AGRAVIS-Feldtage

Der Treffpunkt für die Landwirtschaft

Sortenprüfung, Düngung, Pflanzenschutz - das sind die Themen, die das Fachpublikum bei den Feldtagen der AGRAVIS beschäftigen. Intensiver Austausch und gute fachliche Gespräche machen unsere Termine zu einem gern gesehenen Treffpunkt.

AGRAVIS-Feldtage 2024: relevante Strategien praxisnah erklärt

Die AGRAVIS Raiffeisen AG und Partner laden auch in diesem Jahr wieder zu regionalen Feldtagen ein. Die gezeigten Flächen sind seit Jahren Bestandteil des Versuchswesens der AGRAVIS, ihrer Tochtergesellschaften und der örtlichen Raiffeisen-Genossenschaften. In systematischen Exaktversuchen stellen wir die regionalen, praxisrelevanten Dünge-, Pflanzenschutz- und Anbaustrategien auf den Prüfstand.

Ackerbau-Feldtag auf der AGRAVIS Future Farm mit Einblicken ins 5G-Forschungsprojekt

Ohne ausreichend Wasser zur richtigen Zeit wachsen die Pflanzen auf dem Feld nicht. Sie bleiben entweder hinter ihrem Ertragspotenzial zurück oder vertrocknen. Wie Bewässerung von morgen aussehen kann, beschäftigt nach den Dürrephasen der vergangenen Jahre Landwirtinnen und Landwirte. Der Feldtag auf der AGRAVIS Future Farm in Suderburg (Landkreis Uelzen) am 31. Mai (ab 11.15 Uhr) gibt mögliche Antworten.

Weitere Infos sowie die Anmeldung finden Sie hier.

Noch ist nicht viel zu sehen: Die Pflanzen der Demo-Stationen sind voll im Wachstum, aber pünktlich zu den DLG-Feldtagen ziehen sie zahlreiche Besucher:innen an.

Vom 11. bis 13. Juni werden die DLG-Feldtage wieder zum Treffpunkt für Pflanzenbauprofis. Im Fokus stehen wegweisende Ideen und nachhaltige Praktiken, die die Zukunft des Pflanzenbaus neugestalten. Die AGRAVIS und ihre regionalen genossenschaftlichen Partner sind vor Ort, um über die aktuellen Herausforderungen im Pflanzenbau zu informieren, ihre Lösungsansätze aufzuzeigen und neueste Technik sowie digitale Helfer vorzustellen.

Zusammen mit der Genossenschaft Raiffeisen Westfalen Mitte eG und den Agrarzentren AGRAVIS Kornhaus Westfalen-Süd und AGRAVIS Westfalen-Hessen lädt die AGRAVIS Raiffeisen AG auf den Gemeinschaftsstand ein. Mit der Schlagkartei Ackerprofi, den teilflächenspezifischen Lösungen von Raiffeisen NetFarming und der Pflanzenbau-App IQ-Plant informieren die Fachleute über digitale Tools, die den Alltag von Landwirtinnen und Landwirten vereinfachen.

Demo-Stationen bieten Einblicke in die Praxis

An den unterschiedlichen Demo-Stationen erhalten die Besucherinnen und Besucher einen Einblick in die Praxis. Auf mehr als 50 Parzellen präsentiert die AGRAVIS ein Querschnitt aktueller Sorten, Anbau- und Behandlungsstrategien. Die Bandbreite reicht von Blühstreifen- und Grünlandmischungen für mehr Biodiversität über fortschrittliche Zwischenfruchtkonzepte bis zu Fruchtfolgekonzepten. Die Zusammenhänge und Wechselwirkungen zwischen Fruchtfolgen, Sorteneinflüssen, Unkrautproblematik, Nährstoffverfügbarkeit und bürokratischen Leitplanken auf Ertrag und Qualität stehen im Mittelpunkt.

