Spannende Einblicke in das Distributionszentrum in Nottuln
Die AGRAVIS hatte dieses Mal nach Nottuln eingeladen, wo sie seit gut einem Jahr ein hochmodernes
DistributionszentrumNachhaltigkeitBlick auf die Marktentwicklung und globale Einflüsse
Vorstandschef Dr. Dirk Köckler warf einen Blick auf das aktuelle Marktgeschehen und stellte das Wirken der AGRAVIS in den Kontext globaler und nationaler Einflussfaktoren. „Wir glauben an die LandwirtschaftLandwirtschaft (oder Agrarwirtschaft) ist ein Wirtschaftsbereich der sogenannten Urproduktion. an einem absoluten Gunststandort“, stellte Dr. Köckler voraus. Der Strukturwandel in der Branche und im genossenschaftlichen Verbund werde anhalten. „Wir wollen mit Ihnen sachorientiert Landwirtschaft machen, unterstrich Köckler vor den Ehrenamtlichen der Genossenschaften. Er skizzierte das nervöse Marktumfeld, das wesentlich geprägt werde von dem ungelösten Zollstreit der USA mit China, dem negativen Wirtschaftsausblick für die USA und der anhaltenden Dollarschwäche. Das Angebot bei GetreideDie AGRAVIS ist Experte für alle Fragen rund um das Thema Getreide. und Ölsaaten sei im laufenden Wirtschaftsjahr stabil. Signifikant erhöht habe sich die Weizenproduktion in den Exportländern, allen voran in der EU. Auch in Deutschland wachse der Exportüberschuss beim WeizenWeizen sind verschiedene Pflanzenarten der Süßgräser..
Solide Finanzlage und erfolgreiche Genussscheinplatzierung
Finanzvorstand Hermann Hesseler beschrieb die anhaltend solide wirtschaftliche Entwicklung der AGRAVIS im laufenden Geschäftsjahr. „Wir bewegen uns stabil innerhalb unseres Planungskorridors“, so Hesseler. Aktuell geht der Vorstand weiter davon aus, dass die Ziele für 2025 bei Umsatz (8,0 Mrd. Euro) und Ergebnis vor Steuern (60,2 Mio. Euro) erreicht werden können. Sehr erfolgreich hat die AGRAVIS in den vergangenen Wochen
GenussscheineDigitalisierung im genossenschaftlichen Verbund
Ausführlich ging Dr. Torsten Feldbrügge, Bereichsleiter Digitalisierung, vor den Ehrenamtlern darauf ein, wie bei der AGRAVIS der digitale Vertrieb vorangetrieben und umgesetzt wird. Das gilt für alle Geschäftsbeziehungen – also mit Großhandelspartnern (B2B), den Landwirten (B2F) und den Endverbrauchern (B2C). In allen drei Säulen gibt es heute bereits diverse digitale Lösungen, die am Markt etabliert sind. „Die digitale Integration im Verbund ist eine Win-Win-Situation, von der beide Seiten profitieren“, unterstrich Feldbrügge. Die Vorteile bei den Genossenschaften sieht er unter anderem in einer effizienten Handelsabwicklung mit einem zentralen Partner sowie in der engen partnerschaftlichen Betreuung. Zusätzlich ergänze die Vereinheitlichung der Prozesse auch das IT-Know-how der Genossenschaften. Viele regionale Raiffeisen-Genossenschaften haben die Pluspunkte des digitalen Verbundes inzwischen erkannt, wie sich unter anderem an kontinuierlichen Umsatzsteigerungen über das Großhandelsportal myfarmvismyfarmvis heißt das Portal für die Landwirtschaft der AGRAVIS.-b2b ablesen lässt.
Besichtigung und Ausklang des Ehrenamtstags
Rundgänge durch das Distributionszentrum in Nottuln und das gerade dort frisch bezogene Prüflabor für FuttermittelFür den Erfolg in der Tierhaltung sind Qualität und Zusammensetzung der Futtermittel sehr wichtig. rundeten den Ehrenamtstag 2025 ab. Den Abschluss bildete ein gemütlicher Ausklang.
Diese und alle weiteren wichtigen Begriffe finden Sie in unserem Glossar