Die größte Herausforderung: Das Transektverfahren
Für jeden beantragten Schlag müssen Betriebe die Kennarten entlang einer Diagonalen beziehungsweise mehrerer gleichmäßig verteilter Abschnitte erfassen. Je nach Flächengröße sind zwei, drei oder vier Abschnitte anzulegen. Innerhalb eines zehn Meter breiten Korridors entlang dieser Abschnitte müssen Landwirtinnen und Landwirte die erforderlichen Kennarten dokumentieren.
Besonders bei unregelmäßig geformten Schlägen, Flächen mit Gräben, Gewässern oder anderen Hindernissen ist die korrekte Festlegung der Abschnitte anspruchsvoll. Die offiziellen Vorgaben lassen zwar gewisse Anpassungen zu, verlangen jedoch weiterhin eine repräsentative Erfassung eines möglichst großen Teils der Fläche. Ohne GIS-Anwendungen, digitale Schlagkarten und GPS-gestützte Navigation ist die praktische Umsetzung häufig schwierig und zeitaufwendig.
Der richtige Zeitpunkt entscheidet
Die Kuckucks-Lichtnelke zählt zu den im Rahmen der Ökoregelung 5 förderfähigen Kennarten.
Nach dem ersten Schnitt wird die Dokumentation deutlich anspruchsvoller. Je nach Witterungsverlauf wachsen viele Arten nicht ausreichend nach oder sind im Bestand nur schwer wiederzufinden. Dadurch steigt das Risiko, dass erforderliche Kennarten nicht mehr sicher nachweisbar sind. Eine frühzeitige Planung der Erfassung ist deshalb entscheidend für den Fördererfolg.
Hohe Bedeutung für extensive Grünlandbetriebe
Gerade für Betriebe mit großen Grünlandanteilen und extensiver Bewirtschaftung stellt die Ökoregelung 5 einen wichtigen wirtschaftlichen Baustein dar. Der vergleichsweise attraktive Fördersatz honoriert den Erhalt artenreicher Grünlandbestände und trägt dazu bei, naturschutzfachliche Leistungen der LandwirtschaftLandwirtschaft (oder Agrarwirtschaft) ist ein Wirtschaftsbereich der sogenannten Urproduktion. sichtbar zu machen.
Gleichzeitig steigt jedoch der Dokumentationsaufwand. Fehler bei der Abschnittsbildung, unvollständige Nachweise oder eine ungünstige zeitliche Planung können dazu führen, dass Fördervoraussetzungen nicht erfüllt werden.
AGRAVIS FarmManagement Ost unterstützt bei der Nachweisführung
Benjamin Hummel und sein Team des AGRAVIS FarmManagement Ost unterstützen Sie im gesamten Prozess.
AGRAVIS FarmManagement OstUnser Leistungsangebot reicht von der digitalen Planung der Transekte über die GIS-gestützte Vorbereitung der Flächen bis hin zur praktischen Unterstützung bei der Nachweisführung. Durch moderne GPS-TechnikDie AGRAVIS Technik-Gruppe bietet Landwirt:innen alles, was sie für ihre Arbeit benötigen. und langjährige Erfahrung im
GrünlandmanagementInsbesondere bei komplexen Schlagformen, großen Grünlandflächen oder Unsicherheiten bei der Umsetzung profitieren Betriebe von einer professionellen Begleitung.
Diese und alle weiteren wichtigen Begriffe finden Sie in unserem Glossar