Pop-up-Talk der AGRAVIS Future Farm

Nicht verpassen sollten alle Interessierten den Pop-up-Talk am Donnerstag, 13. Juni, von 13 bis 13.20 Uhr, zu dem die AGRAVIS Future Farm einlädt. Bei diesem neuen Format gibt es im Zelt an den Demo-Stationen kurz und kompakt fachliche Impulse. Hinrich Brase, Projektmanager der Future Farm, referiert zum Thema Farmmanagementsysteme und ihre bedeutende Rolle für die Landwirtschaft.

Innovative Technik im Fokus

Ein Schwerpunkt der DLG-Feldtage ist in diesem Jahr innovative Technik. In einer Maschinenausstellung zeigen die regionalen AGRAVIS Technik-Gesellschaften Lenne-Lippe, Münsterland-Ems, BvL und Saltenbrock unter anderem ihr Portfolio an Feldrobotik und künstlicher Intelligenz. Während in der Ausstellung die Theorie in Gesprächen vertieft werden kann, geht es nebenan auf einer 80 mal 24 Meter-Parzelle direkt in die Praxis. Die Gäste können unter anderem den Sä- und Hackroboter Farmdroid FD20, die ARA-Feldspritze, die mit künstlicher Intelligenz und mit Spots arbeitet, und den AgBot von AgXeed bei der Arbeit auf dem Feld unter die Lupe nehmen.

  • Adresse: Gut Brockhof, Brockhof 1, 59597 Erwitte
  • Öffnungszeiten: täglich von 9 bis 18 Uhr
  • AGRAVIS Stand: VG24

Am 18. Juni 2024 lädt die AGRAVIS Westfalen-Hessen GmbH, die AGRAVIS Kornhaus Westfalen-Süd GmbH und die Landwirtschaftskammer NRW zum größten Feldtag der Region in der Warburger Börde ein. In Hohenwepel erwartet die Landwirtinnen und Landwirte wieder ein umfangreiches Programm mit Führungen durch Versuchsfelder sowie einer Maschinen- und Fachausstellung.

Der 3. Raiffeisen-Öko-Feldtag am Freitag, 28. Juni, in Lathen ist der Treffpunkt für die Bio-Landwirtschaft. Die AGRAVIS Raiffeisen AG lädt gemeinsam mit der biovis agrar GmbH, der Raiffeisen Ems-Vechte und den Wirtschaftsbetrieben Meppen wieder auf das Gut Rupennest ein. Auf den Versuchsflächen können die Besucherinnen und Besucher an Führungen teilnehmen, verschiedene Technik direkt im Einsatz sehen und mehr über Versuchsergebnisse erfahren.

Gäste nehmen Ergebnisse der Versuche unter die Lupe

Bestes Erntewetter, viel Arbeit – trotzdem nahmen sich rund 50 Landwirtinnen und Landwirte, Mitarbeitende von Genossenschaften und Technikgesellschaften sowie Vertreter von befreundeten Institutionen Zeit, beim Herbstfeldtag auf der AGRAVIS Future Farm in Suderburg vorbeizuschauen. Es lohnte sich: Sie erhielten viele Informationen aus erster Hand und die Verpflegung kam direkt vom Feld.

Im Mais erläuterten die Fachleute der AGRAVIS Future Farm die ersten Ergebnisse aus den Varianten im Technik- und Saatstärken-Versuchsblock. Dabei sahen die Gäste, welche Auswirkungen die Aussaattechnik auf den Bestand nehmen kann. Das Team AGRAVIS Future Farm präsentierte ausgewählten Maissorten aus dem AGRAVIS-Schwerpunktprogramm ebenso wie verschiedenen Düngervarianten. Meiko Witte von der AGRAVIS Technik Raiffeisen GmbH aus Uelzen absolvierte mit Unterstützung von Gerald Siemers von NetFarming und Mitarbeitenden des Herstellers Precision Planting eine kurzweilige Reise durch die Maisgasse.

Boden ist die Grundlage der landwirtschaftlichen Produktion

Arne Klages vom AGRAVIS Pflanzenbau blickte beim Thema Zwischenfrüchte auf die Getreideernte, Bodenbearbeitungs- und Aussaattechnik zurück. Diesmal im Mittelpunkt: die unterschiedlichen Mischungen des Circonium-Programms und Unterschiede in den Parzellen zum Aussaatzeitpunkt.

