Ganzheitliche Lösungen zur Umsetzung der neuen Düngeverordnung

Pflanzenbau und Fütterung: alles aus einer Hand

Die Neuerungen, die durch eine veränderte Düngegesetzgebung auf die Landwirtschaft zukommen, sind derzeit Thema Nummer eins bei den meisten Ackerbauern und Tierhaltern. Die neuen Regelungen werfen viele Fragen auf. „Dies war für uns der Grund, Informationsveranstaltungen für Raiffeisen-Genossenschaften und Landwirte anzubieten, um pflanzenbauliche und tierhaltungsspezifische Lösungen für die neuen Anforderungen vorzustellen – alles aus einer Hand“, erläuterten Dr. Peter Rösmann, Produktmanager im AGRAVIS-Bereich Tiere, und Stefan Hanebrink, Pflanzenbau-Vertriebsberater der AGRAVIS. Das Interesse an den Veranstaltungen sei groß, denn von allen Seiten prasselten Informationen auf die Berater der Genossenschaften und die Landwirte ein.

N- und P-reduzierten Fütterung für Schweine

Zukunft Füttern „Die AGRAVIS hat schon vor einigen Jahren Konzepte zur N- und P-reduzierten Fütterung entwickelt, denn dass es Änderungen im Düngegesetz geben wird, war schon lange angekündigt“, machte Rösmann deutlich. „Nun sind die neuen Regelungen auf dem Tisch und wir können auf die Konzepte zurückgreifen, die es für jede Tierart gibt.“ Bei Schweinen sei es das Konzept „Zukunft Füttern Zukunft Füttern“ mit der Umstellung auf den Nettoenergiebedarf und die gezielte Einsparung von Futterprotein und -phosphor durch die Berücksichtigung der tatsächlich vom Schwein verdaulichen Aminosäuren und des verdaulichen Phosphors.


Bei Rindern

Phokus Bei Rindern zahle ebenfalls die phosphor- und aminosäurenoptimierte Fütterung auf die Düngeverordnung ein. Das innovative Phosphorberechnungstool „Phokus“ helfe bei der phosphoroptimierten Rationsgestaltung.


Bei Geflügel

Geflügel In der Geflügelfütterung Geflügelfütterung wird die Versorgung der einzelnen Geflügelarten mit Nährstoffen bedarfsgerecht dem züchterischen Fortschritt und den Rahmenbedingungen fortlaufend angepasst. „Beispielsweise wird der Pute und dem Hähnchen in überarbeiteten Kalkulationsdaten unterstellt, dass heutige Genetiken weniger Stickstoff und Phosphor im Tierkörper enthalten, als es in der Vergangenheit der Fall war. Das führt wiederum dazu, dass die kalkulierten Nährstoffausscheidungen angestiegen sind und somit auch über den Geflügelsektor der Bedarf an Ackerfläche steigt“, erläuterte der Produktmanager.

Neue Bilanzüberhänge

Auch Hanebrink berichtete über verschiedene Herausforderungen, die auf die Betriebe nun zukommen: „Für viele Betriebe werden vor allem die neuen einzuhaltenden Bilanzüberhänge bei Stickstoff – 50 statt 60 Kilogramm pro Hektar im dreijährigen Mittel – und Phosphor – 10 statt 20 Kilogramm pro Hektar im sechsjährigen Mittel – ein Umdenken erfordern“, machte Hanebrink deutlich. Für Betriebe, die auf Flächen mit über 20 Milligramm Phosphor im Boden wirtschaften würden, verschärfe sich die Situation zusätzlich, da dort lediglich maximal bis zur Höhe des Entzuges gedüngt werden darf. Das hieße im Klartext, dass in diesen Fällen der Bilanzüberschuss 0 Kilogramm Phosphor im sechsjährigen Mittel nicht überschreiten darf. Vor dem Aufbringen von wesentlichen Nährstoffmengen an N oder P müsse nun der Düngebedarf der Kultur für jeden Schlag oder jede Bewirtschaftungseinheit ermittelt werden. „Die Zeiten einer pauschalen Düngung sind vorbei“, betonte der Pflanzenbau Pflanzenbau-Experte, „aber die Lösungen, die die AGRAVIS für Pflanzenbau und Tierhaltung bereithält, bieten große Potenziale für die Betriebe. Dr. Rösmann ergänzte. „Nährstoffe, ob im Futter oder im Dünger, werden künftig noch effizienter eingesetzt. Luxuskonsum wird es nicht mehr geben, sondern Pflanzen und Tiere werden leistungsgerecht versorgt. Das wirkt sich letztendlich auch positiv in der Geldbörse des Landwirts aus.“

Weitere Informationen gibt es unter agrav.is/duengen agrav.is/duengen, bei Ihrem AGRAVIS–Ansprechpartner vor Ort, Dr. Peter Rösmann, Telefon 0251 . 682-2262, peter.roesmann@agravis.de und Stefan Hanebrink, Telefon 0251 . 682-2067, stefan.hanebrink@agravis.de.

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