Im Rahmen der Veranstaltungsreihe Fachforum Schwein können Sie spannende Fachvorträge aus verschiedenen Themenbereichen rund um die Schweinehaltung erleben – praxisnah, aktuell, regional.Diese und alle weiteren wichtigen Begriffe finden Sie in unserem Glossar



Erfolgreiche Veranstaltungsreihe Fachforum Schwein endet


Schwein

Potenziale für Tierwohl, Umwelt und Effizienz

Den ersten Vortrag “Moderne FütterungDie AGRAVIS bietet für alle Nutztierarten ein vielfältiges Fütterungs-Programm an. in der Schweinehaltung: Potenziale für Tierwohl, Umwelt und Effizienz” gestalteten Mitarbeitende der AGRAVIS. Eine Schnittstelle zwischen Umwelt, Effizienz und Tierwohl sei vorhanden und könne durch die Fütterung positiv beeinflusst werden, so die Experten. Die meisten CO₂ -Emissionen entstehen durch Eiweißkomponenten. Mit den entsprechenden Futterkonzepten im Rahmen einer rohproteinreduzierten Fütterung lässt sich hier CO₂ einsparen. Es gibt zwei Anforderungen an das moderne Fütterungsmanagement: die exakte Nährstoff- und Rohwarenbewertung sowie die Optimierung des Futters auf den Bedarf des Tieres. Da die TiereIm Geschäftsbereich Tiere bietet die AGRAVIS vielfältige Services und Dienstleistungen an. in höheren Haltungsformen veränderten Umweltbedingungen (WärmeDer Bereich Energie der AGRAVIS versorgt die Kundschaft zuverlässig mit Wärme. und Kälte) ausgesetzt sind, muss auch die Fütterung in Hinblick auf eine höhere Energiedichte und ein anderes Aminogramm angepasst werden. Auch die HygieneHygienemanagement dient der Tiergesundheit und Qualitätssicherungssystemen in der Tierproduktion. ist ein sehr wichtiges Thema in höheren Haltungsformen. “Fütterung ist der Schlüssel für Tierwohl, Umwelt und Effizienz. Die Themen NachhaltigkeitNachhaltigkeit beschreibt allgemein ein Handlungsprinzip zur Nutzung von Ressourcen. und CO₂-Bilanz werden immer wichtiger. Eine exakte Nährstoffanpassung spart Kosten und schont Ressourcen”, lautete das Fazit des Vortrags.

Atemwegserkrankungen beim Schwein

Das Thema „Atemwegserkrankungen beim Schwein – ein Dauerbrenner” beleuchteten Experten der CEVA Tiergesundheit. Atemwegserkrankungen haben grundsätzlich sowohl nicht-infektiöse als auch infektiöse Ursachen. „Das CEVA Lung-Programm hilft Betrieben, sich mit der vorherrschenden Situation in den Ställen auseinanderzusetzen und die Gesundheit der Tiere im Blick zu halten”, so die Experten. Deren Fazit: Stallklima und Hygiene sind entscheidend für gesunde Tiere. Monitoring und Impfungen helfen, Probleme früh zu erkennen bzw. die Auswirkungen infektiöser Ursachen zu minimieren oder zu verhindern. Die frühe Erkennung ist wichtig, denn Atemwegserkrankungen kosten Leistung und Geld.

Anforderungen an Schweinebetriebe

Der dritte Vortrag mit dem Thema „Außenklimastall, Haltungsform und TA Luft – Wege aus dem Dschungel der Anforderungen” stammte von der jeweiligen Landwirtschaftskammer. Die LandwirtschaftLandwirtschaft (oder Agrarwirtschaft) ist ein Wirtschaftsbereich der sogenannten Urproduktion. stehe vor großen Veränderungen, so die Experten. Die Richtlinien zur Förderung des Umbaus der Tierhaltung geben die Rahmenbedingungen für die Förderung von Investitionen im Schweinebereich bzw. für die Förderung der laufenden Mehrkosten vor. Es gebe nicht die eine Lösung für den Umbau in der Schweinehaltung – jedes Haltungssystem müsse mit der Frage „Was passt zum eigenen Betrieb?” individuell geprüft werden. Investitionen in höhere Haltungsformen würden sich nur lohnen, wenn am Markt dauerhaft ein entsprechender Mehrerlös erzielt werden könne. Das Fazit hier: Die rechtlichen Vorgaben ändern sich ständig – hier sollten Landwirtinnen und Landwirte dranbleiben. Ein Stallumbau ist Chance und Herausforderung zugleich. Es gibt dafür Förderprogramme, die aber an Bedingungen geknüpft sind. Hier sollte man sich früh genug kümmern, um die Möglichkeiten optimal auszuschöpfen.

Zum Abschluss nutzten die Teilnehmenden und Referenten die Zeit beim Mittagessen, um gemeinsam ins Gespräch zu kommen und sich zu vernetzen.

Das Unternehmen

CEVA Tiergesundheit
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Kontakt

Sonja Brosthaus

Produktmanagement Sauen und Ferkel