Das Klima und die Umwelt schützen, aber wie? Mit dieser Frage beschäftigen wir uns intensiv. Die AGRAVIS ist sich der Herausforderung, die sich aus dem fortschreitenden Klimawandel ergibt, bewusst. Zudem ist sie Teil der Wertschöpfungskette. Deshalb sehen wir unsere Verantwortung nicht nur darin, eigene Emissionen zu senken. Wir arbeiten auch daran, Klimaziele im vor- und nachgelagerten Bereich zu unterstützen.Diese und alle weiteren wichtigen Begriffe finden Sie in unserem Glossar

Den eigenen CO₂-Fußabdruck so weit wie möglich zu verkleinern, dafür erhöhen wir beispielsweise den Anteil der erneuerbaren Energien. Außerdem entwickeln wir Lösungsansätze, um Produktionsabläufe effizienter zu gestalten.

Eigene Emissionen reduzieren

Der Corporate Carbon Footprint (CCF) ist der CO₂ -Fußabdruck, der die Gesamtmenge an Treibhausgasemissionen darstellt, die durch die Aktivitäten eines Unternehmens verursacht werden, einschließlich direkter und indirekter Emissionen.

Die Berechnung von Treibhausgasemissionen und der Energieverbrauch in den Produktionsstätten steht im Fokus. Um den Energieverbrauch in einzelnen Gesellschaften und Prozessen zu erfassen und zu optimieren, hat AGRAVIS schon lange ein Energiemanagement etabliert. Die verstärkte Nutzung von Solarenergie und anderen erneuerbaren Energien sowie die deutliche Steigerung der Selbstversorgung sind ein Teil unserer Nachhaltigkeitsstrategie.

Durch konkrete Maßnahmen, wie unsere

Photovoltaikanlagen

Zu den erneuerbaren Energien zählen Wind- und Sonnenenergie, Biomasse sowie Geothermie und Wasserkraft. Sie spielen bei der Energiewende eine wesentliche Rolle. Auch die AGRAVIS erhöht den Anteil erneuerbarer Energien am gesamten Energieverbrauch und stellt eigenen Solarstrom her. Damit versorgen wir unsere verschiedenen Unternehmensstandorte.



Die installierte Photovoltaikleistung wuchs von 7 MWp (2023) auf 43 MWp (2025). Der Ausbau erfolgt gezielt dort, wo er wirtschaftlich und technisch sinnvoll ist. Der selbst genutzte Solarstrom stieg auf 9,7 GWh im Jahr 2025. Ein Vorzeigemodell der

AGRAVIS Ost

Auch bei der Biogaserzeugung aus GülleGülle ist ein natürlicher Wirtschaftsdünger. und Mist engagiert sich die AGRAVIS. Über die

TerraSol Wirtschaftsdünger GmbHBioenergie Velen GmbH
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Ziel des Abfallmanagements der AGRAVIS ist es, Abfälle konsequent zu trennen, um Kreisläufe und Recycling zu ermöglichen – und damit Restabfallmengen, die sehr kostenintensiv sind, zu reduzieren.

Seit 2024 hat AGRAVIS, unterstützt durch einen Abfallmanager, neue Entsorgungskonzepte entwickelt und implementiert. Der Abfallmanager erfasst die Abfallströme systematisch, was eine verlässliche Datengrundlage schafft anhand derer Potenziale für die Abfallreduzierung aufgedeckt werden können. Neue Entsorgungskonzepte wurden bereits erfolgreich an verschiedenen Standorten umgesetzt.

Wir in der Landwirtschaft

Durch den Erwerb von Waren und Dienstleistungen sowie durch vorgelagerte Transport- und Produktionsprozesse entstehen jenseits der Unternehmensgrenzen Treibhausgasemissionen. In diesem Kontext spielen Landwirtinnen und Landwirte eine Schlüsselrolle. Wir unterstützen daher Projekte, in denen Emissionen, BetriebsmittelLandwirtschaftliche Betriebsmittel sind Produkte und Mittel für die landwirtschaftliche Produktion. und Maßnahmen entlang ausgewählter Wertschöpfungsketten erfasst werden.

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Dr. Dirk Köckler - Vorstandsvorsitzender der AGRAVIS Raiffeisen AG
Wir möchten die landwirtschaftlichen Betriebe dabei unterstützen, Energie, Betriebsmittel und Emissionen in ausgewählten Prozessen zu erfassen und zu optimieren. Dafür stehen wir als großes Agrarhandelsunternehmen in enger Partnerschaft mit verschiedenen Herstellern an der Seite unserer Kundinnen und Kunden.Diese und alle weiteren wichtigen Begriffe finden Sie in unserem Glossar

Dr. Dirk KöcklerAGRAVIS-CEO

CO₂-Transparenz schaffen – aber wie?

Unser Ziel ist es, Landwirtinnen und Landwirte bei der Bilanzierung und Reduzierung von Treibhausgasen ihrer landwirtschaftlichen Produktion zu unterstützen. Die AGRAVIS setzt sich dafür ein, dass Landwirtinnen und Landwirte in der Lage sind, den individuellen CO₂-Fußabdruck ihrer Rohwaren zu ermitteln und gezielte Maßnahmen zur Emissionsreduzierung zu ergreifen. Dafür engagieren wir uns bereits mit Partnern entlang der Wertschöpfungskette in verschiedenen Projekten:

Einen Schwerpunkt setzt AGRAVIS auf die Reduktion von Emissionen bei der Erzeugung eingekaufter Agrarrohwaren, insbesondere im Getreideanbau.
In ersten Projekten mit rund 80 landwirtschaftlichen Betrieben wurden auf 7.400 Hektar Getreide erzeugt. Durch optimiertes Düngemanagement konnte der Treibhausgas‑Fußabdruck pro Tonne Getreide im Durchschnitt um 20 Prozent gesenkt werden – in Einzelfällen sogar um bis zu 48 Prozent.
AGRAVIS begleitet die Betriebe fachlich und prüft die Übertragbarkeit der Maßnahmen. Ziel ist eine praxisnahe, wirtschaftliche und skalierbare CO₂‑Reduktion in der Lebensmittelproduktion.

Gemeinsam mit der

EuroChem Agro GmbH

In den zugrunde liegenden Untersuchungen reduzierte Entec Evo die Lachgasemissionen unter definierten Bedingungen um bis zu 70 Prozent. Über die gesamte Vegetation eingesetzt, kann durch die verbesserte Stickstoff-Effizienz zusätzlich der Ertrag gesteigert und der Eiweißgehalt erhöht werden.

Weitere Informationen finden Sie

hier.

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Ein Teil der weltweiten Methanemissionen stammt aus der Landwirtschaft, vor allem aus der Rinderhaltung. Um diese Emissionen zu reduzieren hat die AGRAVIS das MX-Konzept weiterentwickelt: Das MX30-Konzept kann die Methanemissionen aus dem Pansen der Kühe bis zu 30 Prozent reduzieren. Rinderhaltende Betriebe erhalten dadurch eine Möglichkeit, Methanemissionen durch die FütterungDie AGRAVIS bietet für alle Nutztierarten ein vielfältiges Fütterungs-Programm an. unter definierten Bedingungen zu senken.

Alle Infos zum MX-Konzept finden Sie unter

www.mx-konzept.de.
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Landwirtinnen und Landwirte, die Mischfutter bei AGRAVIS beziehen, können Informationen über deren CO₂-Fußabdruck von den AGRAVIS-Fachleuten erhalten. Um den

CO₂-Fußabdruck

Die Transparenz des CO₂-Fußabdrucks für das Mischfutter ist ein erster Schritt, um Partner und Kundschaft entlang der Wertschöpfungskette zu unterstützen und die Grundlage für eine ganzheitliche Bewertung des CO₂-Fußabdrucks regional produzierter Agrarprodukte zu legen.

Weitere Informationen finden Sie

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Moderne TechnikDie AGRAVIS Technik-Gruppe bietet Landwirt:innen alles, was sie für ihre Arbeit benötigen. unterstützt landwirtschaftliche Betriebe dabei, Betriebsmittel mithilfe digitaler Anwendungen teilflächenspezifisch auszubringen und den PflanzenschutzDie AGRAVIS-Fachleute beraten Landwirt:innen zum Thema Pflanzenschutz. sowie die Bodenbearbeitung gezielter zu planen.

