Die AGRAVIS Raiffeisen AG blickt abermals auf ein solides Geschäftsjahr zurück. Trotz eines weiterhin anspruchsvollen Marktumfelds hat das Unternehmen seine Ziele erreicht und die Planungen sicher bestätigt. Das gab der Agrarhändler im Vorfeld der

Grünen WochePflanzeTiereTechnikEnergieMärkte

Dr. Dirk Köckler, Vorstandsvorsitzender der AGRAVIS Raiffeisen AG


Ein klares Signal für Stabilität und Perspektive

Dabei gelinge es AGRAVIS zunehmend,

DigitalisierungNachhaltigkeit

AGRAVIS investierte 76,4 Mio. Euro in Standortstruktur und Digitalisierung

Ein klares Indiz für die Stärke des Unternehmens ist auch die Investitionsbereitschaft. 2025 investierte AGRAVIS nach aktuellem Stand 76,4 Mio. Euro in die Standortstruktur und die Digitalisierung. Damit lag das Investitionsvolumen erneut über den Abschreibungen. „Dieser Fokus auf effiziente Prozessorientierung und moderne Arbeitswelten zahlt ein auf unsere auf Langfristigkeit und Solidität ausgerichtete Strategie“, macht der AGRAVIS-Vorstandsvorsitzende deutlich.

Mit Robotik und Einzelhandelskonzept auf der Grünen Woche

Im Rahmen der Grünen Woche präsentiert sich der Agrarhändler auf dem Erlebnisbauernhof in Halle 3.2 (Stand 203) und zeigt dort mit dem Farming GT einen autonomen

Feldroboterraiffeisenmarkt.de

AGRAVIS unterstützt Klimaschutz und Energiewende

Neben wirtschaftlicher Stabilität setzt AGRAVIS auf NachhaltigkeitNachhaltigkeit beschreibt allgemein ein Handlungsprinzip zur Nutzung von Ressourcen.. Das Unternehmen verfolgt markttaugliche Konzepte für Klimaschutz und Energiewende, etwa durch klimaschonende Düngemittel,

innovative SaatgutbehandlungenBiomethan-Aktivitäten

Genossenschaftlichen Verbund liefert verlässliche Lösungen aus einer Hand

AGRAVIS versteht sich als Teil des genossenschaftlichen Verbundes. Dieses Umfeld stärkt die Resilienz der LandwirtschaftLandwirtschaft (oder Agrarwirtschaft) ist ein Wirtschaftsbereich der sogenannten Urproduktion.: Nähe zu den Betrieben, gemeinsame Verantwortung, verlässliche Versorgung und langfristige Partnerschaften entlang der Wertschöpfungsketten. „Das genossenschaftliche Prinzip verbindet wirtschaftliche Leistungsfähigkeit mit regionaler Verankerung im Generationenvertrag – ohne Shareholder-Value-Optimierung. Der genossenschaftliche Verbund ist für uns deshalb ein Stabilitätsanker. Er verbindet Marktnähe und Verantwortung – und macht uns in herausfordernden Zeiten handlungsfähig.“ Gemeinsam mit den Partnergenossenschaften setzt AGRAVIS auf integrierte Angebote aus Handel, Beratung, Dienstleistungen und Logistik. So entstehen verlässliche Lösungen aus einer Hand – effizient, zunehmend digital und ausgerichtet auf die Bedürfnisse der Betriebe im ländlichen Raum.

Der ländliche Raum als zentraler Innovationsraum

Der ländliche Raum ist für AGRAVIS zudem ein zentraler Innovationsraum. Hier entstehen nachhaltige, umsetzbare Lösungen für Landwirtschaft, Energie und Ernährung – von BiogasBiogas ist ein brennbares Gas, das durch Vergärung von Biomasse entsteht. und Biomethan über klimaschonende Düngung bis hin zu digitaler AgrartechnikEin Wirtschaftszweig sowie eingesetzte Geräte, Landmaschinen und Sensorik. und vernetzten Logistiksystemen. AGRAVIS treibt diese Entwicklung gemeinsam mit Partnern aus Genossenschaften, Mittelstand, Forschung und Start-ups voran.

