„Zukunft Erde“ hilft dem Klima und schützt vor Bodenerosion.
Die Landwirtschaft sichert die Nahrungsgrundlage für Millionen von Menschen. Ihr ökologischer Fußabdruck steht jedoch häufig in der Kritik. Der fortschreitende Klimawandel und die zunehmende Bodenerosion auf landwirtschaftlich genutzten Flächen fordern uns alle zum Handeln auf. Bei der AGRAVIS stellen wir uns dieser Verantwortung mit unserem innovativen Programm „Zukunft Erde“.Diese und alle weiteren wichtigen Begriffe finden Sie in unserem Glossar
Für Ackerbau-Betriebe sorgen wir mit unserem Programm „Zukunft Erde“ für einen höheren Humusgehalt im BodenDer Boden wird umgangssprachlich auch Erde oder Erdreich genannt. und stabilisieren auf diese Weise gemeinsam Ihre Erträge im Pflanzenbau.
Dafür setzen wir auf eine ausgewogene, vielfältige FruchtfolgeDie Fruchtfolge ist die Abfolge bestimmter Fruchtarten auf einem Acker., Zwischenfruchtanbau und Untersaat. Zudem versorgen wir den Boden ausreichend mit organischer Substanz, indem wir Pflanzenreste einarbeiten oder organisch düngen. Außerdem empfehlen wir, Böden ohne Pflug zu bearbeiten und beraten Sie bei all diesen Prozessen. So sorgen wir gemeinsam für wesentlich mehr Resilienz im Boden, also spürbar widerstandsfähigere Böden.
Unser Kooperationspartner bei dem Programm ist die
RWA Raiffeisen Ware Austria AGBoden – Lebensgrundlage für Pflanze, Tier und Mensch
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Uns ist wichtig, eine betriebswirtschaftlich erfolgreiche Landwirtschaft mit Umwelt- und Klimaschutz zu vereinen. Das Programm ‚Zukunft Erde’ macht genau dies möglich.Diese und alle weiteren wichtigen Begriffe finden Sie in unserem Glossar
Dr. Dirk KöcklerVorstandsvorsitzender der AGRAVIS Raiffeisen AG
Wenn Sie sich für „Zukunft Erde“ entscheiden, entnehmen wir zunächst vor Ort GPS-basierte Bodenproben und bestimmen den Humusgehalt. Die Analysen erstellen wir zusammen mit der LUFA und Eurofins. Nach frühestens drei Jahren nehmen wir ein zweites Mal Proben und ermitteln erneut den Humusgehalt. Bei erfolgreichem Humusaufbau erhalten Sie durch den Verkauf von CO2-Herkunftsnachweisen eine finanzielle Gegenleistung. Wie hoch der Erlös ausfällt, ist dabei abhängig vom Vermarktungspreis für CO2-Herkunftsnachweise zum jeweiligen Zeitpunkt.
Alle Unternehmen, die auf freiwilliger Basis klimaneutral werden möchten, können die ZertifikateDie AGRAVIS führt in ihrem Qualitätswesen alle Zertifikate auf, die sie besitzt. erwerben. An dem Programm können sowohl konventionell als auch biologisch wirtschaftende Betriebe teilnehmen. Damit der Boden Kohlenstoff langfristig speichert, sollte das Projekt mindestens sechs Jahre bis maximal 14 Jahre dauern.
Die Beratung ist für uns sehr wichtig. Gemeinsam mit Ihnen planen wir angepasste Anbausysteme und beraten Sie, wie Sie bisherige Betriebszweige im Sinne der regenerativen LandwirtschaftLandwirtschaft (oder Agrarwirtschaft) ist ein Wirtschaftsbereich der sogenannten Urproduktion. optimieren können. Interessierte Landwirtinnen und Landwirte können sich über
Ackerprofi Raiffeisen NetFarmingDas Programm ist 2022 mit Pilot-Genossenschaften und ersten landwirtschaftlichen Betrieben gestartet.