Das Klima und die Umwelt schützen, aber wie? Mit dieser Frage beschäftigen wir uns intensiv. Die AGRAVIS ist sich der Herausforderung, die sich aus dem fortschreitenden Klimawandel ergibt, bewusst. Zudem ist sie Teil der Wertschöpfungskette. Deshalb sehen wir unsere Verantwortung nicht nur darin, eigene Emissionen zu senken. Wir arbeiten auch daran, Klimaziele im vor- und nachgelagerten Bereich zu unterstützen.Diese und alle weiteren wichtigen Begriffe finden Sie in unserem Glossar

Ohne die Reduktion von Emissionen geht’s nicht. Wir wollen Emissionen senken und weniger Ressourcen verbrauchen – dies ist fester Bestandteil unserer Klimastrategie. Dabei fokussieren wir uns auf Maßnahmen, die eine echte und tiefgreifende Emissionsreduktion bewirken. Dies ist notwendig, um direkten und zeitnahen Klimaschutz zu erreichen. Die Wirkung der Strategien ist messbar und tritt unmittelbar in Kraft.

Den eigenen CO₂-Fußabdruck so weit wie möglich zu verkleinern, dafür erhöhen wir den Anteil der erneuerbaren Energien. Außerdem entwickeln wir Lösungsansätze, um Produktionsabläufe effizienter zu gestalten.

Eigene Emissionen reduzieren

Der Corporate Carbon Footprint (CCF) ist der CO₂ -Fußabdruck, der die Gesamtmenge an Treibhausgasemissionen darstellt, die durch die Aktivitäten eines Unternehmens verursacht werden, einschließlich direkter und indirekter Emissionen.

Die Berechnung von Treibhausgasemissionen und der Energieverbrauch in den Produktionsstätten steht im Fokus. Um den Energieverbrauch in einzelnen Gesellschaften und Prozessen zu erfassen und zu optimieren, hat AGRAVIS schon lange ein Energiemanagement etabliert. Die verstärkte Nutzung von Solarenergie und anderen erneuerbaren Energien sowie die deutliche Steigerung der Selbstversorgung sind ein Teil unserer Nachhaltigkeitsstrategie (

Grüner Strom

Durch konkrete Maßnahmen, wie unsere

Photovoltaikanlagen

Zu den erneuerbaren Energien zählen Wind- und Sonnenenergie, Biomasse sowie Geothermie und Wasserkraft. Sie spielen bei der Energiewende, dem Wechsel zu nachhaltigen Energiequellen, eine wesentliche Rolle. Auch die AGRAVIS erhöht den Anteil erneuerbarer Energien am gesamten Energieverbrauch und stellt eigenen Solarstrom her. Damit versorgen wir unsere verschiedenen Unternehmensstandorte.



Die installierte Photovoltaikleistung wuchs von 7 MWp (2023) auf 43 MWp (2025). Der Ausbau erfolgt gezielt dort, wo er wirtschaftlich und technisch sinnvoll ist. Der selbst genutzte Solarstrom stieg auf 9,7 GWh im Jahr 2025. Damit reduziert AGRAVIS den Bezug fossiler Energien sowie die CO₂‑Emissionen nachhaltig.
Ein Vorzeigemodell der

AGRAVIS Ost

Auch bei der Biogaserzeugung aus GülleGülle ist ein natürlicher Wirtschaftsdünger. und Mist engagiert sich die AGRAVIS. Über die

TerraSol Wirtschaftsdünger GmbHBioenergie Velen GmbH


Diese und alle weiteren wichtigen Begriffe finden Sie in unserem Glossar

Positiv auf das Thema Klima und Umwelt zahlt auch das Abfallmanagement der AGRAVIS ein. Ziel ist es, Abfälle konsequent zu trennen, um Kreisläufe und Recycling zu ermöglichen – und damit Restabfallmengen zu reduzieren. Dies verkleinert den ökologischen Fußabdruck und schafft wirtschaftliche Anreize durch Vergütungen für sortenreine Wertstoffe. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Reduzierung des Restabfalls, dessen Entsorgungskosten hoch sind.

