Wenn das Grünland erntereif ist, zählt jede Stunde. Kurze Zeitfenster und hohe Schlagkraft lassen keinen Spielraum für Ausfälle. Umso wichtiger ist eine zuverlässige Technik – und vor allem die richtige Vorbereitung.Diese und alle weiteren wichtigen Begriffe finden Sie in unserem Glossar

Kurz und knapp:


  • Bei der Grünlandernte muss ein Rädchen ins andere greifen.
  • Stillstände lassen sich kaum kompensieren.
  • Eine leistungsfähige Werkstatt mit erfahrenen Fachleuten und guter Organisation macht unter Umständen den Unterschied, erklärt Hauke Kloppert. Er ist stellvertretender Werkstattmeister der
    AGRAVIS Technik Raiffeisen GmbH in Walsrode
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Warum Stillstände bei der Grünlandernte kritisch sind

Wenn das Grünland perfekt steht, dann muss ein Rädchen ins andere greifen. Dem Mähwerk folgen direkt der Schwader und der Häcksler und bestenfalls ist innerhalb von 24 Stunden alles abgeerntet. Moderne Betriebe arbeiten mit hoher Schlagkraft und wenig Spielraum, Stillstände lassen sich kaum kompensieren. Zeit für Verzögerungen gibt es nicht.

Eine perfekte Vorbereitung sorgt für eine reibungslose Grünlandernte

Damit die Abläufe während der Grünlandernte reibungslos funktionieren, braucht es Vorbereitung und Verlässlichkeit. Wer frühzeitig auf durchgecheckte Maschinen, professionellen Service und eine gesicherte Ersatzteilversorgung setzt, ist im entscheidenden Moment auf der sicheren Seite. Eine leistungsfähige Werkstatt mit erfahrenen Fachleuten und guter Organisation macht unter Umständen den Unterschied, erklärt Hauke Kloppert. Er ist stellvertretender Werkstattmeister bei der

AGRAVIS Technik Raiffeisen GmbH in Walsrode

Interview mit AGRAVIS-Experte Hauke Kloppert

Was ist für die Landwirtinnen und Landwirte die besondere Herausforderung bei der Grünlandernte?

Hauke Kloppert: Die Erntezeiten werden, auch aufgrund des Wetters, immer kürzer. Manchmal bleibt eine Zeitspanne von 24 Stunden. Das heißt: Die Betriebe müssen sicher sein, dass ihre Maschinen dann laufen und auch durchhalten.

Sie raten zu Prävention, auch für die Sicherheit während der Ernte. Warum?

Kloppert: Der Verschleiß während der Ernte ist hoch. Ein Beispiel: Sand wirkt auf die Klingen wie Schmirgelpapier, sie werden stumpf und schneiden nicht mehr, sondern rupfen. Das ist etwas, das wir in Norddeutschland mit seinen sandigen Böden oft sehen. Dadurch, dass der Schnitt schwerer geht, steigt der Spritverbrauch.

Wann sollten die Betriebe mit ihrer Grünlandtechnik in die Werkstatt kommen?

Kloppert: Wir bieten einen Nachernte- oder Wintercheck an. Damit machen wir die Maschinen einsatzsicher für die nächste Ernte. Wir prüfen genau, werfen einen Blick auf alle relevanten Teile und analysieren den Zustand. Übrigens können die Landwirtinnen und Landwirte dabei Geld sparen: Wenn sie über den Frühbezug Ersatzteile ordern, die dann vor Beginn der Ernte von uns eingebaut werden, ist der Preis niedriger. Ein weiterer Vorteil für die Landwirtinnen und Landwirte: Sie wissen zeitig, wie viel Geld sie in ein paar Monaten für die Reparatur in die Hand nehmen müssen.

Und wenn dann während der Ernte doch etwas kaputt geht?

Kloppert: Dann kommen unsere Mitarbeitenden entweder aufs Feld oder die Maschine wird zu uns gebracht. Wir haben viele Ersatzteile vorrätig, weil unsere Fachleute aus Erfahrung wissen, was besonders verschleißanfällig ist. Wir können außerdem auf große Ersatzteillager zugreifen. Und zur Not kommt ein Taxi von einem Lager des Herstellers zu uns und bringt das Teil, während wir die Maschine schon aufgeschraubt haben. Auch bei uns gilt während der Grünlandernte: Ein Rädchen greift ins andere.



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