Jakobskreuzkraut ist eine häufig in Deutschland vorkommende, hochgiftige Pflanze. Erfahren Sie hier, woran man die Pflanze erkennt, wieso sie so gefährlich ist und was Sie gegen das Aufkommen unternehmen können.Diese und alle weiteren wichtigen Begriffe finden Sie in unserem Glossar

Kurz und knapp


  • Ein aufälliges Merkmal des Jakobskreuzkrauts ist die gelbe Blüte mit 13 spitzen Blütenblättern.
  • Die Pflanze hat eine hohe Konzentration an Toxinen und ist für alle Weidetiere gefährlich.
  • PflanzenDie AGRAVIS ist Expertin in ihrem Geschäftsbereich Pflanzen. sollten mit Wurzel ausgestochen und im besten Fall verbrannt werden. Indem Sie ihre Flächen intensiv nutzen, beugen Sie einem Befall vor.

Wie erkennt man Jakobskreuzkraut?

Die Pflanze ist meist etwa einen Meter hoch und hat fiederteilige Blätter. Im oberen Bereich wächst das Kraut verzweigt. Jakobskreuzkraut bildet Blüten mit 13 spitzen Blütenblättern aus. Häufig findet man die Pflanze auf extensiv genutzten Flächen oder in Schutzgebieten mit Bewirtschaftungsauflagen. Auch Pferdeweiden, die wenig genutzt und gepflegt werden und Feldränder sind typische StandorteDie AGRAVIS-Gruppe bietet ihre Produkte und Dienstleistungen an insgesamt rund 400 Standorten an. von Jakobskreuzkraut.

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Warum ist Jakobskreuzkraut gefährlich?

Die Pflanze enthält eine sehr hohe Konzentration an Toxinen. Diese können zu Leberschäden führen, bei hoher Einnahme sogar zum Tod. Bei Pferden reichen etwa 40 bis 80 Gramm Frischmasse pro Kilogramm Körpergewicht, bei Rindern sind es etwa 140 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht. Jakobskreuzkraut ist grundsätzlich für alle Weidetiere gefährlich. Die Pflanze sondert, solange sie auf der Fläche wächst, Duftstoffe ab, die die TiereIm Geschäftsbereich Tiere bietet die AGRAVIS vielfältige Services und Dienstleistungen an. davon abhalten, sie zu fressen. Wird das Kraut allerdings gemäht und liegt auf der Weide oder wird zu HeuHeu ist die getrocknete Biomasse von Grünlandpflanzen wie Gräsern, Kräutern und Hülsenfrüchten. oder SilageSilage ist ein konserviertes Futtermittel für Nutztiere, vor allem für Rinder. verarbeitet, wird es gefährlich. Denn die abschreckenden Duftstoffe verschwinden und mit ihnen das Alarmsignal für die Tiere.

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Was kann man gegen Jakobskreuzkraut tun?

Am besten ist es, der Pflanze vorzubeugen – beispielsweise, indem Sie Ihre Flächen intensiv nutzen. Hier spielen eine konsequente Nachsaat und eine bedarfsgerechte Düngung die größte Rolle. Beachten Sie auch den pH-Wert Ihres Bodens, damit die Nährstoffverfügbarkeit und Bodenqualität für die Kulturpflanzen im Optimum liegt und das Jakobskreuzkraut besser zurückgedrängt werden kann. Bei pH-Werten der Versorgungsstufe C sollten Sie eine Erhaltungskalkung durchführen. In den Versorgungsstufen B und A muss über die kommenden Jahre eine Aufkalkung stattfinden.

Kommen die Pflanzen auf Ihren Flächen doch vor, gibt es verschiedene Maßnahmen zur Bekämpfung. Auf kleineren Flächen können Sie die Pflanzen samt Wurzeln ausstechen. Im besten Falle verbrennen Sie die Pflanzen anschließend. Achten Sie unbedingt darauf, Handschuhe zu tragen und nach einem Kontakt gründlich die Hände zu waschen.

Auf größeren Flächen empfiehlt es sich, gegen das Jakobskreuzkraut das HerbizidHerbizide oder Unkrautbekämpfungsmittel sind Substanzen, die störende Pflanzen abtöten sollen. Simplex (Achtung: Berücksichtigen Sie hier unbedingt die bekannten Auflagen und Einschränkungen!) anzuwenden und danach die Narbenlücken mithilfe einer Nachsaat zu schließen. Hier eignen sich z. B. unsere hochwertigen PlantinumIn der Milchviehhaltung ist die Bewirtschaftung von Grünland eine anspruchsvolle Aufgabe.-Mischungen wie die Intensiv oder Universal oder für Pferdeweiden unsere PremiumSaatmischung

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