Seit 2024 hat AGRAVIS, unterstützt durch einen Abfallmanager, neue Entsorgungskonzepte entwickelt und implementiert. Der Abfallmanager erfasst die Abfallströme systematisch, was eine verlässliche Datengrundlage schafft anhand derer Potenziale für die Abfallreduzierung aufgedeckt werden können. Neue Entsorgungskonzepte wurden bereits erfolgreich an verschiedenen Standorten umgesetzt.

Klimafreundliche Landwirtschaft

Durch den Erwerb von Waren und Dienstleistungen sowie durch vorgelagerte Transport- und Produktionsprozesse entstehen jenseits der Unternehmensgrenzen Treibhausgasemissionen. In diesem Kontext spielen Landwirtinnen und Landwirte eine Schlüsselrolle. Die AGRAVIS fördert nachhaltige Aktivitäten durch Partnerschaften im vor- und nachgelagerten Bereich. Eine enge Kooperation mit Lieferanten, Abnehmern und anderen Partnern soll interne und externe Klimaauswirkungen minimieren.

Dr. Dirk Köckler - Vorstandsvorsitzender der AGRAVIS Raiffeisen AG
Wir möchten die landwirtschaftlichen Betriebe in eine ressourcenschonende Zukunft begleiten, bei der die Effizienz von Tierhaltung, Pflanzenbau, LandtechnikLandtechnik wird auch als Landmaschinentechnik, Agrartechnik oder Agrotechnik bezeichnet. und Energieeinsatz eine zentrale Voraussetzung ist. Dafür stehen wir als großes Agrarhandelsunternehmen in enger Partnerschaft mit verschiedenen Herstellern an der Seite unserer Kundinnen und Kunden.Diese und alle weiteren wichtigen Begriffe finden Sie in unserem Glossar

Dr. Dirk KöcklerAGRAVIS-CEO

CO₂-Transparenz schaffen – aber wie?

Unser Ziel ist es, Landwirtinnen und Landwirte bei der Bilanzierung und Reduzierung von Treibhausgasen ihrer landwirtschaftlichen Produktion zu unterstützen. Die AGRAVIS setzt sich dafür ein, dass Landwirtinnen und Landwirte in der Lage sind, den individuellen CO₂-Fußabdruck ihrer Rohwaren zu ermitteln und gezielte Maßnahmen zur Emissionsreduzierung zu ergreifen. Dafür engagieren wir uns bereits mit Partnern entlang der Wertschöpfungskette in verschiedenen Projekten:

Klimastrategie entlang der gesamten Wertschöpfungskette: Einen Schwerpunkt setzt AGRAVIS auf die Reduktion von Emissionen bei der Erzeugung eingekaufter Agrarrohwaren, insbesondere im Getreideanbau.
In ersten Projekten mit rund 80 landwirtschaftlichen Betrieben wurden auf 7.400 Hektar Getreide erzeugt. Durch optimiertes Düngemanagement konnte der Treibhausgas‑Fußabdruck pro Tonne Getreide im Durchschnitt um 20 Prozent gesenkt werden – in Einzelfällen sogar um bis zu 48 Prozent.
AGRAVIS begleitet die Betriebe fachlich und prüft die Übertragbarkeit der Maßnahmen. Ziel ist eine praxisnahe, wirtschaftliche und skalierbare CO₂‑Reduktion in der Lebensmittelproduktion.

Der Stickstoffdünger Entec Evo reduziert Lachgasemissionen um bis zu 70 Prozent: Gemeinsam mit der

EuroChem Agro GmbH

Die Lösung für rote Gebiete

Der neue und getestete DüngerDünger oder Düngemittel beschreibt Stoffe, die u. a. in der Landwirtschaft eingesetzt werden. Entec Evo 24+6 S steht für eine nachhaltige und effektive Stickstoffdüngung. Über die gesamte Vegetation eingesetzt, wird durch die verbesserte Stickstoff-Effizienz der Ertrag gesteigert, der Eiweißgehalt erhöht und die Lachgasemissionen um bis zu 70 Prozent reduziert. Dass bei einer um 20 Prozent reduzierten Stickstoff-Düngung der Ertrag und die Qualität im Vergleich zur 100-Prozent-Variante auf gleichem Niveau bleiben, unterstreicht die Leistung von Entec Evo 24+6 S, der sich damit als Lösung für rote Gebiete anbietet.

