuel von Spee bleibt Schweden ein prägendes Erlebnis: „Solche Impulse findet man in keinem Lehrbuch – aber sie bleiben im Kopf und verändern die Perspektive.“ Für Andreas Westers ist das Projekt ein gelungener Auftakt – mit klarer Vision: Jedes Jahr soll ein Auszubildender seines Teams Auslandserfahrung sammeln dürfen – als Teil einer modernen, weitsichtigen Ausbildung.

Alle Informationen zur Ausbildung bei AGRAVIS finden Sie hier:

agrav.is/ausbildung.

AGRAVIS-Azubi berichtet von seinem Auslandsaufenthalt



AGRAVIS auf der Agritechnica


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agrav.is/agritechnica
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