Tropfbewässerung: Alternative in der Wasserversorgung
Auf sandigen Böden lassen sich qualitativ hochwertige Knollen jedoch nur mit zusätzlicher Bewässerung erzeugen. Nach wie vor arbeiten die meisten Betriebe dafür mit Trommelmaschinen und Großregnern. Durch begrenzte Wassermengen, steigende Kosten, Klimaveränderungen und optimierte Produktionstechnik denken viele Landwirtinnen und Landwirte jedoch darüber nach, die Tropfbewässerung im
KartoffelanbauSeit 2019 sammelt die AGRAVIS gemeinsam mit Netafim Orbia und ICL Fertilizer praktische Erfahrungen in der Bewässerung und Düngung von Kartoffeln. Der Umstieg auf Tropfbewässerung verändert die Arbeitsweise deutlich: Die TechnikDie AGRAVIS Technik-Gruppe bietet Landwirt:innen alles, was sie für ihre Arbeit benötigen. erfordert höhere Investitionen in Arbeit und Material. Gleichzeitig müssen Betriebe die Bewässerung bereits in der Flächenplanung genauer berücksichtigen.
Vorteile der Tropfbewässerung
Im Gegenzug bietet das System mehrere Vorteile:
- Es lässt sich tagesindividuell dosieren und schließt Verluste durch Windabdrift und Verdunstung aus. Somit sparen Betriebe rund 20 Prozent Beregnungswasser.
- Auch die vorhandenen Pumpenkapazitäten werden effizienter genutzt, was die Kosten reduziert.
- Zudem gelangen Nährstoffe über den Tropfschlauch direkt an die Wurzel. Dadurch sinkt der Krautfäuledruck und sowohl Ertrag als auch Qualität können steigen.
Tropfbewässerung erhöht den Aufwand und die Kosten im Anbau, führt aber auch zu höheren Erträgen. Gleichzeitig hilft sie, Trinkwasser einzusparen und nachhaltiger zu wirtschaften. Insgesamt kann das System die Wertschöpfung auf der vorhandenen Fläche deutlich steigern.
Diese und alle weiteren wichtigen Begriffe finden Sie in unserem Glossar