AGRAVIS Mais Packs
Durch die Anwendungsbestimmung des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) dürfen Landwirtinnen und Landwirte Terbuthylazin (TBA)-haltige Produkte nur noch einmal in drei Jahren auf derselben Fläche einsetzen. Doch wie reagieren Betriebe am besten auf die Vorschrift? Denn der Wirkstoff TBA ist bei den Maisherbiziden in vielen Packlösungen ein wichtiger Baustein.
Aus rein fachlicher Sicht würden wir eine Fruchtfolgenerweiterung empfehlen, um so nur noch alle drei Jahre Mais auf derselben Fläche anzubauen. In der Praxis können Sie das wahrscheinlich nur schwer umsetzen. Denn Gründe wie Ihren Ertrag und die Futtergrundlage in den Veredelungsregionen oder für Biogasanlagen zu sichern, sprechen für den Mais. Also greifen Sie besser zu anderen Bodenherbiziden, die kein TBA enthalten.
Von der Einmalbehandlung zur Spritzfolge
Passen Sie die Herbizidstrategie an, könnte das zusätzlich bedeuten, dass Sie von der beliebten Einmalbehandlung abrücken. Alternativ applizieren Sie bei der Spritzfolge zugleich weniger bodenwirksame Produkte. Wenn Sie Maisherbizide in zwei Teilmengen ausbringen, können Sie bei der Mittelwahl den Schwerpunkt auf mehr Blattaktivität legen. Auf Standorten mit Hühnerhirse und typischer Maisverunkrautung (Melde, Weißer Gänsefuß oder Schwarzer Nachtschatten) ist das durchaus ein Lösungsansatz.