Der Boden ist die Grundlage der landwirtschaftlichen Produktion. Hinrich Brase, Projektleiter AGRAVIS Future Farm, nahm ihn gemeinsam mit den Besucherinnen und Besuchern anhand eines kleinen Bodeneinstichs und eines Krumenprofils mittels Palettengabel und Frontlader genau unter die Lupe. Die Durchwurzelung sowie die Menge an organischer Masse und erkennbarem Bodenleben sprachen für einen vitalen Speicher für Wasser, Pflanzennährstoffe und CO2 in Form von Humus. Mit Rückschlüssen aus dem 5G-Projekt des Landkreises Uelzen zur Bewässerung war für die Landwirtinnen und Landwirte der Zusammenhang des gesunden Bodens zur Arbeit mit NetFarming erkennbar. Das 5G-Projekt wird vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) gefördert, die AGRAVIS Future Farm ist einer der Partner.

Stärkung direkt vom Feld

Eine thematisch passende wie auch schmackhafte Abwechslung bot das AGRAVIS Future Farm-Team bei der Stärkung: Die Gäste genossen gegrillten Süßmais aus der Maisdemo. Meiko Witte von der AGRAVIS Technik Raiffeisen GmbH freute sich: „Das Interesse der Besucherinnen und Besucher an Pflanzenbau und Technik setzt sich weiter fort. Das spricht für unser Konzept. Die Gruppengröße ließ spannende Diskussionen zu."

Wer den Herbstfeldtag auf der AGRAVIS Future Farm verpasst haben sollte: Das Team steht gerne für Informationen und Austausch bereit. Kontaktaufnahme über futurefarm.de.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG veranstaltete am 10. August in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer Niedersachsen einen Gemüse-Feldtag. Über 60 Besucherinnen und Besucher aus dem gesamten AGRAVIS-Arbeitsgebiet informierten sich in Burgdorf-Otze über die optimale Kulturführung im Gemüse und moderne Technik. Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Raiffeisen Warengenossenschaft Osthannover eG und der NewTec.

Auf dem Gemüse-Feldtag in Burgdorf-Otze war innovative Technik wie der Farmdroid FD 20 im Einsatz.

Innovative Technik im Einsatz

Die AGRAVIS-Experten Paul Bühnemann (AGRAVIS Technik Holding GmbH, Smart Farming & Digitalisierung), Hauke Rosenfeld (AGRAVIS Technik Raiffeisen GmbH Uelzen) und Frank Uwihs (AGRAVIS Pflanzenbau-Vertriebsberatung) führten die Gäste über die Feldstationen. Die Maschinenvorführungen stießen auf besondere Aufmerksamkeit. Die ARA-Feldspritze zeigte ihr Können in Buschbohnen und begeisterte die Gäste von ihrem Einsparpotenzial bei Pflanzenschutzmitteln. Im Grünkohl hieß es dann Bühne frei für den Farmdroid FD 20, der mit kombinierter Sä- und Hacktechnik überzeugte. Ebenso interessiert verfolgten alle Teilnehmenden die Pflanzmaschine der Firma Kooimann aus Holland. Im Kohlrabi zeigte diese ihre Leistungsstärke und ihre einzigartig leichte Bedienung, die von weniger Personal als üblich ausgeführt werden kann.

Gelungene Veranstaltung und zufriedene Gäste

An den Ständen diskutierten die Landwirtinnen und Landwirte mit den Ausstellenden. „Die Kombination aus den unterschiedlichen Themenschwerpunkten ist sehr gut angekommen. Insgesamt waren unsere Gäste mit der Veranstaltung höchst zufrieden – und wir als Veranstalter sind es auch“, resümiert Frank Uwihs, Sonderkulturen-Experte der AGRAVIS, am Ende des ereignisreichen Tages.

