Was ist elektronische Saatgutbehandlung?
Die keimreduzierende Wirkung von Elektronen wird großtechnisch beispielsweise bei der Desinfektion von Lebensmittelverpackungen, der Sterilisation von Medizinprodukten wie Implantaten und bei der Herstellung von Impfstoffen eingesetzt. Elektronenbehandlungsverfahren werden vielfältig genutzt und für verschiedene Applikationen angeboten. E-VITA ist die Überführung dieser ressourcenschonenden, durchsatzstarken und nicht selektiven Desinfektionsmethode in die Anlagentechnik zur Schüttgutdesinfektion. In Versuchen von unabhängigen Stellen gemeinsam mit der Fraunhofer Gesellschaft konnte gezeigt werden, dass die erforderliche Energiedosis bei der Saatgutbehandlung um eine sichere Desinfektion zu gewährleisten, 12 kGy beträgt. Unter dem E-VITA Verfahren wird das technische Aufbringen dieser Dosis im freien Fall auf SaatgutSaatgut umfasst trockene, ruhende, generative Fortpflanzungsorgane. verstanden. Beim E-VITA Verfahren wird die benötigte Elektronendosis gleichmäßig auf die gesamte Produktoberfläche aufgebracht und zwar so, dass die Schaderreger in Sekundenbruchteilen und ohne die Möglichkeit der Resistenzbildung absterben.
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