Hochwertige Grundfuttermittel sind die Basis, damit TiereIm Geschäftsbereich Tiere bietet die AGRAVIS vielfältige Services und Dienstleistungen an. hohe Leistungen bringen und sich die Milchviehhaltung wirtschaftlich lohnt. Vor allem Hochleistungskühe stellen spezielle Ansprüche an die Qualität des Grundfutters. Denn nur wenn die Qualität des Futters stimmt, nehmen sie hohe Mengen an Trockenmasse auf. Eine wichtige Voraussetzung dafür, dass die Tiere ausreichend Nährstoffe bekommen und leistungsfähig sind. In Betrieben mit einem hohen Anteil an Dauergrünland spielt die Qualität der Grassilagen eine besondere Rolle.Diese und alle weiteren wichtigen Begriffe finden Sie in unserem Glossar

Kurz und knapp


  • Hochleistungskühe stellen spezielle Ansprüche an die Qualität des Grundfutters.
  • Um gute Leistungen zu erzielen, ist ein hoher Gehalt an Reineiweiß erwünscht. Als Richtwert sollten mindestens 50 Prozent des Rohproteins als Reineiweiß vorliegen, besser sind 60 Prozent.
  • Die Siliermittel
    Siloferm
    und
    BioCool
    unterstützen eine optimale Silagequalität.

Was ist Rohprotein?

Zum Rohprotein zählen alle stickstoffhaltigen Verbindungen im Futter. Sie setzen sich aus dem Reineiweiß, bestehend aus den eigentlichen Eiweißkörpern, und allen Nicht-Protein-Stickstoff-Verbindungen (NPN) zusammen. Im Hinblick auf gute Leistungen ist ein hoher Gehalt an Reineiweiß erwünscht.

Frischgras enthält 75 bis 90 Prozent Reinprotein, das jedoch bei der SilierungSilage ist ein konserviertes Futtermittel für Nutztiere, vor allem für Rinder. zum Beispiel durch

Clostridien
Diese und alle weiteren wichtigen Begriffe finden Sie in unserem Glossar
Optimal silierte Grassilagen liefern hochverdauliche Kohlenhydrate und viel Rohprotein. Die Qualität des Rohproteins rückt immer mehr in den Fokus.Diese und alle weiteren wichtigen Begriffe finden Sie in unserem Glossar

Maike FritzAnsprechpartnerin für Konservierung und Silierung

Überschüssiges NH3 belastet die Leber

Ein starker Abbau des Reineiweiß führt zu einem starken Anstieg der NPN-Verbindungen. Zu den NPN-Verbindungen zählt vorwiegend Ammoniak (NH3). Im Pansen ist NH3 sehr schnell abbaubar. Bei ausreichendem Energieangebot bauen es die Pansenbakterien in mikrobielles Eiweiß um. Bei Energiemangel oder einer sehr hohen Anflutung von NH3 jedoch muss die KuhDie Kuh ist ein weibliches Hausrind nach der ersten Kalbung. das überschüssige NH3 über die Leber und schließlich über Milch und Harn ausscheiden. Das belastet die Leber und verursacht hohe Stickstoffverluste. Biogene Amine gehören ebenfalls zu den NPN-Verbindungen. Da diese schädlich für die Tiergesundheit (z. B.

Klauengesundheit

Proteinabbau durch Clostridien

Wie stark das Reineiweiß abgebaut ist, verrät der Anteil des NH3-Stickstoffs am Gesamtstickstoff in der Silage. Dieser sollte unter acht Prozent liegen. Besonders in feuchten Grassilagen kommt es häufig zu einem starken Proteinabbau durch Clostridien. „Unser Siliermittel Siloferm steuert die anaerobe Phase der Silierung. Es fördert die natürliche Milchsäuregärung, eine rasche pH-Absenkung und vermeidet so Fehlgärungen durch Clostridien. Das reduziert letztlich den Abbau von Eiweiß“, erklärt Ansgar Sommer, Produktmanager RindDas Rind (auch Hausrind genannt) ist die domestizierte Form des eurasischen Auerochsen. bei der AGRAVIS. „Bei feuchten Ernteverhältnissen, Regen oder hohem Schmutzeintrag empfehle ich das chemische Siliermittel Raicosil Gras.“

BioCool fördert Milchsäuregärung

In trockenen Grassilagen ist die Förderung der aeroben Stabilität oberste Prämisse. „Hier kommt BioCool zum Einsatz. Die im Produkt enthaltenen MilchsäurebakterienMilchsäurebakterien werden als biologische Siliermittel bei der Silierung eingesetzt. und Enzyme fördern die Milchsäuregärung und verbessern gleichzeitig die Stabilität der Silage bei Luftzutritt“, erläutert der Experte. Das vermeidet Futterverderb durch Hefen und Schimmelpilze und die damit verbundene Erwärmung der Silage.


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Maike Fritz

Ansprechpartnerin für Konservierung und Silierung

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