Auf Basis der aktuellen DüngeverordnungDie Düngeverordnung regelt die Anwendung von Düngemitteln. (DüVO) und den weiteren Anpassungen (zuletzt im Mai 2023) hilft Ihnen die AGRAVIS mit zielführenden Lösungen für effizientes Wirtschaften.Diese und alle weiteren wichtigen Begriffe finden Sie in unserem Glossar

Aktuelle Informationen

Informationen zu den aktuellen Entwicklungen rund um die Roten Gebiete finden Sie hier.


Wissen zur Düngeverordnung

Am 27. März 2020 billigte der Bundesrat die neue Düngeverordnung. Im Anschluss gab es starke Kritik aufgrund fachlicher Mängel. Seit dem 1. Mai 2020 ist diese Verordnung rechtsverbindlich. Was bedeutet das für Sie als Landwirtin oder LandwirtLandwirt (auch Bauer genannt) ist der Beruf der Landwirtschaft.?


  • Sie müssen innerhalb von zwei Tagen nach Aufbringung jede Düngemaßnahme
    schriftlich dokumentieren
    – sowohl Maßnahmen in Kulturen als auch auf Ihrem Grünland.
  • Zudem müssen Sie kontinuierlich belegen können, dass Sie die maximal zulässige Nährstoffzufuhr nicht überschreiten. Durch die Verordnung sind der Dokumentationsaufwand und die bürokratischen Hürden für Sie höher.
  • Auch Maßnahmen wie erweiterte Gewässerabstände (drei Meter Pufferstreifen ohne Düngung) regelt die Verordnung.
  • Bevor Sie wesentliche Nährstoffmengen an Stickstoff oder Phosphat aufbringen, müssen Sie den Düngebedarf der jeweiligen Kultur für jeden Schlag bzw. jede Einheit ermitteln.
  • Wenn Sie organische oder organisch-mineralische Düngemittel (einschließlich Wirtschaftsdünger) auf unbestelltes Ackerland bringen, müssen Sie dieses spätestens vier Stunden nach Beginnen des Aufbringens einarbeiten.

Zum 1. Januar 2021 traten zusätzlich Auflagen für sogenannte rote Gebiete in Kraft.

Diese und alle weiteren wichtigen Begriffe finden Sie in unserem Glossar

Was sind rote Gebiete in der Düngeverordnung?



Die Folgen: Ihre Ackerkulturen bleiben unterversorgt, das Risiko von Humusabbau steigt. Zudem können Ihre Ertrags- und Erntequalitäten sinken. Zudem sieht die Düngeverordnung für rote Gebiete teilweise Sonderregelungen vor. So muss aufgebrachter DüngerDünger oder Düngemittel beschreibt Stoffe, die u. a. in der Landwirtschaft eingesetzt werden. hier bereits eine Stunde nach Beginn des Aufbringens eingearbeitet werden, nicht erst spätestens nach vier Stunden. Diese Folgen betreffen beispielsweise in Nordrhein-Westfalen 34 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche (507.394 Hektar).

Diese und alle weiteren wichtigen Begriffe finden Sie in unserem Glossar

Wie können Sie dennoch in roten Gebieten erfolgreich wirtschaften?


  • Reduzieren Sie die Verluste bei der Ausbringung von Mineral- und Wirtschaftsdünger so gut wie möglich
  • Selektieren Sie Ihre GetreideDie AGRAVIS ist Experte für alle Fragen rund um das Thema Getreide.- und Rapssorten auf Stickstoffeffizienz
  • Führen Sie eine teilflächenspezifische Düngung mithilfe von
    Raiffeisen NetFarming
    durch, um den optimalen Bedarf der Kultur zu erfüllen (siehe Video unten)
  • Setzen Sie stickstoffbindende Biostimulanzien ein
  • Bestimmen Sie anhand von BodenDer Boden wird umgangssprachlich auch Erde oder Erdreich genannt.- und Pflanzenanalysen mithilfe von Raiffeisen NetFarmingDie AGRAVIS ist mit NetFarming der Spezialist für Konzepte zum Precision Farming sowie Sensoren den exakten Bedarf Ihrer Kulturen
  • Integrieren Sie Leguminosen in Ihre FruchtfolgeDie Fruchtfolge ist die Abfolge bestimmter Fruchtarten auf einem Acker.
  • Managen Sie die Nährstoffe im Boden mit der
    Zwischenfruchtmischung CIRCONIUM

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    Rote Gebiete im Fokus – erfolgreiche Strategien

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Kontakt

Dr. Thomas Steinmann

Ansprechpartner für Düngung