Getreidequalität 2024: Experteninterview
Durch die feuchte Witterung zur Getreideblüte hat die Branche in diesem Jahr regional mit einem erhöhten Auftreten von Feldtoxinen wie DON und ZEA, aber auch von Mutterkornsklerotien im Erntegut gerechnet. Hat sich das bewahrheitet?
Rösmann: Die Ergebnisse unseres diesjährigen Mykotoxinmonitorings im Bundesgebiet sprechen dafür, dass die Belastungen mit feldbürtigen Fusarientoxinen (DON und ZEA) im Erntejahr 2024 nicht besorgniserregend hoch sind. Regionale Unterschiede können wir aber auch in diesem Jahr beobachten. Das Auftreten von Mutterkorn im RoggenRoggen ist eine Getreideart aus der Familie der Süßgräser. ist in diesem Kontext hervorzuheben. Von völlig unauffälligen Partien bis hin zur Futtermitteluntauglichkeit war in diesem Jahr alles vertreten. Vom Auswuchs wie im vorherigen Jahr blieb die diesjährige Ernte jedoch weitestgehend verschont.
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