Wenn Landwirtinnen und Landwirte WeihnachtsbäumeEin Weihnachtsbaum, (Tannenbaum, Christbaum) ist ein geschmückter Nadelbaum. anpflanzen, müssen sie viele Faktoren berücksichtigen. Wir unterstützen dabei mit wertvollen Tipps und Empfehlungen rund um den Christbaum. Profitieren Sie außerdem von der Auswahl unserer hochwertigen Produkte.Diese und alle weiteren wichtigen Begriffe finden Sie in unserem Glossar

Was ist beim Anbau von Weihnachtsbäumen zu beachten?

Zu den wichtigsten Weihnachtsbaumkulturen zählen die Nordmanntanne, Blaufichte und heimische Fichten. Je nach Betrieb kommen weitere Nadelholzarten wie Nobilis oder Küstentanne hinzu. Nach drei bis vier Jahren schneiden Landwirtinnen und Landwirte ihre Weihnachtsbaumkulturen zum ersten Mal. Dabei bringen sie die späteren Christbäume aufwändig in Form. Bereits in der Zeit davor müssen Betriebe die Bäume vor

PilzbefallSchädlingen Nährstoffen

Für alle Maßnahmen bieten wir Ihnen individuell auf Ihre Gegebenheiten zugeschnittene Produkte.

Pflanzenschutz bei Weihnachtsbäumen

In den ersten Kulturjahren ist der PflanzenschutzDie AGRAVIS-Fachleute beraten Landwirt:innen zum Thema Pflanzenschutz. wichtig, um Krankheiten und Schädlinge an den Nadeln, Knospen und Wurzeln rechtzeitig zu bekämpfen. Fragen zu geeigneten Herbiziden, deren Wirkung, Anwendungszeitpunkt und Pflanzenverträglichkeit stehen im Mittelpunkt unserer Beratung. Sprechen Sie unsere

AGRAVIS-Fachexpertinnen und -Experten
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Nachdem Sie Ihre Kulturen gepflanzt haben, versiegeln Sie den BodenDer Boden wird umgangssprachlich auch Erde oder Erdreich genannt. mit Herbiziden. Hierfür können Sie Bodenherbizide einfach kombinieren, die Sie sonst mit einer reduzierten Aufwandmenge verwenden. In älteren Anlagen (ab dem zweiten Standjahr) setzen Sie zeitig im Frühjahr Kombinationen aus unterschiedlichen Herbiziden ein, um eine möglichst breite Wirkung zu erzielen. Greifen Sie im Sommer je nach Standort noch auf Mittel gegen Gräser oder Disteln zurück.

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In Weihnachtsbaumkulturen können Fraß- und Schälschäden durch Insekten, Wühlmäuse, Hasen, <a href="de/glossar#glossar_Kaninchen" class="glossaryTooltip">Kaninchen<span class="tooltiptext">Kaninchen gehören zur Familie der Hasen und sind Säugetiere.</span></a>, Rehwild und Damwild auftreten. Den Hauptschaden verursachen jedoch die Tannentriebläuse durch ihre Saugtätigkeit, die zu Deformationen an den jungen Trieben führt. Bei den Baumläusen führt vor allem der Honigtau zu Schwierigkeiten. Schwärzepilze besiedeln diesen und erzeugen so schwarz verfärbte Triebspitzen. Auch Spinnmilben können vor allem bei warmer trockener Witterung im Sommer zum Problem werden. Hier ist eine regelmäßige Kontrolle der Kulturen wichtig, um frühzeitig auftretende Schäden zu erkennen und zu behandeln.



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Um Pilzbefall vorzubeugen, sollten Sie auf eine gute Durchlüftung der Bestände achten. Wählen Sie außerdem ausreichende Reihen- und Pflanzabstände, um ein schnelles Abtrocknen zu ermöglichen. Vor allem der Tannennadelrost (Mai bis Juni) kann zu erheblichen Schäden führen. Hier ist ein frühzeitiger Einsatz von Fungiziden sinnvoll. Im April und Mai droht Fichtennadelrost. Nadelbräune tritt zwischen Juni und August auf, Zweig- und Nadelschimmel sollten Sie in der zweiten Jahreshälfte besonders beobachten.



