Land- und Baumaschinenmechatroniker: Lust auf nicht Alltägliches

Thomas Vogelsang ist ein AGRAVIS-Urgestein. Seit Beginn seiner Ausbildung zum Land- und Baumaschinenmechatroniker bei der AGRAVIS Technik Lenne-Lippe GmbH in Warendorf im Jahr 2001 ist er dem Unternehmen, bis auf eine kurze Episode, treu geblieben. Heute ist er Werkstattleiter in Warendorf.

„Ich war schon immer ein leidenschaftlicher Schrauber. Mit meinem Vater habe ich an Oldtimern herumgebastelt“, erinnert sich der heute 36-Jährige. Er kann seinen Beruf nur weiterempfehlen: „Für mich persönlich ist das Tolle die Abwechslung. Der Beruf umfasst alles, von Hydraulik über Elektronik bis hin zur Mechanik.“

Täglich neue Herausforderungen

Jeder Tag bringt für Thomas Vogelsang neue Herausforderungen. Dabei ist es für die Land- und Baumaschinenmechatroniker wichtig, sich auf die Kund:innen einzustellen. „Es steckt viel dahinter, wenn ein Häcksler steht. Da müssen wir dann schnellstmöglich Lösungen finden. Je mehr Erfahrung man hat, desto mehr Spaß macht es.“

Gegenseitig von Erfahrungen profitieren

Bei der AGRAVIS Technik in Warendorf arbeiten derzeit sechs Gesellen, hinzu kommen jährlich zwei bis drei Auszubildende. Die Mischung passt: „Unser ältester Kollege ist um die 50 Jahre alt, die anderen sind jünger, die Azubis natürlich ganz jung. Jeder kann von den Erfahrungen der anderen profitieren: Der eine kennt jede Schraube, der andere ist fitter am Laptop. So können wir die Kolleg:innen dort einsetzen, wo sie am besten sind, wo ihre Spezialgebiete liegen“, betont Thomas Vogelsang. Teamarbeit ist genauso wichtig wie die Lust auf nicht alltägliche Herausforderungen.

Auch als Werkstattleiter bleibt die Leidenschaft fürs Schrauben

Vogelsang selbst ist seit etwa fünf Jahren Werkstattleiter in Warendorf. Nach seiner Ausbildung bei der AGRAVIS hat er den Servicetechniker Claas und IHK absolviert, zwischendurch bei einem Lohnunternehmen gearbeitet und ist dann zurückgekehrt zur AGRAVIS. Als Vertretung für den Werkstattleiter übernahm er immer wieder die Verantwortung, heute zu 100 Prozent. Das bedeutet: „Ich bin viel mehr am Schreibtisch. In der Werkstatt mache ich nicht mehr ganz viel, höchstens mal Kleinigkeiten oder ich helfe an einer Stelle kurz aus.“ Die Leidenschaft fürs Schrauben bleibt.

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