Pferde auf der Weide
Frisches GrasGräser sind Pflanzen mit unscheinbaren Blüten und langen, schmalen Blättern. bietet Pferden auf der Weide jede Menge wichtige Nährstoffe. Jedoch ändert sich das Nährstoffangebot je nach Vegetationsperiode.
Im Frühjahr ist das Gras meist reicher an Vitaminen, Proteinen und Fruktan. Später im Jahr wird es zunehmend rohfaserreicher. Diese Perioden können sich, je nach Wetterlage, auch verschieben. Ist das Gras nährstoffreicher, sollten Sie das <a href="de/glossar#glossar_Kraftfutter" class="glossaryTooltip">Kraftfutter<span class="tooltiptext">In der Landwirtschaft gelten Weizen, Gerste, Triticale, Hafer und Körnermais als Kraftfutter.</span></a> unter Berücksichtigung der Arbeitsleistung reduzieren.
Wird das Gras im Laufe der Zeit nährstoffärmer, muss man das Kraftfutter wieder anpassen. Auch sollten Pferdehalter:innen, sobald das Weidegras sein Wachstum einstellt, rohfaserreiches Futter anbieten, etwa HeuHeu ist die getrocknete Biomasse von Grünlandpflanzen wie Gräsern, Kräutern und Hülsenfrüchten., Stroh oder SilageSilage ist ein konserviertes Futtermittel für Nutztiere, vor allem für Rinder.. Weiter ist auf eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen, Mineralien und Spurenelemente zu achten, um Defizite zu vermeiden. Wenn möglich empfiehlt sich ein regelmäßiger Wechsel der Weideflächen, um eine Überweidung zu verhindern und ein gesundes Weideklima aufrechtzuerhalten.
Eine sichere Umzäunung und ein angemessener Unterstand schützen die Pferde vor möglichen Gefahren und extremem Wetter. Der Zugang zu sauberem und frischem Wasser ist für Pferde auf der Weide lebenswichtig. Sorgen Sie darum für eine verlässliche Wasserquelle. Auch ein regelmäßiges Entwurmungsprogramm ist wichtig, um Parasiten vorzubeugen.
Diese und alle weiteren wichtigen Begriffe finden Sie in unserem Glossar