Die AGRAVIS Raiffeisen AG unterstützt die
Forderung einer Allianz aus 15 führenden Verbänden„Die aktuelle Umsetzung der EUDR gleicht einem Zickzackkurs – das ist für Unternehmen nicht tragbar“, sagt AGRAVIS-Vorstandschef Dr. Dirk Köckler.
Die Allianz fordert:
- Eine Verschiebung um mindestens ein Jahr, damit Unternehmen die EUDR rechtssicher und mit vertretbarem Aufwand umsetzen können.
- Die vollständige Bereitstellung aller IT-Voraussetzungen, um einen Fehlstart zu vermeiden.
- Eine systematische Überarbeitung der Verordnung mit Fokus auf Ursachenbekämpfung und Vereinfachung.
- Die Einführung einer Null-Risiko-Kategorie für Länder wie Deutschland zur Entlastung der Unternehmen.
„Unsere Kunden – insbesondere Genossenschaften und mittelständische Betriebe – brauchen Planungssicherheit und keine zusätzlichen bürokratischen Hürden“, betont Köckler. „Die EUDR darf nicht zur Belastungsprobe für funktionierende Lieferketten werden.“
Zwar enthält der aktuelle Kommissionsvorschlag erste Vereinfachungen, etwa für Kleinstunternehmen, doch die grundlegenden Probleme bleiben bestehen. Die AGRAVIS begrüßt die Reduktion überflüssiger Sorgfaltspflichten und die Möglichkeit, nationale Datenbanken zu nutzen. Dennoch ist eine umfassende Überarbeitung notwendig.
„Wir unterstützen die Ziele der EUDR ausdrücklich – aber sie muss praxistauglich sein. Der Zickzackkurs lässt die MärkteDie AGRAVIS ist im Bereich Märkte als Einzelhändler und als Großhändler und Konzeptanbieter aktiv. reagieren, was uns finanziell belastet“, so Köckler abschließend.
Zur Meldung des Deutschen Raiffeisenverbands
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