AGRAVIS-Feldtage

Der Treffpunkt für die Landwirtschaft

Sortenprüfung, Düngung, Pflanzenschutz - das sind die Themen, die das Fachpublikum bei den Feldtagen der AGRAVIS beschäftigen. Intensiver Austausch und gute fachliche Gespräche machen unsere Termine zu einem gern gesehenen Treffpunkt.

AGRAVIS-Feldtage 2024: relevante Strategien praxisnah erklärt

Die AGRAVIS Raiffeisen AG und Partner laden Sie 2024 zu regionalen Feldtagen ein. Die gezeigten Flächen sind Bestandteil des Versuchswesens der AGRAVIS, ihrer Tochtergesellschaften und der örtlichen Raiffeisen-Genossenschaften. In systematischen Exaktversuchen stellen wir für Sie die regionalen, praxisrelevanten Dünge-, Pflanzenschutz- und Anbaustrategien auf den Prüfstand.

Zum dritten Mal in Folge lädt die AGRAVIS Raiffeisen AG gemeinsam mit der biovis agrar GmbH, der Raiffeisen Ems-Vechte und den Wirtschaftsbetrieben Meppen nach Lathen zum Raiffeisen Öko-Feldtag ein. Am 28. Juni ab 10 Uhr öffnet das Gut Rupennest seine Tore.

Auf den Versuchsflächen können die Besucherinnen und Besucher bis 16 Uhr an Führungen über verschiedene Kulturen teilnehmen. Dazu gehören Sortenversuche in Weizen, Triticale, Gerste, Roggen, Hafer, Erbsen, Ackerbohnen, Dinkel, Raps, Lupinen und Mais. Außerdem gibt es eine Technikvorführung, unter anderem mit verschiedenen Hackmaschinen und Striegeln. Eine Podiumsdiskussion mit Themen aus Politik und Wirtschaft rundet den Öko-Feldtag ab.

Darüber hinaus können sich die Gäste bei unterschiedlichen Ausstellern informieren und mit ihnen persönlich ins Gespräch kommen. Unter anderem werden die Verbände Biokreis und Naturland, das Kompetenzzentrum Ökologischer Landbau Niedersachsen, die Landwirtschaftskammer Niedersachsen, die Biomühle Hamaland und die Naturmühle Vechteland vor Ort sein.

„Wir freuen uns darauf, zum dritten Mal in Folge Landwirtinnen und Landwirte aus der Bio-Branche auf Gut Rupennest empfangen zu können. Um unseren Gästen erneut ein abwechslungsreiches Programm zu bieten, laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Ich bin mir sicher, es werden genau wie bei den ersten beiden Raiffeisen Öko-Feldtagen, wieder interessante Gespräche und neue Eindrücke für jeden von uns dabei sein“, erklärt Wilhelm Funke, Geschäftsführer der biovis agrar GmbH.

Zahlreiche Besucherinnen und Besucher informierten sich auf dem Feldtag in Eldagsen zu praxisrelevanten Themen im Pflanzenbau.

Die AGRAVIS Raiffeisen AG lud gemeinsam mit der AGRAVIS Niedersachsen-Süd GmbH und der Nordzucker AG zum regionalen Feldtag nach Eldagsen (Springe) ein. Zu sehen gab es für die Gäste Sortenversuche in Weizen, Gerste und Raps, sowie Dünger- und Fungizidversuche im Getreide. Erstmals wurde in Zusammenarbeit mit der Nordzucker auch ein Herbizidversuch in Zuckerrüben vorgestellt. Einen weiteren Schwerpunkt setzte die AGRAVIS Niedersachsen-Süd auf die teilflächenspezifische Bodenprobenahme. Hier wurde zu dem Thema informiert und das neue Fahrzeug vorgestellt.

Die AGRAVIS-Experten führten rund 300 Gäste über die Versuchsanlage in Eldagsen. Auf großes Interesse stießen vor allem die neuen Getreide- und Rapssorten, die mit bewährten Sorten verglichen wurden. Im Fokus stand darüber hinaus der gemeinsame Zuckerrübenversuch von AGRAVIS und Nordzucker, in dem 15 verschiedene Herbizidstrategien miteinander verglichen wurden. „Mit der Nordzucker hatten wir eine tolle erste Zusammenarbeit von der Planung bis zur Durchführung, an der wir in Zukunft festhalten wollen“, so Dag Hahne, Pflanzenbauberater der AGRAVIS Niedersachsen-Süd.

Bedingungen für gute Erträge

Bei den Führungen über die Versuchsflächen, die seit Anfang September 2023 vorbereitet wurden, gaben die Fachleute den Landwirtinnen und Landwirten einen genauen Einblick in die Versuchsaufbauten und ihre Erkenntnisse. Sie gingen auf die regionalen Bedingungen ein, die der Winter und das Frühjahr mit sich brachten, und gaben Praxistipps, wie die Landwirtinnen und Landwirte möglichst gute Erträge und Qualitäten erzielen.