Weitere mögliche Schäden an Weihnachtsbäumen


  • Die Algenbildung ist ein immer häufiger auftretendes Phänomen, das am bodennahem Stamm und an Nadeln auftritt. Dieser Schaden ist rein optisch.
  • Bei häufigem Einsatz von glyphosathaltigen Präparaten ist Moos ein verbreitetes Phänomen. Setzen Sie bestimmte Herbizidmaßnahmen im Frühjahr ein, um eine vermehrte Bildung zu verringern.
  • Nadelverbrennung oder Hitzeschäden treten ab Mitte Juni auf und sehen ähnlich wie Spätfrost, Botrytis oder Kabatina-Nadelbräune aus.
  • Nadelschäden treten hauptsächlich durch Düngung in feuchten Beständen über Kopf kurz nach dem Austrieb auf. Eine Düngung mit Kalkammonsalpeter sollte daher erst ab Ende Juli erfolgen, wenn der Trieb hart ist.
  • Bei einer nicht-parasitären Schütte verfärben sich die Nadeln gelb und fallen ab – oft verursacht durch Stress wie TrockenheitDie Themen Hitze und Trockenheit werden im Rahmen des Klimawandels immer bedeutender., Hitze und Kälteschäden aus dem Winter. Zur Stärkung der Vitalität sollten Sie im Frühjahr für optimale Bedingungen sorgen: pH-Wert kontrollieren, ausgewogene Nährstoffversorgung.



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Dünger für Ihre Weihnachtsbäume

Schlecht wachsende Bäume mit gelben Nadeln sind meist ein sicheres Zeichen für einen zu hohen oder niedrigen pH-Wert. Der optimale Wert sollte bei Nordmanntannen zwischen 5,0 und 5,6 liegen. Ist der pH-Wert zu niedrig oder zu hoch, können sich Nährstoffe im Boden festsetzen, die den Pflanzen dann nicht für ihr Wachstum zur Verfügung stehen.

Ist der Wert zu niedrig, hilft eine Kalkung mit kohlensaurem <a href="de/glossar#glossar_Kalk" class="glossaryTooltip">Kalk<span class="tooltiptext">Unter Kalkung oder Kalkdüngung versteht man die Ausbringung von Kalk auf Böden.</span></a> oder Granukal. Bei zu hohen Werten düngen Sie gepressten elementaren Schwefel. Bei beiden Maßnahmen ist eine schnelle Wirkung meistens nicht zu erzielen. Sie müssen diese über mehrere Jahre anwenden, um den pH-Wert sichtbar zu verändern.

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Je nach Standort der Bäume benötigen Nordmanntannen folgende Nährstoffe:

  • Stickstoff (N): 10 kg/ha
  • Phosphor (P): 3 kg/ha
  • Kalium (K): 13 kg/ha

Eine Kultur im vierten Standjahr braucht also etwa 40 kg N, 12 kg P und 52 kg K pro Hektar und Jahr. Bei Blaufichten sollten Sie etwa ein Drittel weniger düngen als bei Nordmanntannen.

Orientieren Sie sich am Wachstumsverhalten der Bäume: Vor allem die Tanne besitzt zwei Phasen, in denen sowohl der Spross als auch die Wurzel stark wachsen. Deshalb sollten Sie die Gesamtmenge an DüngerDünger oder Düngemittel beschreibt Stoffe, die u. a. in der Landwirtschaft eingesetzt werden. im Verhältnis zwei Drittel im Frühjahr (März/April) und ein Drittel im Sommer (Mitte Juli/August) aufteilen.

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Führen Sie im Winter des vierten oder fünften Standjahres der Bäume einen Stumpfbeschnitt durch. Hierbei entfernen Sie die unteren beiden Ast-Etagen. So verhelfen Sie den Bäumen zu einer besseren Durchlüftung. Krankheiten wie Botrytis, aber auch Schädlinge treten so seltener auf. Außerdem sorgt das Entfernen der Blattmasse für einen leichten „Schock“ des Baumes. Dies führt zu einem verminderten Austrieb der Terminalknospe und kann als Vorstufe der in den folgenden Jahren auftretenden Triebregulierung angesehen werden.

