Von der Förderung bis zur Umsetzung: So funktionieren alternative Antriebe in der Praxis
E-MobilitätMobilität ist ein bedeutendes Element für ein modernes Leben., Robotik, CNG: Das Thema alternative Antriebe nimmt in der LandwirtschaftLandwirtschaft (oder Agrarwirtschaft) ist ein Wirtschaftsbereich der sogenannten Urproduktion. Fahrt auf. 2026 startete eine neue Investitionsförderung von Maschinen sowie Tank- und Ladeinfrastrukturen zur Markteinführung alternativer Antriebstechnologien in der Landwirtschaft. Sie ist eine gemeinsame Initiative der Landwirtschaftlichen Rentenbank und des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat. Die Förderung soll Betrieben den Einstieg in elektrische und biogene Antriebstechnologien erleichtern.
Die AGRAVIS Raiffeisen AG berät bereits seit Jahren rund um Bio-LNG und Bio-CNG. Sie deckt das ganze Portfolio von der Biogasanlage über die Tankstelle bis zur Maschine ab. Wie das Zusammenspiel funktioniert, erklärt Bastian Luttermann. Er ist Projektmanager alternative Antriebe und in der
Newtec-GruppeBastian Luttermann (Newtec‑Gruppe) berät landwirtschaftliche Betriebe zu Biomethan‑, CNG‑ und Methanschlepper‑Konzepten für den Fuhrpark.
Wie sieht die Beratung zum Thema Biomethan in der Praxis aus?
Luttermann: Gemeinsam mit dem Teilbereich Neue EnergieMobilität, Wärme und Strom sind ein bedeutendes Element für ein modernes Leben. der AGRAVIS und dem Team Biomethanhandel informiere ich Betriebe, wie sie
BiomethanIhr Schwerpunkt in dieser Beratung ist der Fuhrpark. Dabei informieren Sie über die Rolle, die der Methanschlepper von New Holland in diesem Zusammenhang spielt.
Luttermann: Genau. Ich erkläre den Landwirtinnen und Landwirten, die eine Biogasanlage besitzen, wie sie ihr produziertes
BiogasDafür müssen die Landwirtinnen und Landwirte Geld in die Hand nehmen.
Luttermann: Viele sind überrascht, wie verhältnismäßig gering die Investitionskosten sind, um eine gute Rendite zu erreichen. Biomethan ermöglicht es Betrieben, eigene Reststoffe gewinnbringend zu nutzen und dadurch neue regionale Wertschöpfungsketten zu etablieren. Die CO₂-Reduktion wird hier zum positiven Nebeneffekt. Der Prozess kann so aussehen: Der Betrieb hat die Biogasanlage, baut eine entsprechende Tankstelle und investiert in den Antrieb, nämlich den SchlepperEin Schlepper (auch Trecker, Traktor genannt) beschreibt eine Zugmaschine in der Landwirtschaft.. New Holland hat mit dem T6 ein bewährtes Modell, der neue T7 ging Anfang 2026 in die Serienproduktion. Auch die Fahrzeughersteller Iveco und Scania bieten Lkw, die mit Biomethan laufen und zunehmend nachgefragt werden.
Gibt es Beispiele aus der Wirtschaft?
Luttermann: Große Unternehmen wie Edeka, die Molkerei Ammerland oder das Deutsche Milchkontor setzen bereits auf alternative Antriebe basierend auf CNG/LNG. Für die Landwirtschaft gilt: Die Technik ist da, und sie ist wirtschaftlich attraktiv. Wir haben das Konzept bereits auf einem Milchviehbetrieb umgesetzt, der mehrere Fahrzeuge geordert hat.