AGRAVIS-Futtermittelwerk Münster jetzt mit neuer Mischlinie

19.09.2017

Die genossenschaftliche Zusammenarbeit bei der Mischfutterherstellung im Münsterland funktioniert. Das zeigt sich unter anderem daran, dass die AGRAVIS Raiffeisen AG und die 19 Raiffeisen-Genossenschaften, die an der AGRAVIS Kraftfutterwerke Münsterland GmbH beteiligt sind, nun gemeinsam in die Leistungsfähigkeit des Futtermittelwerkes in Münster investiert haben.

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Freuen sich über die Fertigstellung der neuen Mischlinie im Futtermittelwerk Münster (v. li.): Sönke Voss, Leiter des Futtermittelbereichs der AGRAVIS Raiffeisen AG, Heiko Almann, Geschäftsführer der AGRAVIS Kraftfutterwerke Münsterland GmbH, sowie Alfons Oberholz, Geschäftsführer der Raiffeisen Lüdinghausen eG.AGRAVIS-Futtermittelwerk Münster jetzt mit neuer Mischlinie
Freuen sich über die Fertigstellung der neuen Mischlinie im Futtermittelwerk Münster (v. li.): Sönke Voss, Leiter des Futtermittelbereichs der AGRAVIS Raiffeisen AG, Heiko Almann, Geschäftsführer der AGRAVIS Kraftfutterwerke Münsterland GmbH, sowie Alfons Oberholz, Geschäftsführer der Raiffeisen Lüdinghausen eG.

In den vergangenen Monaten wurde in der Anlage am münsterschen Kanalhafen eine weitere Mischlinie installiert. Die Investitionssumme betrug 2,4 Mio. Euro.

„Das ist das erste Projekt, das wir seit dem Einstieg der Genossenschaften in unsere Produktionsgesellschaft gemeinsam realisiert haben“, betont Sönke Voss, Leiter des Futtermittelbereichs Futtermittelbereichs bei der AGRAVIS. Zur Erinnerung: Zu Jahresbeginn 2016 hatten regionale Raiffeisengenossenschaften 50 Prozent der Anteile an der AGRAVIS Kraftfutterwerke Münsterland GmbH erworben, die an den Standorten Münster und Dorsten mehr als 700.000 Tonnen Mischfutter pro Jahr herstellt. Auf diese Weise wurden die Genossenschaften, die zuvor schon Abnehmer des in Münster und Dorsten produzierten Futters waren, zu Teilhabern.

Zukunftssicher durch Kooperationsmodell

Für die beiden Produktionsstätten, die bis dahin von der AGRAVIS alleine betrieben wurden, bedeutete dieser Schritt, dass der überwiegende Teil der Jahrestonnage durch die Abnahme der neuen Gesellschafter langfristig abgesichert ist. „Die Auslastung unserer Werke ist in einem Marktumfeld, das von extremem Wettbewerb und einem weiteren Ausbau von Produktionskapazitäten trotz tendenziell zurückgehender Tierzahlen geprägt ist, ein hohes Gut“, erläutert Voss. Durch ein Kooperationsmodell wie in Münster, das auch in anderen Regionen des AGRAVIS-Arbeitsgebietes mit Erfolg praktiziert wird, könnten die eigenen Standorte zukunftssicher bestehen.

Erhöhte Jahreskapazität

Mit der neuen Mischlinie, auf der Schweine- und Geflügelfutter produziert wird, erhöht sich die Jahreskapazität des Werkes in Münster um 90.000 Tonnen. Abholende Genossenschaften können schneller bedient werden, die Wartezeiten für die Lkw reduzieren sich erheblich.

Auch technisch und energetisch entspricht die neue Mischlinie – es ist die sechste am Standort Münster – dem aktuellen Stand. Auf den Prototyp einer hochmodernen Vermahlungsmaschine ist Heiko Almann, Geschäftsführer der AGRAVIS Kraftfutterwerke Münsterland GmbH, besonders stolz.

AGRAVIS Raiffeisen AG Kontakt:
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