Frank Uwihs, Sonderkulturen-Experte der AGRAVIS, führte die Teilnehmenden über die Versuchsanlagen.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG lud am 11. Juli zum Thementag Zwiebel auf dieFuture Farm nach Suderburg ein. Rund 70 Besucher:innen aus dem gesamten AGRAVIS-Arbeitsgebiet freuten sich am Ende des Tages über zahlreiche praktische Eindrücke und nahmen neues Wissen mit nach Hause.

Geballtes Experten-Wissen vor Ort

Über die unterschiedlichen Stationen im Feld führten die AGRAVIS-Experten Paul Bühnemann (AGRAVIS Technik Holding GmbH, Smart Farming & Digitalisierung), Hauke Rosenfeld (AGRAVIS Technik Raiffeisen GmbH Uelzen), Hinrich Brase (AGRAVIS Future Farm), Frank Uwihs und Jan Hendrik Zinser (beide AGRAVIS Pflanzenbau-Vertriebsberatung). Die Schwerpunkte lagen dabei auf den pH-Werten des Bodens und der darauf abgestimmten Düngung, auf das Management mit den Zonenkarten von NetFarming, auf Blattanalysen und der Mikronährstoffdüngung sowie auf verschiedenen Versuchen mit Biostimulanzien. Im Feldeinsatz konnten die Gäste den Farmdroid FD 20 und die ARA-Feldspritze genau begutachten.

Die Zwiebel wird zunehmend interessanter

Frank Uwihs, Sonderkulturen-Experte der AGRAVIS, zeigte sich hochzufrieden. „Wir haben uns über die positive Resonanz unserer Besucherinnen und Besucher sehr gefreut. Dies spiegelt auch wider, dass die Sonderkultur Zwiebel zunehmend interessanter wird und im AGRAVIS-Arbeitsgebiet an Relevanz gewinnt. Im nächsten Jahr freuen wir uns den Feldtag zu wiederholen.“

Der Farmdroid, ein Feldroboter, stieß bei den Besucher:innen auf großes Interesse.

Gemeinsam mit der Raiffeisen Ems-Vechte und den Wirtschaftsbetrieben Meppen lud die biovis agrar GmbH, eine Konzerngesellschaft der AGRAVIS Raiffeisen AG, zum 2. Raiffeisen-Öko-Feldtag in Lathen/Emsland ein. Biolandwirt:innen sowie Interessierte, die sich mit dem Gedanken tragen umzuschwenken, haben die Möglichkeit genutzt, sich ausführlich über neue Erkenntnisse und pflanzenbauliche Lösungen zu informieren. Dass die ökologische Landwirtschaft fest in der Region verwurzelt ist, wurde durch die zahlreichen Gäste untermauert. Wilhelm Funke, Geschäftsführer der biovis agrar GmbH, ist mit der Veranstaltung höchst zufrieden: „Wir sind froh, dass wir in diesem Jahr zum zweiten Mal die Tore in Lathen für den Raiffeisen-Öko-Feldtag öffnen konnten. Die positive Resonanz bestärkt uns, an diesem Veranstaltungsformat festzuhalten. Im direkten Kontakt erfahren wir, was unsere Kundschaft bewegt und wie wir sie als biovis agrar GmbH gemeinsam mit unseren Partnern bestmöglich unterstützen können.“

Fruchtfolge-Strategien und Sortenversuche im Fokus

Auf den nahen Versuchsfeldern informierten sich die rund 400 Besucher:innen über die neuesten Erkenntnisse aus dem Versuchswesen. Neben Fruchtfolge-Strategien standen Sortenversuche in Weizen, Triticale, Gerste, Roggen, Hafer, Erbsen, Ackerbohnen, Dinkel, Raps, Lupinen und Mais im Fokus. Christian Schepergerdes (AGRAVIS Pflanzenbau-Vertriebsberatung), Marian Jonkeren (Leiter Bioprojekte Raiffeisen Ems-Vechte) und Gordon Stegink (Spezialberater Bio-Ackerbau Raiffeisen Ems-Vechte) berichteten über ihre Erkenntnisse. Unter anderem gingen die Experten darauf ein, welche Sorten sich auf den jeweiligen Böden besonders bewährt haben.

