Nässe, Matsch und frühe Dunkelheit können Spaziergänge mit dem Hund erschweren. Mit wetterfester Kleidung, guter Sichtbarkeit und einigen praktischen Begleitern bleiben Mensch und Tier dennoch sicher und entspannt unterwegs. Leckerli und kleine Suchspiele bringen zusätzlich Abwechslung in die Gassirunde. Entscheidend ist dabei nicht möglichst viel Ausrüstung, sondern eine Ausstattung, die zu Wetter, Strecke und Hund passt.

Kurz und knapp


  • Herbst- und Winterspaziergänge mit dem Hund bleiben mit der richtigen Ausstattung auch bei Regen, Matsch und Dunkelheit angenehm und sicher.
  • Wetterfeste Kleidung, reflektierende Ausrüstung und eine Stirnlampe erhöhen Komfort und Sichtbarkeit für Mensch und Hund.
  • Leckerli, Schleppleine und Futterdummy sorgen unterwegs für Beschäftigung, Training und abwechslungsreiche Spaziergänge.
  • Wichtig sind außerdem ausreichend Kotbeutel und eine Ausstattung, die zu Wetter, Strecke und den Bedürfnissen des Hundes passt.

Wenn Laub unter den Schuhen raschelt und Nebel über den Feldern liegt, beginnt die dunkle Jahreszeit. Viele Gassirunden finden nun in der Dämmerung oder bei Dunkelheit statt. Auf längere Spaziergänge müssen Hundehalterinnen und Hundehalter deshalb aber nicht verzichten.

„Im Herbst verändern sich die Bedingungen beim Spaziergang deutlich. Deshalb lohnt es sich, nicht nur an den Hund, sondern auch an die eigene Sichtbarkeit und den Wetterschutz zu denken“, erklärt Paula Haltiner, Sortimentsmanagerin Heimtierzubehör für Raiffeisen-MärkteDie AGRAVIS ist im Bereich Märkte als Einzelhändler und als Großhändler und Konzeptanbieter aktiv..

Sechs praktische Begleiter können die Spaziergänge in Herbst und Winter angenehmer und sicherer machen.

1. Wetterfeste Kleidung hält Mensch und Hund trocken

Wer friert oder durchnässt ist, verliert schnell die Freude an der Hunderunde. Wasserdichte

GummistiefelRegenjackeHundemantel

2. Gute Sichtbarkeit schafft mehr Sicherheit

In der dunklen Jahreszeit sollten Mensch und Hund frühzeitig zu erkennen sein. Reflektierende Kleidung sowie Leucht- und Reflektorelemente können dazu beitragen, dass Sie andere Verkehrsteilnehmende früher wahrnehmen.

Eine reflektierende Jacke oder Weste erhöht die Sichtbarkeit und kann zugleich vor Wind und Regen schützen. Für regelmäßige Spaziergänge am Abend ist außerdem eine Stirnlampe praktisch. Sie leuchtet den Weg aus, macht Unebenheiten und Pfützen besser sichtbar und lässt beide Hände frei. Die Lampe des Mobiltelefons kann im Notfall helfen, ist auf Dauer jedoch weniger komfortabel.

3. Leine und Geschirr müssen gut sichtbar und passend sein

Auch der Hund sollte bei Dunkelheit gut zu erkennen sein. Ein

LeuchthalsringSchleppleine

Im Dunkeln kommt es vor allem auf eine gute Sichtbarkeit an, wie zum Beispiel durch ein Leuchthalsband.





Diese und alle weiteren wichtigen Begriffe finden Sie in unserem Glossar

Tipp

Besonders praktisch für nasse und matschige Wege sind abwaschbare Schleppleinen, die sich nicht mit Wasser und Dreck vollsaugen und mit wenig Aufwand wieder sauber gemacht werden können.

4. Leckerli unterstützen kleine Übungen unterwegs

Für viele Hundehalterinnen und Hundehalter gehören Leckerli zur Grundausstattung. Sie können genutzt werden, um Übungen unterwegs zu belohnen, den Rückruf positiv zu verstärken oder ruhiges Warten zu bestätigen. Gut geeignet sind kleine Snacks, die sich einfach portionieren lassen und schnell griffbereit sind. In einem Leckerlibeutel oder einer Gürteltasche bleiben sie getrennt von Schlüssel, Mobiltelefon und Kotbeuteln und müssen nicht lange gesucht werden.

5. Suchspiele bringen Abwechslung in die Gassirunde

Mit einem

Futterdummy

Schon kurze Suchspiele sorgen für Abwechslung und beschäftigen den Hund geistig. Der Suchbereich sollte vorher kontrolliert werden. Außerdem ist darauf zu achten, dass der Hund nicht wahllos Gegenstände oder andere Dinge aus dem Laub aufnimmt.

6. Kotbeutel dürfen auch bei schlechtem Wetter nicht fehlen

Unabhängig vom Wetter müssen die Hinterlassenschaften des Hundes entsorgt werden. Deshalb gehören ausreichend Kotbeutel in jede Jacken- oder Gürteltasche. Darin lassen sich bei Bedarf auch Leckerli, Schlüssel und Mobiltelefon unterbringen. Volle Beutel gehören in einen Mülleimer oder in den Hausmüll. Sie dürfen nicht am Wegesrand oder in der Natur zurückgelassen werden. Ist unterwegs kein Abfalleimer vorhanden, muss der Beutel bis zur nächsten geeigneten Entsorgungsmöglichkeit mitgenommen werden.

Checkliste Gassirunde


  • Regenjacke oder Poncho
  • bei Bedarf ein Hunderegenmantel
  • wasserdichte Gummistiefel
  • reflektierende Jacke oder Weste
  • Stirnlampe
  • reflektierende Leine und gut sitzendes Geschirr
  • Leckerli und Futterdummy
  • ausreichend Kotbeutel

Gut vorbereitet durch die dunkle Jahreszeit

Für einen angenehmen Herbstspaziergang braucht es keine umfangreiche Ausrüstung. Wichtig ist, dass Mensch und Hund sicher sowie passend zu Wetter und Weg unterwegs sind. Wetterfeste Kleidung, sichtbare Ausrüstung und einige gezielt ausgewählte Helfer können dabei einen deutlichen Unterschied machen.

Regen, Matsch und frühe Dunkelheit sind somit kein Grund, gemeinsame Runden grundsätzlich zu verkürzen. Wer sich auf die Bedingungen einstellt, kann Herbst und Winter mit dem Hund genießen. Leckerli oder ein Futterdummy machen aus der vertrauten Gassirunde zusätzlich eine abwechslungsreiche Entdeckungstour.

Ihre Ansprechpartnerin

Kontakt

Paula Haltiner

Sortimentsmanagerin Heimtierzubehör

Diese Seite teilen: