Zwischen grünen Hügeln und Atlantikbrise: In Galicien im Nordwesten Spaniens setzt die AGRAVIS das Siliermittel RaicoSil Combi in Ackergrassilage erfolgreich ein. Ende Oktober 2025 reiste Maike Fritz, Produktmanagerin SilierungSilage ist ein konserviertes Futtermittel für Nutztiere, vor allem für Rinder. bei AGRAVIS, selbst in die Region und machte sich vor Ort ein Bild von den Einsatzbedingungen und Ergebnissen. RaicoSil Combi schützt das Futter zuverlässig vor Nacherwärmung und Fehlgärungen.Diese und alle weiteren wichtigen Begriffe finden Sie in unserem Glossar

Kurz und knapp



Was ist RaicoSil Combi?

Möglich macht das eine gezielt abgestimmte Mischung aus Neutralsalzen, die aus Natriumnitrit, Natriumbenzoat, Natriumformiat und Kaliumsorbat besteht. Die Kombination wirkt breit antimikrobiell und hemmt effektiv Schimmel und Hefen. Besonders stark zeigt sich das enthaltene Natriumnitrit: Es unterdrückt das Wachstum von Clostridien äußerst effizient – besonders vorteilhaft unter herausfordernden Silierbedingungen wie in Galicien.

Klimatische Besonderheiten stellen hohe Anforderungen

Dort herrscht ein feucht-mildes Klima. Die Temperaturen liegen das ganze Jahr über zwischen fünf und 25 Grad. Selbst im Winter bleibt es mit fünf bis zwölf Grad relativ warm. Frost ist selten, und auch im Oktober werden noch rund 15 Grad erreicht. Mit jährlich 1.242 Millimetern Niederschlag pro Quadratmeter zählt die Region zu den feuchtesten Gebieten Spaniens. „Diese klimatischen Besonderheiten beeinflussen die Silagequalität stark und stellen hohe Anforderungen an das Siliermanagement“, sagt Maike Fritz.

Die meisten Betriebe in Galicien setzen auf Ackergras vor MaisMais ist eine Pflanzenart und gehört zur Familie der Süßgräser. . Im Januar steht oft ein Pflegeschnitt an, bei dem die Maisstoppeln mitgemulcht werden. Der Hauptschnitt folgt bereits Ende März – ein knappes Erntefenster, das stark vom WetterWie wird das Wetter? Wie hoch ist die Waldbrandgefahr oder wie niedrig die Bodentemperatur? abhängt. Die Milchviehbetriebe, die Maike Fritz besuchte, melken zwischen 100 und 250 Kühe und füttern rund 20 Prozent GrasGräser sind Pflanzen mit unscheinbaren Blüten und langen, schmalen Blättern. in der Ration. Als Faserkomponente kommt viel Stroh zum Einsatz, das in der Region günstig und gut verfügbar ist.

Diese und alle weiteren wichtigen Begriffe finden Sie in unserem Glossar
Die klimatischen Besonderheiten in Galicien beeinflussen die Silagequalität stark und stellen hohe Anforderungen an das Silagemanagement.Diese und alle weiteren wichtigen Begriffe finden Sie in unserem Glossar

Maike FritzProduktmanagerin bei der AGRAVIS Raiffeisen AG

Unterschiedliche Bedingungen erfordern besonderes Management

Auffällig ist vor allem die Art der Siliermittelapplikation: „Nur selten wird das Mittel direkt über den HäckslerEine Häckselmaschine ist ein landwirtschaftliches Gerät zum Zerkleinern von Pflanzen. aufgebracht. Üblicher ist hier die Applikation beim Walzen über am TraktorEin Traktor (auch Trecker, Schlepper genannt) beschreibt eine Zugmaschine in der Landwirtschaft. montierte Düsen. Diese Methode ist jedoch häufig ungenau“, erklärt Maike Fritz.

Auch die Siloanlagen sind sehr unterschiedlich: Einige Betriebe verfügen über moderne Fahrsilos, viele andere nutzen einfache aufgeschichtete Silowände oder in den Hang gebaute Silos mit Wandfolie. Die FolienEine Folie bezeichnet ein homogenes Flächengebilde aus sehr dünnem Metall- oder Kunststoff. überlappen meist nicht ausreichend, und am Rand fehlt häufig ein luftdichter Abschluss. Querbarrieren kommen selten zum Einsatz. Das Ergebnis: ein Umfeld, das das Risiko für NacherwärmungNacherwärmung kann bei der Auslagerung von Silagen auftreten. und Fehlgärungen deutlich erhöht. „Trotz der schwierigen Voraussetzungen zeigten die Silohaufen überraschend gute Qualitäten“, berichtet Maike Fritz. „Selbst am Rand kam es zu keiner Nacherwärmung. Die Silagen waren frisch, stabil und rochen angenehm.“ Die Trockenmassegehalte lagen überwiegend unter 35 Prozent – das Material war also eher feucht, was normalerweise das Risiko für Clostridien erhöht. Dennoch fielen die Gärqualitäten gut aus. Die Proteingehalte lagen im mittleren und die aNDFom-Gehalte (Neutral Detergent Fiber) mit über 40 Prozent sogar im optimalen Bereich.


Alfonso Cabria, Maike Fritz, Christina Carro und Estefan Senande Fandiño (v. l.) waren mit den Ergebnissen von RaicoSil Combi in Galicien sehr zufrieden.


„Wir sehen hier sehr deutlich, wie gut

RaicoSil Combi

Da in diesen Systemen keine weiteren Schnitte folgen, müssen die erzeugten Grassilagen absolut sicher und stabil sein. RaicoSil Combi leistet dafür einen entscheidenden Beitrag und unterstützt eine konstant hohe Futterqualität. Die Erfahrungen aus Galicien zeigen außerdem: Chemische Siliermittel können auch in Deutschland zunehmend sinnvoll sein – vor allem bei frühen, proteinreichen Schnitten oder bei heterogenen Beständen mit zugleich nassen und sehr trockenen Bereichen. In solchen Situationen bieten sie eine wertvolle Absicherung für hochwertige und energiereiche

Grassilagen
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Maike Fritz

Ansprechpartnerin für Konservierung und Silierung

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