Technikdemonstrationen

Zu den Höhepunkten der beiden Führungen gehörten die Technikdemonstrationen. Dabei haben unterschiedliche Hackmaschinen und Striegel ihre Leistung unter Beweis gestellt. Interessiert begutachteten die Teilnehmenden nach dem Maschineneinsatz den Boden und die Zwischenreihen, wie beispielsweise in Sonnenblumen.

Diskussionen über die Bio-Branche

In den beiden Podiumsdiskussionen ging es um wesentliche Themen aus der Bio-Branche. Unter dem Titel „2030: 30 Prozent Bio, wie sieht der Transformationsprozess aus, wie soll die Nachfrage geschaffen werden?“ tauschten sich unter der Moderation von Stefan Drenkpohl (AGRAVIS Raiffeisen AG), aus: Andreas Löloff (Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz), Hartmut Moorkamp (MdL), Bertwin Hurink (Raiffeisen Ems-Vechte), Martin Möllering (Wirtschaftsbetriebe Meppen) und Wilhelm Funke (biovis agrar GmbH). Die zweite Diskussionsrunde drehte sich rund um das Thema Wasser und den Schutz sowie Einsatz im Ökolandbau.

Persönliche Gespräche auf der Ausstellermeile

Zu einem persönlichen Gespräch lud die Ausstellermeile ein. Hier waren die Verbände Bioland und Naturland, das Kompetenzzentrum Ökologischer Landbau Niedersachsen, die Landwirtschaftskammer Niedersachsen, die Ökomodellregion Hasetal, Seed Forward, die Profuma Spezialfutterwerke GmbH & Co. KG, die Biomühle Hamaland, De Schakel und die Naturmühle Vechteland vertreten. „Mit dem 2. Raiffeisen-Öko-Feldtag sind wir mehr als zufrieden. Dazu beigetragen hat vor allem der Dreiklang zwischen der Raiffeisen Ems-Vechte, den Wirtschaftsbetrieben Meppen und der biovis agrar GmbH. Gemeinsam werden wir auch in Zukunft den Öko-Feldtag vorantreiben und freuen uns auf das nächste Jahr. Gern auch mit weiteren Kooperationspartnern, um die Veranstaltung weiter wachsen zu lassen“, so Wilhelm Funke.

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Detaillierter Blick auf Sortenversuche und innovative Technik

Ein Praxistag von der Landwirtschaft für die Landwirtschaft: Der Feldtag der AGRAVIS Raiffeisen AG und der AGRAVIS Niedersachsen Süd GmbH war Treffpunkt von rund 200 Landwirtinnen und Landwirten. Die Gäste nutzten die Chance, sich aus erster Hand über betriebsrelevante Themen wie Pflanzenschutz, Düngung und Sortenwahl zu informieren. „Insgesamt war es ein guter fachlicher Austausch, bei dem wir die hohe Kompetenz der AGRAVIS erneut unter Beweis stellen konnten“, resümiert Rainer Widdel, Geschäftsführer der AGRAVIS Niedersachsen-Süd GmbH.

Führungen durch verschiedene Versuchsfelder

Die Landwirt:innen erwartete ein vielfältiges Fachprogramm mit Führungen durch verschiedene Versuchsfelder in Gerste, Weizen und Raps. Die AGRAVIS-Pflanzenbauberater stellten ihre Erkenntnisse im Detail vor und gaben Anbauempfehlungen für die neue Saison. Bei den gemeinsamen Rundgängen nahmen die Teilnehmenden auch die unterschiedlichen Fungizid-, Wachstumsregler- und Düngeversuche in den Blick. Besonders gefragt waren Expertenempfehlungen rund um die Gräserproblematik im Ackerbau, die es bei den Feldrundgängen zusätzlich gab.