Weitere Informationen finden Sie

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Methanemissionen aus der Rinderhaltung mit dem MX-Konzept reduzieren: Bis 2030 will die Weltgemeinschaft den Methanausstoß um 30 Prozent reduzieren. Methan ist ein stark klimawirksames Gas und dessen Reduktion ist der schnellste und effektivste Ansatz, um die Klimaerwärmung zu bremsen.



30 Prozent weniger Methan

Ein Teil der weltweiten Methanemissionen stammt aus der LandwirtschaftLandwirtschaft (oder Agrarwirtschaft) ist ein Wirtschaftsbereich der sogenannten Urproduktion., vor allem aus der Rinderhaltung. Der Weg ist also vorgezeichnet: Landwirtschaftliche Betriebe müssen Methan reduzieren. Die AGRAVIS hat dafür ihre Fütterungs-Lösung, das MX-Konzept, weiterentwickelt: Das MX30-Konzept kann die Methanemissionen aus dem Pansen der Kühe bis zu 30 Prozent reduzieren.

Damit unterstützt die AGRAVIS als Partner der Landwirtschaft rinderhaltende Betriebe bei der Methanreduktion und leistet einen Beitrag zur Erfüllung der Klimaschutz-Ziele. Mit dem MX-Konzept vereint AGRAVIS die Methanreduktion mit der Futtereffizienz. Denn Rinder nehmen Kohlenstoff mit der Nahrung auf und verwandeln dieses während der Verdauung in Methan. Das gelangt wiederum als Treibhausgas in die Atmosphäre. Mit dem AGRAVIS MX-Konzept verkürzt AGRAVIS diesen Kreislauf: die Methanbildung wird reduziert und Kohlenstoff gelangt direkt zurück in die Pflanzen und den Boden. Somit entfällt ein Teil der Treibhausgaswirkung. Gleichzeitig wird die Futtereffizienz durch eine optimierte Pansensynchronisation gesteigert – davon profitieren Landwirtinnen und Landwirte, Kühe werden zu Klimarettenden und unsere Kundschaft zu Klimaheldinnen und -helden.

Alle Infos zum MX-Konzept finden Sie unter

www.mx-konzept.de.

Mehr Informationen gibt es auch in der AGRAVIS Podcast-Folge "Klimaheld <a href="de/glossar#glossar_Kuh" class="glossaryTooltip">Kuh<span class="tooltiptext">Die Kuh ist ein weibliches Hausrind nach der ersten Kalbung.</span></a> - So geht nachhaltig!".

Jetzt reinhören



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Die Product Carbon Footprints (PCF) der AGRAVIS-Mischfuttermittel – ein weiterer Schritt in Richtung Transparenz und Nachhaltigkeit: Landwirtinnen und Landwirte, die Mischfutter bei AGRAVIS beziehen, können Informationen über deren CO₂-Fußabdruck von den AGRAVIS-Fachleuten erhalten. Um den

CO₂-Fußabdruck

Die Transparenz des CO₂-Fußabdrucks für das Mischfutter ist ein erster Schritt, um Partner und Kundschaft entlang der Wertschöpfungskette zu unterstützen und die Grundlage für eine ganzheitliche Bewertung des CO₂-Fußabdrucks regional produzierter Agrarprodukte zu legen.

Weitere Informationen finden Sie

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Moderne TechnikDie AGRAVIS Technik-Gruppe bietet Landwirt:innen alles, was sie für ihre Arbeit benötigen. unterstützt landwirtschaftliche Betriebe dabei, exakt, effizient und zugleich ressourcen- und bodenschonend zu arbeiten. Vor allem durch innovative Technologien, gepaart mit pflanzenbaulichem Know-how, öffnen sich der Landwirtschaft neue Wege in Richtung Nachhaltigkeit.

Smart Farming
Ein wichtiger Baustein ist die teilflächenspezifische Bewirtschaftung mit den Modulen von

NetFarmingAckerprofi


Smart-Farming-Lösungen bei AGRAVS

Feldrobotik
Roboter unterstützen die Betriebe in vielen Bereichen. Dabei leisten Maschinen, die autonom die AussaatDas Ausbringen des Saatgutes in den Boden der Felder geschieht mit speziellen Sämaschinen. und das Unkrauthacken übernehmen oder beim Sprühen millimetergenau zwischen Unkraut und Pflanze unterscheiden, weitaus mehr, als einfach nur Arbeitszeit einzusparen: Sie helfen Landwirtinnen und Landwirten, BetriebsmittelLandwirtschaftliche Betriebsmittel sind Produkte und Mittel für die landwirtschaftliche Produktion. sparsam und punktgenau einzusetzen, Umwelt und Ressourcen zu schonen und nachhaltig zu wirtschaften.


