*Boden- und Freilandhaltung gemäß der KAT Kriterien, Vermarktung der Eier vorwiegend in NRW
Regional und artgerecht: Wie ein Familienunternehmen in der Produktion erfolgreich ist
Das Familienunternehmen Große Volksbeck produziert und vertreibt regionale Produkte in bester Qualität. Wie der Betrieb mit seinen Legehennen erfolgreich ist, das erfahren Sie hier.
*Boden- und Freilandhaltung gemäß der KAT Kriterien, Vermarktung der Eier vorwiegend in NRW
Den Grundstein legte Großvater Anton Große Volksbeck Ende der 1960er-Jahre, als er sich für den Ausbau der Legehennenhaltung auf seinem Hof entschied. Zeitgleich mit der Erweiterung der Bodenhaltung (damals noch in der Scheune) nahm er die Vermarktung selbst in die Hand: Angelehnt an die Tradition des Münsterländer „Kiepenkerls“ bot er auf regelmäßigen Eiertouren seine eigenen Produkte an – mit Erfolg. So entstand die Münsterländer Produktfamilie, deren Verpackung noch heute den „Kiepenkerl“ zeigt.
Sechs verschiedene Produkte aus Boden-, Freiland- und Biohaltung umfasst das Sortiment. „Wir konzentrieren uns auf die Erzeugung von L-Eiern, die wir in einer Sechser-Premiumpackung anbieten“, sagt Betriebsleiterin Brigitte. Die Familie vermarktet auch M-Eier im Zehner-Karton. Topseller im Ruhrgebiet aber sind nach wie vor die Dicken Münsterländer im XL-Format. Neben der eigenen Produktion bekommt die Familie auch von regionalen Partnerbetrieben Eier. Täglich liefern sie die Produkte mit eigenen Lkw an den Einzelhandel vor Ort aus.
Auf dem Geflügelhof der Familie in Dülmen leben rund zwei Drittel der Legehennen in Bodenhaltung in mehreren Ställen. Mit dem Bau der ersten Freilandställe in Nordrhein-Westfalen kam Ende der 1990er-Jahre die Freilandhaltung dazu. „Bereits 1996 fingen wir an, mit der Umsetzung eines höheren Tierwohlstandards einen Mehrwert für den Verbraucher zu schaffen“, blickt Anton Diekmann zurück.
Einen Teil ihrer Junghennen zieht die Familie selbst auf, denn „die Verfügbarkeit von gut aufgezogenen Junghennen war schon immer enorm wichtig“, betont Anton Diekmann. Das Konzept in dieser Größenordnung fordert das Familienunternehmen heraus. Umso wichtiger ist die strikte hygienische Trennung der Ställe, verbunden mit einem intensiven Management.
„Unsere Erfahrungen zeigen, dass die nahe Betreuung von Anfang an Vorteile hat. Das Umstallen auf dem eigenen Betrieb bringt geringe Wartezeiten und weniger Stress für die Tiere mit sich“, hebt Diekmann hervor. „Um eine gleichermaßen gute Qualität der extern zugekauften Junghennen sicherzustellen stehen wir mit den Züchterinnen und Züchtern immer in engem Kontakt.“ Die Einstallung der Junghennen in den Legehennenstall erfolgt mit rund 17 Wochen.
Der Grundstein für eine gesunde und erfolgreiche Eierproduktion wird im jungen Hühnerleben gelegt. Sicherzustellen ist hierbei der sich verändernde Nährstoffbedarf. Die Aufmerksamkeit liegt dabei besonders auf den Aminosäuren, Mineralstoffen und Spurenelementen. Mit einer bedarfsgerechten Fütterung entwickeln sich vitale und uniforme Junghennen. Wichtig sind außerdem eine stoffwechselentlastende Tierernährung und die Unterstützung der Lebergesundheit.
Sein Fütterungskonzept für die Legehennen arbeitet der Betrieb in enger Zusammenarbeit aller Beteiligten und auf Basis definierter Produktziele aus. „Unser Konzept ist abgestimmt auf die Eigewichtsklassen, die wir für die eigene Vermarktung benötigen. Dabei steht zunächst die Gewichtsentwicklung der Eier im Vordergrund“, erläutert Bernd Diekmann.
Für eine optimale Entwicklung gesunder und leistungsfähiger Legehennen setzt Familie Große Volksbeck in der Aufzucht auf unser
GoldDott-FutterprogrammBeim Futter unterscheiden wir zwischen Junghennenaufzucht, Vorlegephase und Legehennenhaltung. Hauptlieferant ist die
Bäuerliche Bezugs- und Absatzgenossenschaft Rhedebrügge eG