Entstehen soll die Anlage direkt vor dem

AGRAVIS-Distributionszentrum

Hohe Bedeutung von Saatgetreide

Dr. Dirk Köckler, Vorstandsvorsitzender der AGRAVIS Raiffeisen AG, unterstreicht die Bedeutung von Saatgetreide: „Der pünktliche Zugriff auf leistungsfähige Sorten, eine hohe technische Reinheit und verschiedene Bausteine der Saatgutbehandlung sind wichtige Treiber für eine innovativ-nachhaltige Getreideproduktion.“ Ziel ist Köcklers Worten zufolge eine Verbundlösung mit den umliegenden Genossenschaften. Diese organisieren sowohl die Produktion bei den landwirtschaftlichen Saatgutvermehrern als auch den Verkauf und den Transport des zertifizierten Saatgetreides zu den Landwirten.

Gemeinde Nottuln beginnt das planungsrechtliche Verfahren

Die Gemeindeverwaltung Nottuln bringt das Projekt noch vor der Sommerpause in die politischen GremienBei der AGRAVIS sind folgende Gremien installiert: Vorstand, Aufsichtsrat und Beirat. ein, um die planungsrechtlichen Voraussetzungen für das Projekt zu schaffen. Dieses Verfahren wird einige Monate in Anspruch nehmen. Aktuell sieht der grobe Zeitplan vor, im Frühjahr 2027 mit dem Bau zu beginnen. Ein Produktionsstart wäre dann im Frühsommer 2028 möglich. Dieses Zeitfenster ermögliche es, die notwendigen Beschlüsse, Kooperationen mit den Partnern und nicht zuletzt das Bauvorhaben selbst zu realisieren, so Dr. Köckler weiter.

Standort mit starker Infrastruktur

Der Standort Nottuln bietet für eine eigene Aufbereitung optimale Voraussetzungen: eine leistungsstarke Infrastruktur durch das bestehende Distributionszentrum, vorhandene Flächen und nicht zuletzt die gute Verkehrsanbindung. Nottuln liegt mitten im Vertriebsgebiet und erlaubt die wirtschaftliche Produktion und den Absatz des Saatgetreides in einem engen Radius.

Informationen zur Aufbereitungsanlage für Saatgetreide

Die sogenannte Rohware der landwirtschaftlichen Saatgutvermehrer wird nach der Anlieferung zunächst in einer Siloanlage mit bis zu 100 Zellen zwischengelagert, anschließend gereinigt, in einem Produktionsturm aufbereitet und in Big Bags oder 25-Kilo-Säcken verpackt. In einer Logistikhalle steht das zertifizierte Saatgut dann zur Abholung bereit. Geplant ist, neben den klassischen Beizmethoden auch eine rein elektronische Saatgutbehandlung mit dem

E-Vita-Verfahren

Über die rein operative Erweiterung hinaus sendet das Projekt auch ein klares Signal in den Markt. Mit einer modernen, leistungsfähigen Anlage unterstreicht AGRAVIS den eigenen Anspruch, als verlässlicher Partner in der LandwirtschaftLandwirtschaft (oder Agrarwirtschaft) ist ein Wirtschaftsbereich der sogenannten Urproduktion. zu wachsen und Innovation aktiv zu gestalten. „Wir investieren bewusst in unsere Zukunft vor der Haustür“, so Dr. Dirk Köckler. „Das Projekt steht für langfristige Perspektiven – für unsere Kunden, unsere Partner und unsere Mitarbeitenden. Die Saatgutaufbereitung in Nottuln ist ein zentrales Element zur Stärkung unserer genossenschaftlichen Kernbereiche und ein wichtiger Teil der verabschiedeten Investitionsstrategie.“

Weitere Zahlen, Daten, Fakten


  • Überplante Fläche: ca. 8.000 Quadratmeter
  • Silohalle: ca. 945 Quadratmeter
  • Produktionsturm: ca. 250 Quadratmeter
  • Logistikhalle: ca. 2.050 Quadratmeter


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