Mash ist nicht nur eine Leibspeise für viele Pferde, im Winter erfüllt es einen wichtigen Zweck. Denn in der kalten Jahreszeit fahren viele Reiter ihr Training zurück, die Pferde verbringen mehr Zeit im Stall oder auf dem Paddock – kurzum: Sie bewegen sich weniger. Viele Pferde trinken im Winter zu wenig, weil ihnen das Wasser zu kalt ist. Auch die Umstellung von saftigem Weidegras auf Raufutter fordert die Verdauung. All das steigert das Kolikrisiko im Winter. Und hier kommt Mash ins Spiel.
Wie Mash Pferden im Winter guttun kann
„Mash unterstützt durch verschiedene schleimstoffhaltige und präbiotische Komponenten wie Leinsaat, Bierhefe oder Flohsamen die empfindliche Verdauung der Pferde“, erklärt Fütterungsexpertin Anna Röwekamp von der
Equovis GmbhIm Grunde ist Mash im Winter für alle Pferde eine sinnvolle Ergänzung des Speiseplans. Pferde, denen kaltes WetterWie wird das Wetter? Wie hoch ist die Waldbrandgefahr oder wie niedrig die Bodentemperatur? auf die Verdauung schlägt, profitieren aber besonders. Mash ist daher auch als Stehfutter bekannt, das Pferden bei Boxenruhe gegeben werden kann, um den Magen-Darm-Trakt in Schwung zu halten. Klassisches Mash wie es schon die alten Futtermeister fütterten, besteht aus ballaststoffreicher Weizenkleie und Leinsamen. Oft werden die Sorten heute mit weiteren Zutaten angereichert, zum Beispiel mit Haferflocken, Bierhefe, Kräutern, Apfeltrester oder Flohsamenschalen.
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