Teilflächenspezifische Grundbodenbeprobung

Hoch im Kurs stand die teilflächenspezifische Grundbodenbeprobung mit AGRAVIS NetFarming, vorgestellt von Nils Krawczyk, NetFarming Spezialist bei der AGRAVIS Niedersachsen-Süd GmbH. Die Landmaschinenausstellung der AGRAVIS Technik Raiffeisen GmbH und der Newtec-West Vertriebsgesellschaft GmbH umrahmten die ackerbaulichen Vorträge. Die Vorstellung der ARA-Präzisionsspritze rundete das Programm ab.

Am 28. Juni 2023 fand der Feldtag in Harpstedt in Zusammenarbeit der AGRAVIS mit Bayer CropScience, Meiners-Saaten und Amazone statt. Im Fokus standen Vorträge zu den Themen Mais-Versuche und Bodenleben sowie Vorführungen aktueller Landtechnik aus dem Hause Amazon.

Die AGRAVIS Westfalen-Hessen, die AGRAVIS Kornhaus Westfalen-Süd und die Landwirtschaftskammer NRW haben beim größten Feldtag der Region in der Warburger Börde in Hohenwepel mehr als 300 Besucherinnen und Besucher begrüßt. Den Landwirt:innen bot sich ein umfangreiches Programm mit Führungen durch Versuchsfelder, einer Maschinenausstellung von Claas und Fendt sowie eine umfangreiche Fachausstellung für den Pflanzenbau mit mehr als 35 Ständen aus der Pflanzenbau-Industrie.

Persönliche Gespräche und positive Resonanz

Stefan Pielsticker, Geschäftsführer der beiden beteiligten AGRAVIS-Agrarzentren, zeigte sich hochzufrieden. „Wir haben uns über die positive Resonanz unserer Besucherinnen und Besucher sehr gefreut.“ Der direkte Kundenkontakt und die unmittelbare Nähe zur Kundschaft seien besonders wichtig. „Im persönlichen Gespräch erfahren wir am besten, wie sich die Landwirtinnen und Landwirte mit ihren Betrieben künftig ausrichten möchten“, so Pielsticker. Bei der Umsetzung ihrer Ziele stehen ihnen die AGRAVIS-Mitarbeitenden beratend zur Seite.

Getreidesorten und Landtechnik im Fokus

Bei den Gästen besonders gefragt waren Informationen zu aktuellen Getreidesorten. Die gab es bei den Feldrundgängen aus erster Hand. Ebenfalls hoch im Kurs stand die Landtechnik-Ausstellung der AGRAVIS Technik Saltenbrock und AGRAVIS Technik Lenne-Lippe. Fachliche Diskussionen entstanden an den zahlreichen Ständen auf dem Betriebshof. Das vielseitige Fachprogramm sowie die Vorführung des Farmdroid FD 20 erwiesen sich als Publikumsmagneten. Die enge und gute Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer NRW habe zum Erfolg der Veranstaltung beigetragen. „Dass wir eine große Bandbreite unserer Lösungen und Dienstleistungen gezeigt haben, kam gut an“, sagte Geschäftsführer Pielsticker. Jetzt freue er sich auf ein kurzfristiges Wiedersehen mit den Kundinnen und Kunden während der anstehenden arbeitsintensiven Erntesaison.

Bild vom Düngefeldtag in Wenden

Am 15. Juni fand der Düngefeldtag in Wenden unter dem Motto „Stickstoff-Düngung der Zukunft“ statt. Den Mitarbeitenden verschiedener Raiffeisen-Genossenschaften wurde eine neue Generation von Nitrifikationshemmstoffen in Kombination mit Stickstoffdüngern vorgestellt. Unsere Pflanzenbau-Expert:innen testeten ebenfalls den neuen stabilisierenden Dünger Nitrosulf 24/6 mit Nitrifikationshemmer auf der Versuchsfläche,

Um unterschiedliche Standortverhältnisse zu untersuchen, wurden Versuche in verschiedenen Ertragszonen angelegt. Dabei kam der Bewässerungswagen zum Einsatz, sodass gleichzeitig unterschiedliche Niederschlagsverhältnisse simuliert wurden. Im Anschluss analysierten die Besucher:innen gemeinsam agronomische Vorteile dieser Düngesysteme sowie Auswirkungen auf die Treibhausgasemission. Die Effekte der teilflächenspezifischen Düngung wurden ebenfalls unter die Lupe genommen.