„Wir konnten unsere Gäste auf den Punkt informieren. Dazu hatten wir schönstes Wetter für einen Feldtag – bedeckt, kein Regen und moderate Temperaturen. Ich freue mich über die hohe Anzahl an Interessierten, die nach Eldagsen gekommen sind und die guten Gespräche, die wir mit unserer Kundschaft hatten“, blickt Dag Hahne auf einen erfolgreichen Feldtag zurück.

Mit Rat und Tat standen sie ihren Gästen zur Seite: v. li. Birger Ridder (LWK NRW), Ulrich Brechtken (Versuchsbetreuung in Hohenwepel), Eckhard Seemann (AGRAVIS Pflanzenbau-Vetriebsberatung), Ferdi Stamm (LWK NRW), Frederik Fischer-Neuhoff (AGRAVIS Kornhaus Westfalen-Süd), Stefan Bobbert und Bianka Kinne (beide AGRAVIS Westfalen-Hessen).

Die AGRAVIS Westfalen-Hessen GmbH, die AGRAVIS Kornhaus Westfalen-Süd GmbH und die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen (NRW)haben beim größten Feldtag der Region in Hohenwepel mehr als 350 Besucherinnen und Besucher begrüßt. Den Landwirt:innen bot sich ein umfangreiches Programm mit Führungen durch Versuchsfelder mit über 100 verschiedenen Sorten, einer Maschinenausstellung sowie eine Fachausstellung für den Pflanzenbau mit mehr als 50 Vertretern aus der Agrarbranche.

Für Stefan Bobbert, Außendienst Ackerbau- und Vertriebsberatung bei der AGRAVIS Westfalen-Hessen, ist der Feldtag in der Warburger Börde gelebte Kooperation und Kundennähe. „In enger Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer NRW bieten wir mit unserem regionalen Feldtag eine Plattform für den Austausch und den direkten Dialog. Wir beantworten ackerbauliche Fragen, unterstützen bei Herausforderungen, teilen unsere Erfahrungen aus den aktuellen Versuchen und helfen unserer Kundschaft, den eigenen Ackerbau bestmöglich anzupassen“, erklärte der Fachmann.

Getreidesorten im Fokus

Im Fokus des diesjährigen Feldtages standen aktuelle Getreidesorten und ihre Entwicklung unter verschiedenen Pflanzenschutzmaßnahmen. Besonders hervorgehoben wurden der integrierte und innovative Pflanzenschutz sowie optimierte Fruchtfolgen. Bei den Rundgängen wurden in ausführlichen Diskussionen vor allem die Herausforderungen im Umgang mit Ackerfuchsschwanz und Ungräsern thematisiert.

Frederik Fischer-Neuhoff, Pflanzenbauleitung der AGRAVIS Kornhaus Westfalen-Süd, freute sich über die zahlreichen direkten Gespräche. „Der Feldtag ist für unser Team das Finale der Frühjahrssaison. Das Jahr über treffen wir uns mit den Landwirtinnen und Landwirten auf ihren Feldern, besprechen die örtlichen Herausforderungen und entwickeln Lösungen. In Hohenwepel konnten wir uns nun wieder austauschen, um zu sehen, wie die Maßnahmen gewirkt haben und einen Blick in die Zukunft wagen.“

Gefragte Pflanzenbau-Expertise

Dass die Fachleute der Landwirtschaftskammer und der AGRAVIS ihrer Kundschaft mit Rat und Tat zur Seite stehen, weiß Marian Redlich, AGRAVIS-Kunde und Leiter eines Betriebes mit Ackerbau und Tierhaltung in Beverungen, sehr zu schätzen: „Der Feldtag in Hohenwepel ist für mich und mein Team ein fester Termin im Kalender. Wir sind hier, um Sorten zu vergleichen und Rückschlüsse für unsere Zukunftsplanung zu ziehen. Die Bewertungen der Pflanzenbauexperten sind für uns immer sehr aufschlussreich, um das bestmögliche Ergebnis für den Betrieb herauszuholen und die beste Sorte für unseren Standort zu finden.“

Die Partner ziehen für den diesjährigen Feldtag in der Warburger Börde ein positives Fazit. An dem Erfolgskonzept der engen und guten Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen halten die AGRAVIS Westfalen-Hessen und die AGRAVIS Kornhaus Westfalen-Süd fest, um ihrer Kundschaft auch in Zukunft eine große Bandbreite an Lösungen und Dienstleistungen anbieten zu können.

Die Pflanzenbauberater der AGRAVIS freuten sich auf die Besucherinnen und Besucher bei den DLG-Feldtagen 2024.

AGRAVIS bot breites Portfolio bei den DLG-Feldtagen:

Drei Tage lang hatten Kundinnen, Kunden und Interessierte die Möglichkeit, sich bei den DLG-Feldtagen zu verschiedenen Themen rund um den Pflanzenbau zu informieren. Die AGRAVIS und ihre regionalen genossenschaftlichen Partner präsentierten ein breites Portfolio rund um innovative und nachhaltige Landwirtschaft.

