Fressen muss gelernt sein – das Anfütterungsmanagement der Saugferkel entscheidet darüber, wie hoch die Futteraufnahme nach dem Absetzen ist. Eine gute Futteraufnahme nach dem Absetzen wiederum ist der Grundstein für die Durchfallprophylaxe und eine hohe Leistung während der Ferkelaufzucht.Diese und alle weiteren wichtigen Begriffe finden Sie in unserem Glossar

Kurz und knapp


  • Prestarter gewöhnen Magen und Darm an feste Partikel und trainieren die Enzyme.
  • Die Wahl des Prestarters hängt von der Länge der Säugezeit ab.
  • OlymPig SweetWean
    ist bereits ab dem zweiten Lebenstag einsetzbar und
    OlymPig SmartWean
    wurde für Ferkel ab dem fünften Lebenstag konzipiert.

Ferkel müssen aktiv lernen, dass es neben der Sauenmilch auch noch andere Futterquellen gibt. Die Länge der Säugezeit, die vorhandenen Fütterungstechniken im Abferkelstall und Flatdeck, der Gesundheitsstatus nach dem Absetzen und weitere Faktoren spielen bei der Auswahl des Futters für Saugferkel eine Rolle. In erster Linie geht es bei dem Angebot vom Prestarter nicht darum, Nährstoffe zur Verfügung zu stellen, sondern den Magen und Darm an feste Partikel zu gewöhnen und gleichzeitig „Enzymtraining“ zu betreiben. Auch wenn ein Ferkel in den ersten Lebenstagen maximal fünf Gramm pro Tag frisst, zählt jedes Gramm Futter, um die Darmentwicklung zu fördern. Die scheinbar winzige Futteraufnahme müssen Landwirtinnen und Landwirte daher ausnutzen.

Je früher das Angebot spezieller Futter beginnt, desto höher ist die Futteraufnahme am Ende der Säugezeit. Daher empfiehlt es sich, keine Futterwechsel während der Säugezeit vorzunehmen. Die Ferkel müssen sich sonst erneut an ein Futter gewöhnen und werden zum Absetzen geringere Mengen aufnehmen.

Welcher Prestarter ist der richtige?


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Bei der Wahl des Ferkelfutters sollten Landwirtinnen und Landwirte auch die Zeit nach dem Absetzen berücksichtigen. Ist beispielsweise bekannt, dass die Tiere sieben Tage nach dem Absetzen regelmäßig mit Durchfall reagieren, ist ein Absetzfutter mit einer flexiblen Einsatzdauer erforderlich. So vermeiden Betriebe, dass eine stressige Futterumstellung mitten in eine therapeutische Behandlung der Ferkel fällt. Aus diesem Grund hat AGRAVIS das

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Wasserqualität

Tränkwasser ist bekanntermaßen das wichtigste Futtermittel für Tiere, weshalb Betriebe die mikrobiologische Qualität besonders beachten müssen. Die Gefahr: In den Leitungen können sich Biofilme bilden, die die Vermehrung und Übertragung von Krankheitserregern fördern. Dies kann zu einer geringeren Wasser- und Futteraufnahme führen. Wie Sie Ihre Tränksysteme überprüfen und effektiv gegen Biofilme vorgehen, erklären Ihnen die AGRAVIS Spezialberaterinnen und -Berater Schwein.

Oftmals ist eine zu geringe Wasseraufnahme für eine zögerliche Futteraufnahme verantwortlich. Bei herausfordernden Situationen rund um die Anfütterung hat sich der

Miravit CrunchyMix

Podcast: Ackern und Ernten

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Kontakt

Sonja Brosthaus

Produktmanagement Sauen und Ferkel

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