Die Versuchsanlage in Wenden wurde in Kooperation mit Eurochem angelegt. Die Durchführung erfolgt über AGRAVIS.

Nitrosulf können Sie zukünftig exklusiv über AGRAVIS beziehen – wenden Sie sich gerne an Ihre Pflanzenbau-Berater:innen.

Daten, die aus dem Boden gezogen werden: Darum drehte sich der Feldtag „Digitaler Boden“, zu dem das Team der AGRAVIS Future Farm nach Suderburg eingeladen hatte. An verschiedenen Stationen zeigten die Fachleute ihren Gästen, wie sie die Daten bekommen und verwerten können. Das Ziel: den Boden zu schonen und erfolgreich zu wirtschaften.

Auf den Feldern der AGRAVIS Future Farm gingen die Besucherinnen und Besucher die einzelnen Stationen ab. Die Themen reichten von Sensoren, die Maschinen steuern, über die Einsatzmöglichkeiten von Feldrobotern bis zum Datenmanagement für den gesamten Betrieb. Hinrich Brase, Teammanager der AGRAVIS Future Farm, erklärt: „Das rege Interesse aus der Landwirtschaft, sowohl von den Anwendenden als auch den Multiplikatoren, zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“

Spannende Vorträge

Auch die Referenten erhielten bei ihren Vorträgen viel Aufmerksamkeit. Beim Thema Agri-Photovoltaik erfuhren die Gäste von Möglichkeiten und Chancen, Landwirtschaft mit der Erzeugung von Solarstrom in Einklang zu bringen. Außerdem erläuterte das Team der AGRAVIS das Forschungsprojekt 5G, das auf den Versuchsflächen in Suderburg läuft. Denn mit Blick auf Sensorik, Smart Farming & Co. wird eine funktionierende digitale Infrastruktur immer wichtiger. Die AGRAVIS Future Farm ist einer der Partner des Forschungsprojekts des Landkreises Uelzen beim 5G-Innovationsprogramm vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV).

Forschungsprojekt 5G

Für das 5G-Projekt stellt die AGRAVIS Future Farm den Boden und die Infrastruktur bereit. Ein IT-Container dient als projekteigenes dezentrales Rechenzentrum. Am Feld steht der Sendemast. Durch den Einsatz verschiedener Sensoren und Datenquellen und unter der Nutzung des 5G-Mobilfunkstandards wollen die Partner herausfinden, wie landwirtschaftliche Kulturen dank digitaler Helfer effizienter und ressourcenschonend bewässert werden können.

Am 22. Juni lud die Landwirtschaftskammer NRW wieder alle Landwirt:innen zum Ackerbaufeldtag auf Haus Düsse in Bad Sassendorf ein. Über 50 Aussteller präsentierten sich und Ihre Dienstleistungen auf dem größten Feldtag der Region. Die AGRAVIS war mit dabei.

Weitere Informationen

AGRAVIS-Feldtage sind Tradition

Traditionell lädt die AGRAVIS Raiffeisen AG die Landwirt:innen zur Besichtigung der Feldversuche der AGRAVIS, ihrer Konzerngesellschaften und der Raiffeisen-Genossenschaften in den verschiedenen Regionen ein. Im Fokus stehen betriebsrelevante Themen wie Anbaustrategien und Fruchtfolgegestaltung, aber auch Getreide- und Rapssorten, Mais, Düngung, Pflanzenschutz oder Grünlandmanagement. Eine wichtige Rolle spielt der Leistungsvergleich von neuen und bewährten Getreide- und Rapssorten vor der betrieblichen Sortenwahl im Herbst. Gleichzeitig wird auch ein Blick in den Maisbestand geworfen und die ersten Eindrücke der Sortenvielfalt aufgezeigt.

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