Die Auswahl an Maissorten im deutschen Markt ist groß und bisweilen unübersichtlich. Eigene Anbauerfahrungen und Hinweise verschiedener Empfehlungsgeber – diese sollten immer auf validen Versuchsergebnissen basieren – können helfen, die richtige Sortenentscheidung für den eigenen Betrieb zu treffen.Diese und alle weiteren wichtigen Begriffe finden Sie in unserem Glossar

Kurz und knapp


  • Jeder Betrieb hat eigene Anforderungen an die Maissorten
  • AGRAVIS testet über mehrere Jahre verschiedene Sorten
  • Mit den Versuchsergebnissen als Grundlage geben unsere Experten Tipps für die Maissortenwahl

Welche Kriterien spielen bei der Maissortenwahl eine Rolle?

Die Anforderungen können sehr unterschiedlich sein. Nutzungsrichtung und Abreifeverhalten grenzen die Sortimente ab. Neben hohen und zuverlässigen Erträgen spielen Qualitätsparameter und agronomische Merkmale eine Rolle. Die FütterungDie AGRAVIS bietet für alle Nutztierarten ein vielfältiges Fütterungs-Programm an. einer

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Die AGRAVIS erarbeitet ihre Mais-Sortenempfehlung anhand mehrjähriger Versuchsergebnisse mit dem Anspruch die verschiedenen genannten Anforderungen mit guten Sorten erfüllen zu können.

Diese und alle weiteren wichtigen Begriffe finden Sie in unserem Glossar

Mehrfachnutzer

DKC 3059 (S 190 / K 200) ist eine moderne sehr frühreife Sorte, die im ersten LSV-Jahr sehr überzeugend abgeliefert hat. Erträge und Qualitäten sind sehr gut. Die Sorte zeichnet sich zudem über die frühe Körnereignung aus.

Josepheen (ca. S 220 / ca. K 230) und DKC 3201 (ca. S 220 / ca. K 220) sind sichere Allrounder im früheren Reifebereich für alle StandorteDie AGRAVIS-Gruppe bietet ihre Produkte und Dienstleistungen an insgesamt rund 400 Standorten an.. Das zeigen die mehrjährig guten Ergebnisse. Josepheen ist tendenziell etwas massebetonter als DKC 3201, letztere Sorte hat tendenziell etwas höhere Stärkegehalte.

Chelsey (S 230 / K 210) ist ein stärkebetonter Doppelnutzer mit der eleganten Reifespreizung von mittelfrüher Siloreife und früher Körnerreife für niedrige Trocknungskosten. Die Jugendentwicklung ist sehr gut.

Murphey (ca. S 240 / K 240) ist ein großrahmiger Mehrfachnutzer mit hohem Kolbenanteil, stabilen Siloerträgen und sehr hohen Kornerträgen. Auch die Jugendentwicklung ist auffällig gut.


Zu den Maissorten
Diese und alle weiteren wichtigen Begriffe finden Sie in unserem Glossar

Silonutzung Futter

Christeen (ca. S 220 / ca. K 220) ist eine massebetonte Hochertragssorte mit hoher Faserverdaulichkeit. Sie eignet sich gut für maisbetonte Rationen und hat eine gute Jugendentwicklung.

BRV Dawn (ca. S 260 / ca. K 260) ist eine großrahmige, massebetonte Sorte mit Spitzenerträgen. Sie bringt eine moderne Zahnmaisgenetik mit sehr guter Biogaseignung und hohen Energieerträgen mit.

DKC 3419 (S 240 / ca. K 250) ist eine Robustsorte. Sie ist sehr gesund und liefert bereits mehrjährig gute Trockenmasse-, Stärke- und Biogaserträge. Die Sorte bringt aufgrund der hohen Kolbenleitung viel Stärke in die Ration.

Silonutzung Biogas

BRV Dawn und Christeen sind sehr massenwüchsige Sorten. DKC 3201, Josepheen, DKC 3419 und Murphey haben eine gute Gasausbeute.

Körnernutzung

BRV2198B (ca. S 230 / ca. K 230) ist ein Körnermaisspezialist mit Silooption (Qualitätssilomais). Der gesunde und ertragsstarke Zahnmaiskolben liefert bei gutem Drydown-Verhalten die hohen Erträge und Marktleistungen, die nicht zu großrahmige, stängelgesunde Restpflanze bringt die agronomisch gewünschten Merkmale eines Körnerspezialisten (Standfestigkeit, Druscheignung, Fusariumgesundheit).

Chelsey und DKC 3059 bieten sich im frühen Reifebereich als ertragsstarke Sorten an.

Spätsaat/Zweitfrucht/Frühreife

Purpose (ca. S 200 / ca. K 200) zeigt mehrjährig hohe Erträge in der Reifeklasse mit sehr guten Stärkegehalten. Die Jugendentwicklung ist auch auf schwierigen Standorten sehr gut, ebenso DKC 3059 (S 190 / K 200).

Kontakt

Jochen Quante

Ansprechpartner für Mais

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