Vor allem bei Nordmanntannen gilt es den Terminaltrieb zu regulieren. Spätestens in dem fünften Standjahr müssen Sie eingreifen. Neben der Tip-Top- und der Top-Stopp-Zange können Sie auch Mittel zur chemischen Triebregulierung einsetzen. Sinnvoll ist die Kombination aus beidem. Verwenden Sie bei einer Terminaltrieblänge von etwa 10 Zentimetern die Top-Stopp-Zange und anschließend für ein bis zwei Durchgänge ein chemisches Mittel.

So bereiten Sie neue Anbauflächen richtig vor

Lassen Sie zur Vorbereitung Ihrer Neuanlage bereits ein Jahr vorher eine Bodenprobe ziehen. Diese wird dann auf den pH-Wert sowie den Gehalt an Phosphor, Kalium und Magnesium untersucht. Kalken Sie im Anschluss, bevor Sie im nächsten Winter pflanzen, mit ca. 15 dt/ha kohlensaurem Kalk. Daneben sollten Sie auf eine Aufdüngung mit Kalium (Patentkali) und Phosphor (DAP) zurückgreifen. Wenn auf der Fläche bereits vorher eine Weihnachtsbaumkultur stand, verwenden Sie Kalkstickstoff. Diesen arbeiten Sie in 20 Zentimeter Tiefe etwa vier Wochen vor der Pflanzung ein, um die Zersetzung des Altholzes positiv zu beeinflussen.



Klimaresistente Neuanpflanzungen mit Be-Grow Boost M

Ihre Jungpflanzen sind bereits früh ersten Herausforderungen ausgesetzt: Wetterbedingter Trockenstress zwischen April und September verhindert hohe Anwuchsraten und starkes, schnelles Wachstum.

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DasProdukt wirkt als hocheffizienter, selbstaufladender Überträger von dringend benötigten und im Wasser gelösten Nährstoffen. Er trägt auch dazu bei, dass sich der Energieverbrauch für die aktive Nährstoffaufnahme durch Baumwurzeln (insbesondere in der kritischen Anwuchsphase der ersten zwei Jahre) deutlich verringert. Zusätzlich schaffen die Gelpartikel eine günstige Umgebung für Mikroorganismen, die eine zusätzliche Mobilisierung gebundener Nährstoffe unterstützt. Das Ergebnis ist eine verbesserte Pflanzenernährung und eine erhöhte Mineralisierung.

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Für das Wurzeldipping von etwa 4000–5000 Setzlingen reichen 20 Kilogramm Be-Grow Boost M Forstgel Granulat aus. Sie produzieren gesunde wurzelnackte Setzlinge, deren Feinwurzeln durch das Gel geschützt werden. So überleben diese auch lange Transporte und wachsen später gut an.

Für Containerware mit deutlich verbesserter Wasserspeicherung und gesünderen Pflanzen reichen für 5000 Liter Substrat 20 Kilogramm Be-Grow Boost M Forstgel Granulat.

Für 600 Setzlinge in extrem trockenen Sandböden oder 1200 Setzlinge in normalen humusarmen Waldböden reichen 20 Kilogramm Be-Grow Boost M Forstgel Granulat aus. Verwenden Sie Be-Grow Boost M Forstgel, um die Anwuchsrate auch außerhalb der Regenmonate deutlich zu erhöhen und das Dicken- und Höhen-Wachstum zu beschleunigen. Damit Sie klimaresistente Bäume erhalten, empfehlen wir bei der Baumschule Setzlinge zu bestellen, deren Feinwurzeln nach der ErnteDie Ernte beschreibt alle Arbeiten zum Einbringen landwirtschaftlicher Gewächse und Früchte. direkt mit Gel konserviert wurden. So übersteht Ihre Plantage die Trockenphasen deutlich gesünder.

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Abläufe in einer Weihnachtsbaumkultur

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Kontakt

Frank Uwihs

Ansprechpartner Sonderkulturen

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Bernd Teebken

Ansprechpartner für Bestellungen von Be-Grow Boost M Forstgel

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Norbert Heidinger

Ansprechpartner für Technologie- und Anwendungsfragen zu Be-Grow Boost M Forstgel