Vorteile von E-VITA auf einen Blick


  • Keine gesundheitlichen Gefahren für den Anwender
  • Rein physikalisches Verfahren
  • Biologische Wirksamkeit (samenbürtige Erreger) und Ertragssicherheit
  • Keine Gefahrstoffauflagen (Sicherheitsauflagen, Umwelt- und Anwenderschutz)
  • Keine Schädigung von Nützlingen
  • Keine chemischen Rückstände im BodenDer Boden wird umgangssprachlich auch Erde oder Erdreich genannt.
  • Keine Resistenzbildung bei den Pathogenen

Was ist elektronische Saatgutbehandlung?

Die keimreduzierende Wirkung von Elektronen wird großtechnisch beispielsweise bei der Desinfektion von Lebensmittelverpackungen, der Sterilisation von Medizinprodukten wie Implantaten und bei der Herstellung von Impfstoffen eingesetzt. Elektronenbehandlungsverfahren werden vielfältig genutzt und für verschiedene Applikationen angeboten. E-VITA ist die Überführung dieser ressourcenschonenden, durchsatzstarken und nicht selektiven Desinfektionsmethode in die Anlagentechnik zur Schüttgutdesinfektion. In Versuchen von unabhängigen Stellen gemeinsam mit der Fraunhofer Gesellschaft konnte gezeigt werden, dass die erforderliche Energiedosis bei der Saatgutbehandlung um eine sichere Desinfektion zu gewährleisten, 12 kGy beträgt. Unter dem E-VITA Verfahren wird das technische Aufbringen dieser Dosis im freien Fall auf SaatgutSaatgut umfasst trockene, ruhende, generative Fortpflanzungsorgane. verstanden. Beim E-VITA Verfahren wird die benötigte Elektronendosis gleichmäßig auf die gesamte Produktoberfläche aufgebracht und zwar so, dass die Schaderreger in Sekundenbruchteilen und ohne die Möglichkeit der Resistenzbildung absterben.

Diese und alle weiteren wichtigen Begriffe finden Sie in unserem Glossar

Wie funktioniert das E-VITA-Verfahren?

Für die Behandlung von Saatgut sind die Parameter Stromstärke und Spannung, die in der Anlage eingestellt werden können, von Bedeutung: Mit der Stromstärke wird die Menge der freigesetzten Elektronen festgelegt. Die Spannung regelt die Eindringtiefe der Elektronen in der Samenschale. Aufgrund der unterschiedlichen Dicke der Samenschale wird die Dosierung für jede Fruchtart neu eingestellt. In zahlreichen Versuchen wurden für jede Fruchtart die optimalen Einstellungsparameter ermittelt, die einerseits eine größtmögliche Wirkung gegen die Pathogene auf und in der Samenschale ermöglichen und andererseits eine Schädigung des Embryos und damit der Keimfähigkeit verhindern. Um den Behandlungserfolg abzusichern, werden in der Anlage über zahlreiche Sensoren permanent die Anzahl der freigesetzten Elektronen gemessen. Bei einer drohenden Unterdosierung schaltet die Anlage automatisch ab.

E-VITA einfach erklärt

Kontakt

Thomas Husemann

Ansprechpartner Getreideanbau