Smart Farming
Ein wichtiger Baustein ist die teilflächenspezifische Bewirtschaftung mit den Modulen von

NetFarmingAckerprofi

Smart-Farming-Lösungen bei AGRAVS

Feldrobotik
Roboter unterstützen die Betriebe in vielen Bereichen. Dabei leisten Maschinen, die autonom die AussaatDas Ausbringen des Saatgutes in den Boden der Felder geschieht mit speziellen Sämaschinen. und das Unkrauthacken übernehmen oder beim Sprühen millimetergenau zwischen Unkraut und Pflanze unterscheiden.


Feldrobotik bei AGRAVIS

Dass Feldroboter, die per GPS-Steuerung oder künstlicher Intelligenz über den Acker rollen, keine Zukunftsmusik mehr sind, haben die Mitarbeitenden der AGRAVIS längst festgestellt. Seit 2021 testet und vertreibt die AGRAVIS Feldroboter mit unterschiedlichen Schwerpunkten und setzt dabei auf eigene Erfahrungen.

Die Maschinen arbeiten bodenschonend und können Pflanzenschutzmittel einsparen. Mithilfe von Sensoren erkennen sie Unkraut und bekämpfen es mechanisch oder durch eine präzise Gabe. Ein weiterer wichtiger Aspekt: Vor allem in der arbeitsintensiven Biobranche helfen Feldroboter, den zunehmenden Arbeitskräftemangel abzufedern und Ernten zu sichern.Weitere Informationen zum Thema Feldroboter erhalten Sie unter

agravis-robotik.de.
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Mit dem neuen THG-Modul in der Farmmanagement-Software Ackerprofi können Landwirtinnen und Landwirte den CO₂e-Fußabdruck ihres Weizens direkt und praxisnah erfassen. AGRAVIS hat das Tool in Kooperation mit Ackerprofi entwickelt, um Emissionen entlang des gesamten Produktionsprozesses, von der Bodenbearbeitung bis zur ErnteDie Ernte beschreibt alle Arbeiten zum Einbringen landwirtschaftlicher Gewächse und Früchte., transparent zu bilanzieren.

Die THG-Bilanzierung greift auf bereits hinterlegte Betriebsdaten zu und liefert mit wenigen Klicks eine fundierte Emissionsübersicht – zunächst für Weizen, weitere Kulturen folgen. Die Berechnung basiert auf der Norm DIN EN ISO 14067 und berücksichtigt insbesondere den Düngemitteleinsatz als zentralen Hebel zur Emissionsminderung. So lassen sich gezielt Reduktionspotenziale identifizieren und dokumentieren.

Weitere Informationen finden Sie unter

ackerprofi.de/thg , unter
Digitales/Pflanzen
und in dieser
Konzernnachricht
.

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AGRAVIS hat auf dem Versuchsgut St. Mauritz Biodiversitätsmaßnahmen angelegt. Dazu gehören mehrjährige Blühstreifen, Brachflächen und Abbruchkanten, die verschiedene Bodenschichten offenlegen. Insekten, Laufkäfer, Spinnen und Vögel finden dort Futter und Nisträume. Die Maßnahmen helfen dabei, Landwirtinnen und Landwirte gezielter zu beraten.

Einen Beitrag zur Biodiversität und Artenvielfalt können auch die

BlühmischungenZwischenfrüchten im Ackerbau

Die Wälder in Deutschland wurden durch vergangene Trockenjahre stark geschädigt. Vor allem Fichten litten unter Wassermangel und Borkenkäferbefall, was großflächige Rodungen, wie beispielsweise im Hunsrück, notwendig machte. Die Wiederaufforstung erfolgt mit klimastabileren Mischwäldern, wird jedoch durch Förderbedingungen wie eine Mindestflächengröße erschwert. Kleinere Flächen bleiben oft unberücksichtigt und regenerieren sich langsamer. Die

Geflügelfuttermarke „Landleben“Hundefuttermarke „Buffo“

Kontakt

Katharina Rudack

Nachhaltigkeitsmanagerin