„Innovation findet dort statt, wo sie gebraucht wird: in den Regionen. Wir unterstützen Technologien und Infrastruktur, die direkt im Betrieb Wirkung entfalten – effizient, nachhaltig und markttauglich. Dabei sind wir stets kritisch, um uns nicht zu verzetteln“, betont der Vorstandsvorsitzende, der dabei auch auf den Ausbau der elektrischen Eigenenergieproduktion setzt. „Wir investieren weiterhin massiv in unsere eigene Stromversorgung. Allein im vergangenen Jahr haben wir unsere installierte PV-Leistung vervierfacht. Noch wichtiger: Unseren direkten Eigenverbrauch an Solarstrom haben wir verzehnfacht. Unser Ziel ist klar: Wir wollen als AGRAVIS mittelfristig rund 80 Prozent unseres elektrischen Energiebedarfs selbst decken. Der nächste logische Schritt ist die Windkraft in Verbindung mit Speicherung und intelligenter Steuerung. Das ist für uns gelebte Nachhaltigkeit: ökologisch sinnvoll und ökonomisch vernünftig.“ Ohne den ländlichen Raum und die Landwirtschaft wird die Energiewende in Deutschland nicht funktionieren. „Deshalb benötigen wir faktenbasierte, pragmatische Lösungen und ideologiefreie Wege. Energie aus Biomasse kann fossile Energieträger ersetzen und CO₂ binden“, so der AGRAVIS-Vorstandsvorsitzende weiter.

AGRAVIS bekennt sich zum Tierhaltungsstandort Deutschland

Die Grüne Woche nutzt die AGRAVIS auch, um wichtige politische Themen klar zu benennen. So bekennt sich der Agrarhändler deutlich zum Tierhaltungsstandort Deutschland. Die eng mit der Fläche verknüpfte Kreislaufwirtschaft, regional verankerte Wertschöpfungsketten und hohe Tierwohl- sowie Umweltstandards sind wesentliche Standortvorteile. „Für eine weiterhin wettbewerbsfähige Tierhaltung braucht es Planungssicherheit, praxistaugliche Regeln, ein faires EU-Level-Playing-Field und verlässliche Vermarktungskonzepte entlang der gesamten Kette – vom Stall bis in den Handel. Die deutsche Tierhaltung hat eine Zukunft, wenn wir Kreislaufwirtschaft, Tierwohl und Klimaschutz miteinander denken und sich dies für unsere Landwirte rechnet. Wir stehen an der Seite der Betriebe und bieten Lösungen, die Emissionen senken, Nährstoffe effizient nutzen und die Wirtschaftlichkeit sichern“, will Dr. Köckler in den vielen politischen Austauschrunden auf der Grünen Woche deutlich machen. Dabei gibt das Unternehmen auch Lösungen an die Hand: AGRAVIS unterstützt Betriebe mit Fütterungskonzepten, digitalen Beratungsleistungen und Klimawirkungsnachweisen, die zu messbaren Verbesserungen führen beispielsweise bei der Reduktion des CO₂-Fußabdrucks in der Mast und der Optimierung der Nährstoffströme. Auch die Beschaffung von regionalem, pflanzlichen Eiweiß aus Bohnen, Erbsen oder Soja sei möglich, wenn die Preise der Abnahme attraktiv genug sind für die Landwirte. In Summe sei es das Ziel, so Dr. Köckler, die hohen deutschen Standards als Wettbewerbsvorteil zu nutzen, zugleich die Praxistauglichkeit zu erhöhen und somit bei den Verbrauchern zu punkten.

Die finalen Geschäftszahlen 2025 sowie einen Ausblick auf das Geschäftsjahr 2026 wird die AGRAVIS auf ihrer digitalen Bilanz-Pressekonferenz am 18. März 2026 bekanntgeben.


AGRAVIS auf der Grünen Woche

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