Beim Veredlungstag des Deutschen Bauernverbandes (DBV) diskutierten rund 250 Teilnehmende über die Zukunft der Schweinehaltung. Unter ihnen waren Landwirtinnen und Landwirte sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Die AGRAVIS Raiffeisen AG unterstützte das zentrale Branchentreffen und war mit dem Geschäftsfeld

Schwein

AGRAVIS unterstützte den Veredelungstag. Außerdem waren unsere Fachleute vor Ort: Sonja Brosthaus (v.l.), Michael Ermann, Bernhard Walgern, Stefan Schürmann, Christoph Uhlenbrock und Katharina Fasselt.


Vielfältiges Programm mit politischer Botschaft

Das Programm umfasste Fachvorträge, Diskussionsrunden und eine begleitende Ausstellung mit Unternehmen aus verschiedenen Bereichen der Veredlungswirtschaft. Im Zentrum der Veranstaltung standen die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Sauen- und Mastschweinehaltung in Deutschland. Hubertus Beringmeier, Veredlungspräsident des DBV, kritisierte die Streichung des Bundesprogramms zum Umbau der Tierhaltung scharf: „Schweinehaltung braucht Zukunft“, forderte er und sprach sich für eine verlässliche und langfristige Finanzierung zur Weiterentwicklung der deutschen Tierhaltung aus. Ein Bundesförderprogramm, Erleichterungen beim Genehmigungsrecht und ein überarbeitetes Tierhaltungskennzeichnungsgesetz seien laut Beringmeier unverzichtbar.

Die deutschen Schweinehalterinnen und -halter stehen laut Beringmeier unter massivem Druck. Der DBV-Veredlungspräsident warnte vor einem drohenden Strukturbruch und forderte schnelle politische Lösungen, um die heimische Tierhaltung mit ihren hohen Standards zu sichern.

AGRAVIS bekennt sich zum Nutztierstandort Deutschland

Der Veredlungstag machte deutlich: Die Branche braucht klare Perspektiven, Planungssicherheit und politische Unterstützung, um die Schweinehaltung in Deutschland zukunftsfähig zu gestalten. „Wir stehen fest an der Seite der Veredelungsbetriebe und zum Nutztierstandort Deutschland“, hatte AGRAVIS-CEO Dr. Dirk Köckler im Vorfeld des Veredlungstags betont.


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