Nach Einstellungstest und Vorstellungsgespräch war sie sich sicher: „Das ist ein attraktiver Arbeitgeber.“ Das Miteinander gefiel ihr, die bis dahin nur männlichen Kollegen in der Werkstatt waren freundlich und offen: „Alle sind sehr hilfsbereit und ich verstehe mich mit allen super.“
Nach der Ausbildung stehen ihr alle Türen offen
Freya Lengert wollte etwas Handfestes lernen, einen Beruf mit auch guten Aufstiegschancen. „Wenn ich will, kann ich meinen Meister machen, ich kann aber auch studieren, mir stehen wirklich alle Türen offen.“
Erst einmal aber blieb die Gesellin – Anfang 2022 hat Freya Lengert ihre Ausbildung beendet – in
Uelzen„Ich mache nicht jeden Tag dasselbe"
Natürlich weiß Freya Lengert, dass sie immer noch als Ausnahme gilt: „Bisher ist mir in meinem Beruf weder in der Berufsschule noch auf Lehrgängen eine andere Frau begegnet.“ Ihren Entschluss hat sie keinen Tag bereut. „Spaß macht mir besonders die Vielfalt, die Abwechslung, und ich mache nicht jeden Tag dasselbe.“ Land- und Baumaschinenmechatronikerin, sagt sie, sei ein toller Beruf für alle, die sich für Technik, Handwerk und den Austausch mit Kundinnen und Kunden interessieren.
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