Feldrobotik bei AGRAVIS

Feldroboter sind keine Zukunftsmusik mehr
Dass Feldroboter, die per GPS-Steuerung oder künstlicher Intelligenz über den Acker rollen, keine Zukunftsmusik mehr sind, haben die Mitarbeitenden der AGRAVIS längst festgestellt. Seit 2021 testet und vertreibt die AGRAVIS Feldroboter mit unterschiedlichen Schwerpunkten und setzt dabei auf eigene Erfahrungen.

Bodenschonend, CO₂-neutral und sparsam
Die Maschinen arbeiten bodenschonend, sind CO₂-neutral unterwegs und sparen zum Teil massiv Pflanzenschutzmittel ein. Mithilfe von Sensoren erkennen sie Unkraut und bekämpfen es mechanisch oder durch eine präzise Gabe. Ein weiterer wichtiger Aspekt: Vor allem in der arbeitsintensiven Biobranche helfen Feldroboter, den zunehmenden Arbeitskräftemangel abzufedern und Ernten zu sichern.Weitere Informationen zum Thema Feldroboter erhalten Sie unter

agravis-robotik.de.



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Mit dem neuen THG-Modul in der Farmmanagement-Software Ackerprofi können Landwirtinnen und Landwirte den CO₂e-Fußabdruck ihres Weizens direkt und praxisnah erfassen. AGRAVIS hat das Tool in Kooperation mit Ackerprofi entwickelt, um Emissionen entlang des gesamten Produktionsprozesses, von der Bodenbearbeitung bis zur ErnteDie Ernte beschreibt alle Arbeiten zum Einbringen landwirtschaftlicher Gewächse und Früchte., transparent zu bilanzieren.

Klimaschutz mit System

Die THG-Bilanzierung greift auf bereits hinterlegte Betriebsdaten zu und liefert mit wenigen Klicks eine fundierte Emissionsübersicht – zunächst für Weizen, weitere Kulturen folgen. Die Berechnung basiert auf der Norm DIN EN ISO 14067 und berücksichtigt insbesondere den Düngemitteleinsatz als zentralen Hebel zur Emissionsminderung. So lassen sich gezielt Reduktionspotenziale identifizieren und dokumentieren.

Weitere Informationen finden Sie unter

ackerprofi.de/thg , unter
Digitales/Pflanzen
und in dieser
Konzernnachricht
.

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Die AGRAVIS fördert den Erhalt der Artenvielfalt und die Biodiversität auf dem Feld. Zu diesem Zweck sind auf dem AGRAVIS-Versuchsgut St. Mauritz in Münster Biodiversitätsmaßnahmen angelegt. Dazu gehören mehrjährige Blühstreifen, Brachflächen und Abbruchkanten, die verschiedene Bodenschichten offenlegen. Insekten, Laufkäfer, Spinnen und Vögel finden dort Futter und Nisträume. Die Maßnahmen helfen dabei, Landwirtinnen und Landwirte gezielter zu beraten.

Einen Beitrag für mehr Biodiversität und Artenvielfalt leisten auch die

BlühmischungenZwischenfrüchten im Ackerbau

Die Wälder in Deutschland wurden durch vergangene Trockenjahre stark geschädigt. Vor allem Fichten litten unter Wassermangel und Borkenkäferbefall, was großflächige Rodungen, wie beispielsweise im Hunsrück, notwendig machte. Die Wiederaufforstung erfolgt mit klimastabilen Mischwäldern, wird jedoch durch Förderbedingungen wie eine Mindestflächengröße erschwert. Kleinere Flächen bleiben oft unberücksichtigt und regenerieren sich langsamer. Die

Geflügelfuttermarke „Landleben“Hundefuttermarke „Buffo“

Kontakt

Katharina Rudack

Nachhaltigkeitsmanagerin