Ersatzteilverkäufer: Freude an Zahlen, Technik und dem Umgang mit Menschen

Ein Händchen für LandtechnikLandtechnik wird auch als Landmaschinentechnik, Agrartechnik oder Agrotechnik bezeichnet. und für Zahlen – diese Vielseitigkeit hat dafür gesorgt, dass der gelernte Land- und Baumaschinenmechatroniker Marcel Nienaber noch während seiner AusbildungBei der AGRAVIS werden regelmäßig rund 600 junge Menschen ausgebildet. bei der AGRAVIS TechnikDie AGRAVIS Technik-Gruppe bietet Landwirt:innen alles, was sie für ihre Arbeit benötigen. Münsterland-Ems GmbH am Standort Bersenbrück-Ahausen gefragt wurde, ob er sich vorstellen könnte, ins Ersatzteillager zu wechseln. Da war er 19 Jahre alt. Heute, mit 30 Jahren, ist Nienaber begeisterter Verkäufer und leitet an seinem Ausbildungsstandort das Ersatzteillager.

„Ich wurde noch in der Lehre mit der Arbeit im Ersatzteilwesen vertraut gemacht. Ich bekam, obwohl meine Ausbildung ja in der Werkstatt war, einen Schreibtisch und einen Rechner, damit ich sofort die Brücke zwischen dem Technischen und dem Kaufmännischen schlagen kann“, erinnert sich Nienaber. Das letzte Dreivierteljahr seiner Ausbildung verbrachte er schwerpunktmäßig im Ersatzteilbereich und wechselte anschließend komplett herüber.

Seminar für Jung-Ersatzteilverkäufer:innen

Natürlich wurde er von seinen Kolleg:innen an die Hand genommen und außerdem von der AGRAVIS weiter geschult. In Bad Iburg belegte er ein Seminar für Jung-Ersatzteilverkäufer:innen, bei dem die Prozesse durchgespielt wurden: Wie verkaufe ich an Kund:innen, wie gehe ich mit ihnen um, wie telefoniere ich? „Das war eine gute Vorbereitung. Danach ging es in den Job, und dort habe ich im Alltag immer weitergelernt.“

Anforderungen im Berufsalltag

Als Ersatzteilverkäufer muss Marcel Nienaber mit Zahlen, aber auch mit Menschen umgehen können. Zu seinem Beruf gehören Reklamationsabwicklungen genauso wie Verkaufsgespräche. „Nicht alle Menschen sind gleich. Da muss man Menschenkenntnis und Fingerspitzengefühl entwickeln, um auf die Kund:innen und ihre Bedürfnisse optimal eingehen zu können, auch wenn das Gespräch vielleicht etwas schwieriger ist“, sagt Nienaber.
Seine Ausbildung zum Land- und Baumaschinenmechatroniker nutzt ihm im täglichen Geschäft: „Ich weiß schnell, wo ich etwas im Ersatzteil-Katalog suchen muss, und ich weiß, wovon ich rede.“

Jeder Tag ist spannend und vielfältig

Nienabers Tag ist spannend und vielfältig: „Morgens machen wir den Wareneingang, damit die Monteure pünktlich starten können. Ich übernehme meist den Part, die Lieferscheine einzubuchen. Ich sichte Lagerbestände und Aufträge, rechne ab, schaue mir Vereinbarungen oder Einkaufspreise an und kalkuliere, wo für uns als Einkäufer Potenzial ist. Ich führe Gespräche mit Vertretern, buche gemeinsam mit der Buchhaltung Lieferscheine zu Rechnungen zu und bediene Kund:innen am Tresen. Ich bin am Telefon oder suche für die Werkstatt die passenden Teile im Ersatzteillager heraus.“ Die Zusammenarbeit mit den Kolleg:innen und das gegenseitige Vertrauen spielen eine große Rolle: „Jeder hat seinen Part, für den er verantwortlich ist.“

Das wichtigste ist die Kundenbindung

Das Wichtigste für Marcel Nienaber ist die Kundenbindung: durch Fachwissen und durch Unterstützung bei allen Fragen. „Ich möchte, dass die Kund:innen sagen: Bei der AGRAVIS kann ich immer anrufen, die wissen, worum es geht, und helfen mir weiter. Ersatzteile raussuchen, ist das täglich Brot. Kundschaft gewinnen und halten, das ist das Entscheidende.“

Diese und alle weiteren wichtigen Begriffe finden Sie in unserem Glossar

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