Gemeinsam mit der Genossenschaft Raiffeisen Westfalen Mitte eG und den Agrarzentren AGRAVIS Kornhaus Westfalen-Süd und AGRAVIS Westfalen-Hessen informierte die AGRAVIS Raiffeisen AG über Themen wie die Schlagkartei Ackerprofi, teilflächenspezifische Lösungen von Raiffeisen NetFarming oder die Pflanzenbau-App IQ-Plant.

Beweis für Leistungsfähigkeit der innovativ-nachhaltigen Landwirtschaft

„Die DLG-Feldtage waren auch 2024 wieder ein tolles Forum für die Leistungsfähigkeit unserer innovativ-nachhaltigen Landwirtschaft. Wir freuen uns, dass wir dieses Jahr in Erwitte, mitten im Herzen Westfalens in unserem Einzugsgebiet, mit unseren partnerschaftlichen Genossenschaften zeigen konnten, was wir draufhaben“, so Dr. Dirk Köckler, Vorstandsvorsitzender der AGRAVIS Raiffeisen AG.

Praktische Lösungen präsentiert

Auf einer Vielzahl von Flächen stellte die AGRAVIS unter anderem aktuelle Getreide- und Rapssorten sowie Zwischenfruchtkonzepte und Gräsermischungen vor. „Ein Schwerpunkt war, wie unsere Kundschaft die Problematik mit Ungräsern und Unkräutern, die wir sowohl im Getreide als auch im Mais immer mehr haben, unterdrücken kann. Dafür hatten wir diverse Versuche vorbereitet und zeigten dort, was in der Praxis machbar ist“, berichtet Jens Petermann, Leiter des Bereichs Pflanzenbau der AGRAVIS. Ein zweiter Schwerpunkt war die Nährstoffeffizienz, insbesondere mit Blick auf die roten Gebiete. „In unseren Versuchen konnten sich unsere Kundinnen und Kunden davon überzeugen, wie in roten Gebieten mit wenig Stickstoffeinsatz eine gute Pflanzenernährung möglich ist.“

Viele Kundengespräche

Zahlreiche Gäste ließen es sich nicht nehmen, sich am Stand der AGRAVIS zu den aktuellen Themen zu informieren und mit den Beraterinnen und Beratern ins Gespräch zu kommen. „Wir hatten durchwachsenes Wetter, das für die Besucherinnen und Besucher womöglich eine Herausforderung war, aber ein wunderbarer Beleg für innovativen und leistungsfähigen Ackerbau, für starke Fungizide, für neue, gesunde und vitale Getreidesorten“, so Jan Heinecke, Vorstandsmitglied der AGRAVIS.

AGRAVIS Technik zeigte Feldrobotik und KI

Auch die AGRAVIS Technik-Gesellschaften Lenne-Lippe, Münsterland-Ems, BvL und Saltenbrock waren vor Ort und präsentierten in einer Maschinenausstellung unter anderem ihr Portfolio an Feldrobotik und künstlicher Intelligenz. Die Besucherinnen und Besucher konnten Helfer wie den Sä- und Hackroboter Farmdroid FD20, die ARA-Feldspritze und den AgBot von AgXeed in Aktion sehen. „Der Farmdroid FD20 ist ein vollautonomer Sä- und Hackroboter, der in der Demonstration auf dem Feld die Rüben gedrillt und anschließend gehackt hat“, erklärt Sebastian Henrichmann, Smart Farming & Digitalisierungsexperte bei der AGRAVIS Technik Center GmbH. „Hauptansatzpunkt ist das Einsparen von Handarbeit im ökologischen Landbau. Aber jetzt haben wir über ein Spotspraying-System auch den ersten Schritt in die konventionelle Landwirtschaft gemacht“, so der Fachmann.

Dr. Dirk Köckler blickt positiv auf die dreitägige Veranstaltung, die am Gut Brockhof in Erwitte stattfand, zurück: „Es waren tolle Rahmenbedingungen, um sich Impulse für anstehende Investitionen, die anstehende Ernte und das Herbstgeschäft zu holen“, resümiert der Vorstandsvorsitzende.

Das waren unsere Angebote auf den DLG-Feldtagen für Sie:

Videos von den DLG-Feldtagen 2024

AGRAVIS-Feldtage sind Tradition

Traditionell lädt die AGRAVIS Raiffeisen AG die Landwirt:innen zur Besichtigung der Feldversuche der AGRAVIS, ihrer Konzerngesellschaften und der Raiffeisen-Genossenschaften in den verschiedenen Regionen ein. Im Fokus stehen betriebsrelevante Themen wie Anbaustrategien und Fruchtfolgegestaltung, aber auch Getreide- und Rapssorten, Mais, Düngung, Pflanzenschutz oder Grünlandmanagement. Eine wichtige Rolle spielt der Leistungsvergleich von neuen und bewährten Getreide- und Rapssorten vor der betrieblichen Sortenwahl im Herbst. Gleichzeitig wird auch ein Blick in den Maisbestand geworfen und die ersten Eindrücke der Sortenvielfalt aufgezeigt.

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