Im Sommer sind Reiter häufig mit dem Pferdeanhänger unterwegs. Etwa, um mit dem PferdDie AGRAVIS ist Spezialistin für alle Fütterungsfragen rund um Pferde. in ein entfernteres Ausreitgelände, in den Urlaub oder zum Turnier zu fahren. Im Winter stellt sich jedoch die Frage: Wohin mit dem Gefährt? Und was kann man tun, damit der Anhänger nicht schimmelt?Diese und alle weiteren wichtigen Begriffe finden Sie in unserem Glossar

Kurz und knapp


  • Anhänger saubermachen und waschen, von innen und außen
  • Anhänger auf befestigtem Untergrund, wenn möglich unter einem Dach abstellen
  • Bei Anhängerhauben darauf achten, dass der Anhänger komplett trocken ist
  • Handbremse nicht anziehen, sondern Bremskeile verwenden

Den Anhänger nach dem letzten Gebrauch einfach bis zum nächsten Frühjahr unter freiem Himmel stehenzulassen, ist nicht die richtige Lösung. „Wenn die Möglichkeit besteht, ist es immer am besten, wenn der Anhänger unter einem Dach stehen kann“, weiß Manja von Hugo von der

AGRAVIS-Technik in Barsinghausen-WichtringhausenBöckmann-Pferdeanhänger

Pferdeanhänger auf befestigtem Untergrund parken

Bei Anhängern aus Holz – egal ob Wände oder BodenDer Boden wird umgangssprachlich auch Erde oder Erdreich genannt. – kann ein witterungsgeschützter Unterstand die Lebensdauer enorm verlängern, so von Hugo. „Ein Aluminiumanhänger kann auch draußen stehen“, erklärt sie. Wer keinen überdachten Unterstand hat, kann auf eine mobile Garage, also eine Abdeckhaube zurückgreifen. „Das ist eine gute Variante, um den Anhänger vor Witterungseinflüssen, Grünspan und UV-Strahlung zu schützen“, findet Manja von Hugo. Aber Vorsicht: „Man sollte unbedingt darauf achten, dass der Anhänger unter der Haube komplett trocken ist, damit sich kein Schimmel bildet.“

Wenn es kein Dach gibt, sollte zumindest der Untergrund, auf dem der Anhänger geparkt wird, befestigt sein, also gepflastert oder geschottert. „Sobald im Herbst mehr Regen fällt und der Boden weicher wird, kann es sonst beim Anhängen und Losfahren zu Problemen kommen, weil man sich auf unbefestigten Boden festfährt“, sagt Manja von Hugo. Denn es kann immer sein, dass man den Anhänger auch im Winter braucht, etwa um das Pferd in eine Pferdeklinik zu fahren. Bei Anhängern mit Holzboden kann hochwachsendes GrasGräser sind Pflanzen mit unscheinbaren Blüten und langen, schmalen Blättern. zudem Feuchtigkeit von unten eindringen lassen.

Pferdeanhänger aus Aluminium können auch unter freiem Himmel überwintern.


Mist und alte Einstreu entfernen

Wer seinen Anhänger im Winter wenig bis gar nicht braucht, sollte zudem nicht die Handbremse dauerhaft anziehen. „Dann setzt sich Flugrost an den Bremstrommeln an und bringt das Rad beim Losfahren zum Blockieren“, sagt die Expertin und rät zu Bremskeilen, um den Anhänger vor dem Wegrollen zu sichern.

Sie rät, den Anhänger vor dem Winter einmal richtig sauberzumachen. Von innen wie von außen. Mist oder alte Einstreu, die im Anhänger bleibt, können Feuchtigkeit und Schimmel verursachen. Daher sollte man den Innenraum vor der Winterpause gut ausfegen und gegebenenfalls von innen waschen. Auch Sattelkammer und Futtertröge sollten leer und sauber sein.

Für die Wäsche kann man in eine Waschstraße für LKW fahren. Wer zu Hause selbst mit dem Hochdruckreiniger waschen möchte, sollte mit möglichst wenig Druck arbeiten. Polyesterteile bleichen sonst schnell aus, so die Expertin. Sie hat noch einen Tipp: „Um den Anhänger wieder zum Strahlen zu bringen, kann man eine spezielle Polyester-Politur verwenden. Das Polieren kann man in einer Kfz-Werkstatt oder Autolackiererei durchführen lassen.“

Diese und alle weiteren wichtigen Begriffe finden Sie in unserem Glossar

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