AGRAVIS stärkt ihr Robotik- und KI‑Portfolio
Die AGRAVIS Technik-Gruppe inklusive ihrer Gesellschaften
Landtechnik SteigraTechnik Center Alpen NewtecFendt Traktor mit Farm-ING Spotsprayer bei der mechanischen Pflege im Salatfeld
Präzision in der Pflanzenreihe: Inrow‑Hacke und Spotsprayer
Die Inrow-Hacke arbeitet traktorgebunden und nutzt künstliche Intelligenz, um Unkraut exakt in der Pflanzenreihe zu erkennen und mechanisch zu entfernen. Der Spotsprayer kombiniert KI mit einem Algorithmus, um Pflanzenschutzmittel punktgenau dort auszubringen, wo sie wirklich benötigt werden. Er lässt sich auch im klassischen Ackerbau einsetzen, etwa in Zuckerrüben, Mais, Raps, Kartoffeln oder im großflächigen Grünland.
„Wir vertreiben schon länger den Spotsprayer
Ara von ecorobotixDie AGRAVIS hat die Maschinen von Farm-Ing 2025 mit Schwerpunkt auf Zwiebel und Salat getestet. Im Frühjahr werden weitere Kulturen geprüft, ab Anfang Mai starten die Einsätze in der Praxis.
Laser statt Chemie: Unkrautbekämpfung der nächsten Generation
Die Fachleute der AGRAVIS begleiten außerdem weitere spannende Entwicklungen. Bereits im Frühjahr 2026 zeigt die AGRAVIS den LaserWeeder von Naiture aus dem westlichen Schleswig-Holstein. Das Anbaugerät entfernt Unkraut mit KI-gestütztem Laserstrahl. Hersteller Farm-Ing arbeitet ebenfalls an einem ähnlichen Gerät, bei dem ein Laserstrahl Unkraut entfernt. Mit der Marktreife rechnet Henrichmann zur Saison 2027.
„Die Inrow-Hacke und die Lasertechnologie sind hoch interessant für ökologische und konventionelle Betriebe, die auf mechanische und alternative Verfahren setzen“, fasst Henrichmann zusammen.
AgBot: Neue Serie, mehr Einsatzmöglichkeiten
AgXeed Agbot zieht Bodenbearbeitungsgerät über abgeerntetes Maisstoppelfeld
Der Hersteller Agxeed setzt beim Vertrieb seines vollautonomen Traktors in Deutschland fast ausschließlich auf die AGRAVIS Technik. Auch das neue Modell, der T2 der 7er-Serie, arbeitete bereits bei der AGRAVIS. „Er bringt deutlich mehr Leistung mit. Mit seinen 230 statt 156 Diesel-PS kann man ihn mit 250-PS-Traktoren und mehr vergleichen. Jetzt können bis zu 18 Meter breite Geräte angebaut oder angehängt werden statt bis zu drei Metern Breite. Der Motor ist längs eingebaut, sodass die Maschine je nach Laufwerk nur noch 2,55 statt drei Meter breit ist. So lässt sie sich besser transportieren“, erklärt Sebastian Henrichmann. Die direkt angetriebene Frontzapfwelle bietet eine hohe Leistung. Henrichmann betont: „Diese Serie ist für die meisten interessierten Betriebe sehr gut im Alltag einsetzbar.“