Die Geflügelpest hat Nordeuropa fest in ihren Fängen. Die Risikoeinschätzung des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI), die
RisikoampelMit diesen Maßnahmen schützen Sie Ihre Tiere.
Die Aviäre Influenza, auch als Vogelgrippe bekannt, ist eine hochansteckende Infektionskrankheit. Hier erfahren Sie, was Sie als Geflügelhalterin und Geflügelhalter tun können, um Ihre TiereIm Geschäftsbereich Tiere bietet die AGRAVIS vielfältige Services und Dienstleistungen an. zu schützen. Diese und alle weiteren wichtigen Begriffe finden Sie in unserem Glossar
Die Geflügelpest hat Nordeuropa fest in ihren Fängen. Die Risikoeinschätzung des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI), die
RisikoampelDie AI wird durch Viren ausgelöst. Empfänglich für Influenzaviren sind sämtliche Geflügelarten. AI kann in zwei Varianten auftreten: in einer geringpathogenen und einer hochpathogenen Form. Außerdem sind unterschiedliche Subtypen möglich (H1-16 in Kombination mit N1-9). Geringpathogene Influenzaviren können in kurzer Zeit in eine hochpathogene Form mutieren. Diese ist als klassische Geflügelpest bekannt. Erkrankte Tiere zeigen einen schweren Krankheitsverlauf mit klinischen Symptomen und einer hohen Sterblichkeit.
Das Virus der Geflügelpest ist ein sehr agiles Virus. Es mutiert und passt sich über die Zeit den Gegebenheiten an, um sich möglichst effizient zu verbreiten. Die aktuellen Geflügelpestfälle in Deutschland gehören zum Subtyp H5N1. Im Gegensatz zu den Seuchenzügen vergangener Jahre war das Virus auch über den Sommer hin nachweisbar. Man spricht daher von einer sogenannten Übersommerung. Über den gesamten Sommer 2022 hinweg wurde das Virus bei Wildvögeln, insbesondere rund um die Küste, gefunden. Das FLI spricht in seiner Einschätzung von „existenziell bedrohlichen Populationseinbrüchen bei koloniebrütenden Seevögeln“. Das Risiko eines Eintrages in Geflügelhaltungen, vor allem in der Küstenregion, stufen Expert:innen weiterhin als hoch ein. Das Zirkulieren des Virus in der Wildvogelpopulation bedroht damit dauerhaft das Nutzgeflügel. Eine Entspannung ist nicht in Sicht.
Was bedeutet das für die heimische Geflügelhaltung? Dazu sagt AGRAVIS-Experte Andre Stevens: „Zunächst einmal müssen wir lernen, mit dem Erreger zu leben. Keineswegs darf dies bedeuten, dass wir fahrlässig handeln und versehentlich den Erreger in die Nutztierpopulation einschleppen. Im Gegenteil: Wir müssen es schaffen, Biosicherheit in jeder Situation zur absoluten Routine zu machen. Nur so ist es möglich, dass wir unsere Nutztierbestände konsequent schützen und das Risiko eines Eintrages minimieren.“
Doch wo liegt im Betrieb das höchste Risiko zur Einschleppung der Erreger? Diese Frage lässt sich pauschal nicht beantworten. Auf Initiative des Niedersächsischen Geflügelwirtschaftsverbands (NGW) hat sich eine Arbeitsgruppe damit beschäftigt, einen Kriterienkatalog mit den Stallmerkmalen und den Umwelt- und Umgebungsbegebenheiten zu erstellen. Dieser soll mögliche Rückschlüsse bei einem Eintrag der Aviären Influenza geben können. Eine Stichprobengröße mit Untersuchungen von insgesamt 205 Putenbetrieben bilden die Grundlage dieser Arbeitsgruppe (Quelle: Dieter Oltmann, DGS 9/2022). Eine weitere gute Möglichkeit, um das Risiko für den eigenen Betrieb einzuschätzen, bietet die
RisikoampelOhne Frage: Dies sind herausfordernde Zeiten für einen geflügelhaltenden Betrieb. Die AGRAVIS steht Ihnen mit Fachwissen und pragmatischen Lösungen zur Verfügung. Sprechen Sie uns an. Die Produktionsberater:innen der
Geflügel SpezialistenEinen Überblick über Lösungen und Produkte für die Hygieneanforderungen in der modernen Tierhaltung bieten die Broschüren und Flyer von
Desintec