Im Winter füttern viele Reiter ihren Pferden Mash. Mit warmem Wasser zubereitet, fressen Pferde es gern. Außerdem fördert es die Verdauung und versorgt das PferdDie AGRAVIS ist Spezialistin für alle Fütterungsfragen rund um Pferde. mit wertvollen Nähstoffen.Diese und alle weiteren wichtigen Begriffe finden Sie in unserem Glossar

Kurz und knapp


  • Mash kann die Verdauung des
    Pferdes
    unterstützen
  • Klassische Sorten bestehen aus Weizenkleie und Leinsamen
  • Bei der Wahl des Futtermittels die Gesamtration des Pferdes berücksichtigen

Mash ist nicht nur eine Leibspeise für viele Pferde, im Winter erfüllt es einen wichtigen Zweck. Denn in der kalten Jahreszeit fahren viele Reiter ihr Training zurück, die Pferde verbringen mehr Zeit im Stall oder auf dem Paddock – kurzum: Sie bewegen sich weniger. Viele Pferde trinken im Winter zu wenig, weil ihnen das Wasser zu kalt ist. Auch die Umstellung von saftigem Weidegras auf Raufutter fordert die Verdauung. All das steigert das Kolikrisiko im Winter. Und hier kommt Mash ins Spiel.



Wie Mash Pferden im Winter guttun kann

„Mash unterstützt durch verschiedene schleimstoffhaltige und präbiotische Komponenten wie Leinsaat, Bierhefe oder Flohsamen die empfindliche Verdauung der Pferde“, erklärt Fütterungsexpertin Anna Röwekamp von der

Equovis Gmbh

Im Grunde ist Mash im Winter für alle Pferde eine sinnvolle Ergänzung des Speiseplans. Pferde, denen kaltes WetterWie wird das Wetter? Wie hoch ist die Waldbrandgefahr oder wie niedrig die Bodentemperatur? auf die Verdauung schlägt, profitieren aber besonders. Mash ist daher auch als Stehfutter bekannt, das Pferden bei Boxenruhe gegeben werden kann, um den Magen-Darm-Trakt in Schwung zu halten. Klassisches Mash wie es schon die alten Futtermeister fütterten, besteht aus ballaststoffreicher Weizenkleie und Leinsamen. Oft werden die Sorten heute mit weiteren Zutaten angereichert, zum Beispiel mit Haferflocken, Bierhefe, Kräutern, Apfeltrester oder Flohsamenschalen.

Diese und alle weiteren wichtigen Begriffe finden Sie in unserem Glossar

Mash richtig zubereiten


  • Die empfohlene Menge abwiegen
  • Wasser auf ca. 50 Grad Celsius erhitzen – nicht kochen, da sonst Nährstoffe zerstört werden; manche Sorten können auch mit kaltem Wasser zubereitet werden
  • Mash und Wasser im angegebenen Verhältnis vermischen
  • Ca. 20 bis 30 Minuten abgedeckt quellen lassen, bis es breiig ist
  • Vor dem Füttern die Temperatur prüfen und lauwarm verfüttern

Wie häufig darf man Mash an Pferde verfüttern?

Dennoch sollte man bei der Auswahl des Futtermittels auf die Bedürfnisse des Pferdes und dessen Gesamtration achten. „Für stoffwechselempfindliche Pferde oder Pferde mit empfindlichem Magen empfiehlt sich eine getreidefreie Zusammensetzung. Manche Mash-Sorten sind mineralisiert oder enthalten Elektrolyte, was besonders für sportlich genutzte Pferde interessant ist“, erklärt Anna Röwekamp.

Übertreiben sollte man es jedoch auch nicht, wie die Expertin verdeutlicht: „Klassisches Mash enthält oft einen hohen Anteil Weizenkleie. Weizenkleie wirkt leicht abführend und enthält viel Phosphor und könnte damit das Calcium-Phosphor-Verhältnis der Gesamtration stören. Daher liegt die Fütterungsempfehlung für ein klassisches Mash bei ein bis dreimal die Woche. Ein getreidefreies Mash oder ein Mash mit einem geringen Anteil Weizenkleie kann bei Bedarf auch täglich gefüttert werden.“



Mythos aufgedeckt: Kann Mash von innen wärmen?

Bei der Zubereitung sollte man darauf achten, dass das Futter mit heißem, aber nicht kochendem Wasser zubereitet wird und ausreichend quellen kann. Das fertige Futter sollte lauwarm sein, eine breiige Konsistenz haben und darf nicht zu flüssig sein. Ansonsten kann es passieren, dass die Pferde es zu schnell trinken oder von der zu festen Konsistenz eine Schlundverstopfung bekommen.

Anders als viele glauben, kann warm zubereitetes Mash ein Pferd nicht von innen wärmen. „Dafür ist die gefütterte Menge im Verhältnis zum Pferdekörper sehr gering“, sagt Anna Röwekamp. Viel wichtiger für kalte Tage ist eine ausreichende Versorgung mit Raufutter wie HeuHeu ist die getrocknete Biomasse von Grünlandpflanzen wie Gräsern, Kräutern und Hülsenfrüchten.. Daraus zieht das Pferd die EnergieMobilität, Wärme und Strom sind ein bedeutendes Element für ein modernes Leben., um seine Körpertemperatur zu halten. „Da viele Pferde ein warmes Mash aber sehr gerne fressen, ist es im Winter eine gute Möglichkeit, dem Pferd eine leckere Belohnung zu füttern, die gleichzeitig die Verdauung unterstützt“, findet Röwekamp.

Diese und alle weiteren wichtigen Begriffe finden Sie in unserem Glossar

Ihre Ansprechpartnerin

Anna Röwekamp

Produktmanagerin Höveler Pferdefutter und Supplemente

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