Bodenfeuchte unter Gras bei sandigem Lehm

Die Karte zeigt die aktuelle Bodenfeuchtesituation in Deutschland in der Schicht 0 bis 60 Zentimeter unter GrasGräser sind Pflanzen mit unscheinbaren Blüten und langen, schmalen Blättern. bei lehmigem Sand (leichter Boden) oder sandigem Lehm (schwerer Boden).

Neben dem Bodenfeuchteprofil an einer Wetterstation werden der Tagesniederschlag, die tatsächliche Verdunstung sowie das verfügbare Wasser in einer Schicht bis 60 Zentimeter Tiefe dargestellt. Weitere Infos sowie einen zehntägigen Rückblick finden Sie in den Stationsgrafiken auf

www.dwd.de
Diese und alle weiteren wichtigen Begriffe finden Sie in unserem Glossar

Bodenfeuchte-Karte vom Deutschen Wetterdienst

Aktuelles Agrarwetter: Bodenfeuchte unter Gras bei sandigem Lehm

Wissenswertes zur Bodenfeuchte

Die Bodenfeuchte beschreibt den Wassergehalt im Boden. Sie ist ein zentraler Faktor für das Pflanzenwachstum, da Wasser für die Nährstoffaufnahme, die Photosynthese und die Temperaturregulierung der Pflanzen unverzichtbar ist.

Es gibt verschiedene Methoden, um die Bodenfeuchte zu erfassen:


  • Gravimetrisch: Man entnimmt eine Bodenprobe, trocknet sie im Labor und wiegt den Wasserverlust.
  • Sensorbasiert: Sensoren erfassen elektrische oder kapazitive Eigenschaften des Bodens. Je mehr Wasser im Boden steckt, desto stärker steigt die Kapazität.
  • Fernerkundung und Modellierung: Satelliten erfassen großflächige Daten und Wettermodelle wie die des Deutschen Wetterdienstes (DWD) berechnen daraus die Bodenfeuchte.


  • Bewässerungsplanung: Eine präzise Kenntnis der Bodenfeuchte hilft, Wasser gezielt und effizient einzusetzen.
  • Ertragsprognosen: Stehen PflanzenDie AGRAVIS ist Expertin in ihrem Geschäftsbereich Pflanzen. in sensiblen Wachstumsphasen unter Trockenstress, führt dies zu erheblichen Ertragseinbußen.
  • Düngung
    und Bodenbearbeitung
    : Die Bodenfeuchte beeinflusst, wie gut Nährstoffe aufgenommen werden und Felder befahrbar sind.

Diese und alle weiteren wichtigen Begriffe finden Sie in unserem Glossar

Der Klimawandel verändert die Niederschlagsverteilung und erhöht die Verdunstung durch steigende Temperaturen. Die Folgen sind:


  • Längere
    Trockenperioden
    im Sommer.
  • Stärkere Schwankungen zwischen nassen und trockenen Phasen.
  • Höheres Risiko für Dürreschäden, insbesondere in leichten Böden mit geringer Wasserspeicherkapazität.


  • Fruchtfolgen anpassen und trockenresistente Sorten auswählen.
  • Mulchen und
    Zwischenfrüchte
    pflanzen
    , um die Bodenfeuchte zu erhalten.
  • Digitale Tools
    zur Überwachung und Prognose der Bodenfeuchte nutzen.

Daten vom Deutschen Wetterdienst

Die angegebenen AgrarwetterAktuelle Wetterinformationen und Wettervorhersagen mit landwirtschaftsspezifischen Daten.-Daten werden Ihnen vom Deutschen Wetterdienst – Abteilung Agrarmeteorologie (

www.agrowetter.de